Beiträge von sschuste

    Nee, venv wollemer ned. Das ist was für die großen Jungs. Überhaupt: was ist denn das für eine Meldung? Die hab ich noch nie gesehen.


    Aber auch egal. Googeln hilft. Offenbar hilft es, eine bestimmte Datei zu löschen und der Spuk ist vorbei. Das Problem ist nur, dass ich nicht genau weiß, wie diese Datei bei dir heißt. Aber das kriegen wir hier schon raus (sag ich mal großspurig).


    Der Befehl, diese Datei zu löschen, lautet in etwa:

    sudo rm /usr/lib/python3.11/EXTERNALLY-MANAGED


    Das kann bei dir klappen, muss aber nicht. Der Begriff python3.11 im obigen Befehl kann bei dir anders lauten (beispielsweise python3.12 oder was weiß ich). Um herauszubekommen, was richtig ist, verwendest du dem Befehl:

    ls -ld /usr/lib/python3*


    Der erzeugt eine Ausgabe wie:

    drwxr-xr-x 3 root root 4096 Jul 10 2019 /usr/lib/python3

    drwxr-xr-x 31 root root 20480 Oct 24 17:14 /usr/lib/python3.7


    Hier wäre also python3.7 statt python3.11 zu verwenden und der Befehl würde nun lauten:

    sudo rm /usr/lib/python3.7/EXTERNALLY-MANAGED


    Wenn es keine weitere Meldung gibt, dann ist die Datei gelöscht worden. Alles andere weist daraufhin, dass irgendwas nicht funktioniert hat.


    Wenn's also stumm und fehlerfrei passiert ist, dann versuche noch einmal:

    sudo apt-get install python3-pip


    Und wenn das klappt, kannst du mit sudo pip3 install pyatv fortfahren.


    Ich sag's gleich: keine Gewähr! Ich bin über diesen Fehler noch nie gestolpert und übersetze nur die Google-Lösung in Smartapfel-Talk. Im Blindflug, da ich es nicht selber ausprobieren kann.

    ist angeblich bereits vorhanden

    Wieso angeblich?


    muss ich irgendwie pyatv 0.14.4 auf der platte haben ?

    Du musst pyatv auf der Platte haben, welche Version auch immer. Zumindest legt dieser Satz auf https://github.com/HuJohner/homebridge-appletv das auch nach mehrmaligen Lesen nahe: To make this plugin work you need to install PyATV. Da steht nicht vielleicht oder nur sonntags.


    Python ist eine Programmiersprache. Die Bibliothek pyatv ist eine Erweiterung für Python, damit an mit der Programmiersprache an seinem ATV herumknipseln kann. Damit hat irgendeiner ein Programm geschrieben, das atvremote heißt. Das Plugin homebridge-appletv macht nichts anderes, als atvremote aufzurufen.


    Wer python3 hat, sollte auch pip3 haben. Wenn's nicht da ist, dann versuche es zu installieren mit sudo apt-get install python3-pip.

    Crousinon

    Wenn du Programmierkenntnisse in Javascript hast, kannst du auch mal hier reinschauen. Es zeigt, wie Node Red und HomeKit zusammen arbeiten. Mit Node Red kannst du auch eine Art Homebridge zusammenklicken, aber mit der Fähigkeit, sie komplett an deine Bedürfnisse anzupassen.


    Beachte bitte, dass wir in diesem Forum keinen Support für Node Red geben.

    Da ich derzeit noch kein Apple-User bin, beabsichtige ich ein IPhone anzuschaffen, das ggf. nicht über das aktuelle IOS verfügt.

    Da ich nichts von Heizungen verstehe, nur soviel: kein aktuelles Betriebssystem zu verwenden, ist aus zwei Gründen keine gute Idee:

    1. ein iPhone mit veralteter Software, die nicht mehr upgedatet werden kann, wird sich von Weiterentwicklungen im Smarthome-Bereich immer weiter entfernen, bis es zu Fehlfunktionen kommt oder das iPhone gar nicht mehr seinen Zweck erfüllt. Wann dieser Zeitpunkt eintritt, ist völlig ungewiss, aber du wirst dann ein neues iPhone kaufen müssen. Von den Security-Aspekten mal ganz abgesehen.
    2. auch wenn ich ein HomeKit-Fan bin, muss ich doch feststellen, dass die Entwickler bei Apple gern Bugs einbauen und diese dann nur sehr langsam wieder fixen. Ich verwende jetzt seit 32 Jahren im privaten Bereich nur Apple-Produkte und HomeKit hat meine Nerven am meisten strapaziert. Dieses Forum enthält zahllose Beschreibungen der wundersamsten Fehler, die man sich vorstellen kann. Allerdings habe ich keine Ahnung, womit sich die Anwender von Alexa oder Google so herumschlagen müssen, weil ich deren Foren nicht lese.

    Da ich kein großes Vertrauen in die Hersteller-Clouds habe, setze ich aus Security-Gründen eher auf die Apple Cloud, daher die

    Entscheidung für HomeKit.

    Das ist in meinen Augen eine gute Entscheidung, da Apple die Entwickler von smarten Zeugs zwingt, ihre Geräte cloudunabhängig anzubieten. "Works with HomeKit" dürfen nur die verwenden, deren Systeme völlig autark arbeiten. Auch die Apple-Cloud wird nur dann benötigt, wenn man seine Wohnung beispielsweise aus Timbuktu oder von einer handelsüblichen Erdölförderplattform aus steuern will.

    Ein externer Zugriff wird nicht benötigt, daher reicht zur Steuerung das IPhone aus.

    Bedenke bitte, dass du eine sogenannte Steuerzentrale brauchst, wenn du Automationen bauen willst. Es gibt nur zwei Steuerzentralen: entweder ein Apple TV oder einen HomePod. Ohne wirst du deine Fensterkontakte nicht dazu bringen können, irgendeinen Einfluss auf die Heizung zu nehmen.

    In „Works with HomeKit“ habe ich, und so einige andere hier, viel Kohle versenkt bis wir gelernt haben, das es Ginster, zuverlässiger und um ein X-faches flexibler geht als HomeKit.

    Ich habe über die Jahre insgesamt etwa 3000€ in mein Smarthome gesteckt, wovon die Hälfte des Geldes bei Philips in der Hue-Abteilung versoffen wurde. Ungefähr 200€ vom Rest habe ich tatsächlich versenkt, weil ich irgendeinen Quatsch gekauft habe, der dann nicht so wie gewünscht funktioniert hat. Mein Smarthome funktioniert erstklassig, aber es hat viel Unterstützung gefunden durch eigene Programmierung beispielsweise in Node Red.


    Ich habe viele Probleme nicht, von denen andere hier so berichten, aber mein Single-Haushalt-Setup macht's mir auch sehr einfach. Für mich ist das flexibel genug und die Zuverlässigkeit liegt bei mir inzwischen bei 99%. Selbst Siri macht mit, nachdem wir uns mal zu einem ernsthaften Gespräch zusammengesetzt haben und ich ihr mit dem Einsatz von chatGPT gedroht habe.

    IFTTT möchte ich dafür jedoch nicht nutzen. Homebridge vorerst auch nicht, da ich noch ein paar andere Hobbies habe.

    Jaja, wir alle hier hatten auch mal andere Hobbys.

    Bis vor kurzem dachte ich auch das Thread und Matter das gleiche ist bzw. das eine auch das andere beherrscht...

    Thread ist eine Funktechnologie wie WLAN oder Bluetooth. Matter ist ein Verbindungsstandard, der vorhandene LAN-, WLAN-, Bluetooth- oder Threadnetze verwendet. Matter und Thread sind der neueste heiße Shice, der die Menschheit in ein goldenes Zeitalter führen soll, aber zur Zeit sind alle noch damit beschäftigt, den Karren erstmal an die Startlinie zu schieben.

    Ja ich will ja zukünftig alles auf eine Linie bringen...

    "Zukünftig" ist so herrlich dehnbarer Begriff. Zukünftig wird irgendeiner auf dem Mars laden. Zukünftig werden meine Ur-Ur-Ur-Enkel auf Flugtaxis verzichten. Wann genau soll dein "zukünftig" stattfinden?


    Augenblicklich haben wir ein gut funktionierendes Zigbee-Angebot und ein schlecht funktionierendes Matter-Angebot. Das wird sich zukünftig sicherlich ändern, aber ein genaues Datum ist schwer abzusehen. Fakt ist, dass Matter zum heutigen Tag einfach nicht fertig ist.


    Dein Plan, auf Matter und Thread zu setzen, ist gut - zukünftig halt. Würde ich auch so machen, werde ich aber erst machen, wenn ich es muss.

    Sprechen wir über Matter in 5 Jahren noch mal, wenn es wenn es ausreichend weit entwickelt ist…

    Ich stimme SmartHomeUser zu, auch wenn ich insgeheim hoffe, dass es nur drei Jahre sind. Aber mit Hoffnung ist das ja immer so eine Sache. Von Apples HomeKit habe ich gelernt: die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt.

    Dann würde ich meinen alten HomePod sehr gerne behalten und die Auktion bei Ebay stoppen und stattdessen den neuen HomePod inserieren

    Mach das. Ansonsten ärgerst du dich tagtäglich über miesen Sound.

    Funktioniert die Nutzung von Homebridge auf eine raspberry zero 2 W in dem ich "Flash with Raspberry Pi Imager" nutze oder gibt es da auch irgendwelche Probleme?

    Das kann ich dir nicht sagen, weil ich so einen Raspi nie verwendet habe. Hier steht zumindest, dass es mit allen Raspi-Modellen funktionieren soll: https://homebridge.io/raspberry-pi-image


    Ich habe den Raspberry Flash Imager noch nicht verwendet, weil bei mir BalenaEtcher den Job gut erledigt. Und womit du nun deine SD-Card flashst, sollte ja eigentlich egal sein.

    sschuste er meinte, wenn ich das so mache, wie du es erklärt hattest, würde Home es als neue Bridge erkennen

    Das ist interessant. Damit Home die Homebridge wieder erkennt, müssen nur zwei Parameter aus der Konfigdatei übertragen werden:


    {

    "bridge": {

    "name": "Homebridge",

    "username": "AA:11:BB:22:CC:33",

    "pin": "031-45-128",

    "port": 51826,

    "manufacturer": "homebridge.io",

    "model": "homebridge",

    "advertiser": "ciao",

    "bind": [

    "wlan0"

    ]

    }

    }


    Damit ist die Homebridge an Home angemeldet und damit meldet sich auch eine neu aufgesetzte Homebridge so an, als wäre es die alte. Genauso funktioniert auch die Wiederherstellung aus dem Backup.

    Also nochmal zum Verständnis, ich kopiere mir den Inhalt aus der Konfiguration, erstelle ein neue HB, installiere die Plugins und kopiere mir dann die Konfiguration wieder rein, richtig ??

    Genau, aber bitte verwende eine neue SD, damit du die alte Homebridge jederzeit wieder verwenden kannst.


    Nein, von Konfiguration kopieren war von sschuste weiter oben RE: Verschiedene Homebridge Probleme nicht die Rede.

    Doch, davon war die Rede. Das Backup/Wiederherstellung über homebridge-config-ui-x schlägt bei Vollerpla nämlich fehl.

    Aha. Unschön. Damit wir hier beide vom gleichen sprechen: ich habe jetzt ein Backup gemacht mit der Weboberfläche, indem ich oben rechts auf die drei Punkte geklickt habe und dann auf Backup/Wiederherstellen und danach auf BACKUP-ARVHIV HERUNTERLADEN. Dabei wird eine Datei auf meinen Mac heruntergeladen, bei mir mit den Namen homebridge-backup-CC223DE3CE30.tar.gz. Ich nehme an, du hast das auch so gemacht.


    Die Datei ist eine tar-Datei, die noch einmal mit dem Programm gzip komprimiert wurde. Das ist eine ganz übliche Datei auf Linux- oder Unix-Maschinen. Wenn man Programmierer ist und eine Datei komprimieren oder dekomprimieren will, dann ruft man dazu die Library zlib auf und die macht das dann.


    Dein Fehlermeldung besagt, dass die Library zlib eine Datei nicht (de)komprimieren kann, weil die Datei nicht vollständig ist. Irgendwie ist ihr das Ende abhanden gekommen. Das passiert oft dann, wenn die komprimierte Datei auf einer zu vollen Festplatte erstellt werden sollte, aber es kann dafür auch andere Gründe geben.


    Auf einem Mac kann man die komprimierte Datei (hier: homebridge-backup-CC223DE3CE30.tar.gz) auspacken, indem man sie doppelt anklickt. Möglicherweise ist sie aber schon beim Erstellen des Backups fehlerhaft erstellt worden, was ein äußerst übler Bug wäre.


    Du kannst ein Backup manuell erstellen, indem du in der Weboberfläche den Homebridge Konfigurations-Editor aufrufst und dort die gesamte Konfiguration kopierst, in ein Textdokument einfügst und dieses speicherst. Diese Konfiguration ist deine Homebridge. Dort steht alles drin, was dein iPhone später wissen will. Hier geht man so vor, dass man erst manuell alle Plugins installiert, die man braucht, dann die Konfiguration wieder einsetzt und dann die neue Homebridge startet.

    NEIN! Das bedeutet es nicht. Du musst nichts an Home ändern. Und du darfst nichts an Home ändern. Von deinem iPhone lässt mal schön die Finger.


    Nur mal angenommen: wenn du einen neuen Raspi kaufen würdest und mit deiner jetzigen Konfiguration hochfahren würdest und den alten Raspi abschaltest, dann ändert sich für Home nichts. Home bekommt es nicht mal mit.


    In deinem konkreten Fall: wenn du deinen Raspi mit einer neuen SD-Card mit deiner jetzigen Konfiguration hochfährst, dann ändert sich für Home ebenfalls nichts. Home bekommt es auch in diesem Fall nicht mit. Alles bleibt, wie es ist: deine Geräte, deine Automationen, alles.


    Du musst in HomeKit keine neue Homebridge anlernen. Wichtigwichtigwichtig: du darfst die aktuelle Homebridge nicht von deinem iPhone löschen. Erst dann beginnt der gnadenlose Ärger.


    So wird's gemacht:

    • iPhone/iPad im Garten vergraben, damit du nicht in Versuchung kommst, darauf herumzufummeln
    • neue SD-Card mit dem Homebridge-Image flashen
    • Backup der Homebridge machen per homebridge-config-ui-x
    • Raspi ausschalten
    • alte SD-Card raus
    • neue SD-Card rein
    • Raspi einschalten
    • erstes Setup durchführen
    • Backup einspielen
    • Homebridge neu starten
    • iPhone/iPad wieder ausgraben
    • weitermachen


    Wenn das nicht funktioniert, den Raspi wieder mit der alten SD-Card starten. Wird aber funktionieren.

    Dann mach die Updates nicht und bereite dich auf das komplette Neuaufsetzen deines Raspi vor. Mit einer neuen SD-Card! Mir steht das auch bevor.


    Wenn du nur Homebridge auf deinem Raspi hast, dann sollte das nicht zu viel Aufwand sein. Aber alles andere ist Frickeln ohne Plan, was die Dinge erfahrungsgemäß nur schlimmer macht. Außerdem läuft deine Homebridge zur Zeit auch ohne die Updates.


    Dass du dich nicht traust, die Updates zu machen, ist eine gute Strategie. Und von diesen Updates hängt auch nichts ab, du kannst also in Ruhe denken.

    Ich bin auch nur ein User, aber einer mit fortgeschrittenen Linux-Kenntnissen. Und ich hab eine über 30-jährige Erfahrung mit Servern, Protokollen und APIs. Das erleichtert manche Dinge ganz ungemein.


    Ich habe damals meine Sensoren mit dieser Software ausgelesen: https://github.com/ThomDietrich/miflora-mqtt-daemon. Dieses Programm ist von Homebridge/HomeKit völlig losgelöst und hat erstmal nichts damit zu tun. Es basiert nicht auf Node.js und hat daher keine Probleme mit dem Raspi-Bluetooth. Alles, was es tut, ist die Sensoren auszulesen und per MQTT zu kommunizieren.


    Man muss also noch einen MQTT-Broker installieren und da nimmt man am besten Mosquitto (sudo apt-get install mosquitto). Das Flower-Care-Programm verbindet sich dann mit diesem MQTT-Broker und sendet Daten dorthin (publish).


    Danach braucht man noch ein MQTT-Plugin für Homebridge, beispielsweise homebridge-mqttthing. Das Plugin verbindet sich mit dem MQTT-Broker, macht einen subscribe und bekommt ab dann die Daten vom Broker.


    Dazu musste ich damals ein paar Fragen klären:

    1. Hääää? Wat? MQTT?
    2. Häää? Mosquitto? MQTT-Broker? Ömm...
    3. Hää? Topic? Wa ist das wieder für eine Teufelei?
    4. Hä? Wie wird dieses Plugin konfiguriert?

    Das ist meine Vorgehensweise: neue Software, neue Ideen. Das hat tatsächlich auch funktioniert. War natürlich eine Lernkurve dabei. Aufgrund meiner Erfahrung ist diese Lernkurve viel flacher als bei denen, die im Gegensatz zu mir anständige Berufe erlernt haben.


    Ergebnis: die Software war willig, die Hardware schwach. Ich hatte immer wieder Aussetzer, weil die Sensoren nicht erreichbar waren. Manchmal hat Sensor-Batterie raus-rein geholfen, manchmal musste es eine neue Batterie sein, manchmal ging es zwei Tage überhaupt nicht und dann wieder. Das lag immer an den Sensoren, mal der eine, mal der andere, und so habe ich mich dann irgendwann entschlossen, diesen nervtötenden Krempel stillzulegen. Alles, was übrig geblieben ist, ist der MQTT-Broker mosquitto, der heute eine wichtige Rolle in meinem Smarthome spielt.


    Die Sensoren liegen jetzt in der Ecke und ich ignoriere sie. Das ist auch so eine von meinen Vorgehensweisen, lol.


    Wenn du deine Nummer mit einem Raspi mit Node 9 lösen kannst, dann mach das so. Bei mir war das auch ein eigener Raspi, weil ich den besser zu den Sensoren platzieren konnte. Bluetooth scheint mir nicht die richtige Wahl zu sein, aber was anderes gibt es wohl nicht.