Beiträge von loonypac

    So wie sie es mit USB-C beim iPhone tun? :D

    USB-C auf Lightning Kabel?


    Dein Beispiel ist nicht ganz passend. Apple kann natürlich USB-C, genauso wie es irgendwann auch CD-Roms, Sata, WLAN, Bluetooth, HTML, MIDI konnte.


    Sobald sich global ein Standard etabliert, ist Apple genauso wie Microsoft & Co. dabei. Das Thema SmartHome würde sich diesbezüglich grade für Apple anbieten. Ich denke nicht, dass Apple an HomeKit klebt.

    Ziggbee selbst ist unter einander ja Kompatibel

    Wie gesagt, ich meine nicht nur die Übertragungstechnologien sondern die gesamte Steuerungslogik.


    Als Beispiel schwebt mir spontan das Thema "Dimmen von Leuchtmitteln" vor. In einem standardisierten System wäre es völlig egal, welches Leuchtmittel über welches Übertragungsprotokoll im System angemeldet ist und welcher Schalter für diese Funktion genutzt wird. Im besagten Zukunftsstandard-System legt man auf einen beliebigen Schalter also nur noch die Funktion "Licht heller" oder "Licht dunkler". In HomeKit ist allein solch eine grundlegende und vor allem naheliegende Schalterprogrammierung absolut unmöglich.

    Und selbst wenn es mal einen Standard geben sollte, würde ich aktuell bezweifeln dass Apple den mitgeht. :D

    Sobald es einen Standard gibt, wird Apple den natürlich unterstützen! Genauso wie Apple auch alle anderen globalen Standards zwischen Datenformaten, Netzwerkprotokollen, Interfaces etc. unterstützt.

    Apple baut doch nur die Straße.

    Das Problem der "Apple-Straße" ist, dass Apple für seine ganz eigene Straße eigene Verkehrsregeln, Straßenschilder, Straßenbelege und Verkehrsführungen vorgibt und die ganze Infrastruktur gegen eine Maut nur für ausgewählte Fahrzeuge freigibt. Im Prinzip tun dies natürlich auch Amazon, Google & Co – jeder mit seinem ganz eigenen Smarthome. Kurz: Es gibt keinen generellen Smarthome-System-Standard für Entwickler, die somit aufgefordert sind, verschiedene SmartHome-Welten mehr oder weniger gut in ihre eigene Insellösungen zu implementieren.


    Diese aus meiner Sicht unnötige Produkt-/Systemseparation wird zudem dadurch noch negativ gefördert, dass dieselben Geräte- und Sensorenentwickler ihrerseits ihre Systeme gegen die vollständige Nutzung von Fremdprodukten bewusst abschotten, weswegen wir trotz Standard-Zigbee, -WLan, -Bluetooth als reine Übertragungsprotokolle dennoch Hersteller separierte Gateways für Philips HUE Ikea u.a. für die eigentlichen Steuerungen/Automationen benötigen – so wir nicht mit FHEM, Homebridge & Co nerdy rumbasteln wollen.


    Ein echter Smarthome-Standard scheint nach meiner Einschätzung derzeit nicht erwünscht und ist vermutlich aufgrund der Vielzahl der potentiellen Realisierer auch nicht wirklich möglich. Allein wer sollte dabei Federführend agieren und vom Rest der Hersteller als Mastermind akzeptiert werden?


    Das in diesem Beitrag aufgezeigte neue Netzwerkprotokoll ist auch nur wieder ein Übertragungsprotokoll, das ähnlich Zigbee trotzdem zukünftig den Gateway- und Hub-Wildwuchs samt separater Smarthome-Welten nicht eindämmen wird, da jeder seine eigene Suppe kocht und vor allem Gewinnmaximierend verkaufen möchte.


    Es sollten Nutzer dienlich einheitliche Steuerungsstandards eingeführt werden – ähnlich dem seinerzeit bis heute gültigen MIDI, später dann OSC für Audioanwendungen oder DMX für die professionelle Lichtsteuerung mit einer endlosen Auswahl an direkt kompatiblen, oder wie wir ja immer gern sagen "nativen" Gerätschaften, die diesen Standards klaglos folgen. Die immerhin zarten Versuche seitens unabhängigen Hub-Entwicklern à la Homey und Homee gehen zwar in die richtige Richtung, wirken jedoch eher wie exotische Ausnahmen, die sich nicht flächendeckend durchsetzen und schon gar kein Standard werden.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass sich in Zukunft in Sachen Standardisierung von Smarthome noch eine Menge tun wird. Ob dabei allerdings Apple eine entscheidende Rolle spielen wird, wage ich im Jahre 2019 noch zu bezweifeln. Apple sucht derzeit bei ihren spürbar einbrechenden iPhone-Umsätzen nach Kräften neue lukrative Zukunftsmärkte und HomeKit gehört da naturgemäß eher nicht dazu.

    Wie löst ihr dann das mit einer Lampe ?

    Zb bei Einwurf Lampe grün .


    Was passiert wenn ihr etwas entnommen habt ?
    Wie schaltet sich die Lampe dann aus ?!

    Natürlich sind die Gegebenheiten bei Jedem unterschiedlich. Da ich bspw. fast ausschließlich Home-Office mache, ist es sinnvoll, dass mir eine Signallampe im Büro den Status anzeigt, da ich nicht immer sofort zum Briefkasten renne, um ihn zu leeren. Dadurch werde ich solange daran erinnert, dass etwas im Briefkasten liegt, bis ich ihn leere. Des Weiteren hat dies den Vorteil, dass Briefe, die früh morgens eingelegt werden, während ich noch schlafe, ebenfalls augenscheinlich angezeigt werden. Eine Automation schaltet beim Schließen der Eingangstüre, nachdem ich zum Briefkasten gegangen bin, die Signallampe wieder aus. Als Signallampe nutze ich einen Aquara-Hub, der mir auch noch andere Stati für Waschmaschine und Geschirrspüler in jeweils anderen Farben anzeigt. Alle Signale werden natürlich nur unter der Bedingung geschaltet, dass ich zuhause bin.


    Der Erschütterungssensor ist in meinem Fall die weitaus bessere Wahl gewesen als ein Kontaktsensor, da ja ebenfalls die Zeitungsrolle auslöst. Bislang gab es keinen einzigen Fehlalarm, die Anzeige ist extrem akkurat. Das ist aber natürlich bei jedem anders gelagert und sollte danach abgewogen werden. Achja, die Installation war super einfach, da ich nicht erst den Kontaktsensor samt Magneten im Briefkasten ausrichten musste, was mir wie gesagt nicht gelingen wollte. Es kann für Kontaktsensoren übrigens hilfreich sein, die Kontaktauslösung mit einem dezenten Neodym Magneten zu verstärken ;)

    Für die Interessierten: so sieht das Innenleben der Dose aus. Das Öffnen des Gehäuses ist übrigens nur per Zerstörung desselben möglich. Da ich die Innerei anderweitig verbauen will, war mir das Wurscht.


    Die Dose schaltet sehr flott, schafft weitere Distanzen samt dazwischenliegenden Wänden und ist für den Preis nach meinem Geschmack unschlagbar, wenn man denn nicht unbedingt Energie-Statistiken benötigt, sondern einfach nur nativ in HomeKit schalten möchte.


    Aber wenn auch viele Forenmitglieder Probleme mit der App gehabt haben, gibt es auch einige, die sie problemfrei erfolgreich einsetzen. Behaupten sie zumindest :P. Das müssen Menschen sein, die magische Hände haben. Alle anderen sollten auf die App verzichten.

    Moin Stefan 8) das "einige" ging dann mal vermutlich an meine Adresse?!


    Gleich die ggf. "enttäuschende" Nachricht vorweg: Die Homebridge-App läuft bei mir ohne jegliches Zutun bis zum heutigen Tag immer noch problemlos – dies seit Anbeginn der ebenfalls ohne irgendein Zutun durchweg problemlos verlaufenen automatischen Homebridge-Installation vor mehr als 1 Jahr. Es laufen als eine einzige Instanz lediglich 2 PlugIns: Das hier besprochene homebridge-fritz sowie das homebridge-logic. Erst vor wenigen Tagen habe ich problemlos Updates durchgeführt. Ausfälle sind Homebridge-seitig keine vorgekommen. Mehr als 20 virtuelle Schalter, Counter und Timer des logic PlugIns laufen in den überwiegenden meiner über 200 Automationen bislang ausfallfrei. Dies ist "leider" ein sich tagtäglich bestätigendes Faktum und durchaus keine Behauptung.


    Ich verfüge außerdem (bedauerlicherweise) über keine magischen Hände, was ebenfalls ein zwar betrübliches dennoch ein Faktum ist. Altersmäßig unterscheiden wir uns zudem kaum, daran kann’s auch nicht liegen. Vielleicht aber ist das Funktionieren der App auch nur dadurch begründet, dass ich Gitarrero bin und kein Bassist?! 8o8)


    An alle unentschlossenen Zuhörer da draußen an den Apparaten deshalb von mir noch einmal die frohe Botschaft: Die HOMEBRIDGE-APP KANN auch ganz ohne magische Hände FUNKTIONIEREN, besonders dann, wenn man von den App-Kosten einmal abgesehen äußerst unaufwändig sehr wenige PlugIns zunächst einmal ausprobieren möchte! Gitarre statt Bass zu spielen kann in diesem Zusammenhang von entscheidendem Vorteil sein, dies ist aber noch nicht belegt und deswegen noch keine Voraussetzung (Stand April 2019). Eventuell wird im Sinne einer automatischen Homebridge-Installation der angekündigte Homemanager ein zukünftig besserer und nachhaltiger Nachfolger sein. Das wiederum wird die Zeit zeigen…


    Nichtsdestotrotz ist die MANUELLE INSTALLATION von Stefan Schuste die bislang WEITAUS BESSERE und damit die zu BEVORZUGENDE HOMEBRIDGE-LÖSUNG, insbesondere dann, wenn man komplexe Plugins und Instanzen in einem zukünftig wachsenden HomeKit-System mit nicht nativ kompatiblen Geräten und Funktionen aufbauen und einen unschlagbar kompetenten (und kostenlosen) Support haben möchte.


    Fazit: Ritterschlag für Stefan Schuste! :thumbup::thumbup::thumbup:8)8)8)

    Dazu passt auch meine neuliche Erfahrung mit dem Synchronisationsproblem:

    Ich hatte ein Controller-Backup wiederhergestellt, ohne die vorhandenen Szenen zu löschen. Nach der Wiederherstellung war die Grenze von 100 ebenfalls überschritten – ich weiß allerdings nicht mehr um wieviel.


    Also, offensichtlich gibt es App-seitig derartige Grenzen, die dazu auch noch unterschiedlich scheinen. In meinem Fall war in der Controller App beim manuellen Anlegen neuer Szenen definitiv bei 100 Szenen Feierabend.


    Als Nächstes stellt sich nun also die Frage, ob mehr als 100 Szenen im System auch ordnungsgemäß ausgeführt werden, und wer das Limit warum setzt? Apple, die App-Entwickler?

    In den iCloud-Settings Home deaktivieren auf allen Geräten, Apple TV komplett abmelden.

    In meinem Fall war das ein Synchronisationtauziehen zwischen iPad und iPhone.


    Wie gesagt, wenn nicht funktioniert, die Devices nicht nur abmelden, sondern aus der iCloud Geräteübersicht löschen, nachdem sie ausgeschaltet wurden.


    Ich wünsche gutes Gelingen!

    Alternativen gibts ja genug!

    Mir ist in erster Linie wichtig, dass ich nicht vom Regen in die Traufe komme mit einer Alternative, die zwar dies und das besser macht, dafür aber wieder auf anderen Ebenen versagt. Darüberhinaus möchte ich ungern erst eine neue Programmiersprache lernen (wie bspw. für FHEM), um meine mühsam entwickelten Automationen noch mühsamer übersetzen zu müssen. Ich werde da mal in nächster Zeit intensiver recherchieren. Die Zukunft wird uns sicherlich noch Interessantes ins Smarthome-Geschehen bringen. Hoffen wir mal, dass Apple diese Technologie nicht verschläft. Da passiert inzwischen seit Jahren nix Relevantes.

    loonypac


    Wie sieht denn deine Lösung aus?

    Wie hab ich‘s wieder in den Griff bekommen? Das war ein aufwändigeres Unterfangen…


    Das folgende Prozedere kann man ggf. abkürzen, wenn man vor dem GAU klugerweise die weltweit einzige Backup-Möglichkeit für HomeKit-Umgebungen durch die Controller App genutzt hat. Diese bietet zwar aufgrund der Apple Limitierungen kein vollständiges System-Backup, der größte Teil von Szenen und Automationen kann darüber jedoch weitestgehend rekonstruiert werden, ohne dass man bei Null beginnen muss. BTW die Controller App war in meinem Falle ein Muss und die wirklich einzige Möglichkeit, das Chaos ohne komplettes Neuaufsetzen irgendwie in den Griff zu bekommen. Jeder sollte allerdings abwägen, ob ein Neuaufsetzen ggf. schneller geht, insbesondere dann, wenn vergleichsweise wenige und einfachere Automationen nicht mehr funzen, die man verhältnismäßig schnell wieder aus dem Ei rekonstruieren kann.


    Ich habe die folgende Hardcore Variante zur Fehlerbehebung durchgeführt:


    Als erstes habe ich sämtliche Devices, die in irgendeiner Art und Weise mit HomeKit verbandelt waren, bei iCloud abgemeldet sowie sämtliche Gastteilnehmer gelöscht. Hier war zumindest bei mir auch noch wichtig, dies nicht einfach nur bei den Geräten selbst über Einstellungen/Dein Name/Abmelden zu erledigen, sondern dieselben anschließend auszuschalten und dann per verbleibendem Device über Einstellungen/Passwörter & Accounts/iCloud/Dein Name/Geräte das jeweilige Gerät zusätzlich auch noch zu entfernen. Die abgemeldeten Devices blieben ausgeschaltet.


    Am Schluss blieben nur 1 iPad und 1 ATV als Steuerzentrale übrig. Als erstes hab ich die ungewollten revitalisierten Geräte, Szenen, Automationen aus Home gelöscht. Dann ging das einzelne Testen sämtlicher Szenen und Automationen los. Erst wurde jede einzelne Szene in Apple Home getestet durch Aktivieren und Deaktivieren. Eine aktivierte Szenen, die zwar schaltet, aber in Home nicht aufleuchtet, hat mir angezeigt, dass sie fehlerhaft synchronisiert worden ist. Zur Korrektur habe ich in Apple Home derartige Szenen zunächst aktiviert, dann in den Einstellungen der jeweiligen Szene über „Geräte hinzufügen oder entfernen“ sämtliche Geräte der Szene deaktiviert und dann auf „Fertig“ geklickt, ohne jedoch die Einstellung zu verlassen. Fehlerhafte Szenen haben mir danach immer noch Geräte angezeigt, die offensichtlich doppelt belegt waren. Anschließend habe ich solange die Geräte deaktiviert, bis tatsächlich kein Gerät mehr in der Geräteübersicht der Szene angezeigt wurde. Als letzte Korrektur habe ich dann die Geräte für die Szene neu aktiviert und die Einstellung für die Szene über „Fertig“ verlassen. Dadurch, dass beim Aktivieren der Szene alle Einstellungen der beteiligten Geräte die gewünschte Szene repräsentierten, müsste ich wenigstens keine Geräteeinstellungen mühsam rekonstruieren.


    Nach dem Korrigieren der Szenen folgte die Korrektur der Automationen. Ebenfalls musste jede Einzelne auf Funktion getestet werden. Nicht ausgeführte und damit fehlerhaft synchronierte Automationen habe ich zunächst mithilfe der Controller App geklont, die Quell-Automation anschließend deaktiviert, den Clone danach aktiviert. 3x tief Luft geholt und getestet. Wenn fehlerfrei ausgeführt, dann gut, wenn nicht wurde folgendes Prozedere praktiziert: Startereignis der Automation in der Controller App nochmal identisch auswählen, danach das ursprüngliche Startereignis löschen. Et voilà, in den meisten Fällen war dieser Trick erfolgreich.


    Nichtsdestotrotz gab es natürlich dennoch sich hartnäckig weigernde Automationen. In meinem Falle bestätigte sich die Annahme, dass Apple in HomeKit mitunter Parallelwelten bzw. Parallelhausautomationen anlegt. Das komplette Aqara-Sortiment sowie 2 Koogeek Steckdosen wurden zwar wunderbar ohne Fehlerstatus in Home angezeigt, jedoch waren keine Schaltungen, geschweige Automationen möglich. Tatsächlich zielten diese offenbar auf eine weitere Hausautomation, die jedoch nicht mehr durch die reduzierte Grundperipherie in Form des einen iPads und ATV angesprochen werden konnte. Diese parallele Fehlsynchronisation galt es durch die beschriebenen Vorgehensweisen zu löschen. Dies hatte ich unter anderem dadurch erreicht, dass ich den Aqara Hub sowie besagte Koogeeks aus Home gelöscht habe. Will man derartige Automationen nicht komplett wieder neu aufbauen, bietet es sich an, die jeweiligen „ohnmächtigen“ Automationsteilnehmer durch vorübergehende Platzhalter zu ersetzen, da u.U. nach dem Löschen von Geräten komplette Automationen ebenfalls gelöscht werden. Nach den Löschen besagter Geräte wurden diese sodann neu angemeldet und den Automationen wieder zugeordnet.


    Als schließlich alles soweit funktionierte, kam wieder die Controller App ins Spiel, um das korrigierte Setup zu backupen.


    Anschließend begann die eigentliche „Bereinigung“ der verkackten Synchronisation. Sämtliche Devices wurden wieder eingeschaltet und mit iCloud respektive HomeKit synchronisiert. In meinem Fall spielten sich immer wieder die fehlerhaften und längst gelöschten Szenen/Automationen ein. Nachdem alle Mitspieler inklusive wiedererstandenem HomeKit Chaos wieder online waren, wurden solange sämtliche Szenen und Automationen gelöscht, bis alle Devices den identischen Bestand anzeigten. Mehrmaliges Neustarten, HomeKit-Synchroschalter de-/aktivieren inklusive. Am Ende hatte ich auf allen Devices die identische Geräteübersicht und eine gewisse Überzeugung, dass die gruselige HomeKit-Parallelwelt eliminiert worden war.


    Letzter Schritt: Wiederherstellen des Controller Backups. Gleich die schlechte Nachricht: Apple-bedingt können Automationen, die keine Szenen sondern Geräte direkt auslösen, nicht wiederhergestellt werden. Hat man genug freie Szenen (Limit ist 100) zur Verfügung, kann man rechtzeitig die direkten Geräte in Szenen „übersetzen“, dann wird alles wiederhergestellt. In meinem Fall mussten leider derartige Automationen manuell neu aufgesetzt werden, was aber im Vergleich zu den überwiegenden Szenenbasierten Automationen ein regelrechter Klacks war.


    Allerletzter Schritt: Nochmaliges Prüfen sämtlicher Szenen und Automationen wie oben beschrieben. In meinem Fall musste ich noch einige Startereignisse anlegen, dann war und ist bis jetzt alles wieder synchron. In den nächsten Tagen der Rekonstruktion hatte ich erstmal keinerlei Veränderungen im System vorgenommen. Sporadisch ein und ausgeschaltete Steuerzentralen wurden und werden ab sofort immer eingeschaltet, wenn ich Szenen oder Automationen ändere, ergänze, lösche.


    Fazit: Bis auf Weiteres läufts stabil und gefühlt zügiger als zuvor, was evtl. dadurch zu erklären ist, dass die ganze Zeit bereits ein heimliches Doppelleben in gemäßigter und dadurch unbemerkter Form in HomeKit stattfand. Leider bleibt alles Spekulation.


    Dem, der das probieren möchte, wünsche ich viel Erfolg und starke Nerven!

    Aber so, dass alte gelöschte Geräte wieder eingepflegt wurden und als nicht erreichbar erschienen sind.....

    Es wird immer interessanter! Das kann ich exakt so bestätigen. Allerdings wurden nicht nur alte Geräte eingepflegt, sondern zudem auch längst gelöschte Szenen und Automationen. Schließlich nach endlosen Tests und Korrekturen fiel mir dann auch noch auf, dass manche Szenen identische Geräte mehrfach abgespeichert hatten. Ein gruseliges Durcheinander von alten und neuen teils identischen bzw. verschmolzenen Geräten, Szenen und Automationen.


    In meinem Fall hat sich eine regelrechte Parallel-Synchronisation für ein und dieselbe Wohnung manifestiert, die ich nicht mehr einheitlich auf allen Geräten synchronisiert bekommen hab. Der Grund für dieses völlige Versagen der iCloud-Synchronisation ist mir bis heute ein Rätsel. Teilweise tauchten alte Szenen/Automationen auf, die ich vor über 1/2 Jahr gelöscht hatte. Bei alldem hatte ich auch nichts im System geändert, was dieses Ducheinander hätte auslösen können. Seit diesem Erlebnis ist für mich klar, dass HomeKit Stand 2019 als Systemkern für mein Smarthome nicht taugt, weswegen ich in der nächsten Zeit nach einer Alternative suche, die lokale Backups zulässt und nicht zwingend Cloudbasiert konzeptioniert ist. Ich muss mir bei HomeKit quasi ständig Sorgen machen, dass dieser GAU sich wiederholt und ich dem ausgeliefert bin – keine Backupmöglichkeit, kein Zugriff auf eine Setup-Datei, keine Möglichkeit einen Clone zu installieren, um Ausfälle zu kompensieren. Die Synchronisation ist so undurchsichtig, dass man in komplexen Konfigurationen fast schon davon ausgehen muss, dass irgendwann etwas schiefläuft. Die Frage dabei ist nicht ob, sondern wann das passiert. Allein die Unmöglichkeit eines vollständigen System-Backups ist eine Schande – shame on you, Apple :thumbdown:

    Ich hatte gestern recherchiert, aber keine verlässliche Quelle für ein offizielles Verkaufsdatum in Deutschland gefunden. Es gibt auch ebensowenig eine offizielle Begründung für den Nichtverkauf in DE. Ein Technischer wird’s im Unterschied zum Rolo ja eher nicht sein. Kann also genausogut gut sein, dass es in Kürze hier auch käuflich zu erwerben ist.


    Was ich auch dringend hoffe, da bereits erste gierige offenbare Grenzbewohner die Dinger mit 70 bis 100% Aufschlag in der Bucht verkaufen :cursing: Ikea sollte also bitte etwas Gas geben und EU-weit liefern! Unmöglich diese Kleckerei!

    Ah, interessant! Ein ganz ähnliches Problem hat mich in den letzten beiden Wochen in Atem gehalten. Bei mir waren allerdings über 100 Szenen und 200 Automationen betroffen. Es scheint, als seist du ebenfalls wie ich ein „Opfer“ der völlig intransparenten und unzulänglichen HomeKit-Synchronisation per iCloud – aus meiner ganz persönlichen Einschätzung eines der traurigsten halbherzigen/-fertigen Entwicklungen aus dem Hause Apple.


    Wie dem auch sei, vermutlich werden Dir die meisten User ein Zurücksetzen deiner HomeKit Einrichtung anraten, weil sich „ein irreparabeler Fehler in die iCloud-Datenbank“ eingeschlichen hat. Ich wollte mich mit dieser diffusen Aussage nicht abfinden und habe nach zahllosen teils verzweifelten Experimenten am Ende einen Weg gefunden, das System wieder zu „reparieren“. Heut läuft es sogar schneller als vor dem GAU…


    Als erstes wäre interessant, welche Geräte sind insgesamt samt aller eingeladener Mitbenutzer an deiner HomeKit-Einrichtung beteiligt? Wieviele Steuerzentralen sind aktiviert? Gibt es ein Gerät, auf dem noch sämtliche Geräte, Szenen und Automationen vollständig angezeigt werden?

    Leider nein. Empfindlichkeit ist festgelegt, genauso wie die unheimlich träge Duration von minimal 1 Minute. Für Briefkasten und Türklingel reicht diese aber.


    Der Markisenwächter ist auch eine Super-Idee. Man muss ja den Sensor nicht an der windschlüpfrigen Markise anbringen, sondern an einer Stelle, die erst bei der unerwünschten Windstärke in Bewegung gerät. Entweder gibt es einen solche Platz bereits von "Natur" aus oder man bastelt sich etwas zusammen.

    Danke! Die hier vorgestellten Modifizierungen sind ja allesamt tolle Ideen. Meine ist vielleicht am Unaufwändigsten umzusetzen, nahezu ohne Material- und Werkzeugaufwand und in wenigen Minuten. Bei bestimmten Klingeln reicht es womöglich nur den Sensor einzukleben. Der ist wirklich sehr empfindlich.


    Ich überlege derweil, ob man mit dem Sensor vielleicht auch sinnvolle Automationen mit Sitz- und Liegegelegenheiten anlegen kann. Setze ich mich abends auf’s Wohnzimmersofa, geht automatisch der Fernseher an, setze ich mich auf meinen Bürostuhl, fährt der Rechner hoch, lege ich mich in’s Bett, schaltet das Licht nach x Minuten aus… undundund 8)

    Es mag natürlich sein, dass Apple was Verschlimmbessernderes am WLAN gedreht hat :rolleyes: Das kann ich allerdings mit meinem Setup nicht testen und somit nicht bestätigen.

    Wenn keine Steuerzentrale verbunden ist, kann natürlich keine Automation mehr ausgelöst werden. Ok, wenn deine WLAN-Verbindung instabil ist, liegt’s ja aber eher nicht am iOS Update, oder?! Ich kann für das ATV nur dringend einen LAN-Anschluss empfehlen, also lieber 1 ATV mit LAN als 2 per WLAN 8o

    Just heute ganz ohne Löten und Verdrahten rein "mechanisch" gelöst:


    Meine bislang unsmarte Klingel ist Marke Simpel Dingdong mit 2 Klangstäben links/rechts und einem Metallklöppel, der per E-Magnet einseitig zum rechten Klangstab gezogen wird, wenn der Klingelschalter betätigt wird. Beim Loslassen schnellt der Klöppel per Feder zurück und schlägt an den linken Klangstab. Ich habe einen 11,- Euro Aqara Erschütterungssensor per Gummiband, Büroklammer frei schwingend an einer kleinen Schraube im Klingelgehäuse aufgehängt und aus einem dünnen Drähtchen einen Ring geformt, den ich durch eine Wendel der Rückholfeder gezogen und an der Büroklammer eingehängt habe. Das sieht zwar unsportlich aus, aber funktioniert bislang einwandfrei, und ist mit Deckel drüber auch nicht mehr sichtbar ;) Je nach Klingeltyp gibt es da sicherlich alternative Anbringungsmöglichkeiten zu den betreffenden mechanischen Teilen. Mit dem Sensor lassen sich somit bei mir ab sofort beliebige Klingel-Automationen triggern – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt :thumbup:


    Mit diesen Erschütterungssensoren geht bestimmt noch eine ganze Menge mehr… :/