Ist mit MQTT-Broker der mosquitto-server gemeint?
MQTT ist ein Protokoll, das hier ganz gut erklärt ist: https://de.wikipedia.org/wiki/MQTT. Und mosquitto ist eine von vielen Broker-Implementationen und sie ist mehr als gut genug für unsere Smarthomes. Die MQTT-Leute nennen das Ding Broker, aber ich denke, dass auch MQTT-Server nicht falsch ist. Also Broker = Server.
Benötige ich dann für HomeBridge einen von den Plugins Homebridge MQTT-Thing oder homebridge-mqtt?
Oder werden die Plugins benötigt damit HB in der MQTT Sprache mit dem mosquitto-server kommunizieren kann?
Letzteres. Die Plugins sind dazu gedacht, mit einem MQTT-Broker zu kommunizieren. Sie sind MQTT-Clients. Es gibt auch MQTT-Clients, die direkt in Geräte eingebaut sind. Diese Clients veröffentlichen ein Topic mit einem Wert an den Broker (publish) , und andere Clients fühlen sich durch das Topic angesprochen und verarbeiten den Wert (subscribe). Ohne einen Broker können die MQTT-Plugins nichts, das heißt, MQTT-Clients können nicht direkt miteinander kommunizieren.
Muss ich dann mosquitto auf der raspi mit dem selben homebridge user installieren oder spielt das keine Rolle?
Das spielt keine Rolle. Du kannst den mosquitto auch in deinem Ferienhaus in Südsudan installieren. Bei mir läuft er auf dem Homebridge-Raspi. Er verbraucht weder viel Platz noch viel Leistung.
Da ich von mqtt2 gelesen habe, wäre es vorteilhaft wenn ich dann einen mqtt2 habe oder würde das jetzt mehr Hürden mit sich bringen?
Keine Ahnung. Ich habe darüber noch nie nachgedacht.
Heute habe ich von Node-Blue und HomeGear bei Patrik Mayer gelesen.
Node-Blue soll mit mit c++ Runtime und and, or, ... Verknüpfungen arbeiten können.
Hört sich für mich an, dass es universeller ist als RED.
Nie gehört. Aber jeder so wie er mag. Ich kann mir überhaupt nichts Universelleres als Node Red vorstellen.
Node als eigene Instanz installieren oder gibt es da ein Plugin für HomeBridge?
Redest du von Node oder Node-Red-Blue-Green-Whatever? Node ist die Grundlage für vieles und du verwendest eine einzige Node-Version für alle Software auf dem Raspi, die Node zum Laufen benötigt. Node Red ist übrigens eine Programmierumgebung (und das werden dann Node Blue oder HomeGear auch sein).
Aber auch egal: das läuft alles völlig getrennt. Die Homebridge-Plugins sind immer nur dazu gedacht, die Homebridge kompatibel mit irgendwas anderem zu machen, aber sie sind nicht dazu gedacht, Serveraufgaben zu übernehmen (ok, gilt nicht für Webhooks) oder Programmierumgebungen darzustellen.
Wenn ich ein bisschen Programmieren könnte würde ich Tag und Nacht nur solche Plugins bauen aber
leider habe ich mich seinerzeit für den falschen Beruf entschieden.
Mehr als compiling und nachahmen mit Howtos ist bei mir nicht drin.
Node Red verlangt ein Minimum an Programmierkenntnissen. Kann jeder lernen. Damit kann man dann mit 10 Zeilen Code etwas bauen, dass einem Plugin ähnelt. So einem mit Node Red erstellten Programm wird dann ein Wert gesendet (beispielsweise per MQTT), der wird da verarbeitet und wieder an HomeKit gesendet. Das heißt: die Homebridge bleibt ganz außen vor. Node Red ist dann eine eigene Bridge innerhalb von HomeKit. Deutlicher: in meinem HomeKit befinden sich unter anderem eine Hue-Bridge, eine Homebridge-Bridge und ein paar Node Red-Bridges.

Ich habe auch was von mqtt-explorer gelsen
Ein MQTT-Client, der es dir erlaubt zu sehen, was auf deinem MQTT-Broker so los ist. Ohne MQTT-Broker eine überflüssiges Programm.
Wenn ich mir jetzt was wünschen dürfte 
Ein Plugin mit dem man einfach einer der vorhandenen Geräte aus der Geräteliste auswählt und
sagt, bei diesem Gerät kann man das und das Steuern und ich möchte jetzt per http-/mqtt-/ oder was auch immer/ -Befehl den Knopf steuerbar machen.
Oh, Software basierend auf der Weltformel. Wird zur Zeit entwickelt und kommt am gleichen Tag heraus wie diese neue Karre von Daimler-Benz, die sich auf Knopfdruck von einem Transporter in eine Drohne verwandelt, die dann beim Rewe Milch kauft, um danach als Kombi eine Familie samt Gepäck an die Nordsee zu fahren. Dort angekommen fährt sie dann auf der örtlichen Kartbahn völlig autonom Rennen gegen die Lokalmatadoren.
Ein bisschen beschwerlicher ist es leider schon. Vor allem der Was-auch-immer-Befehl. Da wirst du nie um Programmierkenntnisse herumkommen. Aber damit kann man sich einen bauen.