Beiträge von David Andel

    Du hast den Post definitiv missverstanden, denn ich sage nirgends das alles hingenommen werden muss.

    Nein, ich habe Deinen Post nicht missverstanden. Du magst Dich aber missverständlich ausgedrückt haben.

    Was offiziell Unterstützt wird und was nicht, ist das einzige was zählt.

    Das spielt wie gesagt keine Rolle. Unternehmen heutiger Prägung geben in den seltensten Fällen noch Funktionsgarantien für irgendwas. Es gibt meines Wissens keine verbindlichen (weder rechtlich noch moralisch) Listen unterstützter Funktionen/Produkte der Firma Signify. Kritik übern kann und muss ich gerade deswegen in solchen Fällen.

    Sich aber über eine gestrichene Funktion zu beschweren, die es Offiziell nie gab empfinde ich als Kindisch. Denn es ist ja nicht so, dass diese Hue Living White Steckdose in der Hue App selber nicht mehr alles macht wie vorher. Nur in der Home App funktioniert sie nicht mehr so wie früher und früher würde sie dort nie offiziell unterstützt und auch jetzt wird sie nicht offiziell unterstützt, sondern nur der neue Hue Plug.

    Fakt ist, dass Signify ohne Ankündigung Bestandteile einer Firmware entfernt hat, die zuvor enthalten waren. Und das geschah just zu dem Zeitpunkt, als man ein schlechteres Produkt vermarkten wollte.

    Ziemlich verdrehte Logik, bei Philips beschweren aber von Apple alles hinnehmen....

    ?


    Nun, ich mutmaße, dass ich über die Jahrzehnte hinweg Apple oft und deutlich genug kritisiert habe, vermutlich mehr als jeder andere. Aber die Details dazu müssen Dich nicht interessieren. Wie gesagt, das Kapitel Apple habe ich zwischenzeitlich sehr auf ein Minimum reduziert, das der Firma Signify ebenso.

    Du verdrehst hier ziemlich die Updates, aus den Kontext oben erkennt Mann/Frau klar das ich die Update für das Smarthome meine. Dazu meine ich das Instant auf Update klicken wenn das Update erscheint. Niemand zwingt euch einen auf Early Adaptor zu machen, ihr klickt alle freiwillig auf den Update Button und installiert auch alle freiwillig die neuen Plugins Updates.

    Was ich alles so verdrehe: Logik, Updates …

    Und bei den Smarthome Updates muss überhaupt nicht geschickt vorgegangen werden, denn die kann niemand einfach so aus versehen Installieren. Die ganzen Apps müssen nur auf 1nem Gerät sein und bei diesen kann die Auto Update Funktion abgeschaltet werden. Bsp. die Eve App muss nicht auf allen Geräten im Haushalt installiert sein, gleiche mit der Hue App.

    Du weißt einfach nicht, wovon Du sprichst/schreibst! Selbst bei abgeschalteter Update-Funktion gibt es eine permanente Update-Aufforderung auf sämtlichen Hue-Klienten. Das lässt sich nur mit Pi-hole sperren und führt dann unter Umständen dazu, dass gewisse Funktionen fehlen. Es ist aber unmöglich vorauszuahnen, wer was wann aus welcher Firmware entfernt, ob offiziell oder nicht, denn selbst die Release Notes von Signify erscheinen wiederholt mit starker Verspätung. Und Deine sinngemäße Aussage, man solle einfach keine Updates machen, ist unverändert dummes Zeug.

    Bei mir zum Beispiel sind all diese Apps nur auf dem iPad installiert, welches früher als Steuerzentrale verwendet wurde bis das ATV gekommen ist. Alle anderen Devices haben nur die Home App drauf und können bei bedarf so die Szenen und Automationen so ausführen lassen. Brauchen sie aber nicht, denn dafür sind die Automationen ja da, die Automatisch die Dinge eben ausführen.

    Nicht alle Anwender haben die gleichen Konfigurationen, weshalb sich Deine Standpunkte auch nicht verallgemeinern lassen. Auch ich erhebe gewiss nicht den Anspruch, universelle Aussagen zu treffen. Aber ich will Dir hier doch gerne mal entgegnen: Deine Installation ist einfach kindisch!

    Wenn Ihr nun Hue meiden wollt, ist es euer gutes Recht, kann euch sogar ein wenig verstehen. Da Ihr vom Support einfach wirklich nun enttäuscht werdet. Jedoch finde ich persönlich, den Grund dafür ein bisschen seltsam, will nicht sagen Kindisch.

    Nachdem ich mich nun mehrere Wochen über diesen unnützen Kommentar geärgert habe, hier eine Antwort: „kindisch“ ist doch wohl eher, wer alles hinnimmt, was man ihm nach der „Friss oder stirb“-Taktik vorwirft – jedenfalls ein nach autoritären Prinzipien verunstaltetes Kind handelte derart.

    Ihr habt einen Philips Living White Produkt mit einer Philips Hue Bridge gekoppelt, wo die Kompatibilität nie offiziell bestätigt wurde und nun beschwert Ihr euch dass es nicht mehr zu 100% alles Funktioniert... Würdet Ihr euch auch bei Apple Beschweren, wenn die mit einen Update mal schnell die Homebridge Unterstützung komplett killen würden? Und noch wichtiger, würdet Ihr dann keine Apple Produkte mehr kaufen?

    Ob das offiziell oder nicht der Fall war, spielt keine Rolle, da es perfekt funktionierte und die Tatsache, dass dies überhaupt jemals bekannt wurde, Philips-Mitarbeitern zu verdanken war. Diese Funktion nun in der „Ära“ (?) Signify sang- und klanglos genau dann zu entfernen, wenn der von Philips ausgelagerte Firmen-Wurmfortsatz selbst erst nach Jahren Wartezeit und unter Vorgabe absurder Argumente eine funktionsärmere Schaltsteckdosen-Variante vermarktet, dann ist das einfach nur eine tiefe Verachtung Bestandskunden gegenüber. Und ich brauche Dir ja kaum zu verdeutlichen, dass sich statistisch belegt einmal verlorene Bestandskunden so gut wie überhaupt nicht mehr wiedergewinnen lassen.


    Signify ist wie viele andere verkorkste Unternehmen momentan in einer sinnfreien Expansionslaune. Schau Dir nur mal Luceplan aus dem Signify-Repertoire (leider!) und beispielsweise deren sehr populäre Leuchte Titania an. Das darin verwendete Leuchtmittel kannst Du bis heute durch absolut gar nichts aus der Hue-Reihe ersetzen, was schnell verdeutlicht, dass hinter Signify keinerlei Strategie erkennbar ist. Bis die überhaupt wissen, was sie mit all ihren Zukäufen machen wollen, sind die Kunden wahrscheinlich bei Trådfri & Co. gelandet. Oder was versteckt sich hinter der Tatsache, dass Hue-Lichtschalter zwar in den Niederlanden entwickelt wurden, jedoch US-amerikanischen Dimensionen entsprechen? Oder weshalb gibt es Leuchtmittel wie diese hier überhaupt nur in den USA?


    Nein, bei Apple beschwere ich mich aufgrund deren völliger Ignoranz überhaupt nicht mehr, auch den Kauf von deren Produkten habe ich nach vielen schmerzlichen Erfahrungen (Aperture, Mac Pro und macOS Server unter anderem) radikal eingeschränkt. Die meisten der Funktionalitäten, die einst ausschließlich Apple-Hardware erledigte, verrichten nun NAS und diverse Raspberry Pi – der Mac ist damit vorwiegend zum Allerweltskram-Nichtsnutz geworden. Und falls Apple eines Tages Homebridge verunmöglichen sollte – was mich überhaupt nicht mehr überraschte –, dann werden eben weitere Apple-Gerätekategorien gestrichen.

    Vielleicht bringt euch das aber nun mal von euren ständigen Update drang weg und lässt das System einfach laufen und Updatet nur wenn es Probleme, neue Funktionen etc. gibt. Mir hat ein Plugin, als noch alle Plugins in eine Instanz waren, mal alles zusammen gehauen. Seit dem weiß ich, dass ich erst dann Update wenn ich muss oder es für mich neue wichtigen Funktionen gibt.

    Klasse Hinweis, herzlichen Dank! Du meinst also, wir sollen gar nicht mehr updaten, damit wir nicht negativ überrascht werden? Versuche das mal alleine in Sachen iOS/iPadOS/macOS/tvOS! Nervende Aufforderungen ohne Ende, genau wie eben bei Hue. Kaum eine Woche vergeht mehr ohne irgendwelche Firmware-Updates (gestern beispielsweise die batteriebetriebenen Schalter). Wer das nicht mehr haben und sehen will, der muss schon sehr geschickt vorgehen, damit wirklich keiner aus dem Haushalt unfreiwillig irgendwas doch installiert. Da muss dann zumindest Pi-hole herhalten, damit man das überhaupt noch irgendwie durchsteht – ohne Nebenwirkungen geht das aber nie. Und was ist mit den ach so relevanten Sicherheitsupdates? Einfach ignorieren?

    Um noch einmal konkret auf deine Frage zurückzukommen: Wie oft startest Du die homebridge neu? In meinen eigenen Setups höchstens einmal im Monat. Von daher habe ich es bislang nicht für wichtig erachtet da mehr Zeit reinzustecken.

    Zunächst danke für die Erklärung – das hilft ungemein beim Verstehen solcher Vorgänge. Auch ich starte Homebridge eher selten neu, schon der gewöhnliche Aufruf der iOS-Home-Anwendung führt halt leider dazu, dass sämtliche Module aktualisiert werden und es dann immer an „homebridge-ranger“ liegt, dass alles insgesamt stark verlangsamt wird.


    Hier zum Vergleich, jeweils bei normal laufender Homebridge:


    1) Mit installiertem homebridge-ranger und nur einem „Eve Degree“-Modul in zwei Meter Entfernung vom iMac (2017) dauert es 55 (!) Sekunden bis alle Daten angezeigt werden.


    2) Ohne homebridge-ranger dauert es lediglich eine knappe Sekunde bis alle Daten angezeigt werden.


    Installiert habe ich neben homebridge-ranger v0.3.2 derzeit homebridge-harmonyhub v0.1.1, homebridge-camera-ffmpeg v0.1.3, homebridge-config-ui-x v2.6.0, homebridge-fritz v0.6.0, homebridge-hue v0.6.4 und homebridge-netatmo v0.2.0. Das Ganze läuft unter der Homebridge-Version 0.4.38 mit node-v9.5.0.


    Mag sein, dass das ein Bug in meiner Konfiguration ist, nur zeigt sich dieser halt nicht in den Logfiles und nur wenn homebridge-ranger läuft. Es dauert übrigens noch länger, wenn ich das zweite „Eve Degree“-Modul in die Konfiguration eintrage, es steht allerdings auch ein Stockwerk höher und ist daher laut Log nicht immer erreichbar. Ich habe homebridge-range nun vor einigen Tagen aus der config.json entfernt, andernfalls konnte Siri oft auch die anderen Geräte nicht mehr zeitnah ein- und ausschalten. Vielleicht bremst da irgendwas im Bluetooth-Untergrund, keine Ahnung. Wenn Du noch irgendwas näheres wissen willst, dann nur zu.

    Das Problem mit dem Start konnte ich bislang nicht anders lösen. Vor allem Linux und diverse billig BLE chips sind hier richtiggehend dämlich.

    Und wenn der letzte Zustand in einer Datei gespeichert würde, deren Inhalt beim nächsten Abfragen zunächst angezeigt und dann erst im Hintergrund aktualisiert würde? Wäre natürlich interessant zu wissen, wie Elgato selbst das bei der direkten HomeKit-Kommunikation handhabt. Auch manche Homebridge-Erweiterungen scheinen eher den Soll-, denn den Ist-Zustand zu übermitteln. Wenn ich hier beispielsweise eine DECT 200 via „homebridge-fritz“ schalte, dann geschieht das fast immer mit ordentlicher Bedenkzeit.

    Ich würde sagen das Plugin hat die übelsten Kinderkrankheiten hinter sich. Es fehlen immer noch mutige :)

    Einer der Mutigen war ich. Das Plug-in funktioniert, die Einrichtung erfordert allerdings einige Handarbeit. So verlangt „homebridge-ranger“ beispielsweise nach node-v9.3.0 (oder höher), was wiederum Nebenwirkungen mit sich bringt, so unter anderem auch die notwendige Deinstallation und Reinstallation von homebridge selbst. Aber langer Rede kurzer Sinn (und um auch die wirklich vorbildlich-ausführliche Doku des Verfassers nicht zu wiederholen): es klappt mit zwei „Eve Degree“-Modulen! In Kauf nehmen muss man dann allerdings unter Umständen die Verlangsamung des gesamten Systems. Denn erst wenn alle Module sicher identifiziert und integriert wurden, erklärt „homebridge-ranger“ seine Bereitschaft zur Kooperation. Hier wäre daher vielleicht irgendwann eine Lösung wie die Pufferung o. ä. der zuletzt erfassten Werte angenehm, da es ansonsten reichlich lange dauert, bis die HomeKit-GUI die Werte auch der anderen Systemkomponenten anzeigt. Generell bin ich aber zutiefst beeindruckt, dass hier ein Mac als eine Art HomeKit-Zwischenstation dienen kann (ein zweites Apple TV ergibt hier zumindest keinen Sinn – eventuell aber ein HomePod, sobald verfügbar). Vielen herzlichen Dank an den Entwickler!