Nein. Alles war ich bisher habe ist eine Hue Bridge und ein paar Hue Lampen.
Hue-Bridge, Homebridge - das hört sich ja schon ziemlich ähnlich an. Und ist es gewissermaßen auch. Während die Hue-Bridge das HomeKit-Protokoll versteht und ins Zigbee-Protokoll der Hue-Leuchten übersetzt, versteht die Homebridge das HomeKit-Protokoll und übersetzt es ins <hier bitte einsetzen, was du brauchst>.
Die Homebridge kann zunächst nix und wird erweitert mit Plugins, die bestimmte Funktionalitäten zur Verfügung stellen. Beispielsweise das aktuelle Wetter von einem Wetterservice abholen und in der Home-App darstellen. Beispielsweise den Kalender abfragen und dann einen Sensor in der Home-App aktivieren. Beispielsweise eine WLAN-basierte IR-Fernbedienung in der Home-App anzeigen - das ist übrigens das krude Zeugs, was jazz-o-mat gepostet hat.
Ich hab selber mit Hue angefangen und das bleibt auch meine hauptsächliche Beleuchtung. Das ist teuer, aber sehr gut. Aber mit der Homebridge mache ich Sachen HomeKit-kompatibel, die es von Hause aus nicht sind. Das klappt nicht immer, aber meistens.
Das alles hört sich anfangs sehr kompliziert an und dann noch das blöde Linux, herrje. Auch noch Befehle in einem Terminal eingeben, geht's noch? Aber hier im Forum müssen wir mal feststellen, dass das hier jeder hinbekommen hat und der überwiegende Teil der Mitglieder hat einen anständigen Beruf und arbeitet nicht in dieser Scharlatanerie namens IT-Branche. Wenn man die anfänglichen Hürden überwunden hat - und dabei helfen wir hier - dann macht das eine Menge Spaß und führt letztendlich zur Frage: "Und was mache ich heute smart?"
falls du dich in die wunderbare Welt der JSON-Syntax einfinden willst, dann geht's hier los:
Raspi 4 mit 16 GB SD-Card und Netzteil. Da gibt es Komplettangebote ohne Lüfter für etwa 70€. Allerdings ist das Standard-Gehäuse nicht so toll und sollte durch eins ersetzt werden, dass passiv kühlt. Der Raspi 4 wird dann doch schon ganz schön heiß.