Beiträge von sschuste

    Mich würde mal eure Meinung zu dem gestern veröffentlichen Weg von IFTTT zu der Aufteilung in ein kostenlosen Modell mit max. 3 Applets und dem Pro Abo Modell für letztlich 10,- / Monat interessieren.

    Danke für den Hinweis - ich hab's gar nicht mitbekommen. Ich schätze, das wird nicht das einzige Abo-Modell in Zukunft sein. Von daher müssen wir alle höllisch aufpassen, was wir in Zukunft kaufen.


    If this than that - schöner kann man Programmierung kaum beschreiben. Und tatsächlich ist eigene Programmierung auf Dauer der einzige Ausweg, zumindest glaube ich das. Jeder kann sich überlegen, welchen Weg er einschlagen will:

    • beispielsweise 120€ im Jahr für ein Abo ausgeben
    • es selber programmieren

    In meiner Branche nennt sich das eine "Make-or-Buy"-Entscheidung. Programmieren wir den Rotz selber oder kaufen wir ihn ein? Investieren wir Zeit oder Geld?


    "Ja", höre ich einige sagen, "das ist ja schön und gut und hört sich auch ganz plausibel an. Ich kann aber nicht programmieren." Na ja, was nicht ist, kann ja noch werden. Man kann es lernen. Wenn man darauf keine Lust hat oder einem die Zeit fehlt, dann hat man zwei Möglichkeiten:

    • man kauft Programmierung -> 120€
    • man findet jemanden, der einem Programme für lau schreibt. Und an dieser Stelle wird die Sache etwas unzuverlässig, denn möglicherweise hat der irgendwann keine Lust mehr, für lau zu arbeiten oder er entschließt sich, sich einem indischen Guru anzuschließen und das Programmen einzustellen oder er verliert ganz einfach das Interesse an dem Projekt.

    Es gibt im Forum einige, die die Homebridge einsetzen. Andere tun das nicht. Der Beweggrund für letztere ist nicht unbedingt mangelndes Zutrauen, sondern Zeit. Es ist leicht, in den Laden zu gehen und HomeKit-kompatibles Zeugs zu kaufen. Wenn es bestimmte Artikel nicht gibt, dann verzichtet man eben oder wartet auf bessere Zeiten. Das ist teuer, aber man wird mit Funktion und Freizeit belohnt.


    Andere programmieren Plugins. Die stecken Zeit rein. Natürlich sind die heilfroh, dass ein Haufen Wahnsinniger bereits die Homebridge für lau entwickelt haben und die Wahnsinnigen sind froh, dass andere Irre das Apple HomeKit Protokoll HAP für lau auf Linux portiert haben und die Irren sind froh, dass noch ganz anders Durchgedrehte ein ganzes Betriebssystem für lau programmiert haben - 30 Jahre lang. Hier wird also Zeit investiert.


    Und dann gibt's noch diejenigen, die nur ein bisschen programmieren und nie im Leben ein Plugin auf die Beine stellen könnten, weil sie zu faul sind, das zu erlernen. Halt nur das Bisschen, um ihr if this than that selbst zu machen. Zu denen gehöre ich. OK, ich hab kein Auto für ständige Spritztouren, kein Haus, um das ich mich kümmern muss, keine Blagen, die bespaßt werden wollen, keinen Fernseher und muss nicht mal einen WAF beachten. Gut, ich hab ein paar Bands, aber ich hab mich extra für diese Gitarre entschieden, die nur vier Saiten hat, um das Ganze nicht ausarten zu lassen.


    Ich hab also eher Zeit. Trotzdem gebe ich mein Geld für Philips Hue aus. Viel teurer als das geht's kaum, aber es funktioniert halt und ich muss mich nicht kümmern. Aber ich will natürlich mehr und das wirklich geile Zeugs wird von Philips nicht angeboten. Also habe ich angefangen, es selber zu machen, erst mit der Homebridge und dann zusätzlich mit Node Red.


    Tja. Welche Typen seid ihr?

    Warum beharrt der so auf das WLAN/Wi-Fi, wenn doch die Verbindung über LAN steht?

    Der Raspi beharrt auf gar nichts. Er teilt lediglich mit, das WLAN nicht verwendet werden kann, weil es geblockt ist.

    Kann man im Terminal "händisch" wieder auf 1.1.3 downgraden?

    Ja. Aber zunächst mal schmeißt du die kaputte Homebridge raus:

    sudo npm uninstall -g --unsafe-perm homebridge


    Keine Angst, das entfernt zwar die Homebridge, aber lässt deine Konfiguration in Ruhe. Dann:

    npm install -g --unsafe-perm homebridge (installiert die neueste Homebridge. Das solltest du als erstes versuchen, die läuft ja bei mir auch und wir beide haben nach der Smartforum-Anleitung installiert).


    Ein Downgrade ginge mit

    npm install -g --unsafe-perm [email protected]


    Danach die Homebridge neu starten: sudo systemctl start homebridge

    Gerade eben wurde mir in der Benutzeroberfläche von homebridge-config-ui-x die neue homebridge Version 1.1.6 angeboten (davor war ich auf 1.1.3). Nach dem Update versuchte Homebridge neu zu starten, schaffte es aber nicht.

    Blöd gelaufen, lol.


    Ich kann nur raten und tue das jetzt mal. Logge dich per Terminal auf deinen Raspi ein und versuche die Homebridge "per Hand" zu starten. Und zwar so:


    sudo su - homebridge (als User homebridge anmelden)

    homebridge -I -U /var/homebridge(die Homebridge starten)


    Was passiert nun? Ich würde erwarten, dass das nicht funktioniert und einen Fehler erzeugt. Kommt da kein Fehler, wird das Log der Homebridge angezeigt und man kann ihr beim Starten zusehen. In diesem Fall die Homebridge beenden, indem du control-c drückst.


    exit (als User homebridge abmelden und wieder zu User pi werden)

    Frage 1:
    Homebridge ist ein „Werkzeug“ welches es mir ermöglicht NICHT direkt Home Kit fähige Geräte trotzdem über Home Kit zu bedienen?

    Genauso ist es. Im Grunde ist es nicht die Homebridge, die das kann, sondern die Plugins.

    Frage 2: (Und das ist das, was ich jetzt nicht so richtig verstehe)

    Benötige ich jetzt noch zusätzlich irgendeine BRIDGE (Philips, ZIGBEE oder was auch immer) um z.B.

    Nein. Du brauchst eine Philips Hue-Bridge nur dann, wenn du Philips Hue-Lampen steuern willst. Philips Hue basiert auf dem Zigbee-Protokoll. Alle Lampen verstehen nur Zigbee. HomeKit versteht kein Zigbee. Die Philips Hue-Bridge übersetzt Zigbee in HomeKit.


    Das ist also genauso ein Übersetzer wie die Homebridge.


    Deine Sonos-Anlage versteht kein Zigbee. Die versteht irgendwas anderes. Eine Hue-Bridge oder irgendein anderes Zigbee-Gateway hätte also mit den Sonossen keinen Vertrag. Sie sind inkompatibel.


    Dafür kann man die Homebridge verwenden. Das Plugin homebridge-zp versteht beispielsweise HomeKit und die Sonos-Anlage. Bei mir wird damit allerdings nur die Sonos ein- und ausgeschaltet. Das Plugin kann mehr, aber ich nutze die anderen Funktionalitäten nicht.


    Nachdem ich mir die Sonos gekauft hatte, war ich so abgebrannt, dass es für einen Dyson nicht mehr gereicht hat. Ich habe keine Ahnung, was die für eine Protokoll verwenden, aber es bestimmt kein Zigbee. Auch hierfür gibt es dann möglicherweise ein Plugin für die Homebridge, aber da kenn ich mich nicht aus.


    Du brauchst also für deine Sonos und dein Dyson-Fan keine extra Bridge. Du kannst aber hoffen, dass es Plugins gibt, die die Funktionalität abdecken, die du dir erhoffst.


    So weit verstanden? Bei Fragen, fragen.

    Ja, das geht wahrscheinlich auch ohne den sleep, indem man in /etc/systemd/system/homebridge.service die Zeile

    After=syslog.target network-online.target


    verändert in

    After=syslog.target network-online.target deconz.target


    In Ermangelung von deconz kann ich das nicht testen. Das ist etwas eleganter als der sleep, aber der tut's natürlich auch und hat somit seine Berechtigung.

    Na, das ist mal deutlich abgefahrener als bei mir. Aber auch völlig anders. Bei mir liegt der Fokus auf der Sprachsteuerung. Es gibt neben vielen kleinen Lösungen bei mir ("Alexa, stelle pi-hole aus") nur zwei große Szenen, die ich per Sprache auslöse - "ich verlasse das Haus" und "ich gehe ins Bett". Wenn ich nach Hause komme, kümmert sich homebridge-people um die entsprechenden Szenen, die dann ausgelöst werden.


    Sprachsteuerung ist für einen wie mich, der morgens das Maul nicht aufkriegt und es auch nicht aufkriegen will, etwas kontraproduktiv. Hier verwende ich eine persönliche Automation aus Kurzbefehle - wenn ich den iPhone-Wecker ausschalte, geht in Schlafzimmer das Licht schwach an, vielleicht so auf 10%. Das reicht, um mich zu orientieren. Ebenso im Wohnzimmer. Beides ist indirekte Beleuchtung. Auch meine Lametric erwacht wieder zum Leben. Für's Wohnzimmer werde ich mal deine Idee "das Licht langsam hochfahren" klauen.


    Also alles eher simpel bei mir. Die Kaffeemaschine existiert bei mir nicht mehr, ich bin wieder auf Handfilterung umgestiegen. Das lässt sich halt nicht automatisieren. Auto und Garage habe ich auch nicht. Auch keinen Fernseher.


    Der People-Counter - das wäre auch was für mich. Und ich fände es geil, wenn ich bei bestimmten anrufenden Telefonnummern oder Teilen bestimmter Nummern eine Automation starten könnte. Was mir immer noch fehlt, ist ein preiswerter Türdrücker für die Haustür.

    hab sie nur geändert, ist die richtige Notwendig hier ?

    Nein, ist sie nicht. Aber du musst auch diese IP-Adressen nicht verändern. Wir kommen da eh nicht heran. Auch sonst niemand, es sei denn, er befindet sich in deinem Netzwerk.


    Adressen, die mit 192.168 beginnen, werden im Internet nicht geroutet. Man nennt sie private Adressen.


    Mein Raspi beispielsweise hat die IP-Adresse 192.168.1.22. Wenn du versuchst, diese IP-Adresse anzupingen oder wenn du versuchst, dort dich einzuloggen und dafür ein ssh [email protected] in deinem Terminal eingibst, dann wird nicht allzuviel passieren. Mein Raspi kann von dir aus nicht erreicht werden.


    Warum ist das so? Die meisten von uns verwenden Netze, die mit 192.168 anfangen. Ich verwende beispielsweise ein Netz mit Adressen aus einem Bereich 192.168.1.0-255. Diejenigen, die eine Fritzbox haben, verwenden meist die Adressen aus dem Bereich 192.168.178.0-255. Das ist völlig willkürlich auf dem DHCP-Server des Routers festgelegt. Man könnte andere Adressierungen verwenden, beispielsweise 192.168.111.0-255 oder 192.168.255.0-255 oder 192.168.0.0-255.


    Nehmen wir mal an, du hättest eine Fritzbox. Die hast du gekauft und auch nicht weiter daran herumgefummelt, also fangen deine IP-Adressen alle mit 192.168.178 an. Wenn du irgendeine Maschine anpingst, deren IP-Adresse auch mit 192.168.178 beginnt, dann wird diese Maschine in deinem Netz gesucht. Pingst du aber meinen Raspi an, der ja 192.168.1.22 hat, dann befindet der sich nicht in deinem Netz (192.168.178 ist ungleich 192.168.1). In diesem Fall wird der Ping deinem Router übergeben. Soll der sich doch darauf kümmern.


    Da aber Adressen, die mit 192.168 beginnen, explizit vom Internet-Routing ausgenommen sind, weiß dein Router nicht wohin damit. Vielleicht schafft er es noch, den Ping deinem Provider unterzuschieben, aber spätestens dort wird der Ping verworfen. Kein Router der Welt weiß die Route zu 192.168.1.22.


    Daher braucht man solche Adressen nicht zu maskieren, aber trotzdem tun es die meisten. Wem das lieber ist, bitte sehr, aber anfangen kann ich mit den IP-Adressen deiner Geräte nichts. Und du nicht mit den meinen.

    Es ist schon eine Weile her, dass ich in meine erste Wohnung gezogen bin, aber wenn ich mich recht erinnere, hab ich erstmal zwei Glühbirnen reingeschraubt. Das stellte sich bereits abends als eine ganz gute Idee heraus.


    Also mein Tipp: in einer neuen Wohnung könnte man Licht installieren.