Beiträge von Edward J. Nately III

    Wenn ein Sensor 300 Messwerte ausspuckt, die Ergebnisse für den User jedoch zu einer Trivialaussage zusammengefasst werden (grünes Blatt oder rotes Blatt), ist immer die Frage, wie die einzelnen Werte dafür gewichtet werden. Die Antwort kennen wir nicht, das bleibt das Geheimnis der Entwickler. Soll man sich also ins Hemd machen, wenn plötzlich Luftalarm ausgelöst wird?


    Wir sind heute in der Lage als fachfremde Verbraucher stoffliche Konzentrationen zu detektieren, die noch vor wenigen Jahrzehnten selbst für die Wissenschaft unter der Nachweisgrenze lagen. Once upon a time kam die Großmutter ins Kinderzimmer, rümpfte die Nase, bezeichnete den herrschenden Geruch bestenfalls als „müffelnd“ und riss das Fenster auf. Heute erzeugt ein Nanomol Formaldehyd Schnappatmung beim Leser der Apothekenrundschau. Uns Hypochondern steht dummerweise eine Analysetechnik zur Verfügung, die noch vor einem halben Jahrhundert Forschungsinstituten zur Ehre gereicht hätten.


    Hab auch zwei Twinguards, aber was soll ich machen, wenn nach dem Lüften die Dinger auf „rot“ springen? Frau und Kinder instruieren, nicht mehr vor die Tür zu gehen?

    Also habe ich testweise einen Ventilator aufgebaut, da geht das Ding noch weiter hoch in den roten Bereich.


    Dann hat der Miefquirl die VOC ordentlich aufgewirbelt. Der Twinguard misst neben Temperatur und Luftfeuchte auch die Luftgüte. Das ist ein dehnbarer, weil letztlich nicht einheitlich gefasster Begriff. Bosch erklärt hier dazu:



    Fazit I: Eine beherzte Flatulenz in den eigenen vier Wänden ist gesundheitlich vollkommen unbedenklich, da biologisch dynamich angebaut, wird aber als flüchtige organische Verbindung bei entsprechendem Volumenstrom (die Lautstärke ist unerheblich) den Wert für die Luftreinheit nach Bosch in schwindelerregende Höhen treiben, während andere Sensoren, die vielleicht nur CO2 detektieren, sich davon weitgehend unbeeindruckt zeigen.


    Fazit II: Vom Genuß von Alkohol, Ammoniak und Formaldehyd sollte schon aus Luftqualitätsgründen abgesehen werden.

    Meine Rollos funktionieren noch, auch beim Anruf über Siri. Die sind allerdings per Broadlink über 433 MHz angebunden.


    Dafür häufen sich seit dem Update bisher unbekannte Verbindungsabbrüche an anderer Stelle: Meine Frau verschwindet immer mal wieder kurzzeitig. Physisch ist sie noch vor Ort, aber Presence (homebridge-fritz-platform) meldet Ihre Abwesenheit aller zwei, drei Minuten. Dauert dann nicht lange, schon ist sie angeblich wieder da. Bei allen anderen Familienmitgliedern mit iPhon SE2 tritt der Fehler nicht auf, ihr SE1 verschwindet hingegen im Plugin, obwohl dessen WLAN-Verbindung als existent angezeigt wird. Darauf kann ich mir keinen Reim machen. Dachte immer, Presence prüft für die Anwesenheit nur das Bestehen der WLAN-Verbindung. Und um den Hinweis vorwegzunehmen: Ja, die "Private WLAN-Adresse" staht in ihrem SE auf "aus". Daran kann es also kaum liegen.


    Auch meine Eve Cam wird seit dem Update immer wieder für Minuten von HomeKit als unerreichbar gemeldet, obwohl sie in der Eve-App ansprechbar ist.


    :cursing:

    Die Firma Bosch hat sich heute per Mail gemeldet:



    Ich verzichte dankend und ziehe das Verfahren nach ghost-ps vor.

    Da sind kapazitive und induktive Probleme. Dann noch der eventuell größere leitungsquerschnitt von vermutlich mindestens 4 oder 6mm²..


    »Grau, teurer Freund, ist alle Theorie« heißt es im Faust.


    Wenn da ne Strippe vom Hausanschluss bis in die Garage liegt, würde ich Powerline zumindest mal ausprobieren, bevor man anstrengendere Klimmzüge unternimmt. Irgendwer im Freundes- oder Bekanntenkreis wird einem so etwas doch ausleihen können, für den Test. Der Datendurchsatz nimmt mit zunehmnder Entfernung zwar ab, andererseits braucht es für's IoT nur wenig Bandbreite.

    Hab den schon etwas betagten Mac Mini meines Vaters gegen ein aktuelles Modell getauscht. Der Wechsel ging mittels TimeMachine in etwa einer Stunde vonstatten. Dann lief (fast) alles wieder, so wie zuvor - nur eben deutlich schneller. Mein Erzeuger ist hingerissen.


    Eine Ausnahme bereitet mir noch Kopfzerbrechen: Ausgerechnet der Sync von Homekit funktioniert nicht mehr. Weder Geräte, noch Automationen sind in der Home-App auf dem neuen Mac sichtbar. Im "Zu Hause" - gähnende Leere. Auf Vadders iPhone ist alles da.


    Also die HK-Synchronsation unter seiner Apple-ID aus- und wieder eingeschaltet - keine Besserung.


    Wo kann man noch drehen?

    Als ehemals WLAN Geschädigter würde ich mein mein Smart Home nie auf WLAN basieren lassen.


    Von allen Funkverbindungen liefert mir das WLAN den stabilsten Connect. Ich bin eher bei den sonstigen Protokollen skeptisch. Daher auch mein Faible für die Shellys.


    Da wäre ja schon ein Router Tausch ne Katastrophe.


    Der letzte Tausch einer FritzBox dauerte hier 10 Minuten. Backup der alten Fritte erstellt, die neue an den Rechner geklemmt, Backup zurückgespielt und dann die neue ins Netz gehangen.


    Ganz abgesehen davon das man einen Router finden muss der mit einer sehr großen Anzahl an wlan Geräten klar kommt.


    Ab wieviel Geräten gibt es denn Probleme? Ab wann muß ich mir Sorgen machen?

    Wie meinst du das mit "Karte raus und neu formatieren."


    Um auszuschließen, daß es an der Karte liegt (hatten wir hier schon) - Karte raus und ab in den Rechner. Dort neu formatieren. Zur Sicherheit kann man die Karte vor dem Formatieren auch noch gründlicher prüfen. Ich nehm dafür h2testw auf einem uralten Windoof-Rechner, dem für solche Zwecke hier noch sein Gnadenbrot erteilt wird.


    Da ich kein Iphone besitze


    =O


    kann ich es auch nicht in HK einbinden


    Also gar kein Homekit bei Dir am Start? Dann verstehe ich die Frage hier bei Smartapfels nicht so recht.

    Eventuell mall den Bosch Controller für 5 Minuten vom Strom nehmen.


    Sieben Versuche, siebenmal fehlte ein anderes Device in Homekit. Nach dem achten Kaltstart waren endlich alle Schäfchen wieder in der Herde. Das Update ist vielleicht besser mit Vorsicht zu genießen.


    Das Rebooten des Controllers hat bei mir wieder alles gerichtet.


    Muss man für einen Neustart eigentlich immer den Stecker ziehen oder hat es in der App irgendwo eine Reboot-Funktion? In der Fritzbox ist der Warmstart ja auch gut versteckt, bei Boschens finde ich aber nix dergleichen.


    Und dann würde ich als erstes mal hier schauen.


    Da steht des Rätsels Lösung. Das Update ist nur für Kund*innen.

    Kann daher bei mir nicht funktionieren.

    Nach dem gestern eingespielten Update waren 3 der 4 Thermostate in Homekit offline, während ich sie in der Bosch-App sehen und steuern konnte. Nach einem Reboot des Controllers meldeten sich alle Thermostate in HK zum Dienst, jedoch streikte ein von zwei Raumluftsensoren. Also Reboot. Ergebnis: Die HK-Automation über den Bosch-Bewegungssensor will nicht funktionieren. Erneuter Reboot: Jetzt ist einer der vier Thermostate in Homkit offline.


    Haben andere Homekittler auch solche Probleme? Vor dem Update war der Bosch-Zweig in meiner HK-Familie ein Ausbund an Zuverlässigkeit. Nie irgendwelche Zicken. Seit gestern ist aber der Wurm drin.


    Irgendwelche Tips oder sachdienliche Hinweise?