Beiträge von sschuste

    Stecker am RasPi rein und raus

    Du hast bestimmt noch andere Geräte, wo Stecker rein und raus etwas bewirken könnte:

    • iPhone
    • iPad
    • Apple TV
    • HomePod


    Also alle Geräte, die mit HomeKit zu tun haben. Es liegt möglicherweise nicht an der Homebridge, auch wenn du da mal checken solltest, ob sie im Fehlerfalle irgendwie anders erreichbar ist (per homebridge-config-ui-x oder ssh oder ping). Vielleicht ist homebridge ja auch nur abgestürzt und das Log würde dann einen Hinweis geben. Falls das der Fall ist, kannst du das Log gern hier posten.


    Stefan

    Das sieht so aus:

    Mein weitläufiger botanischer Garten besteht aus zwei Pflanzen: einer Fittonia und einer Dracaena. Die obige Konfiguration von homebridge-mqttthings zeigt, dass ich für die Fittonia zwei Sensordaten abfrage: Feuchtigkeit und Temperatur, und für die Dracaena nur die Feuchtigkeit.


    Das Pythonscript miflora-mqtt-daemon schickt die Sensorwerte Licht, Temperatur, Feuchtigkeit, Fruchtbarkeit und Batteriestand gleichzeitig an den MQTT-Broker:

    {"light": 4046, "moisture": 17, "conductivity": 67, "temperature": 25.3, "battery": 98}


    Die Feuchtigkeit lesen ich dann mit homebridge-mqttthings aus mit der apply-Funktion:

    "apply": "return JSON.parse(message).moisture"


    Alle anderen Werte würden ausgelesen werden mit:

    "apply": "return JSON.parse(message).light"

    "apply": "return JSON.parse(message).conductivity"

    "apply": "return JSON.parse(message).temperature"

    "apply": "return JSON.parse(message).battery"


    Die Broker-Adresse ist bei mir mit tls:// angegeben, was auf die Verschlüsselung der Protokollübertragung zurückzuführen ist. Der Rest sollte dir klar sein.


    Stefan

    Die Frage ist nur, wie tief muss ich einsteigen

    Ich glaube, das wir hier eine Anleitung haben, die immer zum Erfolg führt, solange man einen Raspi 3 oder 4 einsetzt. Ich schlage vor, du wirfst einen Blick hinein und entscheidest dann, ob dir das zu kompliziert ist. Aus meiner Sicht ist es nicht kompliziert, nur ist meine Sicht auch sehr getrübt durch meine fast 30jährige Berufspraxis mit Unix- und Linux-Maschinen.


    Hier im Forum sind die meisten Mitglieder nicht mit derart profundem Linuxwissen gesegnet, weil sie genau wie du nur eine begrenzte Zeit dafür aufwenden können, und trotzdem haben die alle eine funktionierende Smarthome-Umgebung auf "Bastelbasis". Von meiner Homebridge kann ich behaupten, dass sie sehr stabil läuft. Ich kann mich auf sie verlassen, und ich glaube, das wird bei allen anderen auch so sein.


    Die Homebridge ist eigentlich nur anfangs zeitaufwändig. Die Erstinstallation dauert für einen Anfänger etwa 90 Minuten. Ich erledige diese Aufgabe inzwischen in 20. Dann kommt eine Phase, in der man seine smarten Geräte einbinden möchte. Leider geht das nicht immer auf Knopfdruck, sondern man ist gezwungen, auch einige Installationsanleitungen zu lesen und zu verstehen. Je nach Gerät kann das leicht oder schwierig sein. Diese Phase würde ich als den wahren Zeitaufwand bezeichnen, und da würde ich mit vielen Tagen rechnen. Dabei steht als Zeitfresser vor allem die Frage, was man eigentlich will.


    Das mag mit einem Homey schneller gehen. Was aber oft vergessen wird, und das gilt dann für alle Systeme von FHEM bis Home Assistant, ist die Erstellung von Abläufen und auf einander basierenden Routinen. Wann soll welche Lampe wie angehen wenn wer wo auch immer vorbeiläuft? Hier steckt der größte Teil des Aufwandes, und hier stecken die meisten Ideen, und wenn man erstmal angefangen hat, gibt's oft kein Halten mehr. Ein Homey hilft da nur begrenzt: vielleicht mag er die Installation der benötigten Software vereinfachen, aber was du dann damit anfängst, steckt nur in deinem Hirn).


    Ich hab als völlig Ahnungsloser mit Philips Hue begonnen. Ich hab nicht mal gewusst, dass man das Zeugs mit Siri steuern kann. Danach änderte sich mein Leben (naja, schon ein bisschen). Ich hätte dir vor drei Jahren nicht sagen können, was aus den smarten Anfängen mal alles werden sollte. Keine Ahnung, was in drei Jahren ist.


    Stefan

    Ob dir meine config.ini hilft? Als ich noch keine Verschlüsselung und kein Password eingesetzt habe, habe ich unten einfach nur die Sensoren angehängt. Ich habe keine weitere IP eingetragen, weil alles auf dem gleichen Raspi läuft. Außer den Sensoren habe ich an der config nichts verändert.


    Jetzt sieht meine config so aus wie unten, aber vorher waren username, password, tls und tls_ca_cert ebenfalls auskommentiert. Was für einen Broker nutzt du denn?


    Aber die funktonieren wieder mit dem Homee nicht (zumindest nicht ohne Bastelei).

    Und hier haben wir den Kern des Dilemmas: ohne Bastelei. Du wirst leider nicht darum herumkommen, egal welches System du nutzt. Ich nutze nur HomeKit und Homebridge. Wahrend HomeKit Plug & Play ist, ist es Homebridge nicht. Ohne die anderen Systeme getestet zu haben, schätze ich, dass es dort nicht anders ist.


    Ich glaube, es ist fast egal, welches System du verwenden willst. Home Assistant oder OpenHAB oder Homebridge - letztendlich kommt es auf die Community an, die dein mangelndes Wissen auffüllen kann und will. Bekommt man Hilfe oder keine? Gerade wenn man mit einem System beginnt, hat man doch wirklich wenig Plan davon. So ging es jedenfalls mir. Aber ich kannte mich gut mit Linux aus, das hat alles andere deutlich vereinfacht.


    Diejenigen, die von nix einen Plan haben, und das werden wohl die meisten sein, rennen erstmal an die Wand und holen sich ihren täglichen Frust. Ohne Community: ätzend. Daher solltest du dich bei OpenHAB oder Home Assistant mal ein bisschen einlesen und dann bei denen bleiben, die dir helfen können. Nach einer Weile ist dann alles nur noch halb so wild, aber der Start bedeutet nun mal "mach einfach nach, was Homee macht, nur besser". Tja, eine Mordsaufgabe.


    In diesem Forum sind viele, die diese Aufgabe gemeistert haben, und ich denke, hier gibt es auch kompetente Hilfe. Natürlich nicht bei allem. So mancher kauft Zeugs, von dem ich nie gehört habe und da halt ich dann (meistens) meinen Mund. Wenn man Pech hat, tun es die anderen Forenmitglieder auch. Aber ich kann zumindest zu diesem deutschen Homebridge-Forum sagen, dass es hier eine rege Beteiligung gibt und schnelle Hilfe.


    Stefan

    mangels Erfahrung und Programmierkenntnissen

    Eigentlich ist das sehr einfach. Was man auf der verlinkten Seite sieht, ist ein Node Red-Flow, und der wird sozusagen gezeichnet. Der Flow besteht aus fünf farbigen Knoten: zwei grüne, die die Verbindung mit OpenHAB herstellen, zwei rosane, die eine minimale Programmierung enthalten und einem orangenen, der die Verbindung zu HomeKit herstellt. Darunter sieht man genau das gleiche in Textform, und das sieht schon ein bisschen hässlich aus. Es wird aber nur zum Kopieren benötigt, und wenn man das in sein Node Red einfügt, entstehen die buntischen Knoten.


    Ist aber nur was für Betreiber von OpenHab.


    Was der Flow genau macht, und ein Flow arbeitet immer von links nach rechts, ist (für die, die sowas überhaupt wissen wollen):

    Der OpenHAB-Knoten TV Lamps holt vom OpenHAB einen Helligkeitswert namens Light_LivingTVLampsBrightness, gibt ihn an die Funktion OpenHAB to HomeKit weiter. Die macht aus einer Zahl wie 85 den String { "Brightness": 85 } und gibt das weiter an den HomeKit-Knoten TV Lamps. Letzerer Knoten hat in der Home App eine Lampe mit dem Namen TV Lamps erzeugt. Wenn man nun dort an der Helligkeit herumschraubt, dann kommt das Ergebnis zurück an den HomeKit-Knoten TV Lamps, und der gibt es weiter an die Funktion HomeKit to OpenHAB. Die macht aus dem neuen Wert { "Brightness": 49 } nur die Zahl 49 und schickt sie ganz rechts wieder an openHAB zurück.


    Also ein Konverter. Und das Ganze wird halt mit der Maus zusammengeschoben und mit Strichen ("wires") verbunden.


    Stefan

    Geht jetzt Node 11 eigentlich mit dem Plugin?

    Die Frage sollte besser lauten: geht das Plugin jetzt mit node irgendwas größer 9 und die Antwort ist nein. Ich habe weiter oben eine Lösung entwickelt, die aber bei jedem Update von node oder homebridge-mi-flower-care erst mal wieder nicht mehr funktioniert. Das Problem liegt im zugrunde liegenden Bluetooth-Framework noble. Dort müsste der Code an node >9 angepasst werden, nur leider geschieht das nicht.


    Da bei meinem Setup zusätzlich noch mein Switchbot gestört wird, habe ich Abschied genommen von noble und somit auch von homebridge-mi-flower-care. Ich habe eine Lösung gefunden, die meine Mi Flore Care-Sensoren mit gatttool ausliest. Was sich zunächst für mich anhörte wie die Steine aller Weisen, ist eine größere Installation, die ich hier nur kurz skizzieren möchte mit:


    Daten von den Sensoren auslesen mit miflora-mqtt-daemon. Das ist ein Python3-Skript, das einfach gestartet wird und danach alle 5 Minuten den Sensor-Status ausliest. Natürlich muss man vorher die MAC-Adressen der Sensoren angeben. Das Skript sendet die ermittelten Daten an einen MQTT-Server, den ich noch nicht hatte, und daher folgte dann sogleich die


    Installation von mosquitto. Das war einfach, runterladen, nicht weiter konfigurieren, starten. Und die Werte in Homebridge zu bekommen, brauchte ich ein Plugin, das Daten von einem MQTT-Server auslesen kann und an HomeKit sendet. Ich habe mich entschieden für die


    Installation von homebridge-mqttthings. Hier war die Konfiguration schon etwas kniffliger. Gefragt war ein Verständnis von MQTT und etwas Javascript. Sehr wenig Verständnis, aber ich hatte ein paar Rätsel zu lösen.


    Und es hat funktioniert. Die Daten landen nun in Homebridge, wobei ich mich rein auf die Werte des Feuchtigkeitssensors und der Batterie beschränkt habe. Darstellbar wären auch noch Lichtstärke, Fruchtbarkeit des Bodens (Dünger) und die Temperatur, aber ich habe darauf verzichtet.


    So kann man das betreiben und es stört auch meinen Switchbot nicht. Und mehr braucht es auch nicht, aber ich habe mich dann noch entschieden, die Kommunikation mit dem MQTT-Server zu verschlüsseln und mit einem Passwort zu versehen. Nicht dass es notwendig wäre, aber ich bastel halt gern. Hier wurde es dann etwas hässlicher, aber ich habe es dann doch noch zum Laufen bekommen.


    Wer so etwas auch bauen will, kann mich nach Details fragen, beispielsweise wie homebridge-mqttthings konfiguriert wird. Außerdem kann ich zwei systemd-Startdateien beisteuern, damit nach einem Reboot des Raspi sowohl mosquitto als auch miflora-mqtt-daemon automatisch gestartet werden.


    Da ich hier inzwischen eine Konfiguration aufgebaut habe, die dann nur noch Nerds brauchen, lese ich die Werte des MQTT-Servers dann noch zusätzlich mit Node-Red aus. Node-Red tut dann für mich noch das hier:


    • Langzeit-Speicherung der Feuchtigkeitsdaten in einer InfluxDB und die Darstellung mittels Grafana.
    • Auslesen des Batteriestatus und Darstellung im Node-Red-Dashboard.
    • Auf einen bestimmten Feuchtigkeitsstand testen und wenn dieser unterschritten wird, eine Push-Message an mein iPhone senden (via pushed.co).


    Wenn ihr einen Lebenspartner habt und wenn ihr ein Leben neben Computern habt und wenn ihr noch ganz bei Trost seid, dann verzichtet auf die Installation von Node-Red, InfluxDB, Grafana und den ganzen anderen Mist, aber ich will euch das Ergebnis nicht vorenthalten:


    (Grafana: keine Ahnung, warum da Lücken sind)


    (Sensor-Batterie rechts oben)


    Gruß

    Was kommt denn heraus, wenn du ls -la /root eingibst?


    Ok, ich sehe: das Problem ist schon behoben.

    Ganz oben: DHCP lease expired. Die IP-Adresse, die das WLAN des Raspis vom DHCP-Server bekommen hat, ist offenbar nur für einen Tag gültig (das ist eine Einstellung des DHCP-Servers). Danach versucht der Raspi eine neue IP-Adresse zu bekommen, bekommt aber keine. Eigentlich sollte ihm der DHCP-Server die gleiche geben, die er bis dahin hatte (192.168.0.157). Da er offenbar keine bekommt, weist er sich eine eigene Adresse zu: 169.254.164.216. Diese Adresse ist aus deinem Netz nicht zu erreichen.


    Was ich versuchen würde, ist ein Update des Raspis:

    sudo apt-get update

    sudo apt-get upgrade


    und hoffen, dass es dann besser geht.


    Stefan

    Mir kommt es eher so vor, als würde dein Bluetooth die Grätsche machen und die Homebridge-Fehler sind dann eine Folge davon. Der Fehler scheint ja in /usr/local/lib/node_modules/homebridge-mi-hygrothermograph/node_modules/@abandonware/noble/lib/hci-socket/gap.js aufzutreten, danach fährt die Homebridge runter (@Aug 29 22:07:44). Und dann das Harmony-Plugin, ohne Fehlermeldungen. Und dann kracht es wieder bei homebridge-cec-accessory (@Aug 29 22:07:49).


    Aber was da zu tun ist: keine Ahnung.

    phrants meint, du sollest es so versuchen (eingeloggt als User pi:(

    sudo -s npm install -g --unsafe-perm homebridge-sonos

    Hier befindet hinter dem sudo-Befehl zusätzlich ein -s.


    Und ich schlage alternativ vor, dass du dich als root einloggst und es dann versuchst:

    sudo su - (damit wirst du root)

    npm install -g --unsafe-perm homebridge-sonos

    exit (root-Modus wieder verlassen)


    Wenn eine der beiden Möglichkeiten funktioniert, muss die andere nicht mehr ausgeführt werden. Ich habe bislang keine der beiden getestet, also befinden wir uns hier noch in der schönen Welt der Spekulation ;)


    Stefan

    Naja, die Truppe wird ja nicht programmieren, was den einzelnen Entwicklern gerade so einfällt ("ach, heute könnte man mal die Wohnzimmer-Icons rot machen"), sondern da gibt's ja immer einen Haupthansel, der vorgibt, was zu tun ist. Ich finde diese Farbigkeit bei Eve nun auch nicht gerade so besonders.