Beiträge von SmartHomeUser

    Wenn du Heizgeräte verwenden willst, achte unbedingt drauf, dass das Smart Plug geeignet ist! Viele Mini-Ausführungen halten hohe Lasten, je nach Lastart, nicht unbedingt aus und brutzeln weg. Dafür darfs gern ein massives Smart Plug sein.


    Nur weil etwas in HomeKit nicht vernünftig funktioniert, heißt das nicht, das es das anderswo genauso tut. Die viele Probleme liegen nicht unbedingt an den Geräten, sondern an HomeKit selbst.


    Wenn du etwas anderswo einbinden willst, wärst du doof wenn du auf HomeKit Kompatibilität achtest und es via HomeKit einbindest. Das HomeKit Protokoll beschneidet die Funktionalität deutlich. Am Besten über die Integration (API o.ä.) einbinden, welche das jeweilige Gerät bereitstellt und für die HomeKit Kompatibilität sorgt das Anderswo dann schon.

    Das ist die aktuelle Variante:


    Getting Started
    Official Homebridge Raspberry Pi Image based on Raspberry Pi OS Lite. - homebridge/homebridge-raspbian-image
    github.com


    Kleiner Rop, falls du damals noch nach der alten Anleitung von sschuste aufgesetzt hattest. Speicher dir die frische „leere“ config von der neuen Homebridge. Wenn ich mich recht erinnere, hatte auch ein Pfad geändert, den kannst du dann da raus kopieren.

    homebridge-backup-0E68C3A69F27.tar.gz

    Das hab ich vor ein paar Tagen als es noch lief gemacht.


    /var/lib/homebridge/config.json

    Wenn du ein recht frisches Backup hast ist doch gut.

    Notfalls kannst du die config.json verwenden.


    Ist immer wieder interessant zu sehn, wie kompliziert man sich sein Smart Home gestalten kann. Wenn da so eine AllinOne Lösung wie dieser ioBroker läuft, wozu da noch eine Homebridge?!

    Und nicht das dieser ioBroker irgendwas kaputt gemacht hat. Der scheint ja auch mit Node zu „spielen“…

    RonaldK

    Der Ersteller dieses Threads hat ihn im Jahre 2021 erstellt. In den aktuellsten Beiträgen ging es um die Frage von epp vom 22.11.2024. Ich kann dir versichern, er hat die Hilfe dankend angenommen und hat sich auf den „richtigen Weg“ begeben.

    Und das Heizverhalten einer Eassergeführten Fußbodenheizung das weiß er auch.

    Wenn die Menschheit darüber Bescheid wüsste, würden es keine Hersteller „smarter“ Thermostate für FBH geben.

    Es wäre auch interessant zu wissen was „relativ viel Standby benötigt“ in zahlen genau bedeutet. Dann könnte man ggf. hinterfragen ob sich das Abschalten und die damit verbundenen Fehlermeldungen in der Homebridge überhaupt lohnt.

    Sevus epp

    danke Dir für diesen Thread, in Zeiten der Internet-Outrage kennt man das garnicht, dass wer so proaktiv Hilfe anbietet :thumbup:


    Ich glaub mein Problem hat zwei Kernpunkte:

    1.) ich dachte Homekit wäre die Lösung für das "Bastelproblem", sprich Homekit setzt IoT Nachrüstsets gleich mit ganzheitlichen Smarthome Lösungen.

    2.) ich war mir gar nicht bewusst darüber was es alles mit sich zieht, wenn ich jetzt "bastle".

    Ich helfe doch gerne ;)

    Du hast aber auch Glück das ich derzeit etwas mehr zeit habe. Den bei meinem Fortschritt hakt es zur zeit ein wenig wie mein Elektriker sehr eingespannt ist.


    zu 1)

    Das ist nur sehr bedingt richtig. HomeKit kann so viel nicht, was die einzelnen IoT Systeme in sich können und andersrum. Das fängt bei ganz simplen vermeintlich selbstverständlichen Dingen an, wie HomeKit kennt den langen Tastendruck fürs Dimmen so lange die Taste gedrückt ist nicht :rolleyes: Ob HomeKit oder andere IoT Syteme, alle Schränken irgendwie auch in den Möglichkeiten der Automatisierung ein. Wenn du dich hier durch dieses und andere Foren kämpfst, wirst du genug Beispiele finden. Letztendens kommt man, ohne mit Einschränkungen leben zu müssen, nicht drum neben der Home App noch die ein oder andere Herstellerapp nutzen müssen. Das wird dir hier wohl jeder bestätigen können.

    zu 2)

    Basten ist eben Basteln. Es ist günstiger, kommt doch aber nie an ne maßgeschneiderte Lösung vom Profi ran...


    Wir haben das Haus vor kurzem übernommen, es werden noch einige Arbeiten getätigt und Anfang Januar wollen wir einziehen. Auf meiner 2-Do-Liste stehen dann so Sachen wie Wandthermostate, Rollo Steuerung, Klingel und Beleuchtung und da wir ja jetzt unmittelbar vor dem Black Friday stehen, war mein Gedanke jetzt schonmal die Lösungen die mich interessieren rauszusuchen und so viel es geht zu sparen.

    Lass dich vom anstehenden Black Friday nicht unter Druck setzten. Unter Druck tritt man selten gute Entscheidungen. Ich weiss, beim Hauskauf spielt das gute Geld ne große Rolle, aber denk dran: Wer billig bzw. ohne Planung kauft, kauft zwei Mal oder ärgert sich lange lange Zeit... Ich nehme mich mal selbst als Beispiel. Ich habe beim Hauskauf locker 3000€, ehr mehr in IoT versenkt um dann nochmal mit KNX anzufangen. Ich habe Schritt 1 ausgelassen : "Bestandsaufnahme" X/ und schon vor Übergabe fleißig eingekauft.

    Zum Haus selbst muss man folgendes sagen: Es wurde tatsächlich so viel wie auch nur irgend möglich gespart, die Anzahl der Steckdosen ist nur deshalb okay, weil unseres mit einem "premium" Paket geplant wurde, bei dem die Menge der Steckdosen hochgeschraubt wurde. Die Anschlüsse für Lampen sind sehr sperrlich, weshalb ich ja so viel Hoffnung in Hue stecke, da ich eher ein Fan von passiver Raumbeleuchtung bin.

    Steckdosen kann man nie genug haben :thumbup: Bei mir sind auch 20+ pro Raum geworden 8)

    Mit "passive Beleuchtung" meinst du wahrscheinlich "indirekte Beleuchtung". Davon bin ich auch ein großer Fan und setzte sie auch gerade Stück für Stück um. Auch bei nur einem Lampenauslass in der Mitte des Raums lässt sich da aus ein einer Gipskartonplatte und ein paar Trockenbauprofilen was zaubern - ein Deckensegel(schafft auch gleich Platz für die nötige Technik). Habe ich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten bei uns im Esszimmer 15qm auch umgesetzt. Ich hänge dir ein paar Fotos an. Schau aber nicht so auf die unsauber gearbeitete Decke. Die ist noch vom Vorbesitzer und wird von mir noch überarbeitet. Aktuell ist es als rein indirekte Hauptbeleuchtung ausgelegt. Es ist aber so geplant, dass ich im Nachgang jederzeit fix noch Spots/Downlights einbringen kann.

    Ob du mit bei sowas mit z.B. Hue LightStrips glücklich werden würdest ist fraglich, kommt auch sehr drauf an ob es zusätzliche Akzentbeleuchtung oder Hauptbeleuchtung werden soll. Hue Strips machen bei den Weisstönen nur um die 900lm/m(bunt deutlich weniger) und die schaffen sie auch nur auf 2m mit einem Hue Netzteil. Ich habe 3,8m mit 2400lm/m 2700k warmweiss verbaut. Dafür findet man auch Controller und Netzeile um sie z.B. mit Hue betreiben zu können. Ob man unbedingt RGB dazu braucht muss jeder selbst wissen - vernünftig ausgelegt ist es recht teuer. Ichs brauchs nicht. In CCT/TW sehe ich ggf. noch einen Sinn. Beim Licht sollte man sich erst Gedanken machen "Was brauche/will ich?" (ggf. was ist möglich) und dann die Steuerungstechnik dazu kaufen.


    Zu Deinen Fragen:

    Wie genau die Hausstromverkabelung aussieht weiß ich jetzt ad-hoc leider nicht (wohnen aktuell ca. 1 Stunde Autofahrt vom Haus entfernt, daher kann ich nicht schnell hin hüpfen). Es kann gut sein, dass N-Leiter bei jedem Schalter vorhanden sind, die UP-Dosen sind aber soweit ich das in Erinnerung habe die 0815 49mm tiefen Ritter Hohlwanddosen.

    Klingel ist 4-adrig angeschlossen, im Sicherungskasten ist ein billo Spannungswandler auf dem 8V steht, der aber 13V liefert. Was ich nicht genau weiß ist, was danach mit den Kabeln passiert, irgendwo müssen die zusammangeschaltet sein, das ist aber weder bei Klingelschalter, Gong, noch im Sicherungskasten der Fall.

    Abgehängte Decken haben wir leider gar keine. Das Thema sehe ich mich tatsächlich irgendwann angehen, weil mich die Vorbereitung zur Beleuchtung doch sehr nervt - das wird aber frühestens in ein paar Jahren passieren. Auch irgendeine andere Möglichkeit Kabel zu verstecken sehe ich nicht. Ich bin froh, immerhin einige Leerrohre zu haben in die ich CAT-Kabel legen kann.

    Wie erwähnt: Die genaue Bestandsaufnahme ist unerlässlich.

    49mm Tiefe Up Dosen sind misst. Da ist es sehr sportlich ggf. unmöglich da ein UP Modul drunter zu bekommen. Da bleiben dann nur so Lösungen wo Schalter und Aktor eins sind und somit nicht besonders tief. Das führt dann wieder zu mehreren "Schalterprogrammen" im Haus ?(

    An dieser Stelle, auch weil du erwähnt hast, dass Sprachsteuerung keine Rolle für euch spielt, kommt mir Homematic IP in den Kopf...


    Weiter im Text nach der kurzen Pause...


    Homematic IP so ein Zwischending zwischen der typischen IoT Welt und Profi-KNX. Homematic IP hat eins ziemlich vollumfängliches Sortiment, auch so Aktor-Schalter-Kombis für Licht schalten/dimmen/Rollos, wie der Meross Rolladenschalter, die du in die mitteltiefe UP Dose reinbekommen müsstest. Voraussetzung ist hier aber, soweit ich weiss, auch der N-Leiter am Schalter (bei Licht / bei Rollos ist er sowieso vorhanden). Die haben auch Adapter das man alle möglichen Schalterprogramme oben drauf "bügeln" kann. Inzwischen gibts dafür auch ein RGBW Controller, wodurch du auf Hue verzichten könntest. Wobei sich Hue grundsätzlich über die Hue Bridge in Homematic integrieren lässt. Mit deren neuen Gateway (Home Control Unit) kann man, meine ich, auch Videoklingeln und Sicherheitskameras einbinden. Zudem gibts auch ne Wetterstation, wodurch ne weitestgehend gute Beschattungssteuerung möglich sein müsste. Ob Cloud(kostenlos, keine persönlichen Daten notwenig) oder Nicht kann man damit selbst entscheiden. Insgesamt ein ziemlich vollumfängliches Paket und alles in einer App, was für dich wahrscheinlich interessant sein könnte.


    Die Klingel 4Adrig ist schon mal nicht verkehrt. Wenn da alle Kabel an einer Stelle zusammengeführt sind, könnte man mit da eine POE IP Klingel draus machen.


    Ich bin auch etwas unsicher wie sehr ich/wir eine professionelle Smarthome Lösung überhaupt benötigen.

    Professionell heißt ja nicht nur für den Profi gemacht. Es bedeutet auch professionell langlebig(Jahrzehnte!) ausgelegt, professionell universell kombinierbar und "einbauen, vergessen, geniessen". An KNX sieht man sehr gut, dass Standards nur die Industrie schafft wo sie dadurch spart. Schau dir die IoT Smart Home Welt an... Die Kompatibilität/Kombinierbarkeit ist ein Krampf. Und wer profitiert davon? Die IoT Industrie. Für die Industrie sind die drei genannten Punkte gewinnoptimierend, genauso wie mangels grußzügiger Kompatibilität Kunden an ihr System zu binden.


    Bei KNX siehst du jetzt wahrscheinlich die hohen Kosten für eine ordentliche Vollauslastung beim Neubau. Was oft nicht gesehen wird, das um 1/3 der Kosten rein für die Parametrierung (Programmierung) des Hauses drauf gehen - üblich für ein EFH 15.000-25.000€, je nach individuellen Wünschen und Ausstattung. Kauf man die ETS und macht das selbst, spart man um die 95-95% dieser Kosten.

    In deinem Fall, wo die Möglichkeiten sowieso eingeschränkt sind, fallen auch bei der Hardware viele Kosten weg.

    Angenommen du bekommst die KNX RF UP Module/Aktoren in die UP Dosen und hast dort auch überall N-Leiter.... ausgegangen von einem 5-Zimmer Haus...Du bindest Licht, Beschattung und Heizung (Heiuzkreisverteiler) ein, solltest du grob überschlagen inkl. Aktoren(Module), LED Netzteile, Systemgeräte, ETS unter 10.000€ liegen. Fertig selbst Prametriert ist deine Hütte denn das 3-fache davon mehr wert.

    Weitere Sachen wie Bewegungs-/Präsenzmelder, Fensterkontakte uns sowas könne. später noch teils auch günstig nachgerüstet werden


    Abo & Cloud

    In der IoT Welt wird besonders das Thema ABO in den nächsten Jahren ziemlich garantiert immer interessanter und teuer. Schauen wir uns mal an wie das mit den Apps war als die Smartphones rauskamen - 99% kostenlos und wenns mal was gekostet hat warens ein paar Cent. Und wie ist es heute ?!


    So jetzt hab ich erstmal genug geschrieben. Mir qualmt der Schädel... Wenn ich worauf noch nicht eingegangen bin darfst du gern erneut drauf ansprechen,...

    Dann hast du schon mal auf der falschen Kompatiblitätsliste geschaut.

    Hier Eine für Deconz:

    Database of Zigbee devices compatible with ZHA, Tasmota, Zigbee2MQTT, deCONZ, ZiGate and ioBroker
    Database of Zigbee devices compatible with ZHA, Tasmota, Zigbee2MQTT, deCONZ, ZiGate and ioBroker
    zigbee.blakadder.com

    Die Deconz Community ist allerdings deutlich langsamer neue Geräte kompatibel zu machen …


    Um einen Conbee an Z2M zu betreiben brauchst es keine spezielle Firmware auf dem Stick, sonder Z2M auf dem Pi.


    Solltest du auf Z2M wechseln wollen, empfehle ich dir ein Sonoff Zigbee 3.0 Dongle plus anstatt eines Conbee Stick.

    Ich hab an Z2M auch mal mit einem Conbee 2 angefangen. Damit ließen sich einige Geräte gar nicht oder mit weniger Parametern anlernen. Seit ich das Sonoff Dongle habe, gab’s nie wieder Probleme.

    Diese Kompatiblitätsliste ist für Zigbee2mqtt. Wenn du nur Conbee sagst, geht man davon aus du nutzt Deconz/Phoscon.

    Wenn du Z2M nutzt wäre es ein leichtes ein Feature Reques Issuse zu erstellen. Da hat man oft Glück das neue Geräte schnell kompatibel gemacht werden. Setzt allerdings voraus, dass man das Gerät bereits hat und die entsprechenden Daten, die es an Z2M sendet bereitstellen kann.


    Nebenbei: Warum Homebridge und HA?!Das kann alles HA auf einem Pi auch ..

    Servus,


    Aktuell ist mal wieder eine Fake Mail, vermeintlich vom Apple Store, im Umlauf - Siehe Screenshots im Anhang!


    Auf KEINEN Fall Links darin anklicken und erst recht NICHT seine Apple ID Anmeldedaten darin eingeben :!: :!: :!:


    Woran erkenne ich diese und andere Fake und Phishing Mail?


    1) Absender anklicken um zu sehen welche Mail Adresse dahinter steckt. Ist das wirklich eine Apple Mail Adresse? Bist du dir unsicher, frage beim Apple Support nach :!: In diesen Fall ist die Mail Adresse „[email protected]“. Diese hat definitiv NICHTS mit Apple zu tun - also eindeutig Fake/Phishing :!:

    2) Stimmt die Anrede? In diesem Fall wird man mit seiner Apple-ID-Mail-Adresse angesprochen, nicht wie üblich mit seinem Namen - eindeutig Fake/Phishing :!:


    Was kann man noch tun um zu sehen ob etwas mit meiner Apple ID nicht stimmt?

    Gib selbst im Browser Apple.de oder icloud.de. So kommst du auf die offizielle Apple Homepage und kannst dich mit deiner Apple ID anmelden. Sollte das nicht möglich sein oder gibt es tatsächlich ein Problem wird es dir dort angezeigt. Dann kann man sich an den offiziellen Apple Support wenden.


    Was tun wenn man feststellt, dass es sich um eine Phishing-Mail handelt?

    Leute die Mail an als Anhang an [email protected] weiter. So wird Apple darüber informiert und kann etwas dagegen unternehmen.

    Hier noch offizielle Infos vom Apple Support: https://support.apple.com/de-de/102406#:~:text=Wenn%20du%20vielleicht%20eine%20Phishing,Menü%20„E%2DMail“.




    Grüße und schönen Sonntag ;)


    SmartHomeUser

    Ich habe mir erlaubt ein neues Thema anzulegen, um Dieses nicht mit OT zu Spamen

    Ich hoffe das ist ok Patrick_ .

    Servus,


    Dieses Thema basiert im wesentlichen auf folgenden Beiträgen, die, weiter ausgeführt, in dem anderen Thema deplatziert wären.



    SmartHomeUser 0815-Elektrik beschreibt es ganz gut. An sich würde ich es auch gerne "richtig" machen, mir fehlt leider allerdings die Fantasie (Knowhow kann ich mir ja aneignen) was ich machen kann / sollte. Der aktuelle Plan ist eine Video-Doorbell (Aqara), smarte Lampen (Hue) und eine Rollo Steuerung (noch offen) zu verbauen. Mein Gedankengang war überall Homekit fähige Geräte zu kaufen und damit das Ganze nicht zu "bastelig" zu gestalten.

    Darüber hinaus fällt mir aber wie gesagt nicht ein was ich hoch smart machen sollte. PV Anlage kommt wenn dann erst in ein paar Jahren auf's Dach, besonders viel Fläche steht mir da aber eh nicht zur Verfügung. Überwachung (Cam / Bewegungsmelder) werde ich sicherlich an ein paar Stellen nachrüsten. Im Garten soll Beleuchtung verbaut werden und die Markiese würde ich auch gerne über das Handy steuern, ggf. auch irgendwann mal Bewässerung. WaMa und Trockner stehen im Keller, die sollten zwar benachrichtigen aber mehr als das brauch es nicht.

    Meine Annahme war jetzt eher die, dass das jetzt nicht so relevant ist die Dinge auch zu bedenken. Stehe ich vielleicht irgendwie auf dem Schlauch und vergesse was? Wenn du Tipps hast, vielleicht Beispiele wo die Reise hingehen kann wäre ich sehr Dankbar, lese mich sehr gerne ein wenn ich weiß wo rein :D

    Danke aber schonmal für deine Ausführungen.

    So, ab hier geht’s jetzt weiter im Text ;)


    (Knowhow kann ich mir ja aneignen)

    Das ist eine sehr gute Einstellung :thumbup:


    Klar kann man, wie du es dir gerade denkst, auf die typischen IoT (Mietwohnungs-)Nachrüstlösungen setzten. Aber, wie schon festgestellt gibt das optisch keine durchgehend gleichmäßiges Bild (Schalter mit unterschiedlicher Optik, etc.) Des Weiteren sind sind IoT Smart Home Systeme und deren Komponenten funktional eingeschränkt und von zu vielen Übertragungsmedien/-Komponenten (Funk zum Gateway > Gateway > (W)LAN > Router > WLAN > HomePod > Internet > Cloud …..) abhängig - viele potenzielle Fehlerquellen, wie man früher oder später im Alltag merkt.


    Es gibt professionelle Lösungen, die lediglich ein Übertragungsmedium (Kabel oder Funk) und nicht mal ein Gateway benötigen um die essenziellen Smart Home Funktionen zu gewährleisten - z.B. Bewegungsmelder schaltet und dimmt bei Bewegung, je nach aktueller Helligkeit und Tageszeit, auf unterschiedliche Helligkeiten. Für die Anbindung an übergeordnete Systeme, wie HomeKit, Alexa und Co. braucht es eine zusätzliche Komponente, welche die essenzielle Funktionen, nicht beeinträchtigt.

    Die einzigen beiden professionellen Systeme, welche mir nach intensiver Recherche bekannt sind, die das können, sind KNX und LCN.


    LCN funktioniert nur bei durchgehend(!) 5adriger Verkabelung - wie üblich 3 Adern für den Hausstrom, 2 Adern für die Datenübertragung.

    KNX geht über Bus Kabel(TP) ODER Funk(RF).


    Als Erstes muss man eine Bestandsaufnahme machen:

    1) Wie ist die Hausstromverkabelung(230V) ausgeführt?

    N-Leiter bei jedem Schalter vorhanden? Tiefe UP-Dosen unter Schaltern und Steckdosen(min.60mm tief, ausreichend Platz für UP-Module)?

    Schaltrelais für Licht im Verteiler?

    2) Wie ist die Klingelverkabelung ausgelegt? Kann man es durch bestehende Verkabelung vermeiden auf WLAN, Clouds und und und angewiesen zu sein? Ne Klingel muss einfach immer funktionieren… Mit 4adrigem Klingelkabel kann man auch auch auf eine IP Türsprechanlage umrüsten

    3) Sind angehängte Decken oder sonstige Möglichkeiten vorhanden um Kabel, z.B. für Beleuchtung oder Bus-Kabel nachträglich nachzuziehen oder an andere Stellen zu verlängern?

    4) Ist im Verteiler noch ein bisschen Platz (ca.12TE) oder Platz für einen kleinen zusätzlichen Verteiler für mögliche Systemkomponenten?

    5) es ist mitten in der Nacht … keine Ahnung ob ich noch was vergessen habe :/


    Eins vorweg: Erwarte bitte nicht, dass sich hier wildfremde Leute 1-2 Stunden hinsetzen und dir eine komplette Planung für dein Smart Home erstellen. Wie auch der Elektriker kostet professionelle Hausatuomatisierung nicht umsonst Geld. Oder man macht es selber, dann muss man sich aber selbst damit beschäftigen und kann hier dann gezielt Fragen stellen, die werden in aller Regel auch kompetent beantwortet.

    Ein Smart Home PLANEN tut sich nicht mal einfach so in 5 Minuten. Wenn man ernsthafte Hilfe sucht, müssen die potentiellen Helfenden alle „schmutzigen“ Detail kennen - wildfremd oder nicht. Er kann am Ende tun was er will. Ich komm ja nicht vorbei und kontrolliere, ob er alles genau so getan hat wie ich’s gesagt hab ^^

    Beim Hauskauf (Altbau gut in Schuss) habe der smarte „Einrichtung“ - auf Basis des typischen IoT Kram ala Hue, Aqara, Bosch und Co. - grob überschlagen summa summarum einen Monat meiner Freizeit in die Planung gesteckt. Und da hatte ich schon ein paar Jahre Erfahrung mit den ganzen Kram. Im Nachhinein gesehen vergeudete Zeit, da sich bei größeren Renovierungs- bzw. Umgestaltungsarbeiten herausgestellt hat, dass man in meiner Hütte recht einfach die Elektrik inkl KNX vollständig erneuern kann. So hab ich nun nochmal gut und gerne an die 3 Monate meiner Freizeit in meine vollumfängliche KNX Planung gesteckt - wenn dann richtig 8)

    So viele Möglichkeiten wie ich jetzt habe werden dem TE nicht bleiben, daher wohl kaum die komplette Elektrik nochmal austauscht. Aber selbst wenn man hinter jedem Schalter ein UP Modul einsetzten lässt (darf ja nur die Elektrofachkraft) mag gut bedacht sein, was man sich da einbauen lässt. Wäre ja doof, wenn das was man sich da einbauen lässt nicht das kann was man sich vorgestellt hat. Die Elektrofachkraft für den Einbau kostet so wie so das gleiche, ob man sich ein Zigbee, KNX RF oder oder oder einbauen lässt. Und eignet man auch die Expertise zum Parammetrieren von z.B. KNX selbst an - wie es der TE angedeutet hat es tun zu wollen -

    spart man hier schnell 15.000-25.000€ für die Vollparemetrierung seines EFH, zzgl. zukünftiger Anpassungen, exkl. einmaliger Anschaffungskosten für die Software (ETS)

    Wir haben ein Neubau Reihenhaus gekauft bei dem wir leider keinerlei Einfluss auf die Elektrik / Smarthome-Funtionalität mehr hatten.

    Ein Neubau mit 0815-Elektrik = riesiger Fehler ! Jetzt dürft ihr „das Pferd von hinten aufzäumen.“.


    Eve hat meines Wissens nach keine (Nachrüst)Thermostate für FBH.


    Ich werfe mal noch Bosch in den Raum. Wobei ich mit deren FBH Thermostaten keine persönliche Erfahrung habe.


    Ich finde deine Herangehensweise falsch - erst ein bisschen Heizung, dann ein bisschen hiervon, dann ein bisschen davon, …

    Die Devise bei einem Projekt sollte sein „Erst planen, dann bauen“. Das Thema Elektrik ist nun schon durch. Dann muss man sehen was noch zu retten ist. Deswegen als Erstes planen: Was willst Smart machen(Heizung, Licht, Beschatung, …)? Was kannst du Smart machen? Wie genau schaut die vorhandene Elektrik im Detail aus(N-Leiter an Schaltern vorhanden? Tiefe UP Dosen verbaut? 5adrig verkabelt? …)? Danach kann man nach einem System schauen welches möglichst alles abdeckt. Oder willst du, dass das neue Häuschen nach Kinderspielplatz ausschaut? Man verbaut ja auch keine 3 Schalterprogramme in einem neuen Haus - eins für Heizung, eins für Licht, eins für Beschattung, …


    Nebenbei erwähnt … Es gibt auch vernünftige professionelle Funk Lösungen mit KNX. Bei durchgehend 5 adriger Verkabelung wäre ggf. auch LCN denkbar.


    Und noch zur FBH allgemein… Im Neubau an einer FBH rumregeln in ziemlicher Schwachsinn. Nachtabsenkung oder Absenkthemperstur bei Abwesenheit spart gar nix bei modernen Gebäuden. Im Gegenteil… Eine FBH hat ein zu lange Reaktionszeit. Da brauchst du verhältnismäßig lange um wieder ein Wohlfühlklima reinzuheizen, was die Ersparnis vom Runterregeln wieder auffrisst. Zudem büßt man an Komfort ein. Da ist es sinnvoller sich 2 oder 3 Winter mit der Abstimmung der FBH zu beschäftigen und durchzuheizen. Dann kannst sogar die Drehrädchen-Thermostate abschrauben.

    Selbst Heizung aus bei Fenser auf bringt bei FBH nix. Wenn du bei -10Grad 10min Stoßlüftest hat es der elektrothermische Stellantrieb erst ca. 6min von Vollöffnung auf geschlossen geschafft. Die restlichen 4min Kühlt die FBH so gut wie nicht aus, Effekt = nahe 0.

    Es gibt noch eine Lösung :huh:

    Wenn das Homebridge Image verwendet wird, lässt sich einfach Deconz/Phoscon nachinstallieren. Dann einfach einen Conbee2 oder Conbee3 (23€ / 34€) angestöpselt, mit Homebridge-Deconz gekoppelt und neben dem Hue Lightstrip bekommt man noch ne ganze Menge andere günstige und teure Zigbee Ware nach HomeKit. Und das alles auf nur einem Pi. Soweit mir bekannt, lässt sich Deconz auch direkt und lokal mit Alexa koppeln - wenns noch so ist …