Beiträge von Thunderbyte

    Funktionieren die Bewegungsmeldern den gut mit der Hue Bridge zusammen?


    Hatte mir tradfri Gu10 5 Stück vorgestellt mit bewegungsmelder an ner Hue Bridge. Homebridge läuft soweit alles...

    Von welchem Bewegungsmelder sprichst Du? Ich verwende den Hue Bewegungsmelder an der Hue Bridge. Das funktioniert logischerweise super. In meinem Fall schalte ich damit allerdings keine Tradfris, allerdings in einem Fall Osram Plugs, die auch an der Hue Bridge hängen. Das dürfte allerdings unerheblich sein, denn die Schaltung ist dann Sache der Bridge.


    Zum Anmelden der Tradfris: ich benutze kein iConnectHue, sondern drehe die Birnen rein und drücke im gleichen Moment die Suche in der Hue App. Entweder funktioniert das SOFORT, oder GAR NICHT. Ich habe hier schon mehrfach die Vermutung geäußert, dass es Tradfris mit funktionierendem Lampenteil und defektem / nicht vernünftig funktionierendem Funkteil gibt. In solchen Fällen nehme ich einfach die nächste und gebe die "defekten" zurück.

    Dürfte für Homebridge durchaus relevant sein, die Implementation von HB könnte somit "offiziell" und einfacher werden.


    Davon abgesehen werden weniger Geräte HB brauchen, da sie Homekit evtl doch noch nachimplementiert bekommen (würde ich mal nicht bei zu vielen vorhandenen Geräten damit rechnen).

    Hm, danke. Das heißt, was ich da gelesen habe, dass die Bridge das Wlan vom Router nutzt ist Quatsch?

    Jep.

    Komisch: Während meiner Internet freien Zeit waren meine Hue Komponenten definiv nur steuerbar, wenn Wlan an war. Jedenfalls über Home, über die Hue App kann ich so nicht mehr sagen...

    Erstmal funktioniert die Verbindung zwischen Hue und App nur im lokalen Netz (das aus LAN und WLAN besteht). Hierzu brauchst Du die LAN Anbindung der Bridge und selbstverständlich WLAN - aber nicht für die Bridge, sondern logischerweise für das Smartphone / Tablet (hier wirst Du kaum ein LAN Kabel einstecken können).


    Du kannst zusätzlich die "Fernverbindung" bei Hue konfigurieren, dann kannst Du auch von extern (also übers Mobilfunknetz oder einem externen WLAN mit Internetzugang) auf Dein Hue zugreifen (allerdings nicht alles machen, was man im lokalen Netz machen kann).


    Danke für die Erklärung zu den Kanälen! Hue läuft schonmal über 25, bei den Wlan Netzen schaue ich heute Abend mal nach.

    Meine Hinweise weiter oben berücksichtigen nicht die lokalen Gegebenheiten (NachbarsWLANs, etc.). Am Besten sollte man vor einer Festlegung jeglicher Kanäle einen WLAN Scan durchführen, und dann um die belegten Kanäle herum arbeiten. Der Ubiquiti AP bringt hier auch eine sehr nette Scanfunktion im 2,4 und 5Ghz Band mit. Im 2,4Ghz Band sind wie gesagt (und mit dem oberen Link auch grafisch gezeigt) nur 1,6,11 komplett überschneidungsfrei.

    Aber wofür nutzt die Hue Bridge denn nun eigentlich Wlan?

    Einfache Antwort: GAR NICHT. Das Ding hat kein WLAN.


    Technische Antwort: https://www2.meethue.com/de-de…96511800/technische-daten . Die Hue Bridge MUSS per LAN am Netz hängen und spannt ein Zigbee Mesh Netzwerk zwischen den Hue Birnen auf. Zigbee ist auch auf dem lizenzfreien 2,4Ghz Band unterwegs (wie auch WLAN, Bluetooth, Babymonitore und vieles mehr), das wars aber auch schon. Daher ist eine direkte Beeinflussung durch welche WLAN Konfiguration auch immer ausgeschlossen, SSIDs werden von der Hue Bridge überhaupt nicht erkannt.


    Will man eine gegenseitige Beeinflussung von 2,4Ghz WLAN und Zigbee ausschließen, sollte man die Kanäle nach dem Schema auf https://support.metageek.com/h…gBee-and-WiFi-Coexistence so wählen, dass sich die Kanäle (die Nummerierung der Kanäle ist nicht gleich!) nicht überschneiden. Also z.B. WLAN Kanal 1 und Zigbee Kanal 19-26. Hat man, wie Du 2x WLAN APs, sollte z.B. der eine AP auf Kanal 1, der andere auf 6 und Zigbee auf 24-26 sein.

    Hm. Komisch. Da sollten sie dann aber drin sein. Ich habe aus Stabilitätsgründen Homebridge aktuell bei mir aus, daher müssen da wohl andere einspringen.


    Offtopic: meine Sonos Boxen kann ich NICHT über Homekit steuern, wohl aber über Alexa (gibt ein Sonos Alexa Plugin). Da ich überall in der Wohnung Echos habe, ist das die wirkliche "Handsfree" Lösung für mich. Siri benutze ich für Home Automation nicht.

    Die Verwendung der richtigen Einheiten (wie oben erklärt) ist, wie Du merkst, essentiell. "MB/GB" ist ziemlich zweideutig in diesem Zusammenhang (ich und auch Maz würde darunter MegaBYTE, GigaBYTE verstehen).


    Einige Irritationen, die bitte weitere Infos von Dir erfordern:

    - Du sagst, Du hast einen Link von 867Mbit/s (das dürften 2 Streams sein). Der Router könnte aber mit 3 Streams 1300 Mbit/s, d.h. Du nutzt die Fähigkeiten des Routers nicht voll aus. Die Entfernung würde ich hier (direkt daneben) ja mal ausschließen. Hierzu bräuchten wir mehr Infos zu Deinem Mac (Modell, Modelljahr, etc.), um dessen WLAN Fähigkeiten genauer beurteilen zu können.


    - Du bekommst also selbst über LAN nur 25 Mbytes/s und zwischen Mac und NAS über WLAN (Finder) auch nur 25Mbytes/s. Inkonsistent sind die 60Mbit (von wo nach wo nochmal?). Hier bräuchten wir bitte mehr Informationen zum NAS (Modell, Festplattenausstattung), um beurteilen zu können, ob evtl das NAS einfach auch nicht mehr bringt und z.B. CPU limitiert ist.


    Sofern Du den Switch fürs 1.OG schon hast, kannst Du den LAN Test ja auch nochmal unten durchführen und den SPH nicht als Switch verwenden. Außerdem mal noch LAN Kabel durchtauschen und sicherstellen, dass nicht Cat5 (nicht "e") Kabel irgendwo verwendet werden.


    EDIT: was natürlich auch mal interessieren würde: wie läufts denn mit dem SPH? D.h. hast Du den erhoffen Geschwindigkeitsgewinn verzeichnen können? Wie siehts mit der Geschwindigkeitsstabilität bei längeren Übertragungen aus? Kannst Du z.B. Videoservices (Youtube, etc.) besser nutzen als davor?

    Alle Nicht-Hue Geräte (Trafri, Osram Lightify), die man an die Hue Bridge anbinden kann, tauchen in der Hue App auf, sind dort verwendbar und miteinander kombinierbar (Hue Motion schaltet Tradfri Birnen). Diese Nicht-Hue Geräte sind mit Alexa bedienbar.


    KEIN Nicht-Homekit Gerät taucht über die Hue Bridge Homekit Funktion in Homekit auf. Will man sie doch dort haben, muss Homebridge ( https://github.com/nfarina/homebridge ) verwendet werden (siehe hierzu auch Kompendium im Forum).


    Daher "hängt" nichts, es geht schlicht so nicht.

    Und noch eine Frage zum SPH: Kann es sein, dass man nirgends feste IP´s den Geräten zuweisen kann???

    Ja. Kann man wohl nicht. Ist mir gar nicht mehr auf dem Schirm, aber ja, das ist ein weiterer Grund warum der Router einfach schlechte Hardware ist (hilft aber nix!).


    Ich habe mir damit beholfen, dass zuerst meine Synology den DHCP Server gemacht hat (die kann IPs im DHCP fest zuordnen) und jetzt machts mein Ubiquiti Security Gateway (und trägt somit zur Netzwerkübersichtlichkeit bei).


    2 Möglichkeiten:

    - für Server / NAS etc. Geräte im Gerät feste IP Adressen außerhalb der DHCP Range vergeben (ist eh sinnvoller) und vernünftig dokumentieren, sowie Portfreigaben einrichten

    - wenns nur um Portweiterleitungen von außen geht, haben diverse Leute darauf hingewiesen, dass man bei dem Punkt im Router sehr gut die Gerätenamen auswählen kann. Diese Zuordnung bleibt auch bestehen, wenn sich die IP wg. DHCP Lease ändert, die Ressource somit erreichbar.

    Noch eine Frage zum Ubiquiti: Die Einrichtung ist also NICHT über eine Weboberfläche oder eine App möglich? Ich muss mir eine lokale Software installieren (wenn ich keinen Cloud Key möchte)? Und wie ists mit der Bedienung später, da scheint es ja eine App für zu geben (auch eine Weboberfläche?). Wo sind die Einschränkungen im Detail im Vergleich zum Controller? Gäste-Netz zB brauche ich nicht...

    Ubiquiti ist eine semi bis professionelle Netzwerklösung, mit der man auch größere Netzwerke in einer Oberfläche verwalten kann. Daher ist der Controller (die Weboberfläche) getrennt vom Gerät, die APs haben keine eigene Weboberfläche. Pro Netz kann es einen Controller geben. Diesen kannst Du als Mac oder Windows Software einfach bei Dir installieren, es wird dann ein lokaler Webserver (auf Port 8443) gestartet, über den man alle UBNT Komponenten (oder den einen AP) konfigurieren und kontrollieren kann.


    Ein UBNT AP funktioniert auch OHNE LAUFENDEN CONTROLLER, will man den Controller nicht auf dem Rechner haben, oder manche Funktionen nutzen, die nur mit dauerlaufendem Controller möglich sind, kann man den Controller auf ein NAS, einen Server oder eben den Cloud Key packen. Nur mit dauerlaufendem Controller kann man z.B. tracken, wie viel Traffic über den AP und an welche Endgeräte geht.


    Alternativ kannst Du den AP via App (auch ohne Controller) im "Standalone Mode" verwenden: https://help.ubnt.com/hc/en-us…ints-via-UniFi-Mobile-App


    Das genannte Prinzip ist für den Standardnutzer evtl etwas gewöhnungsbedürftig, die Logik und der Sinn dahinter eröffnet sich aber spätestens dann, wenn man mehrere APs hat und bei WLAN Änderungen eben nicht von Webinterface zu Webinterface springen muss, sondern die Änderung (z.B. SSID / WLAN PW) genau EINMAL macht und die 1,2,4, vielen APs, Switche und das Security Gateway einfach damit provisioniert werden. Auch einige netzweite Funktionen des Controllers sind anders nicht machbar.


    Ich werde Zug um Zug mein Netzwerkequipment mit UBNT austauschen, da die Übersicht einfach grandios ist.


    Kleiner Hinweis: UBNT bietet noch TONNENWEISE andere Hardware: https://www.ubnt.com/products/#default : Switche, IP Kameras und eine Menge Richtfunk Lösungen, die über 10-15, 30, 150km funktionieren.


    Die Devise ist dabei immer die gleiche: Profi Hardware und Funktionen zu sehr sehr günstigen Preisen. So kosten controller-gesteuerte APs von anderen Herstellern (z.B. Cisco) locker das doppelte bis 2,5 fache (650€ oder mehr), die Controller (UBNT: 0-75€ für Cloud Key) für die Cisco APs kosten rund 1000-2500€ (!).

    iConnectHue ist sowieso zu empfehlen (alleine schon um die zu vielen Regeln vom Dimmer Switch zu entfernen - 200 Regel Limit).


    Wenn man TouchLink machen will, ist jedoch eine Entfernung von wenigen Zentimetern zur Bridge nötig. Mit einwandfrei funktionierenden Tradfris ist das nicht nötig. Meine Methode der Wahl ist es, in der Hue App die Suche zu starten und dann erst die Birne rein zu drehen oder mit Schalter anzuschalten. Das klappt eigentlich praktisch immer aufs erste Mal.

    Ja, beim Lite ist ein PPoE Injektor dabei. Du schließt halt die LAN Zuleitung vom Switch an das Netzteil/den Injektor an, von dort geht dann nur ein LAN Kabel an den AP.


    Ja, Du kannst die gleiche SSID verwenden (hab ich auch so). Du kannst dann auch noch Band Steering "5Ghz bevorzugen) einschalten, das schiebt dann Geräte, die es können auf das 5Ghz Band (mehr Bandbreite). Sofern das 5 Ghz Band wegen der Entfernung nicht mehr erreichbar ist, wird das 2,4Ghz Band verwendet.


    Ubiquiti benötigt einen Controller (Software). Dieser Controller kann dauerhaft auf einem Ubiquiti Cloud Key laufen, in einer VM / als Paket auf einem NAS oder er kann auch auf dem eigenen Rechner installiert werden. Manche Funktionen sind nur bei laufendem Controller verfügbar (z.B. Gästeportal). Der AP läuft jedoch auch ohne Controller nach Einrichtung. Wenn Du Dir mal weitere Ubiquiti Komponenten kaufst, wäre ein Cloud Key definitiv eine lohnende Anschaffung.

    Vergleich zwischen den Ubiquiti APs:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Es gäbe für nur wenig mehr Geld übrigens auch noch den https://www.amazon.de/Ubiquiti…A06C/?tag=hktips-forum-21 . Das ist eigentlich ein Long Range Lite. Wenn man das Land auf USA stellt, kann man wohl noch etwas mehr Reichweite rauskitzeln. ;)


    EDIT zum LR aus einer Amazon Bewertung: "Der lite hat 20dB Ausgangsleistung, während der LR (Long Range) 28dB hat. In Deutschland sind jedoch nur 20 dB erlaubt, weshalb der lite ebenso gut wie der - ordnungsgemäß betriebene - LR ist" Nun, die USA erlaubt auch mehr dB wenn man mehr Reichweite erreichen will (*wink wink* ;)).


    Eine Alternative (die aber keinen späteren Ausbau zu einer integrierten Lösung ermöglicht) wären auch noch die beiden Synology Router: https://geizhals.de/synology-rt1900ac-a1345504.html und https://geizhals.de/synology-rt2600ac-a1557864.html . Im Prinzip entsprechend die beiden ziemlich genau dem AP AC Pro und HD, haben aber immerhin 4 LAN Ports (die wie gesagt ein schlechtes Kriterium sind). Die Preise sind ähnlich.

    Mit der Firmware sollte das klappen. Eine Fernbedienung brauchst du zum einbinden aber auf jeden Fall.


    Und iConnectHue wäre auch nicht verkehrt für die touchlink suche

    Man braucht definitiv keine Fernbedienung zum Anmelden von Tradfri an ein Hue Gateway (nur zur Anmeldung an die Tradfri Bridge).


    Und wenn das Funkmodul der Birne (s.o.) keine Macke hast, braucht man auch Touchlink (und damit iConnectHue) nicht wirklich. Die Birne erscheint bei einer (oder mehreren) Suche(n) schlicht in den Einstellungen der Hue App.

    Aber es stört doch den Speed auch nicht, wenn ich die LANPorts des SPH nutze statt eines sep. Switch oder?

    Ich möchte halt nicht noch ein Gerät haben...

    Nein. Das sollte es nicht. Du kannst die Ports des SPH als Switch nutzen, alle vier Ports sind Gbit Ports.

    Also im Keller hängt mein NAS am SPH und ein LAN Kabel geht vom SPH hoch an den AP. Wenn ich nun das MacBook an diesen AC hänge kann ich genauso schnell kopieren wie wenn ich das MacBook direkt ans NAS hänge (LAN). Oder?

    Da Du in diesem Fall idealerweise über die ganze Kette nur jeweils ein aktives Gerät (und sonst keinen Traffic) hast, ist die Geschwindigkeit im Prinzip gleich wie eine direkte Verbindung. Alle Geräte im ersten Stock (WLAN oder LAN) teilen sich halt das 1 Gbit/s, welches durch das Kabel nach unten realisiert ist. Streamt also gerade jemand im 1. Stock ein Video vom NAS, hast Du per LAN Kabel entsprechend weniger Bandbreite zur Verfügung (eigentlich logisch).


    Zur AP Empfehlung komme ich wieder zu meinen früheren Aussagen zurück: wer billig kauft, kauft zwei mal (und hat weniger wie er technisch haben könnte). Wenn Du nur am jetzigen Bedarf orientiert kaufst, hast Du keine Reserven mehr, wenn sich eine Komponente (z.B. Internet Anschluss) doch mal merklich beschleunigt.


    Ein Ubiquiti AP AC Pro (https://www.amazon.de/Ubiquiti-UAP-AC-PRO-Networks-weiß/dp/B016XYQ3WK/?tag=hktips-forum-21 ) wäre ein halbwegs vernünftiges Gerät, allerdings ohne LAN Ports. Noch etwas günstiger (in Deinem Rahmen) wäre der AP AC Lite: https://www.amazon.de/Ubiquiti…GQVG/?tag=hktips-forum-21 , der jedoch wieder in der 867Mbit Klasse unterwegs ist. Ich würde mindestens den Pro nehmen, ich selbst habe wg. MU-MIMO 2x den HD genommen ( https://www.amazon.de/Ubiquiti…75G7/?tag=hktips-forum-21 ).

    Ein solcher Einstieg wäre auch ein Start in ein einheitliches Home UBNT Netzwerk. ;) Kann ich wie gesagt sehr empfehlen und werde das bei mir noch weiter ausbauen (Switche, evtl noch größeres Gateway).


    Die 4x LAN Ports finde ich das das das definitiv falsche Argument für oder gegen ein Gerät. Ich würde so oder so einen 8 Port Switch im ersten Stock anschließen, dann hast Du doppelt so viele Optionen für die Streaminggeräte etc. und hast immer noch was frei. Das Ding hier: https://www.amazon.de/TP-Link-TL-SG1008D-s-RJ45-Ports-Autoabstimmung-Plastikgehäuse/dp/B00YMTI6WO/?tag=hktips-forum-21 kostet 20€. Das sind doch wirklich keine Kosten!


    Für einen Vergleich basierend auf Daten kannst Du Dich auch auf https://www.smallnetbuilder.co…r/119-5-ghz-profile-dn/37 umsehen.

    Hm, das bekomme ich nicht hin. Apple TV und Sat-Receiver müssen im Wohnzimmer stehen (OG 1), der Rest (hpts. NAS) im Keller, hpts. wegen dem WAF...

    Damit meinte ich auch nicht unbedingt den Uplink in die anderen Stockwerke. Du kannst aber z.B. einen 8er Switch im Keller und einen 8er im 1. OG haben. Der SPH braucht mit diesem Switch nur mit einem LAN Kabel verbunden sein, den SPH musst Du nicht als Switch verwenden (die anderen Ports) und hättest das bei dem 100Mbit fähigen LTE Router auch nicht gemusst.

    Nochmal zusammenfassend wegen der Geschwindigkeit: Wenn ich das MacBook per LAN-Kabel am NAS habe und kopiere eine 1GB-datei müsste das dann (bei voller Geschwindigkeit) in 8 Sekunden fertig sein. Soweit endlich verstanden :)

    Im Prinzip ja. Die Verbindung muss aber nicht direkt sein, wenn Du das Macbook am Switch und das NAS am gleichen Switch hast, dann ist die Geschwindigkeit die gleiche wie bei direkter Verbindung. Wenn Du was vom Macbook aufs NAS kopierst, dann kannst Du das über den Finder machen (Netzwerktransfer eh nötig). Wenn Du was am NAS lokal von einem Ordner in einen anderen kopierst, solltest Du das (s.o.) am Besten über das Webinterface machen.


    Im "echten Leben" spielen da natürlich auch noch andere Sache rein, denn wenn Du von / auf ne Festplatte kopierst, wird's schon mal gerne langsamer. Den maximalen Netzwerkspeed wirst Du v.a. bei SSD -> SSD erreichen und halten können. Bei vielen kleinen Dateien bricht die Übertragungsrate eh deutlich ein.

    Bliebe für mich noch die eine Frage offen: Wenn meine Internet-Geschwindigkeit bei 25 MBit liegt, dann ist es doch ziemlich egal, ob mein WLan-Speed (beim Surfen) bei 40, 70, 300, 800 oder 1.300 MBit liegt, oder verstehe ich da auch was nicht?

    Wie gesagt, der (bestmögliche) Link Speed ist nicht der tatsächliche Speed, da geht noch einiges an Overhead weg und die Bandbreite schwankt bei solch schlechten Verbindungen auch meist deutlich. Insofern wäre vermutlich ein Link Speed von 40, vermutlich auch von 70 Mbit zu wenig zum dauerhaften Ausreizen der 25 Mbit.

    Fürs Internet brauchst Du evtl nicht mehr als 300Mbit, für lokale Übertragungen (vom / zum NAS) sieht das anders aus. Da kannst Du den maximalen Speed und bei mehreren zeitgleichen Benutzern evtl auch MU-MIMO brauchen.

    - Hat der Speedport Hybrid eigentlich GB-Lananschlüsse? Der Speedport LTE II hat nur 100 MBit-LAN, da kann ich ja noch so sehr mein WLan optimieren, beim kopieren größerer Dateien bringt das ja dann alles nix, wenn NAS am Speedport hängt.

    - Dann habe ich mal gehört, dass man Kopiervorgänge auf das NAS immer über die Weboberfläche des NAS machen soll und nicht über den Finder. Ist das so? Und wenn ja, warum?

    Ja, Gbit LAN am SPH ist vorhanden. Ich würde die Ports aber gar nicht unbedingt als Switch nutzen. Ein kleiner (8 Port) Gbit Switch kostet 30€ und bietet mehr Platz. Nebenbei sollte man möglichst alles an einen Switch hängen, denn sonst ein Gbit Uplink der Flaschenhals.


    Ja, über die Weboberfläche ist sinnvoller, denn dann ist der Kopiervorgang lokal (von Platte auf Platte) und der Rechner muss (bei langen Vorgängen) nicht an sein. Wenn Du über den Finder kopierst, gehts im blödesten Fall ja NAS -> Mac -> NAS und somit übers Netz. Erst bei neueren SMB Varianten ist das nicht der Fall. Immerhin ist LAN Full Duplex, so dass Du für den DL 1 Gbit/s hast und für den UL zeitgleich 1 Gbit/s. Gute NAS Systeme schaffen 300-500 Mbyte/s lokal, aber halt nur 100 Mbyte/s über LAN.


    Beim BTRFS Filesystem auf Synologys ( https://www.synology.com/de-de…eature/storage_technology ) macht man eigentlich nur einen Fileklon, der erst bei Änderungen wirklich geschrieben wird. Somit kannst Du hier auch übers Netz eine Kopie erstellen, die selbst bei einer 10GByte Datei nur 2 Sekunden dauert (da gar nicht wirklich geschrieben wird). Hängt also sehr vom NAS ab, wie mans machen sollte.


    Wenn die lokale NAS Kopie als Backup gedacht ist, wäre es zumindest bei Synology besser, die "Snapshot Replication" einzuschalten, die automatisiert Snapshots des Shares macht und diesen nach Plan rotiert. Damit kann man auf ältere Zustände des Ordners zugreifen (z.B. gelöschte Dateien, alte Versionen) und sichert sich damit übrigens auch gegen Verschlüsselungstrojaner ab, die auch auf Shares / Netzlaufwerke zugreifen können.

    Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Byte


    1 Byte = 8 Bit. Immer. ;)

    D.h.

    1 Mbyte = 8 Mbit

    1 GByte = 8 Gbit

    -->

    1 Bit = 0,125 Byte

    1 Mbit = 0,125 Mbyte (125 Kbyte)

    25Mbit = 3,125 Mbyte

    50Mbit = 6,25 Mbyte

    100Mbit = 12,5 Mbyte

    1 Gbit = 125 Mbyte


    1300 Mbit/s wären 1300/8= 162,5 Mbytes/s . Das ist aber bei WLAN sowieso illusorisch, da hier ja auch noch extrem viel verloren geht und der Uplink der APs bzw. die Weiterleitung im LAN meist nur Gbit (also 125 Mbyte/s) ist. Selbst bei verkabeltem LAN erreicht man nicht immer die 125 Mbyte/s bei Gbit LAN, ist aber auf jeden Fall näher dran.