Very first steps :: WAS ist Home Assistant :: WARUM Home Assistant

  • WAS ist Home Assistant

    Home Assistant und im Folgenden nur mehr hassio genannt ist auch nur eine dieser ganzen vielen "Smart Home Server Applikationen".

    hassio steht neben Prominenten anderen Anwendungen die da wären: (HOMEKIT) IOBroker, openHab, nodeRed, FHEM, domoticz, z-wave.me und so weiter dem installationswütenden und gewillten Nutzer zur Verfügung und die Wahl der richtigen Applikation ist ganz und gar nicht trivial oder einfach.

    Am Ende zählt, wie sehr taugt einem persönlich die Umgebung und kann diese alle gewünschten Anforderungen abbilden.

    Speziell beim letzten Punkt stehen sich eben ganz oben auf der Chartliste die drei Promis IOBroker, openHab und hassio in fast nichts nach und rangeln quasi um den ersten Platz der Anwenderzahlen.


    Alleinstellungsmerkmale von hassio gegenüber den anderen zwei Großen sind schwer zu finden und zeigen sich zumeist auch nur durch eine andere Form der Herangehensweise welche ebenso gut zum Ziel führt wie eben die Lösung der Konkurrenz.


    Besondere hassio Merkmale ohne Hervorhebung gegenüber der Konkurrenz:

    # läuft in einer Docker Umgebung und ist für den Anwender Plug & Play verwendbar

    # bietet eine bidirektionale native Schnittstelle zu Homekit !

    # sehr viel generische Auto Detection von Smart Home Geräten

    # Mit einem Mausklick nativ Backup & Restorable !

    # tbd

    # tbd


    WARUM Home Assistant

    Die Überschrift heißt WARUM hassio, aber inhaltlich sollte hier stehen WARUM NICHT Homekit. Die Probleme in Homekit die in meiner Ausführung durch hassio gelöst werden, können selbstverständlich durch jede andere Server Applikation wie oben bereits erwähnt ebenso gelöst werden.

    Jeder der schon mehr mit Homekit zu tun hatte kennt folgende Probleme.

    HOMEKIT FAILS die eine Server Anwendung besser kann:

    # Automationen und Szenen sind wirklich backup und restorable

    # Automationen sind nicht durch undefinierte icloud restrictions begrenzt

    # Automationen sind debuggbar und funktionieren nicht einfach wie durch böse Geisterhand von heute auf morgen oder kurz vor IOS release mehr schlechter als recht

    # Die ganze Umgebung kann gescripted, per Tastatur oder einfach durch ein angenehmeres Interface bedient werden

    # Für eine einfach IF THEN ELSE Bedingung braucht man einfach nur IF THEN ELSE und nicht vierndfünfzig Homebridge Dummy Switches damit Homekit das Gewünschte abbilden kann

    # Man ist vermutlich universeller unterwegs als man in der Kombination Homekit + Homebridge jemals sein kann



    START - Und so gehts los

    Das System Hassio ist zweigeteilt:

    1.) Zum einen die pythonbaiserte Server Anwendung "homeassistant" welche theoretisch wirklich auf jedem pythonfähigen Device laufen kann (von der fritzbox über die speicherdicke Waschmaschine übers Nas bis zum raspberry)

    2.) Und die zweite Hälfte hass.IO ein Betriebssystem welches zunächst nur auf Raspberry 1-4, Intel NUC, Tinkerboards (etc.) und mit leichter Adaption als virtuelles OS auf Linux Server installierbar ist. Für diese Installation werden fertige Docker Images (plug&play) angeboten.

    Das Betriebssystem hass.IO bietet ein mehrsprachiges Userinterface welches die Konfiguration und Verwaltung von homeassistant so sehr vereinfacht das der Anwender weder große Programmierkenntnisse braucht noch überhaupt python verstehen muss.

    (Etwaige Hilfestellungen von mir beziehen sich eigentlich ausschließlich auf die Verwendung von hassio mittels dem OS hass.IO)


    Hier gehts zur Installationsanleitung


    Im Endeffekt braucht es hier keine parallele Beschreibung zur vorhandenen Doku.

    Ganz grundsätzlich war mein Wunsch nach einem HASSIO Unterforum hier in Smartapfel, da die Community von hassio rein englischsprechend ist und sehr groß ist.

    Toll wäre es wenn in diesem Unterforum speziell auf die Belange Zusammenspiel hassio <-> homekit eingegangen werden würde.




    ....Fortsetzung folgt


    Beziehungsweise ist mir nicht ganz bewusst welche Stolpersteine ein Start mit hassio bergen, da bei mir das Experiment heute (August 2019) schon über ein Jahr dauert, von dem her würde ich einfach bitten Fragen und Probleme hier darunter zu posten und ich ergänze nach und nach das erste Posting mit Lösungen.

    "SMART HOME" = Ärger und Probleme bewältigen die es ohne erst gar nicht gäbe

    2 Mal editiert, zuletzt von upwind_anderl () aus folgendem Grund: Nachtrag Erklärung der Unterscheidung hass.io <-> homeassistant

  • Das kannst du nicht wirklich vergleichen!


    Homebridge ist ja wenn man so will nur eine Erweiterung von Homekit und kann auch ohne Homekit quasi nichts und soll auch gar nichts können.


    Die genannten Server Applikationen und auch hassio sind komplett eigenständige Smart Home Umgebungen mit eigenem UI eigenem Frontend und Backend

    Am Ende sind sie sehr viel mächtiger als Homekit trotz der Arm Verlängerung durch die Homebridge je sein kann da hier viel zu starke Restriktionen gelten


    Zu deiner Stabilitätsfrage

    Hassio und co sind nicht mehr oder weniger stabil als Homebridge

    Aber speziell Hassio kann ohne große Linux Kenntnis und scripterei aufgesetzt und gebackuped werden

    Wobei in Zukunft das mit Tools wie beispielsweise Homemanager für die Homebridge auch zutrifft

    "SMART HOME" = Ärger und Probleme bewältigen die es ohne erst gar nicht gäbe

  • Ich finde auch, dass die iOS-Integration bei HASSIO am besten ist. Die iOS-App ist wirklich sehr gut an den eigenen HASSIO-Server angebunden, insbesondere was Geolocation-basierte Automationen betrifft. Oder Gimmicks wie Batterieladestand in HASSIO anzeigen oder Notifications senden, das klappt wirklich ziemlich problemlos!

  • Hey DSchumacher2104 du machst mich total neugierig :) :) :)

    Hast du "Zugriff von Aussen" aktiv und wenn ja wie hast du das umgesetzt?!

    Kannst du Beispiele nennen für Geolocation basierte Automationen?!

    Ich hab hassio lediglich lokal am laufen ohne Zugriff von aussen, einzige Möglichkeit irgendwelche Dinge via Geolocation zu erledigen ist durch Dummy Switches die ich mir über Homekit sozusagen in hassio lade



    Clipse

    Ich muss mich entschuldigen, Typ1er hat mich ebenfalls darauf hingewiesen und jetzt hab ichs mittlerweile auch endlich gecheckt!

    Mir war bis zu deinem Posting nicht bewusst bzw. bekannt das es überhaupt einen Unterschied zwischen hassio und homeassistant gibt!!!

    Mein Setup habe ich vor über einem Jahr als fertiges Docker Image in meine Rasp gesteckt und seitdem vielleicht aus Spass einmal neu aufgesetzt nur um zu sehen wie gut Backup&Restore aus einem Snapshot raus funktioniert. Daher bin ich quasi etwas raus was "die ersten Schritte" betrifft.
    Dass das System zwei geteilt ist war mir so wirklich überhaupt nicht bewusst und hab ich damals offensichtlich total überlesen.

    Ich spreche die ganze Zeit der Einfachheit von hassio und meine damit natürlich das Komplettsystem homeassistant (server) + hassio (ui)

    "SMART HOME" = Ärger und Probleme bewältigen die es ohne erst gar nicht gäbe

  • upwind_anderl Ja, genau. Ich habe das DuckDNS-AddOn mit der Let's Encypt!-Anbindung installiert und kann mein HASSIO über eine https-Verbindung von außen erreichen. Das war alles ziemlich leicht zu konfigurieren und funktioniert echt perfekt. Ich habe zones eingerichtet und tracke meinen Standort über die HASSIO iOS-App. Mein Server weiß dann genau, wann ich eine Zone betreten habe. home ist ja sowieso als Zone eingerichtet, ich habe dazu dann noch weitere Standorte, z. B. meinen Arbeitsplatz, eingerichtet. Wenn ich meinen Arbeitsplatz verlasse, kann ich über HASSIO Automationen auslösen, um gebührend empfangen zu werden 8o. Und auf der Karte in HASSIO wird mein jeweiliger Standort angezeigt:thumbup:. Die Standortübermittlung kann man in der iOS-App sehr gut konfigurieren. Wenn du ein "sicheres" Passwort in HASSIO verwendet, sollte das Ganze dank SSL relativ geschützt sein.

  • Ich würde HASSIO gegenüber eine manuellen Home Assistant-Installation bevorzugen, da das System alles Notwendige selbst konfiguriert, wenn man z. B. AddOns installiert. Und dann würde ich "zum Spielen" noch HACS aufsetzen, allein schon wegen des Alexa Media Players. Der klappt wirklich sehr gut, man kann dann für jeden Blödsinn mit ganz einfachen Automationen Alexa etwas sagen lassen, z. B. "die Haustür steht noch offen" oder so, wenn die Haustür länger als 5 Minuten geöffnet ist.


    Um solche Sachen in HomeKit umzusetzen, braucht man unendlich viele Fake-Schalter und so, mit HASSIO geht das - abgesehen von dem "Tippen" der Automationen - ohne Zusatzaufwand!

  • upwind_anderl Ich verstehe den Unterschied zwischen Home Assistant und HASS.IO so, dass HASS.IO eine komplettes Betriebssystem für Home Assistant "mitliefert", wogegen Home Assistant den "bloßen" Server ohne Betriebssystem darstellt und man sich um die Funktionalität des Betriebssystems selbst kümmern muss. In HASS.IO wird auch das Betriebssystem von den Home Assistant Entwicklern konfiguriert und aktualisiert, also ein Rundum-Sorglos-Paket. Mit dem UI dürfte das aber nichts zu tun haben.

  • AAAAAAAAAAAAAAH
    ich bin jetzt schon BEGEISTERT von diesem Forum hier :love::love::love::love::love::love::love::love:



    Haha... sehr geil !! Frag nicht wie ich das mit Alexa vorgehabt habe umzusetzen - irgendwie führen selbst bei hassio mehrere Wege zum Ziel und meiner wäre furchtbar geworden!
    OK notiert
    - hacs kommt bald
    - Zugriff von aussen wollte ich vermeiden, aber immerhin würde dann tatsächlich nur noch meine eigene Cloud wissen wo ich gerade bin (auch schick)


    Darf ich fragen, für welche Zwecke nutzt du Homekit dann noch???!
    (Bei mir ist das tatsächlich in erster Linie die Brücke zwischen lokal und unterwegs da ich keinen raspberry ins Internet lassen wollte)


    Hast du dir Lovelace UI eingerichtet oder lebst du mit dieser blauen einfachen Oberfläche?!



    Ja deine Interpretation macht mehr Sinn - bei Gelegenheit mal richtig nachpflegen
    Ich wollte nur schnell wenigstens irgendwas ergänzen weil mir das bis dato noch gar nicht so bewusst war

    "SMART HOME" = Ärger und Probleme bewältigen die es ohne erst gar nicht gäbe

  • Ich habe beide Varianten Hass.io mit Homeassistant und Homeassistant solo, beide auf Buster im Docker installiert, wo jetzt genau der Unterschied besteht, erschließt sich bis jetzt noch nicht. Nur das ohne Hass.io, sich keine Zusätzlichen Plugins installieren lassen.


    Braucht man die Docker Installation zwingend? Warum nutzt man es nicht nativ. Nutzt man die Docker Installation wegen der zusätzlichen Schutzschicht zum Betriebssystem?


    Werde heute Abend mal etwas weiter rumspielen.


    Gibt es für Anfänger irgendwo ein paar gute Tutorials?

  • Ich fand das auch gerade ziemlich charmant, dass man die Geo-Daten nur an seinen eigenen Server sendet und keine Cloud benötigt. Ich bin gerade dabei, möglichst alle Automationen aus HomeKit nach HASS zu portieren. Inzwischen habe ich den Aufbau und die Möglichkeiten der HASS-Automationen ansatzweise verstanden, meine Bewegungsmelder->Licht-Steuerung habe ich schon portiert. Ich habe festgestellt, dass die Automationen der Bewegungsmelder in HASS etwa eine halbe Sekunde schneller auslösen als in HomeKit, auch ein kleiner Vorteil. Die Heizungssteuerung, die auch geöffnete Fenster berücksichtigt, kommt noch, ist ja im Moment auch noch nicht so dringend.

    HomeKit lasse ich aber auf jeden Fall laufen, weil die Sensoren-Benachrichtigungen da einfacher zu konfigurieren sind als in HASS, da man dort ja für jeden Sensor notify-Automationen einrichten müsste. Zudem kann man am Tag über die iOS-Integration im Moment maximal 150 Push-Mitteilungen versenden, deshalb will ich damit nur die Dinge umsetzen, die HomeKit nicht kann und auch wirklich nötig sind.


    Die blaube Oberfläche ist ja Lovelace mit den Standard-Ansichten. Man kann aber auch eigene Ansichten erstellen und nach seinen Wünschen konfigurieren, z. B. Kamera-Ansichten etc.. Wenn man kein blau/weiß mag, kann man dies problemlos mit Themes ändern. Ich habe mit inzwischen ein paar eigene Ansichten erstellt (die Darstellungsmöglichkeiten sind ziemlich cool und total flexibel, wenn man es mit HomeKit vergleicht, insbesondere was Kamerabilder betrifft) und Lovelace auf yaml umgestellt. Ich bin mir angesichts der scheinbar unendlichen Darstellungsmöglichkeiten noch nicht sicher, wo ich hin will!

  • Typ1er Also ich habe das HASS.IO-Image für den Raspi einfach auf eine SD-Karte gezogen und mir gar keine Gedanken um Docker etc. gemacht. Auf dem Raspi soll auch nichts anderes laufen, nur HASS.IO. Add-Ons installieren war echt gar kein Problem und ich habe auch schon mehrere updates installiert, auch völlig problemlos! Keine Ahnung, warum das zusätzlich in einem Docker läuft?!? Ich weiß nicht einmal genau, was ein Docker ist^^


    Leider habe ich keine guten Tutorials gefunden, sondern alles mühevoll zusammengesucht. Gerade deshalb finde ich dieses Forum hier super, weil das "originale" HASS.IO-Forum ja ausschließlich auf englisch und auch ziemlich unübersichtlich ist:)

  • Ja ich bin die ganze Zeit hin und hergerissen irgendwie so etwas wie ein HowTo zu schreiben.

    Leider ist es total schwierig zu entscheiden was notwendig ist und was nicht schon durch eines der unsagbar vielen HowTo Videos abgedeckt wurde.

    Fies ist natürlich das alle HowTo Videos die schon mehr als ein Jahr älter sind viele hass.io Eigenschaften noch nicht abdecken, beispielsweise den Automationseditor oder die Anpassung von lovelace via yaml.


    Was für mich das allerschwerste war am Anfang, das war das Verständnis bei der Verwendung der Entwicklerwerkzeuge, die Bedeutung von entitäten und das bestimmte Dienste nur für bestimmte Entitäten funktionieren.

    Beispiel:

    Entität Licht funktioniert nur mit Dienst LICHT

    All das hat mich viele Wochen gebraucht und oft demotiviert

    Eine gute Einführung in das Thema hab ich aber auch nie irgendwo gefunden.


    Ich bin bis Montag erstmal im Urlaub und weg von dem ganzen Zeug

    Aber vielleicht stelle ich nächste Woche in einer ruhigen Minute mal mein System vor insbesondere mit Beispiel Code Schnipseln von gewissen Automationen etc.


    Gefühlt bist du DSchumacher2104 ja irgendwie schon ultra viel weiter in deiner Umsetzung :)

    "SMART HOME" = Ärger und Probleme bewältigen die es ohne erst gar nicht gäbe

  • Ach, ich weiß nicht. Mein erster Schritt war erstmal möglichst alle Geräte in HASS.IO reinzubekommen. Mir fehlt noch mein Moodo und das Licht der Presence-Kameras, da bräuchte ich auch nur den Status. Die habe ich beide in HomeKit, insbesondere bei dem Licht der Presence glaube ich derzeit nicht, dass ich das in HASS.IO bekommen werde, ich finde dazu auch gar nichts in der Security API von Netatmo. Ich habe in HomeKit zwei Automationen, die zum Licht der Presence weitere Lampen einschalten, das scheint mir mit HASS.IO derzeit nicht umsetzbar. Auf das Moodo kann man auch über eine CloudAPI zugreifen, es bei An- bzw. Abwesenheit ein- und auszuschalten werde ich vermutlich auch ohne eine HASS.IO-Integration über die Moodo RESTful API irgendwie hinbekommen.


    Dann habe ich mich auch mit den Entwicklerwerkzeugen befasst, also Dienste, Entitäten etc.. Automationen schreibe ich eher direkt in der yaml-Datei als im Automation-Editor, finde ich irgendwie praktischer. Allerdings bin ich mit dem Syntax noch nicht so vertraut, insbesondere, wann und wofür man ' oder " und die ganzen Klammern verwendet. Und das templating erscheint mir auch ziemlich mächtig und hilfreich, habe ich aber auch noch nicht vollständig durchdrungen. Aber ja, ich habe es schon geschafft, einige Automationen zu portieren, das ist auch echt kein Hexenwerk. Aufwendiger im Vergleich zu HomeKit ist natürlich auch das Debuggen, insbesondere die Tipp-Fehler in den Automationen oder Scripten zu finden:evil:. Da man Automationen, Skripte und auch Lovelace ohne Neustart sofort testen kann, geht es aber einigermaßen flott.