Beiträge von sschuste

    - Ich moechte von der Abhaengigkeit der Entwickler wegkommen, wenn nach update X auf einmal das nicht mehr geht, oder jenes nicht mehr laeuft und man dann hoffen muss, dass der Entwickler zeitnah den Fehler findet und/oder fixed. Wenn ich mir meine Geraete selbst "baue", dann bin ich auch selbst verantwortlich und kann selbst da ran, weil ich auch meinen eigenen "code" kenne. Zusaetzlich kann ich es vielleicht auch an meine eigenen Wuensche noch mehr anpassen, wie es aussehen soll.

    Das alte Make-or-buy-Problem. Entweder lass ich die anderen was programmieren oder ich mache es selbst.


    Dein Vorhaben ist gewagt und aufwändig. Ich muss zugegeben, dass ich ja auch immer darüber nachdenke, alles irgendwie per MQTT zumachen, aber dann stehen dem doch viele Dinge entgegen.

    • Aufwand: viel Lernerei und Leserei. Alles, was ich tun müsste ist, homebridge-hue nachprogrammieren, homebridge-zp nachprogrammieren, homebridge-config-ui-x nachprogrammieren, homebridge-weather-plus nachprogrammieren und sonstwas nachprogrammieren. Das ist Software von Giganten und ich bin ein winziges Licht dagegen und kann das nicht mal ansatzweise wie die.
    • Architektur: das will richtig geplant sein. Immerhin geht es inzwischen über eine Liebhaberei hinaus und die ganze Bude hängt an dem Kram. Dazu gehört dann auch eine gewissen Redundanz oder zumindest ein Backup, das sich auch so nennen darf.
    • Pflege: wenn ich nur daran denke, dass ausgerechnet ich mir merken muss, wo ich was wie gelöst habe - mir wird völlig schwindelig. Ich glotz ja schon heute auf die paar Automationen in Home und frage mich: "was machen die noch mal?" - "Brauch ich die überhaupt?" - "Hä?"

    Das alles hat mich bislang davon abgehalten. Da meine Homebridge erstklassig läuft, fast nie Probleme macht und mein Herz erfreut, bleibe ich erstmal da. Mit Node Red habe ich Problemlösungen gebastelt, für die es niemals ein Plugin geben wird und die auch nur ich benötige.


    Für mich ist die Homebridge die vereinfachte Form der Home-Automation, auch wenn ich sehe, wie blöde Apple einen im Regen stehen lassen kann.

    Kann ich das Ikea Gateway auch an einen LAN-Steckplatz des LTE-Routers hängen?

    Ja.

    Das wäre auch meine Frage gewesen. Bis jetzt hab ich die Finger von der Raspberry Pi gelassen... Hab mich noch nicht daran getraut.

    In irgendeinem Film was das ständige Mantra: "was ein Mann kann, das kann auch ein anderer" ^^. Raspi und Homebridge sind viel einfacher, als du glaubst. Hier gibt es eine Anleitung zum Setup und einfach nur mal reinschauen kostet ja nix.

    Wenn ich mir eine Steckdose bei Ikea besorge und die in eine meiner Hue Bridges einfüge, kann ich dann die Steckdose auch mit der Apple Home App bedienen?

    Nicht ohne weiteres. Die Hue-App überträgt immer nur Hue-Geräte an die Home-App. Selbst wenn die IKEA-Steckdose in der Hue-App steuerbar ist, taucht sie Home nicht auf. Das geht dann nur mit eine Homebridge und dem Plugin homebridge-hue.


    Disclaimer: ich verwende keine IKEA-Geräte und kann daher keine Aussagen über die Zusammenarbeit IKEA-Steckdose und Philips Hue machen.

    Die Homebridge lädt das Plugin (Loaded plugin: [email protected]) und meldet es sozusagen bei sich selbst an (Registering accessory 'homebridge-pushed-notification.GetPushedNotification'). Dazu stehen im Plugin bestimmte Informationen bereit, die in einem bestimmten Format an die Homebridge übergeben werden. Dieses Format hat sich irgendwann geändert. Das Plugin übergibt die notwendigen Informationen also falsch oder nicht vollständig. Noch hat das keine Auswirkungen, aber eines Tages wird das möglicherweise nicht mehr so funktionieren.


    Was du da siehst, ist keine Fehlermeldung, sondern ein Hinweis: Please report this to the developer!

    Die Anleitung hier aus dem Forum sagt, ich muss den Raspi vorab startklar machen über einen Mac, über Terminaleingaben und die SD Karte vorher Flashen, aber jetzt kommt mein Problem ich habe kein Mac und ich frage mich geht das dann überhaupt mit nem Raspi ?

    Guten Tag. Die Anleitung sagt nicht, dass man es mit einem Mac machen muss. Man kann das mit jedem Computer machen, der einen SD-Card-Schreiber und ein Terminalprogramm hat. Ich nehme mal an, dass du einen Windows-PC verwendest.


    Ich bin echter Mac-User. Solche Typen benutzen lieber gar keinen Computer, bevor sie Windows nehmen müssen. Daraus resultiert, dass ich keinen Plan habe, wie man auf einem Windows-Rechner eine SD-Karte beschreibt und daher konnte ich es in der Anleitung auch nicht beschreiben. Ich hätte das gern gemacht, aber ich kann keine Anleitung schreiben, wenn ich ich nicht jeden Schritt vollzogen habe und dazu einen Screenshot liefern kann. Das ist der Grund, warum die Anleitung zunächst so Mac-lastig ist.


    95 Prozent der Anleitung sind für den Mac und den PC gleich, weil sie auf dem Raspi angewendet wird. Die unterschiedlichen fünf Prozent beziehen sich nur auf den Anfang. Deine Aufgabe ist es, etwas zu abstrahieren und auf deinem PC ein paar Dinge halt anders zu machen als auf dem Mac. Diese sind:


    Aus der Anleitung: Um das Betriebssystem auf die SD-Card des Raspi zu brennen, benötigst du einen SD-Card-Slot in deinem Mac oder ein externes Gerät. Außerdem benötigst du eine Software, um die SD-Card zu flashen. Ich benutze dazu balenaEtcher, das du hier bekommst. Du benötigst stattdessen einen PC mit einem SD-Card-Slot (oder ein externes Gerät) und du brauchst eine Software für deinen PC, mit der man auf die SD-Card was flashen kann.


    Aus der Anleitung: Möglicherweise ist die geflashte SD-Card mit dem Namen boot auf deinem Desktop aufgetaucht. Wenn nicht, musst du sie mit dem Festplattendienstprogramm aktivieren. Das ist Mac total. Du muss auf deinem Windows-PC im Explorer nach der SD-Card suchen. Sie wird bestimmt dort angezeigt werden, wo auch USB-Sticks angezeigt werden (wo immer das sein mag, ich hab echt keinen Schimmer).


    Aus der Anleitung: Wenn du da doppelt drauf klickst, öffnet sich ein Fenster mit diesem Inhalt: Das passiert bei dir auch, aber es sieht natürlich anders aus als abgebildet.


    Aus der Anleitung: Als erstes legst du eine leere Datei mit dem Namen ssh an. touch /Volumes/boot/ssh. Das geht bei dir gar nicht. Du musst mit irgendeinem Programm eine leere Datei auf der obersten Ebene der SD-Card anlegen, die ssh heißt. Diese Datei muss ssh heißen und nicht etwa ssh.txt. Nur ssh. Vielleicht geht das mit Notepad. Bitte achte darauf, das Windows gern Datei-Endungen wie .txt verbirgt, lass dir also die Dateiliste auf der SD-Card mit Endungen anzeigen (wie immer das auf Windows gemacht wird).


    Aus der Anleitung: Die erste Datei ist damit angelegt. Nun zur zweiten, die ist schon etwas trickreicher. Diese Datei enthält Text, daher musst du nun im Terminal den Editor nano benutzen. nano /Volumes/boot/wpa_supplicant.conf Das geht bei dir auch nicht. Du musst diese Datei mit irgendeinem Programm auf die oberste Ebene der SD-Card schreiben. Sie muss wpa_supplicant.conf heißen und nicht etwa wpa_supplicant.conf.txt. Das geht bestimmt mit Notepad.


    Raspi im Netz suchen: Dazu brauchst du einen Lan-Scanner. Gibt es bestimmt reichlich für Windows.


    Aus der Anleitung: Jetzt, wo du die IP-Adresse des Raspis kennst, wird es Zeit für den ersten Login auf dem Raspi. Verbinden kannst du dich mit dem Programm ssh. Gib ein: ssh [email protected]. Das geht nicht, weil du kein ssh-Programm hast. Du musst erst eins installieren und dafür lege ich dir PuTTY ans Herz: https://www.putty.org


    Den Punkt SSH-Schlüsselerstellung und -installation überspringst du, darum kann man sich später kümmern.


    Alles andere ist dann gleich für Mac oder PC. Wie man mit PuTTY umgeht, kann man beispielsweise hier sehen:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    oder geht das über die Homebridge App oder bin ich aufgeschmissen und muss erst mir nen Mac kaufen was kein günstiges Unterfangen wäre.

    Von der Homebridge-App rate ich absolut ab. Macht nur Ärger. Einen Mac kaufen, tja, warum eigentlich nicht? :D


    Vielleicht kann der eine oder andere Windows-Anwender im Forum bessere Hilfestellung leisten als ich.

    Logisch. Du hast ein Fenster geöffnet, in dem Fenster ein Programm gestartet und das Fenster geschlossen. Damit hast du die API wieder beendet. Gut gemacht.


    Da du dich entschlossen hast durch Schließen des Fensters die API zu beenden, wird es dir sicherlich sehr schwerfallen, dorthin eine Verbindung aufzubauen. Das gleiche Ergebnis würdest du bekommen, entschlössest du dich, deinen Raspi mit Opas Vorschlaghammer auszuschalten.


    Du hast drei Möglichkeiten:

    1. Du schließt das Fenster nicht mehr. Nicht heute, nicht morgen, eigentlich nie wieder. Um zu verhindern, dass es sich schließt, wenn du deinen Rechner ausschaltest, bleibt der für immer einfach an.
    2. Du startest das Programm manuell im Hintergrund, so dass es weiterläuft, auch wenn du das Fenster schließt.
    3. Du lässt das Programm durch das Betriebssystem starten und kümmerst dich nicht weiter.

    Bitte beachte, dass die letzten beiden Punkte zwar außerordentlich vielversprechend aussehen, aber keine Lösung für Opas Vorschlaghammer darstellen.


    Ich finde ja Punkt 3 am geilsten. Ich würde dir ja gerne eine Step-2-Step-Anleitung geben, aber du hast nicht angegeben, in welches Verzeichnis du deine roon-extension installiert hast. Daher musst du an einer bestimmten Stelle kreativ werden.


    sudo nano /etc/systemd/system/roon-extension.service


    Dort den folgenden Text einfügen:

    [Unit]

    Description=Roon Extension

    After=network-online.target

    Wants=network-online.target


    [Service]

    User=pi

    WorkingDirectory=/home/pi/Git/roon-extension-http-api

    ExecStart=/usr/local/bin/node server.js

    Restart=on-failure

    RestartSec=5


    [Install]

    WantedBy=multi-user.target


    Oben in fett: WorkingDirectory. Dort steht /home/pi/Git/roon-extension-http-api, aber das musst du ändern in das Verzeichnis, in dem du deine roon-extension installiert hast. Den Pfad kennst nur du.


    Abspeichern, und dann

    sudo systemctl daemon-reload

    sudo systemctl restart roon-extension; sudo journalctl -fau roon-extension


    Auf dem Bildschirm sollte stehen:

    Jun 06 14:51:30 homepi systemd[1]: Started Roon Extension.

    Jun 06 14:51:31 homepi node[14612]: Listening on port: 3001


    Falls das der Fall ist, sorgst du dann dafür, dass die roon-extension auch beim Booten des Raspi gestartet wird:

    sudo systemctl enable roon-extension


    Das war's. Fenster schließen.

    Auch mit dem plug-in oder bist Du einen anderen Weg gegangen?

    Ich hab die Sensoren sogar mit dem alten Plugin unter Node 10 zum Laufen bekommen, indem ich den armen Raspi softwaremäßig ordentlich verbogen habe. Das hätte natürlich nicht ein einziges Update überlebt, so dass es eine Fingerübung war, aber nix, was ich als Lösung hätte anbieten können.


    Also hab ich mir was gesucht, dass kein noble braucht und keinen darauf basierenden hci-socket und kein wiederum darauf basierendes Plugin. Und bin fündig geworden. Die Lösung ist viel aufwändiger als ein die Installation eines Plugins, aber sie funktioniert.


    Ich habe hier äußerst kurz beschrieben, wie das geht.

    Weiter ist mir aufgefallen, das wenn ich die Home App auf meinem Handy, oder aber auch auf meinem iPad das als Zentrale dient öffne, alle Aqara Werte einige Sekunden brauchen um aktualisiert zu werden. Der Status der Ikea Lampen ist hingegen sofort korrekt dargestellt. Ist das so normal?

    Die Wifi Verbindung des Hub ist perfekt.

    Werden diese Werte nicht kontinuierlich im Hintergrund aktualisiert? Muss doch um Events Triggern zu können?

    Die Werte werden nicht notwendigerweise fortlaufend aktualisiert und schon gar nicht auf deinem iPhone. Wie soll das gehen, wenn du in Post-Corona-Zeiten endlich wieder in Timbuktu in dieser geilen Bar weilst? Klar, du könntest dein Smarthome mitnehmen, aber mal so unter uns: willst du das wirklich?


    HomeKit ist denkbar einfach aufgebaut. Im Großen und Ganzen kann man zusammenfassend sagen: kein Mensch hat je verstanden, wann das wie funktioniert. Nicht mal Apple. Ich bin sicher, die sitzen da in ihrem UFO und staunen, dass es überhaupt funktioniert. Wenn deine Aquara-Sensoren langsam antworten und die das Trådfri-Zeugs schnell, dann heißt das noch lange nicht, dass das zwischen dem 4. August und 8. September genauso ist. Man weiß auch nicht so genau, warum unvermittelt an vier aufeinanderfolgenden Samstagen die IKEA-Lampen nur zögerlich arbeiten, das aber nur vormittags bis etwa 11?


    Das ist es, was HomeKit so besonders macht. Andere System haben maximal zwei Zustände, nämlich sie gehen oder sie gehen nicht. Apple hat das extrem erweitert: meistens geht es, manchmal geht es nicht, manchmal geht es ein bisschen, manchmal geht es ein bisschen mehr, manchmal geht es superschnell außer Bluetooth. Ein Muster ist auf jeden Fall nie zu erkennen. Es lebt gewissermaßen.


    Nichts gegen HomeKit. Ich find's richtig geil.


    Alles, was du schaltest und waltest, geht über die Steuerzentrale (HomePod, ATV oder iPad). Hast du keine Steuerzentrale, dann kannst du HomeKit-basierte Lampen ein- und ausschalten. Aber ohne Steuerzentrale kannst du keine Automationen erstellen. Das heißt, deine iPhone hat mit diesen Automationen gar nichts zu tun. Die werden alle auf der Steuerzentrale gespeichert und von dort getriggert.

    Ich hab keine Ahnung. Spiel mal damit herum.

    mosquitto_pub -h localhost -m "POWER=0" -t /cmnd/tuyasend3oder

    mosquitto_pub -h localhost -m "0" -t /cmnd/tuyasend3/POWER


    localhost muss möglicherweise durch die Adresse des MQTT-Servers ersetzt werden.


    In einem zweiten Terminalfenster kannst du den Traffic auf dem MQTT-Server sehen mit:

    mosquitto_sub -t \#


    Ich kenn mich mit dem Tasmota-Kram nicht aus. Ich bin reiner Hue-Anwender und muss so etwas nicht wissen.