Beiträge von Edward J. Nately III

    Ich könnte sicherlich dann die Solltemp auf 22,5c oder 23c stellen damit im Raum die echte Temperatur von 21,5c herrscht


    Der Raum hat nicht die eine "echte" Temperatur. Er liefert unterschiedliche Meßwerte an unterschiedlichen Orten. An der Decke hast Du andere Temperaturen, als am Boden. Am Heizkörper ist es wärmer, als in Raummitte oder an einer gegnüberliegenden Außenwand. Wenn Dich die Abweichungen zwischen Sensordaten und eigener Meßwerterhebung stören, kannst Du das über den Offset in begrenztem Maße kompensieren. Siehe dazu RE: Bosch Smart Home Thermostate


    Zitat

    aber das ist ja nicht Sinn der Sache.


    Was sonst wäre sinnvoll, als die Solltemperatur nach dem eigenen Wohlbefinden einzustellen?

    Sobald du ne andere App verwendest bekommst du ein anderes token.


    Ist das nur von der App abhängig, oder auch vom Gerät, auf dem die App läuft?


    Ich habe den S6 jetzt erstmalig in Betrieb genommen (und auf den Namen "Dirty Harry" getauft). Mit der vom Hersteller empfohlenen Roborock-App hat das Gerät mitten in der Kartierung abgebrochen. Besser lief es dann per XiaomiHome-App. Harry hat die Bude damit komplett gescannt und einen hübschen Grundriß erstellt. Da ich die App nun auch auf dem iPad installiert habe und auch dort die Karte sehe, stellt sich mir die o.g. Frage. Wechselt der Token auch bei gleicher App und Bedienung von anderem Gerät?


    Derzeit bin ich noch am Rätseln, wie und wo ich in der Karte einzelne Räume definieren und zuordnen kann. Die App hat bereits einzelne Bereiche farblich getrennt. Gehe ich aber auf Menü -> Räume verwalten finde ich nur einen Raum, dessen Bezeichnung ich umbenamsen kann und dem der Sauger zugeordnet ist. Zwar lassen sich andere Räume hinzufügen, der Sauger kann aber nur zu einem dieser Zimmer abkommandiert werden.


    Bevor die Raumaufteilung nicht läuft, brauche ich mit der Integration ins Homekit vermutlich gar nicht erst anfangen.

    Es misst die Temperatur richtig heizt aber 2 Grad darüber.


    Entscheidend ist, ob die Dinger ihren Job machen - also um einen Sollwert herum korrekt regeln. Die absoluten Meßwerte spielen dabei doch eigentlich keine Rolle. Was interessiert mich die Temperatur an der Heizung? Nicht dort, sondern an meinem Aufenthaltsort im Raum hätte ich es gern behaglich, was im Übrigen nicht nur von der Temperatur abhängig ist, sondern auch von der Bewegung der Luft, den Wärmequellen (Leistung, Fläche), den Kältebrücken und dem dadurch bedingten Wärmegefälle im Raum. Als Bewohner meiner Zimmer, weiß ich doch, welche Temperatur oder Stufe ich am Heizkörper einstellen muß, um mich am Ort x,y im Raum wohl zu fühlen. Dementsprechend stelle ich den Regler ein und dieser läßt dann den Ist- um ebenjenen Sollwert pendeln. Trägheit und Hysterese bestimmen das Maß der Abweichung.


    Bauartbedingt befinet sich der Meßfühler eines solchen Reglers nun mal an einem denkbar schlechten Ort, was aber leidlich korrigiert werden kann. Ob man dies jetzt Offset-Einstellung oder Kalibrierung nennt, ist letztlich wurscht. Man kann auch einfach zwei Grad weniger einstellen, wenn man weiß, daß der Thermostat mit boshafter Konstanz zwei Grad über dem Soll ausregelt.


    Eine Genauigkeit in Zehntelschritten ist eher ein Marketinggag und absolute Meßwerte nach geeichtem Normal sind mit dieser Technik erst recht illusorisch. Ich habe hier vier Quecksilber-Laborthermometer in Zehntelgradauflösung. Die liegen in der Anzeige bis zu 3 Zehntel auseinander. Wer mal Filme entwickelt hat, weiß: Nicht die absolute Meßgenauigkeit ist entscheidend, sondern die Wiederholgenauigkeit. Man testet das Material einmal unter bestimmten Bedingungen ein und hält diese dann möglichst bei. Daher habe ich auch nur eines meiner vier Labor-Thermometer in ständigem Gebrauch. Hat man seine Prozesse im Griff, interessieren nur noch Anzeigewerte und keine Absolutwerte. Das ganze Leben ist ein Test - egal ob es sich um Gradationskurven oder Heizkurven handelt. Die Praxis entscheidet, nicht der abstrakte Meßwert.

    Was heißt schon "Cracks"?


    Im Sinne von "Der Zweiäugige unter den Blinden", wobei es hier sicher noch andere Sehende gibt, die virtuos mit der Kommandozeile exerzieren. Was mir gefällt, ist der Erklärbär im sschuste. Ich hab ja schon oft mit SysAdmins zu tun gehabt, die aber in der Regel in ihrem kryptischen Universum mit wenig Mitteilsamkeit ausgestattet waren.


    Je komplizierter die Materie, desto bildhafter muß die Sprache sein. Daher bin ich auch ein großer Fan der Sendung mit der Maus.


    Zitat

    Ich arbeite mit Linux-Maschinen seit ungefähr 1997, mit Unix-Maschinen seit 1991. Das ist mein Beruf. Ich bin das, was man früher mal System Administrator genannt hat, danach dann System Engineer, dann DevOps Engineer und heute Service Reliabilty Engineer. Die Bezeichnungen ändern sich, der Job bleibt der gleiche: Hausmeister auf Computersystemen, der die Datenklos durchspült.


    In einer wunderschönen Wagner-Oper heißt es mahnend: "Verachtet mir die Meister nicht!"

    Einem Gebäude kann man es im Übrigen ansehen, ob ein Hausmeister in ihm wirkt.


    Zitat

    Das erzeugt auf Dauer eine Sichtweise, die letztendlich darin besteht, dass die Kisten nur das tun, wofür sie bestimmt sind und nicht etwa irgendetwas anderes. So wie mit meinem iPhone: so, wie es ist, so, wie es aus der Packung kommt, soll es das tun, wofür es bestimmt ist und ich komme nicht auf die Idee, damit herumzuspielen und seine Grenzen auszutesten. Aus diesem Grund ist ish für mich nicht sonderlich interessant.


    Als die App herauskam, gab es ja reichlich Kommentare, auch von allerlei Wissenden und Halbwissenden. Daher dachte ich: "Wüßte gern, was der sschuste davon hält. Die Frage ist für mich aber ausreichend beantwortet.

    Was genau stimmt denn damit nicht?


    Mich nerven die ständigen Verbindungsabbrüche. Merkt man in der Regel nicht, da sofort neu verbunden wird. Trotzdem werden dadurch mitunter Steuerbefehle veschluckt.


    Unter PMF will mein Broadlink so gar nicht ins WLAN. Damit ist in der Fritzbox auch WPA3 nicht verfügbar.


    Gestern dann eine Überraschung mit einem neugekauften Fritz-Repeater 2400. Der Broadlink lässt sich nicht anpingen, wenn er über den Repeater verbunden ist und fällt somit aus dem Netzwerk. Ziehe ich den Repeater, verbindet sich der RMpro+ mit der Fritte direkt und alles läuft problemlos.

    Hast Du diesen Fork mal versucht?

    https://github.com/Defensor7/homebridge-broadlink-rm


    Nein, ich hatte den RM4pro erfolglos in der HB-Konfiguration für den RM pro+ ausprobiert. Nachdem ich dann hier las, daß der RM4pro so nicht lauffähig ist, hab ich ihn noch in der Rückgabefrist an den Händler retour geschickt. Vom o.g. Fork hab ich erst später erfahren und wüßte jetzt gern, ob das funktioniert und wenn ja, ob der RM4pro weniger zickt. Mit der halbgaren Firmware des RM pro+ bin ich unzufrieden, aber es gibt ja leider keine Alternative zum Broadlink, wenn man per IR und 433MHz fernbedienen will.

    Auf welchen Umbau beziehst Du Dich?


    Ich bezog mich irrtümlich auf


    RE: Leinwand einbinden


    aber das betraf eine Leinwand. Die Motoren für die Lattenroste laufen in der Tat zumeist mit Kleinspannung. Trotzdem würde ich es mal auf einen Versuch mit nem nativ geflashten Shelly 2.5 ankommen lassen. Die Dinger kosten nicht die Welt und lassen sich - wenn es nicht klappt - auch anderweitig noch sinnvoll einsetzen.

    Die Idee ist gut, funktioniert aber nur, wenn der Motor mit 230V angesteuert wird, und irgendwie glaube ich da nicht dran.


    Muss nicht, kann aber sein (siehe Waltas Umbau).


    Zitat


    Mit 24V kann keine Kalibrierung stattfinden und dann hättest du auch keine % welche du mit Siri steuern kannst.


    Bin mir gar nicht so sicher, daß das bei 24V nicht funktioniert. Die Kleinspannungsmotoren ziehen ja ordentlich Strom. Noch hab ich nirgends gelesen, daß die Leistungsmessung nur bei Wechselstrom geht. Würde ich gern mal ausprobieren, hab nur leider keinen geeigneten Rollo-Motor in meinen Grabbelkisten.


    Mit Koppelrelais wird der Shelly hingegen nicht kalibrieren. Da fließt ja kaum was. Allerdings könnte man die Last beim Kalibrieren über die Fahrzeit mit einem stromhungrigeren Verbraucher simulieren. Viellecht reichen die Chellisten im Github-Orchester ja irgendwann nochmal eine Funktion zur manuellen Einstellung der Zeiten nach.


    Nein, ist es nicht.


    Du mußt zunächst entscheiden wie Du steuern willst. Daraus folgt, ob Du nur einen Shelly für 20 Euro kaufen mußt oder einen Broadlink zzgl. Raspi anschaffst und viel Zeit investieren willst. Ich würde, wie auch von Walta empfohlen, die erste Methode wählen. Allerdings brauchst Du dann einen fachkundigen Kabelschinder, der Dir das Teil anschließt. Vorteil: Mit der entsprechenden Firmware ist das Ding nativ homekitfähig, will sagen: Du brauchst keine Homebridge.


    Die Hardware zur Fernbedienung (2. Methode) heißt Broadlink RMpro+ und kann (muß nicht, da werde ich keine Hand für ins Feuer legen) mit deinem 433MHz Empfänger in der Leinwand harmonieren. Die App zu dieser Hardware kommuniziert jedoch nicht - wie von Dir vermutet - mit der Home-App. Da der Broadlink nicht homekitfähig ist, braucht es einen Übersetzter der sich Homebridge nennt und zum Beispiel auf einem RasPi oder einem NAS läuft. Die gerätespezifische Anleitung zum Übersetzen erhält Homebrideg aus sogenannten Plugins, welche dazuinstalliert werden. Und erst wenn das alles sauber läuft, spricht die Home-App mit Deinem Rollo.


    Methode zwei würde ich nur dann wählen, wenn noch andere Gerätschaft, die nicht nativ homekitfähig ist, in des Biotop mit eingebunden werden soll, zumal noch reichlich Untiefen im Gewässer lauern. So will der Broadlink aktuell nicht mit der WPA3-Verschlüsselung der Fritzbox funktionieren. So "easy" ist es also nicht.

    Wäre das die sinnigste Hardwareauswahl oder geht das eleganter?


    Für Kopf- und Fußteil brauchst Du je einen Shelly 2.5


    Sofern die Stellmotoren mit 24V laufen, könntest Du sie auch so direkt als "Roller Shutter" ansteuern. Die Shellys laufen dann mit der für den Antrieb vorhandenen Kleinspannung und Du sparst Dir die Koppelrelais. Hab ich aber selber noch nicht ausprobiert, daher bleibt der Vorschlag ohne Gewähr.

    Wie bekomme ich die zur Beamerleinwand dazugehöhrende Fernbedieung ausgelesen und so angeschlossen, dass mein Homekit diese erkennt?


    Dazu muss man wissen, was für eine Fernbedienung das ist. IR oder Funk? Wenn Funk, mit welcher Frequenz? Schau mal, ob auf der Fernbedienung oder in der Bedienungsanleitung etwas steht. Einfache Funksignale auf 433MHz ohne Rolling-Code sind ggf. über einen Broadlink RM-pro darstellbar. Die Einbindung in Homekit über Homebridge kann aber - je nach Kenntnisstand - eine Herausforderung sein. Vorteilhaft ist die Möglichkeit, mit der IR-Schnittstelle des Broadlinks auch sonstige Fernsteuerungen, wie z.B. die von AV-Receiver oder den Playern gleich mit einzubeziehen.


    Ansonsten würde ich versuchen, (statt eine Fernsteuerung mit einer Fernsteuerung fernzusteuern) direkt am Motor der Leinwand anzusetzen. Rollos oder Rolläden mit 230V-Motor bringt ein Shelly 2.5 mit alternativer Firmware sogar ohne Homebridge ins Homekit. Muß man aber basteln und verliert beim Öffnen geschlossener Systeme die Garantie des Herstellers bzw. Gewährleistung des Händlers.


    Es gibt auch Leinwände mit Triggeranschluss. Mein Beamer hat dafür eine Trigger-Out-Buchse. Verkabelt man darüber Beamer und Leinwand, fährt diese automatisch beim Einschalten des Projektors herunter und beim Ausschalten wieder hoch. Für diese Trigger-Anschlüsse gibt es inzwischen auch Funk-Adapter. Brauchte ich aber nie ausprobieren, da meine Projektionsfläche uneinrollbar an der Wand befestigt ist.

    Ich bediene ihn über die Xiaomi Home, zwangsläufig wg. dem Token.


    Das heißt, der Token wird zwischen App und Gerät ausgehandelt und ist nicht in der Hardware des Saugers fixiert? Benutzt man eine andere App, bekommt das Gerät einen anderen Token und ist unter dem ursprünglichen Token in der Homebridge nicht mehr ansprechbar?


    Zitat

    Bei mir hat das mit dem Backup über iTunes am Mac gut funktioniert. Die anderen Methoden nicht.


    Ich muß erst mal nen Mac finden und hervorkramen, auf dem iTunes noch läuft. Ehrlich gesagt, war ich froh, als das überfrachtete Tool mit dem Aufkommen von Catalina verschwand.