Welches NAS System für macOS

  • Nimm ein QNAP! :-)


    Bisher ist mir noch nichts bekannt, das es jemandem auf einem NAS gelungen ist ein macOS laufen zu lassen. Auf einem QNAP ist es aber jemandem gelungen ein ESXI laufen zu lassen. Für eine älteren ESXI Version gibt es auch einen Patch um macOS laufen zu lassen. Damit gäbe es also eventuell die Möglichkeit.
    Ansonsten geht es bisher nur auf einem Mac in VMWare Fusion oder auf dem PC mit VMWare gepatcht. Oder auch in VirtualBox auf beiden Systemen. Parallels geht auch aber das beobachte ich nicht.

    Welches OS läuft denn darauf? Bei den technischen Daten tauchen nur "Windows Download" und "Windows Upload" auf. Ich glaube diese selbst auferlegte Einschränkung war immer ein Grund, weshalb ich immer Synology bevorzugt habe.

  • Welches OS läuft denn darauf?

    Auf dem NAS? Ein Linux, genau wie auf der Synology.


    Als VM? So gut wie jedes außer macOS, wie auf jedem anderen NAS, das auch Virtuelle Maschinen anbietet.


    Bei den technischen Daten tauchen nur "Windows Download" und "Windows Upload" auf.

    ?-) Ein QNAP bietet so gut wie alle Zugangsmöglichkeiten an: SMB, NFS, FTP, HTTP(S) und wenn man es wirklich noch benutzen möchte auch AFP, aber das wird früher oder später sowieso sterben.


    Ich glaube diese selbst auferlegte Einschränkung war immer ein Grund, weshalb ich immer Synology bevorzugt habe.

    Was für Einschränkungen? Ich weiß nicht so genau was Du meinst.


    Es ist ziemlich egal was für ein NAS man nimmt, ob nun QNAP oder Synology. Mit der einen Firmwareversion hat das eine die Nase vorn, mit der nächsten das andere. Ich kann bisher nur zu QNAP etwas sagen, da ich das im Firmenumfeld zu 100% und zu HAuse zu 100% benutze, Ein Synology habe ich noch nicht benutzt.

  • Also wenn wir hier so oder so alle gern basteln,


    Dann empfehle ich euch Xpenology. Das ist quasi die Synology Software auf normale Computer Hardware oder kleine Server.

    Ich hab zB auf HP Proliant G7 es dadrauf laufen.

    Aber man kann das ganze auch virtuallisieren und mehrere Sachen installieren.

    Man kann dann im Anschluss im Docker Homebridge Und ne Menge machen.

    Also selbst wenn es original sein sollte, dann würde ich immer aus Synology setzen. Größere Community im Vergleich zu QNAP.

    Es gibt auch ein extra Forum für dieses xpenology.

    Mit freundlichen Grüßen

  • Hp246 : ich halte von Xpenology absolut nix, es ist eine Sache die schon ziemlich im Grauzonenbereich angesiedelt ist.


    Der Bootloader der ein andere Hardware „vorgaukelt“ um dann die Synology DSM Software lauffähig zu machen, OHNE das Synology Hardware eingesetzt wird.


    Hast dir mal dir AGBs von Synology diesbezüglich durchgelesen?


    Du benützt sozusagen die Software eines Herstellers „kostenlos“ obwohl dieser in die haufenweise Geld für Entwicklung und Forschung investiert.


    Man(n) sollte in der heutigen Zeit schon fair genug sein, dann auch offiziell zu einer Synology zu greifen, immerhin sind Preis/Leistung hier extrem gut!


    liebe Grüße


    Torben

  • Ich hatte das auch mal in Erwähnung gezogen, hatte mir dafür HP ProLiant MicroServer G6 geholt, ESXi, Xpenology und noch ein paar andere mal getestet.


    Bei Xpenology war irgendwas seltsam, weshalb ich es am ende nicht genutzt habe. Der G6 steht jetzt ungenutzt im Keller. Ich suche was einfacheres wo man nicht irgendwo regelmassig drauf schauen muss.

  • Ich suche was einfacheres wo man nicht irgendwo regelmassig drauf schauen muss.

    Die QNAPS im Büro und mein QNAP hier zu Hause stehen einfach nur herum. Wenn sie etwas wollen, schicken sie mir eine Mail oder machen sich auf andere Art bemerkbar. Sonst ist Ruhe (naja fast, die Platten kann man schon hören auch wenn es die langsam drehenden WD Red sind).

  • Lässt hier jemand seine homebridge im Docker laufen oder nutzt man dafür lieber eine echte VM?


    Kann man hier zusätzlich einen Bluetooth USB Stick am NAS anschließen, sodas die hinterher im Docker oder VM zur Verfügung stehen?


    Wie schnell ist die VM im Verhältnis zur RP3?

  • Ich lasse Homebridge komplett im Docker laufen. Ne echte VM macht da glaub ich keine wirklichen Vorteile.

    Ob man nen BT Stick anschließen kann weiß ich nicht. Vermutlich läuft das aber schon.

    Ich hab in einem anderen Docker ein Flightaware stick für ADS-B Empfang auch einfach nur reingesteckt und Docker kommt damit klar.


    Wie schnell ne VM ist kommt am Ende auf den NAS an und den Arbeitsspeicher.

    Ich hab ne Ubuntu in ner VM aufm NAS laufen und das funktioniert sehr gut.

  • Wie schnell ist die VM im Verhältnis zur RP3?

    Das hängt ja von dem Prozessor des NAS ab.

    Ich habe hier ein Windows Server 2019 Essentials in einer VM laufen und das läuft so vor sich hin. Es läuft ja auch nur iTunes darauf. Das NAS hat einen Quadcore Intel J3455 mit 1,5GHz und hat von mir 16GB verpaßt bekommen, obwohl QNAP schreibt, daß es nur mit 8GB läuft. Die VM kann sich zwei Cores nehmen und 8GB Speicher.

    Aber ob das jetzt schneller oder langsamer als ein Raspberry Pi 3B+, der daneben Homebridge laufen hat, kann ich nicht sagen.

    Ich hatte vor dem Raspberry Homebridge im Docker auf dem NAS laufen, aber ob das jetzt schneller war, kann ich auch nicht sagen. Vor allem habe ich nicht verstanden wie Docker überhaupt funktioniert. Beim Pi ist das etwas anderes. :-)

  • Du hast recht, das muss jeder für sich selbst wissen ob er diese Grauzone benutzt oder nicht.


    Aber das ist ja auch nix anderes hier mit der Homebridge :)


    Zudem sagen mir die meisten Synologys nicht zu, weil sie meistens nicht ausbaufähig sind. Für normal sterblichen, reicht die Originale sicherlich aus, für mich aber eher weniger... Daher auch der schritt mit XPenology...


    Mit freundlichen Grüßen

  • Sicher das sie im Grauzonenbereich ist? Ich halt davon auch nicht viel, aber das System DSM was für Xpenolgy verwendet wird basiert auf Linux und die Software/Linux unterliegt der GNU/GPL und auch alle Abkömmlinge unterliegen dieser. Damit wäre die EULA in Bezug auf die Software/LInux nichtig.