Beiträge von loonypac

    Durch solche Schalter als Automationbedingungen kann ich alle möglichen Automationen ferngesteuert oder wiederum automatisiert ein- und ausschalten. Grade bei komplizierteren Automationen, die sich gegenseitig beeinflussen oder in Abhängigkeit voneinander ablaufen sollen, behalte ich durch meine Schalttafel erheblich besser den Überblick, als würde ich alle Bedingungen jeweils direkt in die Automationen integrieren. Wiederholt benutzte Bedingungen (wie bspw. besagter Sonnenaufgang) sind dadurch quasi als Platzhalter aus den Automatinen extrahiert, was bei Hunderten von Automationen äußerst hilfreich dabei ist, den Logiküberblick zu behalten, falsch eingerichtete Bedingungen zu vermeiden und schnell mal Bedingungen für sämtliche beteiligten Automationen zu variieren. Es wird außerdem erheblich einfacher, Automationen durch Szenen auszulösen bzw. Automationen zu kaskadieren sowie Automationsvarianten zu schalten.


    Beispiel Heizungsautomationen, die ich bei mir pro Raum unterschiedlich Zeitabhängig eingerichtet habe, die wiederum auch noch von meinem Standort abhängig unterschiedlich ausgeführt werden sollen. Mit einem einzigen Schalter kann ich sämtliche Heizungs-Automationen aktivieren oder deaktivieren, während alle anderen Automationen mit identischen Zeit- und/oder Geoauslösern weiterlaufen. Dergleichen für Bewegungssensoren. Ich kann per Siri oder physischem Schalter dieselben pro Raum oder global aktivieren/deaktivieren und gemischte Lichtgruppen bei Bedarf im Schaltzustand „einfrieren“ oder Nachts partiell ausgeschaltet lassen. Bekomme ich Besuch, brauche ich nur einen Schalter klicken und bspw. das Badezimmer schaltet nicht wie alltäglich per Bewegungssensoren eine bestimmte Lichtstimmung ein und aus, sondern eine spezielle Gastatmo heller und dunkler und zwar tagesphasenabhängig. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.


    Im konkreten Fall mit einer einzigen Automation „braucht“ man sowas natürlich absolut nicht, aber mal ehrlich: Dabei bleibt es doch nie. Wie sagte jüngst ein geschätzter Forumsteilnehmer? Wir sind doch alle in erster Linie Automationsjunkies. Ich nehme stark an, dass Sorbas sicherlich nicht nur zwischen Sonnenuntergang und 22:00 eine einzige Lampe schalten möchte 8o

    Ich habe solch eine Automation für mein Badezimmer generiert. Ist im Grunde ganz einfach. Voraussetzung ist die Einbindung des HUE Motion in HomeKit, er sollte also nicht in der HUE App konfiguriert werden. Dann brauchst du im Prinzip nur einige einfache Automationen erstellen:


    1. Sensor erkennt Bewegung -> Licht an, 100%

    2. Sensor erkennt keine Bewegung -> Licht an, 30%


    Dann benötigst du noch einen (virtuellen) Schalter, der als Bedingung für beide Automationen eingebunden wird. Darüber kannst du die gewünschten Zeitautomationen in separierter Form auslösen.


    3. Zeitbasierter Auslöser „Sonnenuntergang“ -> (virtueller) Schalter wird eingeschaltet und aktiviert damit die Automationen 1/2, da deren Bedingung erfüllt ist

    4. Zeitbasierter Auslöser 22:00 -> (virtueller) Schalter wird ausgeschaltet und deaktiviert beide Automationen, da deren Bedingung nicht mehr erfüllt ist.


    Nach diesem Prinzip kannst du schnell und flexibel eine Vielzahl ähnlicher und verzahnter Schaltabfolgen ergänzen und zudem jederzeit temporär de-/aktivieren.

    Hallo,


    genauso habe ich bei mir sämtliche Tagesabläufe und noch viel mehr geregelt – per virtuellen Schaltern. Diese Methode hat nach meinen persönlichen Erfahrungen tatsächlich viele Vorteile gegenüber den direkt per Zeitauslöser generierten Automationen.


    Um deine Frage zu beantworten: Ja, man kann dem System sehr gut per Schalter mitteilen, dass Nacht ist:thumbup:

    Schlage dann aber mal allen APP-Nutzern vor Ukem bei seinem Problem zu helfen (nicht böse gemeint) ;);)

    Habe das auch nicht böse verstanden und weiter oben bereits zumindest einen Hinweis gegeben, wo man die Config in der App bearbeitet ;)

    Alternativ per Terminal über sudo nano /root/.homebridge/config.json

    Und z.B. das fritz-platform plugin darüber zu konfigurieren macht nicht wirklich Spaß, da man ja alles über den Touchscreen in der config.json direkt eintippen muß. Solche Dinge erledige ich doch lieber an einem normalen Rechner.

    Hm, aber das geht doch auch mit der App-Installation :/ Korrigiert mich gerne, wenn ich mich irre, aber (nicht nur) die Config lässt sich doch alternativ über das Terminal einrichten?!

    Ich persönlich hatte mit der App keinen Erfolg. Dies hat mit eigener Erfahrung und nichts mit Pauschalverriss zu tun.

    Ich habe den Empfehlungen entsprechend alles manuell installiert. Dabei war und ist mir das Forum hier eine tolle Hilfe. Vermute bei der Verwendung der App wäre dies kaum so möglich. Aber ist ne reine Vermutung.

    Ich persönlich finde Empfehlungen wie "Finger weg" immer wenig hilfreich, da dadurch der Eindruck erweckt wird, dass etwas vollkommen ungeeignet und schlecht ist. Deinen eigenen Erfahrungen will ich dabei überhaupt nicht widersprechen. Besonders Anfänger werden durch pauschale Aussagen verunsichert, obwohl nach meinem Dafürhalten gar kein Grund besteht, die Homebridge App als Mittel zum Zweck von vornherein auszuschließen.


    Ich erlebe hier in diesem Forum öfter diesen Reflex, sofort die App schlecht zu reden, obwohl im konkreten Fall eigentlich nur gefragt wurde, wie die Config editiert werden soll. Das hat so ein bisschen was von Schnappatmung, sobald ein Begriff genannt wird ;)

    sschuste


    Der Nagel ist mit deinem Kommentar wieder einmal in hervorragend amüsanter Weise auf den Kopf getroffen. Besser kann man das "Dilemma" und den Stand der Dinge nicht darstellen :thumbup::thumbup::thumbup:


    In der ganzen Maschinerie Smarthome am Beispiel HomeKit sind für meinen Geschmack derzeit viel zu viele Intransparenzen vorhanden, die sich noch dazu gegenseitig beeinflussen. Mir persönlich raubt das die Motivation, noch zusätzliche mögliche Fußfallen in Form von zahllosen komplexen oder gar zusammengestrickten Homebridge-PlugIns zu integrieren, bei denen ich in jedem einzelnen Fall auch noch davon ausgehen darf, dass der Entwickler irgendwann keine Lust mehr hat, dieselbe weiterzuentwickeln. Die Homebridge App ist für mich ein ausschließlicher, hoffentlich vorübergehender Kompromiss, um die Unzulänglichkeiten im Apple Konzept ohne zu hohen Einstiegsaufwand zu überwinden, dies in der vagen Hoffnung, dass in absehbarer Zeit so simple Dinge wie Schalter, Timer, Counter und vor allem überhaupt erstmal Bedingungen ab Werk eingerichtet werden können. Außerdem hege ich die Vermutung, dass in näherer Zukunft native Hardware von diversen pfiffigen Startups üppiger und günstiger werden wird, wodurch ich die Hilfskrücke Homebridge für meinen Fall irgendwann ganz deaktivieren würde.


    Klar könnte man, wie Viele das hier in respektablem Pioniergeist tun, die ganze Raspberry Bastelei und Experimentiererei sportlich angehen. Da ich mir aber bereits beruflich als Projektleiter für Web-/Shopentwicklungen oft genug die Hand vor die Stirn schlage, weil wieder einmal sinnfreie Programmierkonzepte wertvolle Lebenszeit zu deren Fehlerbehebung rauben, brauch ich das nicht auch noch privat. Allein das Risiko eines Totalausfalles, dadurch dass ein simples iOS Update ein in Monaten mühsam zusammengebasteltes Automationsgeflecht mal so eben aus nicht detailiert nachvollziehbaren Gründen zusammenfallen lässt, um dann im schlimmsten Falle zig Plugs wieder neu anzumelden und hunderte Automationen mühsam zu überarbeiten, hält mich davon ab, tiefer in die Materie einzutauchen. Überhaupt weiß man nie so wirklich, was bei welchem Fehler eigentlich die definitive Ursache ist. Je mehr Mitspieler, desto mehr Fehlermöglichkeiten und Interferenzen, desto schwieriger die Fehleranalyse – es lebe die Einfachheit! Es ist ja schon im nativen Sinne kompliziert genug, simple halbintelligente Automationen allein für Licht zu konzipieren, die vollständig zuverlässig und reibungslos laufen und dabei auch noch schnell konfigierbar bleiben. Solange Apple-seitig kein besseres MacOS kompatibles User-Interface kommt, erspar ich mir die Umsetzung einer Totalautomation :saint:

    Finger weg von der App

    Und wieder bin ich es, der die App vor Pauschalverrissen in Schutz nimmt und das Gegenteil behauptet 8) Bei mir seit knapp 1 Jahr Nutzung ergaben sich bis heut keinerlei Probleme. Homebridge läuft und läuft und läuft. Überhaupt bin ich erst durch Yanniks Artikel, der die App ausführlich als „kinderleichte“ Homebridge Installationsmöglichkeit vorstellt, auf dieses Forum aufmerksam geworden. Würde die App tatsächlich nichts taugen, wäre dieser Artikel sicherlich längst entfernt oder zumindest revidiert worden.


    Natürlich ist eine manuelle Installation absolut sinnvoll, grade im Zusammenhang mit komplexeren Konfigurationen mit vielen PlugIns und speziellen Anpassungen und grade auch durch die großartige Installationsanleitung von sschuste. Für jene Anwender, wie mich, die wenige Standard PlugIns (2) nutzen und schnelle Ergebnisse erzielen wollen, ist die App eine realistische und wie ich finde durchaus funktionierende Alternative. Nicht vergessen werden sollte, dass es hin und wieder auch Updates mit Fehlerbehebungen seitens des Entwicklers gibt und dass trotz App die Konsole mit allen Befehlen genutzt werden kann, um bspw. die Config zu bearbeiten. Und Letzteres war ja das eigentliche Anliegen von Ukem.

    Moin zusammen!


    Ihr habt mich sehr neugierig gemacht und gleichzeitig verunsichert =O Das Aqara Sortiment scheint mir für meinen SmartHome Ausbau hochinteressant – insbesondere auch in preislicher Hinsicht. Auf der anderen Seite lese ich hier in diesem Beitrag sehr unschöne Bugs, außerdem gibt es offenbar auch noch verschiedene Baureihen bei den Controllern, Sensoren, die im schlimmsten Fall überhaupt nicht für HomeKit funktionieren?! Danach wirkt das Ganze auf mich alles andere als ausgereift.


    Was sagt ihr, die ihr mittlerweile das Sortiment in der Praxis kennt? Einsteigen oder lieber warten, bis Euro-Version (in ausgereifter Version) erscheint?

    Bei welchem Händler sollte man welche Artikel (im Sinne einer aktuellen und funktionierenden Baureihe) kaufen?


    Ich möchte in erster Linie über HomeKit Automationen erstellen mit den Fenster-/Türsensoren, sowie ein bisl mit dem Cube und den Minis experimentieren. Dafür wäre die hauseigene App für mich entbehrlich, so sie denn zumindest für Automationen entbehrlich ist und "nur" zum Einbinden in HomeKit benötigt wird, was ja offenbar schon schwer genug zu sein scheint. :/

    Mit dem Begriff "Szene" bekomme ich immer Probleme, weil Siri daraus gerne "Zähne" versteht und entsprechend antwortet. Da muss ich immer überdeutlich "SSSSS…ZZZZene" sprechen, bis sie’s schnallt. Und das sollte dann tatsächlich niemand beobachten. =O


    "HomeKit" versteht sie dagegen immer – selbst genuschelt.

    Ich tippe auch auf ein Problem in deinem Fritzbox Konstrukt, womöglich durch die Mesh-Funktion. Bei mir ist seit Upgrade auf OS 7 bei einer 6490 (allerdings ohne Repeater) in anderem Zusammenhang ein unerklärlicher Fehler mit einer TV Streaming Box, die über LAN einwandfrei funktioniert und bei Zugriff über WLAN regelmäßige Probleme erzeugt, was vor dem Upgrade nicht war. Da muss AVM offenbar nochmal nachbessern. Welche Fritzboxen hast du denn kombiniert und welche OS Versionen laufen darauf?

    Problem ist nur, meine Hue Bridge hat gar kein WLAN, den ich habe Gen 2 und nicht Gen 2.1.

    Und was passiert, wenn du die Bridge einfach aus der WLAN Liste der Fritzbox löschst?


    Was noch immer nicht erklärt, wieso du die einzige Hue-Bridge der Welt hast, die sich per WLAN verbindet.

    Da gibt‘s mittlerweile sicherlich inzwischen noch andere. Allerdings erst nachdem ein einigermaßen frickeliger Umbau in der Bridge ausgeführt wurde, was hier ja ausscheidet.

    Das stimmt. Allerdings werden diese Steckdosen lange schon nicht mehr hergestellt und sind daher relativ selten zu bekommen (zumeist nur von privat), was sich deutlich am unverhältnismäßig hohen Preis bemerkbar macht. Zudem sind sie nur für Steh- und Tischleuchten (oder Weihnachtbeleuchtung ;)) einsetzbar, während die Incipio auch für Decken- und Wandbeleuchtung funktionieren, was zumindest für meine Anforderung wichtig war.


    Des Weiteren ist eine Einbindung in HomeKit, wenn überhaupt, bestenfalls über iConnecthue möglich, soweit ich weiß (ich kann mich irren)?! :/

    Die Funktion löst schon im Umkreis von 100 Metern aus und geht vermutlich wegen ständiger GPS-Aktivität auch auf den Akku.

    Grade das finde ich persönlich super. Wenn man mit Auto oder Fahrrad nach Hause kommt, ist alles schon hell erleuchtet und bleibt es auch, auch wenn man noch einen Plausch mit dem Nachbarn hält und dabei öfter mal in Bewegungslosigkeit verfällt. :sleeping::)


    Ein erhöhter Akkuverbrauch sollte bei uns Smarthomelern aber nun gar kein Argument mehr sein (Frevel :evil:), zumal wenn man dafür eine funktionierende Ortung erhält, die manch wunderbare Automation auslöst, die uns damit das Gefühl gibt, unser Heim freut sich, dass wir endlich wieder daheim sind 8o


    Hilft mir aber jetzt nicht weiter...

    Woran scheitert‘s?