Beiträge von sschuste

    Wenn ich das richtig verstehe, läuft homebridge als Dienst welcher sich von selbst startet.

    Das verstehst du völlig richtig.


    Deine Frage kann ich nicht beantworten. Von Hardware weiß ich immer nur, dass es nächstes Jahr bessere gibt. Wenn ich wissen will, wieviel RAM mein Mac hat, dann rufe ich bei Apple an und die sagen dann: "ausreichend".


    Wenn es ein Programm auf dem Raspi gäbe, mit dem man die LED ein und ausschalten kann, dann könnte man in der systemd-Konfiguration in /etc/systemd/system/homebridge.service mit ExecStartPre= und ExecStartPost= vielleicht was reißen. Würde dann so aussehen, wenn es so etwas wie ein Programm namens /usr/local/bin/led gäbe:

    Stefan

    Abo Modell halte ich für ein Krebsgeschwür in der Software Entwicklung. Die meisten Firmen sind bisher mit Abo Modellen auf die Nase gefallen, siehe Aktuell Tado die zumindest für Bestandskunden jetzt zurückrudern. Das die Entwickler von was leben müssen ist ganz klar, leben und leben lassen! Dann bitte aber zum einmal Preis beim Kauf der App und bei größeren Versionssprüngen gerne auch nochmal. So kann jeder selber entscheiden ich will die neue Version oder halt nicht und die kosten bleiben überschaubar.

    Ich find ein Abo völlig ok, wenn es von Anfang an kommuniziert wird. Es ist auch ok, wenn ich Zusatzfunktionen abonnieren kann, aber das nicht tun muss, um die Grundfunktionalität am Laufen zu halten.


    Ansonsten gebe ich dir völlig recht, auch mit der völlig richtigen Einschätzung, dass sich das eigentlich keiner leisten will. Trotzdem sieht sich doch die ganze Branche an, wie die Tado-Sache läuft und wird sich entsprechend aufstellen. Der Smarthome-Markt entsteht doch gerade erst so richtig und es ist doch absehbar, dass wir in 10 Jahren die ganzen teuren Leuchtmittel für einen Appel und ein Ei bekommen - heutzutage kosten sie ja eher einen Apple und ein iPad.


    Wenn Philips nix mehr verdienen kann an einem Lightstrip Pro 2.0 Future Edition, dann verschenken sie die Bridge und machen ein Monatsabo auf - so wie dein Provider mit dem Router. Oder du kriegst den ganzen Kladderadatsch kostenlos und schließt einen Zweijahresvertrag ab. Sehe ich kommen.


    Stefan

    Könnt ihr bei euren Echos folgenden Befehl absetzen?


    alexa_remote_control.sh -d Wohnzimmer -e vol:10

    Bei mir geht das auf einem Echo Dot der zweiten Generation problemlos. Schickst du den Befehl an die richtige Dot-Adresse? Mit alexa_remote_control.sh -a kannst du alle Dots auflisten lassen.


    Liegt an deinem vol:00. Das kann Amazon wohl nicht leiden. Versuchs mal mit vol:0. Wahrscheinlich will Message: null drauf hinweisen, dass du zwar das gewünschte Eingabeformat vol:x eingehalten hast, dass aber nix oder vielleicht eine Fehlermeldung vom Amazon-Backend zurückkam.


    Stefan

    Dann mach es so. Wir müssen ja auch mal endlich weiterkommen hier ;). Dem gemeinen Linux-Administrator rollen sich derweil die Fußnägel auf: der Service läuft mit root-Rechten.


    Warum ist das so? Warum will der eine Linux-Administrator (ich) den Service nicht als root laufen lassen und der andere (du) doch? Das liegt am ewigen Spiel zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit. Es ist immer sicherer, einen Service nicht mit root-Rechten zu versehen, und die hat er immer dann, wenn root ihn startet. Admins haben immer das Szenario vor Augen, das ein Service schlecht programmiert ist, und dass Mr. Evil Hacker das herausbekommen hat. Was passiert eigentlich, wenn man an den Homebridge-Port ein Word-Dokument schickt? Schmiert dann die Homebridge ab? Was passiert, wenn man die Homebridge so geschickt abstürzen lässt, dass sich dabei eine Shell auf dem Rechner von Mr. Evil Hacker öffnet?


    Ja, Mr. Evil Hacker hätte dann ein nettes Fenster auf deinem Rechner mit root-Rechten offen. Ein Fensterchen mit root-Rechten ist schon was Geiles. Man kann schicke Sniffer installieren, die den Traffic auf deinem Netzwerk protokollieren. Man kann den Raspi überhitzen. Man kann einfach mal alles löschen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mr. Evil Hacker kann so etwas.


    Ok, aber wie kommt Mr. Evil Hacker in dein Netzwerk? Denn da müsste er schon sein, um überhaupt den Raspi angreifen zu können. Auch hier sind verschiedene Szenarios denkbar. Beispielsweise ist dein WLAN-Passwort eine Katastrophe. Sowas wie 123456 oder geheim (das ist übrigens das am öftesten benutzte Passwort in deutschsprachigen Ländern). Oder du hast eine Cam, auf die du von außen zugreifen willst. Dazu musst du deine Firewall öffnen. Es gibt so viele Berichte über kaputte Cam-Software. Von der Cam zum Raspi ist es nur ein Katzensprung.


    Ich bin jetzt seit fast 30 Jahren Unix-Admin und ja, ich hatte schon Gäste, und ja, die haben auch ordentlichen Schaden verursacht, und ja, die waren hundertmal besser als ich und ja, ich war zu doof. Und was hab ich schon Passwörter geklaut, weil andere zu doof waren. Naja, lange her, da gab's noch keinen echten Cyber-Crime und schon gar keine Cyber-Polizei und über Cyber-Anwälte schweigen wir mal ganz. Die hätten nur lange Gesichter gemacht und kein Wort kapiert.


    Dem gegenüber steht die Bequemlichkeit. Hey, das funzt jetzt! Das lassen wir so. Du kannst mir glauben, wie sehr ich das nachvollziehen kann. Wenn also Mr. Evil Hacker nicht in dein Netzwerk eindringen kann, dann wird's schon unmöglich für ihn, deine Homebridge zu attackieren. Also immer schön täglich die WLAN-Passwörter wechseln... warte mal, das ist viel zu unbequem. Das lassen wir lieber. Aber sicher wär's schon. Wer macht das schon. Ich jedenfalls nicht.


    Inzwischen ist es ja möglich, WLAN-Passwörter von einem zum nächsten Handy weiterzugeben, ohne sie zu kennen. Lass mich einmal in dein Netzwerk, und wenige Minuten später können das auch meine Kumpels. Du wirst dabei gar nicht gefragt. OK, du hast jetzt verstanden, dass du mich besser nicht in dein Netzwerk lässt, sondern nur deine Kinder, die ihre Handys seit Jahren besser bedienen kann als du es jemals könntest. Dann kommen eben deren Kumpels in dein Netz.


    Gut, genug der Schreckensverbreitung. Es ist immer eine Frage der Abwägung. Jetzt lass dein Setup erstmal so und frustfrei laufen. Ich versuche irgendwann mal, mich mit GPIO zu beschäftigen und vielleicht bekomme ich es ja hin, dass die Rechte wieder eingeschränkt werden können. Ich hab in der Diskussion mit dir jedenfalls viel gelernt. Merci dafür :thumbup:.


    Stefan

    Versuchs mal. Allerdings hat die Installation nichts mit dem User homebridge zu tun. Die Installation wird immer als root gemacht (sudo installier-dies, sudo installier-das). Ich drück dir die Daumen und bin gespannt auf das Ergebnis.


    Stefan

    Du hast den User homebridge der Gruppe gpio hinzugefügt und trotzdem geht's nicht. Ok, dass der jetzt dieser Gruppe angehört, soll uns egal sein. Lass ihn einfach mal, wo er ist.


    Dann gibt's jetzt nur noch wenige Optionen. Du solltest mal testen, was passiert, wenn die Homebridge nicht mehr mit eingeschränkten Rechten läuft. Viel mehr Rechte hätte die Bridge, wenn sie unter dem User pi gestartet wird und noch mehr, wenn sie unter dem User root gestartet wird. Diese Einstellung machst du in /etc/systemd/system/homebridge.service.


    sudo nano /etc/systemd/system/homebridge.service


    Du erhältst folgende Konfiguration:

    Suche die Zeile User=homebridge und ersetze sie durch User=root. Dann speichere die Datei ab, indem du ctrl-x, dann y und dann die Entertaste drückst.


    Jetzt muss der systemd die Änderung lernen:


    sudo systemctl daemon-reload


    Und dann startest du die Homebridge erneut:


    sudo systemctl restart homebridge; sudo journalctl -fau homebridge


    Jetzt läuft die Homebridge mit root-Rechten. Klappt's damit? Wenn ja, klappt's auch, wenn du in /etc/systemd/system/homebridge.service die Einstellung User=pi verwendest? Falls du das testest, dann ändere erst die Schreib- und Leserechte für /var/homebridge, damit der User pi damit arbeiten kann, bevor du die Bridge neu startest: sudo chown -R pi /var/homebridge.


    Heiteres Raten von meiner Seite. Das ganze Leben ist ein Quiz.

    Gruß, Stefan

    Bald ist's soweit - ich bekomme eine Stehlampe mit drei scheinwerferartigen Dingern dran. Geschmacklich so auf der Kante, aber was soll's, ich krieg sie für lau. In diesen Scheinwerfern befinden sich drei Glühbirnen, wahrscheinlich in E27-Fassungen. Diese Glühbirnen möchte ich durch was smart-buntes ersetzen.


    Nur: welches Produkt soll ich kaufen? Meine Wohnung ist bereits mit Hue bestückt, aber das Zeugs kostet einfach Geld. Allerdings wäre es damit wohl am einfachsten, Birne reinschrauben und auf geht's. Bislang verwende ich nur die Lightstrips und die Iris, weiß also nichts über die Birnen.


    Über homebrigde-hue kann ich aber auch die Osrams einbinden, und wenn ich es richtig verstanden habe, auch die Trådfri von Ikea. Die würden mein Vorhaben deutlich preiswerter gestalten. Meine Fragen lauten also: wie würdet ihr entscheiden? Gibt es Qualitätsunterschiede?


    Danke für eure Antworten,

    Stefan

    wie ich das ganz in den (wenn ich den Fehler richtig verstehe) "package.json" Ordner bekommen. Falls ich das richtig verstanden habe, wenn nicht dann helft mir gerne!


    LG

    Da ist kein Fehler. Nur ein paar lästige Warnungen so wie "Schatz, es ist kalt, zieh dir einen Schal an". Hässlich ist ERROR oder FATAL. Aber WARN, pah!


    Aber da ist eine sehr geile Meldung auf dem Bildschirm: + [email protected]


    Stefan

    Hallo,


    seit ich ich auf meinen Apple TV tvOS 12 installiert habe, bekommen meine Thermos nur sporadisch die Signale aus meinen Regeln.

    Hast du tvOS 12.0.1 installiert? Damit verschwanden meine (völlig anderen) Probleme. Nein, ich hab keine Thermos.


    Stefan

    ok sehe ich nicht so.

    Für mich is eine Smart-Home Zentrale EIN Ort mit den wichtigsten Punkten und da gehören Termine dazu.

    Ja, so eine Anwendung wär ganz bestimmt was Feines. ich glaube nur nicht, dass es in Home hinein gehört.


    Genau wie du sehe ich es auch so, dass Smart Home mehr als Licht an und Licht aus ist. Ganz sicher.

    Für mich sollte das eigentlich Standart sein. Ich finde es umständlich, dafür immer die Kalender-APP zu öffnen.


    Ein Kalender in Home ist doch völlig unsinnig, wenn man den gleichen Platz auch für die Bundesliga-Tabelle nutzen könnte. Oder für ein Foto von der besten Frau der Welt. Nee, vielleicht doch lieber für den Einkaufszettel von letzter Woche? Ich hab's, Rezepte! Rezepte sollen es sein!


    Für mich sollte es nicht Standard sein, Apps zu missbrauchen. Ich finde, Apps sollen genau und nur das tun, wofür sie eigentlich da sind, und das schlank und schnell. Für die Home-App wäre das nun mal die Verwaltung HomeKit-fähiger Geräte und Automationen. Es endet sonst in Funktionsorgien wie in iTunes. Das sollte irgendwann mal auch nur MP3s dudeln.


    Stefan

    So, das Problem war das Deconz Plug in.


    Nun hab ich das Hue Plugin installiert und bekomme diesen Fehler:

    Code
    "host": "http://127.0.0.1",

    wo ist mein Fehler?

    Ich würde sagen: da. 127.0.0.1 ist die IP-Adresse von der Kiste, auf der deine Homebridge läuft.


    Stefan