Beiträge von Edward J. Nately III

    Geht das auch ohne das der TV über HDMI anschluss mit dem Fernseher verbunden ist?


    Der Fernseher ist ja lediglich ein Monitor. Mein ATV läuft auch nur "headless" als Homekit-Zentrale. Um Einstellungen vorzunehmen, braucht es gelegentlich aber schon irgendeinen HDMI-Screen.


    Dieser Router im Ziggo Modem ist allerdings abgestellt


    Also niederländisches Kabelnetz?


    Hm...


    Weder dieses, noch die von Dir verwendete Hardware ist mir vertraut. Stöpsel den ATV mal direkt an, dann ist zumindest geklärt, ob der Switch die Ursache ist. Sehr wahrscheinlich erscheint mir das nicht, ich würde es trotzdem erst mal ausschließen, bevor man weiter in Richtung Router sucht.


    Momentan ist das Deco M5 Mesh Systeem mein Router, und kann ich nur über die App am iPhone bedienen.


    Echt?

    [Seufz...]

    Da hat der Begriff "Deco" noch seine sehr ursprüngliche Bedeutung.

    Ich weiß da nicht recht wie ich da vorgehen soll oder was man da anders machen könnte um das auf die Schliche zu kommen wo es nun wirklich dran liegt.


    Beim Eingrenzen nimmt man einzelne Geräte testweise aus dem System und überbrückt oder ersetzt sie. Ich würde den ATV mal direkt mit Deinem Router verbinden. Ich hab für solche Untersuchungen immer ein sehr langes Netzwerkkabel im Gepäck. Wenn das läuft, dann einen Schritt weiter und den ATV per Strippe mit dem Repeater bzw. AP verbinden. Wenn das auch läuft, kann es nur noch am Switch liegen.


    Du hast den ATV über nen Switch an einem Tp-Link Mesh Deco 5 hängen. Wie ist letzterer an Deinen DSL-Router angebunden? Als Repeater (drahtlos) oder als AP (LAN)? Oder ist er selber Router und bekommt sein Internet aus einem DSL-Modem?

    Noch ne Anmerkung zum Zeitplan in der Bosch-App. Um diesen außer Betrieb zu setzen, reicht es nicht, die Warmphasen zu löschen. Man muß unten rechts auf "manuell" umstellen, also das Hand-:thumbup:-Symbol antippen. Ist hingegen das Symbol mit der Uhr und somit der Zeitplan aktiv, übersteuert auch eine 24h-Kaltphase noch die Einstellungen aus Homekit.

    Wenn Du nur schalten willst, reicht ein Shelly 1 je Stromkreis. Den hängst Du zwischen den Schalter und die Lampen. Du brauchst dafür aber neben der geschalteten Phase (i.d.R. schwarz) auch noch den blauen Draht (Nulleiter). Wenn der nicht bis zum Schalter geführt ist, packt man den Shelly nicht in die Schalterdose, sondern in die Abzweigdose senkrecht darüber. Die Shellys tragen nur wenig auf, trotzdem kann es eng werden im unterputzigen Gehäuse. Irgendwie bekommt man die Dinger aber trotzem rein. Der nicht dimmbare Shelly 1 kann mit einer Firmware geflasht werden, mit der sich der smarte Schalter direkt in Homekit anmelden lässt.


    Für den Shelly Dimmer gibt es bislang keine solche, nativ Homekit-fähige Firmware. Das heißt, Du brauchst noch eine Homebridge, die von der Original-Firmware nach Homekit übersetzt. Dieser Dolmetscher kann auf einem Raspi laufen. Die Installation erfordert ein wenig Einarbeitung, eröffnet aber auch Möglichkeiten, weitere, nicht nativ in Homekit lauffähige Gerätschaft einzubinden.


    Die Variante "Dimmen" ist also etwas aufwändiger als nur "Schalten".


    Sowohl für Schalter als auch für Dimmer gibt es bei Shelly zudem gedoppelte Ausführungen für zwei Stromkreise in einem Gehäuse.


    Als Leuchtmittel würde ich im Wohnbereich immer warmweiße Lampen wählen. Ein Umschalten auf kaltweiße Farbtemperatur hat - wie Patrick schon schrieb - wenig praktischen Nährwert, zumal die Bildbearbeitung in unserem Gehirn ohnehin einen permanenten Weißabgleich durchführt. Daher staunt man auch immer beim Betrachten von entsprechenden Fotos, wie rotstichig die 3000K von Glühobst in Wirklichkeit sind.

    Das mit den Shellys, Fibaro Switch etc. habe ich noch nicht ganz verstanden.


    Die Frage lautet: Willst Du wirklich jeden Deiner 21 GU5.3-Spots einzeln ansteuern? Wenn ja, warum? Oder ist es nicht zielführender stattdessen, jene Elemente, mit denen die Leuchtmittel geschaltet oder meinetwegen auch gedimmt werden, als Aktoren ansprechbar zu machen? Muss man halt abwägen. Natürlich kann es sinnvoll sein, jede einzelne Funzel in Helligkeit und Farbe separat zu steuern - wenn es kunterbunt blinkend und blitzend zu Hause aussehen soll, wie auf St. Pauli oder im Swingerclub von Viersen-Dülken. Ist letztlich Geschmackssache.

    Die kommunizieren ja auch nur 1mal pro viertel Stunde mit der FRITZ!Box um Strom zu sparen ...


    So ist es. Maximal 15 Minuten Latenz sind aber schon heftig viel, wenn man Fritzens Thermostate in Fenter-auf-zu-Automationen unter Homekit einbinden will.


    Ja ich weiß, wie träge sich Heizkörper regeln lassen. Trotzdem sind mir 15 Minuten zu lang.

    Eine Frage an die Boschler: gibt es eine Verzögerung in der Kommunikation zwischen HomeKit und Heizkörper Thermostat? Aktuell nutze ich EvoHome mit Homebridge da ist die Verzögerung circa 1-2 Minuten. Wechsle jetzt aber zur Bosch.


    Hab das noch nicht exakt nachvollzogen. Es ist aber kein Vergleich zu den langsam reagierenden Fritz-Thermostaten (laufen halt über DECT-ULE), die ich hier oben verwende. Ich müßte jetzt ins Büro runter, um zu testen, wie schnell sie genau sind.

    Den Zeitplan findet man in der Bosch-App, wenn man den entsprechenden Raum auswählt z.B. Wohnzimmer, dann auf die Temperatur klickt (dann steht oben Raumtemperatur) und dann den Bildschirm nach links wischt.


    Korrekt. Das hätte ich vielleicht noch dazuschreiben sollen. Und man löscht die Warmphasen, indem man auf dem Ziffernblatt deren Anfangszeit auf das Ende wischt oder umgekehrt. Muß bzw. kann man für jeden Tag der Woche festlegen. Die Oberfläche lässt sich sehr intuitiv bedienen. Auch wenn man als Homekittler die Bosch-App eigentlich nur selten braucht, finde ich sie doch sehr gelungen.

    Deconz selber hat wie gesagt auch eine eigene GUI, die ist aber eher technisch angehaucht und muss direkt auf dem Pi aufgerufen werden (Über die Desktopoberfläche vom Pi, oder über VNC auch aufn headless).


    Aha. Die GUI läuft also nicht im Browser, man braucht in Variante 1 ein Remote-Access-Tool, welches auch erst mal auf Client und Server installiert werden muß. Ich gestehe: Das "törnt" mich schon wieder "ab". Lohnt sich der Aufwand? Das graphische Mapping der Verbindungen ist hypsch, rechtfertigt aber eben noch kein eklatantes "Habenmuss". Gibt es sonst noch Killer-Argumente für die Deconz-SW, sich diesen Überbau zuzulegen?


    Noch ne Frage zur Variante 2 in dem von Dir empfohlenen Link. Bedeutet X-Forwarding, daß in der SSH-Session - also im Terminal eine GUI aufrufbar ist? Kann ich mir gerade schlecht vorstellen, ist das Terminal-Fenster nicht ne reine Textbox?

    Merke: Deconz Software ungleich Phoscon App ;)


    Ok, das war wohl mein Irrtum. Mit der Phoscon App ließ sich alles Zigbee-Gezumpel problemlos einbinden, da hab ich dann nicht weiter geforscht.


    Zitat


    Daraus werde ich nicht schlau. Da steht "PC-basiert", also eine Windows-Anwendung. Im gleichen Satz steht aber auch "platformunabhängig". Läuft das Teil auch auf dem Raspi? Und wenn ja, muß es extra installiert werden, oder hat man das durch die Installation der Phoscon App bereits mit drauf?

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    Edit: Ok, mit Deinem Nachtrag wird die Sache jetzt klarer. Die Deconz-Software läuft also schon, sonst hätte die Phoscon App nix zu melden. Ich brauch also noch eine GUI jenseits der App, um den erweiteren Funktionsumfang zu genießen, richtig?