Ich meine zwischen den Zeilen herausgelesen zu haben, dass es wohl nicht nur um ein paar smart Lämpchen geht. Sonst hätte sich der TE wohl nicht für den Conbee statt ner Hue Bridge entschlossen.
Es wird sich sooooo viel damit beschäftigt Einschränkungen etc., welche die ganzen Nachrüstsysteme mit sich bringen, auszugleichen, tierisch komplizierte "Use Cases" für simple Automatismen auszuarbeiten... Dann vllt noch zu den Open Source Größen, wie NodeRed, Homeassistant und Co. wechseln und endlos viele Stunden reinstecken, um diese zu erlernen.
In der Zeit kann man sich auch in die ETS einarbeiten. Dazu brauchts nicht zwingend teure Schulungen mit Zertifikat. Der teuerste Einzel-Punkt auf der KNX Rechnung ist die Parametrierung - EFH Grundparametrierung für ein EFH locker 5000€+, Vollparametrierung (-Automatisierung) 15.000€ - 25.000€ und mehr... Selbstgemacht: 0€ + 350€ bis 1000€ für die ETS (je nach Version). Und man kann jederzeit selbstständig was dran rumändern.
KNX ist kein System, wie eben selbst auch fälschlich von mir so bezeichnet, KNX ist ein Standard. Sowas, was Matter einmal werden will... Da hängen über 400 Hersteller Weltweit mit drin. Damit will ich nie sagen, dass KNX nie sterben wird. Bei dieser Verbreitung ist es aber doch ehr unwahrscheinlich, dass es morgen oder übermorgen passiert...
KNX muss nicht, wie wohl viele danken, zentral alles in den Schaltschrank verkabelt werden.
Es geht auch konventionell verkabelt mit ...
... mit KNX RF Funk, oder
... dezentraler KNX TP Aktorik, das grüne Kabel einmal im Kreis von UP-Dose zu UP-Dose geführt.
In beiden Fällen kämen die Aktoren hinter Schalter oder Steckdose in die UP-Dose, wie bei Zigbee auch, was sowieso ein Elektriker machen muss - somit entstehen hier keine Mehrkosten. Es braucht lediglich eine Reihe mehr im Verteiler für die KNX Spannungsversorgung, IP Interface und ggf. Hilfsspannungsversorgung - also auch kein riesiger KNX Verteiler, der geplant und gebaut werden müsste - wieder (fast) keine Zusatzkosten.
Und der teure Servicetechniker, dessen Dienst man zu Lebzeiten selbst übernommen hat, ist dann im schlimmsten aller Fälle für die Hinterbliebenen die Möglichkeit, etwas repariert zu bekommen. Versuch mal jemanden zu finden der ein verbasteltes Homekit-Home mit Homebridge o.ä. richtet, wenn du es nicht mehr kannst.....
Ich könnte euch hier noch Seitenweise was vorschwafeln, bringt aber eh nix, wenn ihr euch nicht mit neutralen Blick darauf damit beschäftigt. Wenn man erstmal sieht, was für dumme Elektronik einem als was weis ich wie smart verkauft wird...