Zur Frage der Wahrscheinlichkeit eines Angriffs kann ich nur sagen, daß die Einbrecher auch nicht alle dumm sind.
Ein Bekannter arbeitet bei der Kripo und der schätzt den Anteil von Delikten der Beschaffungskriminalität unter den Einbrüchen zwischen 70 und 80 Prozent (Großstadt). Die meisten Einbrüche gehen hier demnach auf das Konto von strohdoofen Junkies. Organisierte Kriminalität wäre also eher Ausnahme, als Regel. Es gibt allerdings durchreisende Ausräumkollektive mit strukturierter Arbeitsteilung (Aufklärung, Sicherung, Durchführung, Abtransport). Da finden sich mitunter auch Spezis mit technischen Gadgets. Ist aber nach Auskunft meines Bekannten die absolute Ausnahme. In der Regel wird nicht gehackt, sondern gedrückt - mit purer Gewalt und langen Hebeln. Rücken hingegen Techniker an, braucht man sich um "Deauther" ohnehin keine Gedanken machen, da diese Klientel einfach breitbandig jammt. Im Umkreis von 50 Metern sagt dann weder WLAN, noch Blauzahn, Mobilfunk oder sonstiger Drahtloskram noch einen Mucks.
Aber eine Kamera ersetzt ohnehin keine Einbruchmeldeanlage. Selbst das, was an Baumarktkonsumenten als "Funk-Alarmanlage" verkauft wird, ist zumeist ohne viel Aufwand ebenso drahtlos zu sabotieren. Bei Lösungen per Hausautomation kommen noch Stabilitäts- und Zuverlässigkeitsprobleme hinzu.
Als Spielwiese finde ich SmartHome super, meine EMA ist davon jedoch getrennt, USV-gestützt, drahtgebunden und vollkommen proprietär.