Beiträge von SmartHomeUser

    REG = Reiheneinbaugerät, wie eine Sicherung im Verteiler oder die Shelly Pro Serie

    Wenn du z.B. einen Shelly Pro 1 im Verteiler hast, brauchst du keinen Shelly in der UP Dose unter dem Schalter. Du musst dann nur von der Lampe und vom Schalter je ein Kabel in den Verteiler ziehen.


    Die professionelle Lösung wäre KNX.

    4-adrig? In Deutschland verwendet man entweder 3- oder 5-adrig, manchmal auch 7-adrig.

    Ich würde auch dazu raten ausschließlich alles 5-adrig zu verkabeln.

    Weil du Shellys ansprichst … Ich würde die nicht in Unterputzdosen zwängen. Nimm besser die REG Variante für den Verteilerkasten und verkabele alle Lampen und Schalter einzeln zum Verteiler. Warum? Die Shellys haben neben Schalt- oder Dimmausgängen auch Schaltereingänge, womit du alle 0815-Schalter/Taster variabel smart machen kannst. Das ist dann wenigsten eine halbwegs vernünftige Lösung die du zukünftig, wenn dir der Bastelkram dann auf den Kecks geht, in was professionelles umbauen kannst.


    N brauchst du nicht für normale 0815-Schalter, aber wenn du z.B. Unterputzmodule, wie Shellys, einsetzten willst ist N meist erforderlich.


    EDIT: Wer günstig kauft, kauft zwei mal. Oder beim Haus: … ärgert sich bald weil ers nicht mehr ändern kann.

    Für Home Assistant reicht ein PI 4 idR Regel locker, wenns nur drum geht den kompletten Smart Home Kram einzubinden, HomeKit kompatibel zu machen und seine sämtlichen Automationen drauf laufen zu lassen. Mehr Leistung braucht’s nur wenn du z.B. mehrere hochauflösende Videostream oder anderes Leistungshungriges Zeugs drüber nutzt. Wenn du dich informieren willst kannst du mich gern privat anschreiben, dann empfehle ich dir eine deutschsprachige Community, den hier darf ich das nicht ausweiten…


    Auch ein Pi NAS brauch, je nach Anwendungszweck, nicht unbedingt mehr Leistung. Sollen da eh nur ein paar Fotos und Dokumentiert hin und her geschoben werden tuts der Pi auch und ist dabei noch sparsam.


    Die Homebridge ist das hier im Forum behandelte Mittel der Wahl, aber nicht unbedingt das Beste. Wie gesagt, schreib mich privat an, ich darf das hier nicht ausweiten …

    So wie ich das mitbekomme, ist es hier seit seid man die News und die „Automation der Woche“ usw. eingestellt hat, schon ganz schon ruhig geworden - und das nicht nur von Gefühl her! Auf der Hauptseite des Forum ist gaaanz unten eine Statistik, welche ich über die letzten Jahre beobachtet habe. Hier wird die Anzahl der Beiträge pro Tag aufgeführt. Die lag in den Jahren 2021 - 2023 jedes Mal wenn ich geschaut habe bei ca. 50-51 Beiträge pro Tag, selbst in den Sonmermonaten ist sie kaum gesunken. Aktuell liegen wir bei 46,59 Beiträge pro Tag, Tendenz weiter sinkend. In Anbetracht der Jahreszeit - der alljährliche Run auf die vermeintlichen smarten Heizkostensparer und damit allgemein smarte Neuanschaffungswelle müsste in vollem Gange sein - und weiter sinkenden Anzahl der Beiträge pro Tag, macht sich mMn schon ein Abwärtstrend bemerkbar. Es mal alles schon beredet worden zu sein, dennoch fehlen die vielen Einsteiger-Posts von forenunerfahrenen Neulingen mit immer wieder den selben Fragen.


    Die Forenbetreiber scheinen sich mit den anfangs aufgeführten „Maßnahmen“ keinen Gefallen getan oder kein Interesse mehr an diesem Forum zu haben, da sich womöglich eine andere einfachere Absatzquelle aufgetan hat, und man das Forum erstmal vor sich her trudeln lässt…

    Moin Moin,


    Falsch gedacht! Die Homebridge mit dem entsprechenden Plugin macht lediglich das Rademacher Gateway HomeKit fähig, ersetzt es aber nicht.

    Rademacher Gurtwickler funkt zu Rademacher Gateway > Rademacher Gateway kommuniziert via LAN mit der Homebridge > die Homebridge übersetzt nach HomeKit


    Meines Wissens nach gibt es keine Open Source Software + nötigen Funk-Stick o.ä. die ein Rademacher Gateway ersetzten, da Rademacher wohl sein hauseigenes Funkprotokoll nutzt und keine Hardware, wie einen Funk-USB-Stick mit entsprechender Doku, bereit stellt, welche für ein Open Source Gateway genutzt werden könnten.

    Wenn er den Bosch Kram schon 4 Jahre im Einsatz hat, war das wohl noch Bosch Smart Home Gen.1, als 868Mhz Funk, kein Zigbee.


    SmartApfel bietet eine schöne Übersicht kompatibler Geräte in unterschiedlichen Kategorien. Dort finden sich noch mindesten 2 Geräte die ohne Bridge auskommen.

    Apple HomeKit Geräte
    Auf SmartApfel.de findest du eine aktuelle Übersicht sämtlicher HomeKit Geräte mit Preisen Erfahrungsberichten von Lesern.
    smartapfel.de

    Conbee kann doch Zigbee2MQTT - oder hab ich das jetzt falsch im Kopf?

    Ja der Conbee kann auch an Zigbee2mqtt betrieben werden, aber mit Einschränkungen. Hatte ich auch mal getestet. Bei meinem nicht exotischen Zigbee Sammelsorium, konnte ich 2 Geräte, ich glaub von Aqara, nicht bzw. mit geringerem Funktionsumfang in Z2M anmelden. Das Sonoff Zigbee 3.0 Plus Dongle hat sich als viel bessere Wahl herausgestellt. Dat hat sich bisher alles problemlos koppeln lassen.

    Ich meine zwischen den Zeilen herausgelesen zu haben, dass es wohl nicht nur um ein paar smart Lämpchen geht. Sonst hätte sich der TE wohl nicht für den Conbee statt ner Hue Bridge entschlossen.


    Es wird sich sooooo viel damit beschäftigt Einschränkungen etc., welche die ganzen Nachrüstsysteme mit sich bringen, auszugleichen, tierisch komplizierte "Use Cases" für simple Automatismen auszuarbeiten... Dann vllt noch zu den Open Source Größen, wie NodeRed, Homeassistant und Co. wechseln und endlos viele Stunden reinstecken, um diese zu erlernen.

    In der Zeit kann man sich auch in die ETS einarbeiten. Dazu brauchts nicht zwingend teure Schulungen mit Zertifikat. Der teuerste Einzel-Punkt auf der KNX Rechnung ist die Parametrierung - EFH Grundparametrierung für ein EFH locker 5000€+, Vollparametrierung (-Automatisierung) 15.000€ - 25.000€ und mehr... Selbstgemacht: 0€ + 350€ bis 1000€ für die ETS (je nach Version). Und man kann jederzeit selbstständig was dran rumändern.


    KNX ist kein System, wie eben selbst auch fälschlich von mir so bezeichnet, KNX ist ein Standard. Sowas, was Matter einmal werden will... Da hängen über 400 Hersteller Weltweit mit drin. Damit will ich nie sagen, dass KNX nie sterben wird. Bei dieser Verbreitung ist es aber doch ehr unwahrscheinlich, dass es morgen oder übermorgen passiert...


    KNX muss nicht, wie wohl viele danken, zentral alles in den Schaltschrank verkabelt werden.

    Es geht auch konventionell verkabelt mit ...

    ... mit KNX RF Funk, oder

    ... dezentraler KNX TP Aktorik, das grüne Kabel einmal im Kreis von UP-Dose zu UP-Dose geführt.

    In beiden Fällen kämen die Aktoren hinter Schalter oder Steckdose in die UP-Dose, wie bei Zigbee auch, was sowieso ein Elektriker machen muss - somit entstehen hier keine Mehrkosten. Es braucht lediglich eine Reihe mehr im Verteiler für die KNX Spannungsversorgung, IP Interface und ggf. Hilfsspannungsversorgung - also auch kein riesiger KNX Verteiler, der geplant und gebaut werden müsste - wieder (fast) keine Zusatzkosten.


    Und der teure Servicetechniker, dessen Dienst man zu Lebzeiten selbst übernommen hat, ist dann im schlimmsten aller Fälle für die Hinterbliebenen die Möglichkeit, etwas repariert zu bekommen. Versuch mal jemanden zu finden der ein verbasteltes Homekit-Home mit Homebridge o.ä. richtet, wenn du es nicht mehr kannst.....


    Ich könnte euch hier noch Seitenweise was vorschwafeln, bringt aber eh nix, wenn ihr euch nicht mit neutralen Blick darauf damit beschäftigt. Wenn man erstmal sieht, was für dumme Elektronik einem als was weis ich wie smart verkauft wird...

    Und was wenn’s nicht mehr „gut läuft“?

    Wie versiert ist dein Kollege?

    Was ist wenn die Homebridge spinnt und nix mehr in der Home App bedienbar ist und keine Home-Automation mehr funzt?

    Was wenn die MicroSD, die Software oder Pi mal abschmiert und im ganzen Haus nicht mal mehr das Licht per Schalter bedient werden kann? Ruft er dich Sonntag nachts an und du managed das?

    Wie schaut die Backup-Strategie aus?

    Was wenn nach einem Update was nicht mehr funzt?

    Dir ist aber auch klar, dass der Stick nur der Funksender/-empfänger ist und du dafür noch weitere Hard- und Software benötigst? Sprich z.B. eine Raspberry Pi 4 (oder 5).

    Wenn sich noch nix geändert hat, kannst da das Homebridge Image aufspielen und die für den Conbee nötige Software nachinstallieren (Phoscon/Deconz)


    Auch wenn ich mich wiederhole: Für einen Neubau würde ich eine professionellere Lösung empfehlen, wenn du als offenbarer Profi auf dem Gebiet, nicht die nächsten 30 Jahr Support für deinen Kollegen geben willst bzw. auf Dauer ein gute Kollege bleiben soll.

    Moin Moin,


    Einen Neubau mit Nachrüst- bzw. Bastelkram auszustatten halte ich für falsch. idR ist nicht der Funk an sich das Problem, ehr die Bindung eine Zentrale (Gateway(s), Hubs oder wie sie sich alle nennen). Hersteller Gateways sind immer eingeschränkt was unterstützte Geräte angeht. Open Source Gateways, wie Conbee und Co, erfordern immer Wartungsaufwand.


    Aber nun zur Grundfrage:

    Hue, Digera oder oder oder Gateways unterstützen nur begrenzt Gerätetypen (Gewerke) und diese auch nur aus dem eigenen Sortiment oder von Partnern.

    Z.B.

    …kann Hue nur Licht, Leuchten und SmartPlugs von Hue oder mit Zigbee 3.0. ABER Schalter nur aus dem eigenen Sortiment oder von Partnern (Friends of Hue).

    Für eine Vollausstattung wäre Conbee angebracht oder besser Zigbee2Mqtt die bessere Wahl (viel mehr kompatible Geräte ).

    Ich kann nur von meiner Erfahrung mit der CCU3/RaspberryMatic mit dem HAP-Homematic Addon sprechen…

    In der CCU3 habe ich das HmIP WTH 2 mit dem HmIP eTRV2 Heizkörperthermostat und einem HmIP Fensterkontakt zu einer Heizgruppe zusammengefasst. Das Ganze wird dann als ein Virtuelles Gerät mit allen Funktionen der enthaltenen Geräte angezeigt. Dieses oder auch die Einzelgeräte konnte ich dann nach HomeKit bringen(ist einzeln konfigurierbar). Wobei es keinen Unterschied macht, ob man Raumthermostat, Heizkörperthermostat oder Heizgruppe in HomeKit einfügt. Wenn man es in HomeKit steuert, wird z.B. der neue Soll-Wert durch die Verknüpfung in Homematic an die jeweils anderen Geräte weitergegeben.


    Wie das ganze mit einem Access Point + Homebridge läuft, kann ich nicht sagen.

    Moin Moin,


    HMiP Access Point

    >>> https://github.com/marcsowen/homebridge-homematicip


    CCU3

    >>> https://github.com/thkl/homebridge-homematic

    Wobei das Plugin für die CCU3 schon länger nicht mehr gepflegt wird, da der Entwickler ein Plugin geschrieben hat, welches direkt auf der CCU3 und RaspberryMatic läuft und somit keine zusätzlichen Hardware braucht

    >>> https://github.com/thkl/hap-homematic


    Über die Bedeutungen der Begriffe Access Point, Gateway, Hub, Bridge usw. wurde schon viel debattiert. Von ihrer eigentlich Bedeutung her ist die eine Bezeichnung richtiger, die andere weniger richtig.

    Die Funktion von HMiP Access Point und CCU3 ist grundsätzlich die selbe, nur mit anderen Möglichkeiten und Verbindlichkeiten. Wie oben beschrieben, bekommst du deine HMiP Geräte über beide Gateways auf unterschiedlichem Weg nach HomeKit.

    Moin Moin,


    schau dir mal die Reolink Doorbell an. An die kann man bis zu 5 Steckdosen—Funk-Gongs koppeln. Je nach Variante wird die über 12-24V oder POE mit Strom versorgt und via LAN oder WLAN ins Heimnetz gebracht.


    Bei Dahua könntest du auch mal schauen. Damit müssten auch verdrahtete Gongs funktionieren. Und wenn du einen anschalten willst, müsste du den auf mehr oder weniger smarten Weg abschaltbar machen.


    Dampf