Beiträge von loonypac

    smartHansen


    Indirekt über den Arara Hub schon. Wesentlich ist für mich die Erreichbarkeit und der Preis. Bluetooth scheidet für mich im Thema HomeKit komplett aus ;)

    Ob das alles in meinem Sinne läuft, weiß ich in einigen Tagen. Andere sind da schon weiter und bezeugen zumindest Zufriedenheit.

    Mal eine Frage zu den Fake-Switch-Bedingungen. Wo genau hast du den in der Automation hinterlegt?

    Bedingungen können in der Home App von Apple leider (noch) nicht eingegeben werden. Dazu benötigst du eine Drittanbieter-App wie bspw. EVE, HomeDash, Controller für HomeKit u.a. Ich empfehle Letztere, und zwar die kostenpflichtige Version. Die ist hinsichtlich ihres GUI zwar völlig unspektakulär und eher tabellarisch konzipiert, dafür bietet sie einige enorme Vorteile: Das komplette Setup kann als Backup gesichert werden, Automationen können gruppiert bzw. zusammengefasst werden, Klonfunktion für Szenen und Automationen, UND/ODER Bedingungen etc.

    Moin,


    wie wär’s mit einer Schaltung per Bedingung? Auslöser sind gleichberechtigt alle beteiligten Schalter über 2 Automationen:

    1. Bedingung Licht AN -> Schalte Licht AUS

    2. Bedingung Licht AUS -> Schalte Licht AN

    Nochmal für mich weil wir ja beim Thema sind: wenn ich meine Eve und Philips Geräte mit Homebridge verwenden will benötige ich ein Zigbee (zB Raspbee) Adapter, korrekt?

    Nein, brauchst du nicht. Beide Systeme sind ab Werk nativ HomeKit kompatibel und können direkt dort in Szenen und Automationen genutzt werden.

    Ja glaube ich, hab schon bei den paar Szenen jetzt gemerkt, dass es ne ganz schönen Fummelarbeit ist, aber wenn es dann mal zu 100% umgesetzt ist, dann ist stelle ich es mir super cool vor ;)

    Die Arbeit lohnt sich definitiv. Das wirst du auch später schnell merken, wenn das System und die teilweise sich gegenseitig beeinflussenden Automationen zunehmen und komplexer werden. Durch die Schalter kann man viel besser die Logik überblicken.

    Jaaa leider ist das so.. Hab auch noch keinen weg, plug in, etc. gefunden, dass da irgendwie eingreift... Aber evtl. Findest du ja was! :)

    1 Minute kommt mir extrem lange vor. Wenn ich die Dinger in die Hände kriege, werde ich berichten.

    Ja fast.


    Konkretes Beispiel: Ein Fake oder virtueller Schalter heißt z.B. "Bewegung Küche". Die Bewegungs-Automationen habe ich in der Controller App für alle Bewegungs-Fälle der Küche übersichtlich zusammengefasst. 4 Stück an der Zahl im Fall der Küche: Tagsüber wird in Abhängigkeit von der Lichtstärke in der Küche entweder nur der Arbeitsbereich oder, wenn es dunkler wird, die gesamte Küche in einer Tageslichtanmutung geschaltet. Abends nach Sonnenuntergang grundsätzlich eine flexibel auswählbare Abendbeleuchtung und Nachts letztendlich die 5% Nachtbeleuchtung. Alle diese Automationen werden nur dann ausgelöst, wenn der besagte Schalter "Bewegung Küche" eingeschaltet und damit eine Bedingung erfüllt ist. Sobald ich ihn über meinen HUE Dimmerschalter oder per Sprachbefehl "Küche Bewegung AUS" ausschalte, ist die Bedingung für alle involvierten Automationen nicht mehr erfüllt, womit diese nicht mehr ausgelöst, sprich deaktiviert werden. Und zwar alle mit einem Streich.


    Pro Raum habe ich einen solchen eigenen Bewegungsschalter eingerichtet und mache per jeweiliger Szene "Raumname Bewegung AN", "Raumname Bewegung AUS" plus konzertant für die gesamte Wohnung "Alle Bewegungen AN", "Alle Bewegungen AUS" das Ganze on the fly schaltbar. Ein bisschen Bastelei am Anfang, der sich am Ende lohnt.

    Was mir bei meiner Recherche auffiel, es gibt den Eurotronic Comet DECT Heizkörperthermostat, welcher mit einer Fritzbox ansteuerbar ist. Für die Fritzbox wiederum gibts ein Homebridge Plugin. Kann man solche Thermostate über solche Umwege mit Homekit auch ansteuern?

    Ich nutze die Originalen von AVM für diesen Zweck mit dem fritzbox plugin über Homebridge. Die Eurotronics sollten allerdings identisch laufen. Ich kann dir einerseits ein ordentliches Funktionieren bei Automationen bestätigen, allerdings verbunden mit einer z.T. mehrminütigen Verzögerung, die sowohl vom Plugin als auch von den Thermostaten in unangenehmer Summe verursacht wird. Bei Heizungsregelung ist das für mich noch eben erträglich, allerdings erhalte ich bei Sprachsteuerung von Siri regelmäßig Beschwerden, dass ihr das Warten auf die Thermostate zu blöd wird.


    Eine gewisse Hoffnung habe ich, dass irgendwann in diesem Leben der Universal-Hub von Homee offiziell HomeKit kompatibel wird, da er AVM Smarthome ab Werk unterstützt. Damit könnte es dann etwas schneller laufen. Hoffentlich.

    Danke! Funktioniert auch ausgesprochen geschmeidig :love:


    Das partielle oder totale Ausschalten der Bewegungs-Automationen wird immer dann nötig, wenn ich z.B. nicht mehr allein daheim bin, oder ich über einen längeren Zeitraum zwischen zwei Räumen in kurzer Zeit hin- und herlaufe, um umzuräumen oder sauber zu machen. Da macht es dann kaum Sinn, dass im Sekundentakt permanent Beleuchtungen wechselseitig umgeschaltet werden.


    Standardmäßig lassen sich Automationen in HomeKit leider nicht ferngesteuert deaktivieren. Man muss immer die Automation zunächst in einer App auswählen und kann diese dann erst in der geeigneten Einstellung deaktivieren. Zum eben mal schnellen oder gar konzertanten Deaktivieren und Reaktivieren im wirklichen Leben ist dieses Prozedere absolut ungeeignet. Wenn man dagegen den Schaltzustand eines virtuellen Schalters als Bedingung in eine Automation einbaut, die nur dann ausgelöst wird, wenn der Schaltzustand dieses Schalters eingeschaltet ist, kann man mithilfe dieses kleinen Tricks quasi eine Bedingung outsourcen und diese ihrerseits als Szene über alle erdenklichen Methoden schalten und somit mit dem Ausschalten des virtuellen Schalters die gesamte Automation stoppen, genauso als würde man einen Lampe ein oder ausschalten. Und genauso wie Lampen, können dadurch ganze Gruppen, Auswahlen oder Singles von Automationen sauber geschaltet werden. Ob nun per Sprachbefehl oder per Schalten eines HomeKit kompatiblen echten Schalters oder sogar per weiterer Szene ist dabei völlig frei und gleichzeitig möglich. Der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt.


    Nach diesem Prinzip wird die gesamte Automationsprogrammierung in HomeKit extrem flexibel, übersichtlich und ist zudem auch noch schnell anpassbar. Ich jedenfalls bin vollends begeistert und bekomme ständig neue Ideen.

    Nachdem sschuste weiter oben den goldenen Tipp mit dem vorgestellten "aktiviere" gab, kann ich mittlerweile alles, was bei Direktnennung des Szenennamens für Siri ein Problem war, mit diesem banalen Zusatz einwandfrei starten. Somit ist für mich eine besondere Benennung der Szenen zur ordentlichen Spracherkennung nicht mehr nötig. Probiert’s aus :thumbup:

    Ich will Apple nicht zwingend in Schutz nehmen, da ich auch nicht wirklich mit der HomeKit Weiterentwicklung zufrieden bin. Aber immerhin könnte es in deinem Fall u.a. ja auch möglich sein, dass der „Bösewicht“ zumindest anteilig auch auf Seiten Elgatos sein Unwesen treibt. Ich persönlich habe bislang diese Produktreihe für mich ausgeschlossen und kann deshalb nicht aus Erfahrung schreiben. Ich habe jedoch mit großem Interesse die zahllosen Probleme in ebenso zahlreichen Beiträgen hier im Forum verfolgt, was den Verdacht der Unausgereiftheit dieser Produkte bis heute zu verfestigen scheint – vor allem, wenn nicht die Erfahrungswerte für Steuerzentralen beherzigt werden ;)


    Ich möchte mich deshalb meinen Vorrednern smartHansen und Kohle_81 absolut anschließen: Das iPad ist als Steuerzentrale allenfalls ein Kompromiss für einfache Automationen. Das sage ich als ein Anwender, der ebenfalls wie du anfänglich ausschließlich ein iPad Pro als Steuerzentrale eingesetzt hatte. Die Probleme fingen immer dann an, wenn das iPad geraume Zeit ungenutzt und damit schlafen gegangen war sowie eine gewisse Zeit x zudem keine Automationen ausgeführt worden waren. Insbesondere zeitkritische Automationen mit Bedingungen und anderem Tralala wurden sporadisch nicht ausgeführt.


    Je nach Automation kann man nun nicht ausschließlich Apple dafür verantwortlich machen, dass etwas nicht so funzt wie gedacht. Dafür sind einfach zuviele, oftmals auch noch nichtmal zertifizierte Mitspieler im System beteiligt, die ebenfalls zumindest einen Anteil am Misslingen haben können. Grundsätzlich sollte man auch nicht vergessen, dass Apple sicherlich nicht ohne Grund bestimmte Dinge nicht in ihre Hauseigene App integriert hat. Die Tricksereien mit Bedingungen, Homebridge Plugins und Co. machen zwar immer viel Spaß, vor allem, wenn sie funktionieren, aber sie sind eben nicht durch Apple „abgesegnet“, weswegen man nicht unbedingt immer Apple dafür verantwortlich machen kann, wenn bspw. das iPad nicht die Automationen so ausführt, wie man das z.B. aufwändig in der Eve App mit x Bedingungen und virtuellen Schaltern ausgeklügelt hat. Ich weiß natürlich nicht, was bei dir in diesem Sinne wie laufen soll, weswegen du eigentlich noch mehr Details deines Problems preisgeben müsstest.


    Wie dem auch sei, kannst du, wenn du partout kein ATV kaufen möchtest (was ich andererseits auch nachvollziehen kann), einmal das iPad per günstigem Adapter über LAN einbinden und laut gewinnbringend Vorschlag von Kohle_81 die Home App geöffnet lassen und vor allem am Ladegerät belassen. Ich hatte dazu mal einige Tests gemacht, die gefühlt eine höhere Zuverlässigkeit als Ergebnis hatten. Technisch ist das nicht belegbar, aber rein theoretisch kann man sich sicherlich gut vorstellen, dass die Aufrechterhaltung einer WLAN Verbindung technischerseits aufwändiger vom System gemanaged werden muss als eine statische Kabelverbindung – zumal wenn das Gerät in den Ruhestand verfällt und mit Akku betrieben wird. Ob dadurch allerdings die Elgatos zuverlässig laufen sei erstmal dahingestellt …


    Ich wünsche viel Erfolg :thumbup:

    Auch ich empfehle, wenn irgendwie möglich, die Anbindung des ATV als Steuerzentrale direkt an die Fritzbox. Am allerbesten per LAN über einen eigenen LAN-Port für HomeKit-Gerätschaften. Meine inzwischen über 160 Automationen laufen ähnlich Kohle_81 dadurch zu 99% nachhaltig zuverlässig.


    Das bestätigen übrigens mittlerweile auch zahlreiche Anwender in sehr ähnlichen Beiträgen hier im Forum. Genauso wie den derzeitigen offenbaren Umstand, dass Bluetooth basierte Plugs erhebliche Probleme verursachen können, wenn nicht die komplette Behausung mit Steuerzentralen abgedeckt ist (weswegen ich solcherlei Lösungen schon aus Prinzip komplett aus meinem Setup verbannt habe).


    Du kannst ja einfach mal provisorisch das ATV an einen LAN Port der Fritzbox hängen und probieren, ob sich die Situation verbessert,

    Virtuelle Schalter werden hier im Forum auch oft Fake Schalter genannt und benötigen eine Homebridge Installation samt PlugIn, das solche Schalter in HomeKit zur Verfügung stellt. Ich habe mir damit inzwischen eine komplette Schaltzentrale für verschiedene Automationen eingerichtet.


    Mein Automationskonzept ist vollkommen universell einsetzbar. Dabei ist es egal welcher Sensor welche Lampen oder Steckdosen welcher Hersteller schaltet. Ich nutze teilweise Mischsysteme mit Philips, TRÅDFRI und Koogeek. Außerdem können so auch Aqara und Philips Sensoren beliebig gemischt werden. Zudem ist es egal, ob ich mich nach Lichtaktivierung anschließend im Raum bewege oder nicht. Duschen, Baden und entspanntes Eierlegen irritiert dadurch nicht den Sensor ;)

    Der Philips Adapter ist für mein Setup in soweit wichtig, da ich angeschlossene Leuchten über IFTTT blinken lassen kann, was mit HomeKit nativ so ja leider nicht möglich ist. Mir zumindest nicht bekannt.

    Blinken lassen kann man jede HomeKit Lampe über einen kleinen Trick mit Delayswitches:


    Benötigt wird ein virtueller Haupt-Timer, der die Laufzeit des Blinkens festlegt. Dann noch zwei 1 Sekunden Timer, die ich der Einfachheit Flip und Flop nenne und natürlich die Lampe, die blinken soll.

    Nun die nötigen Szenen und Automationen:

    – Szene 1 schaltet den Haupt-Timer ein. Dieser kann wiederum über eine beliebige Automation ausgelöst werden

    – Szene 2 schaltet Flip AN

    – Szene 3 schaltet Flop AN

    – Szene 4 schaltet Lichtszene Blinken AN

    – Szene 5 schaltet Lichtszene Blinken AUS


    Automationen für zeitbegrenztes Blinken:

    – Haupt-Timer AN löst Szene 2 Flip AN aus

    – Flip AUS schaltet Szene 3 Flop AN und Szene 4 Blinken AN, Bedingung Haupt-Timer ist AN

    – Flop AUS schaltet Szene 2 Flip AN und Szene 5 Blinken AUS, Bedingung Haupt-Timer ist AN


    Solange der Haupt-Timer an ist, blinken Flip und Flop im Sekundentakt. Sobald dieser abgelaufen ist und auf AUS zurückschaltet, lösen Flip und Flop nicht mehr aus und das Blinken stoppt. Damit das Blinklicht am Ende wieder ausgeschaltet ist, sollte der Haupt-Timmer ein Vielfaches von 2 Sekunden verzögern.


    Zugegebenermaßen für ein einfaches Blinken etwas aufwändig, dafür aber mit beliebigen Lampen realisierbar ;)

    Nachteil wären hier die verbundenen Kosten (ein Hue Motion kostet ca 40€, wären für 5 Räume = 200€).


    Die Idee mit einem Bewegungsmelder im Flur und einem im Badezimmer (bzw. im bad sonst ein Eve Door&Window an der Tür) gefällt mir sehr gut. Käme auch @Tommy_nrw Vorschlag gleich. Auch wenn Besuch das etwas zunichte machen kann.

    Ich hatte vor einigen Monaten bei einem Gravis Angebot für 25,- € pro Philips HUE Motion zugeschlagen. Ist immer noch genug Asche. Deswegen erwarte ich ja mit Spannung die Aqara Bewegungsmelder für wesentlich günstiger.


    Thema Badezimmer bei Besuch sollte super funktionieren mit Bewegungssensoren in Kombination mit den Türsensoren. D.h. nach meinem Prinzip wird über Flur und Badbewegungmeldung zunächst das Licht im Bad wie gehabt eingeschaltet. Nach dem Schließen der Tür wird lediglich die Bewegungsautomation für das Bad deaktiviert. Dadurch bleibt das Licht für den Badnutzer uneingeschränkt eingeschaltet, egal wer anschließend den Flur betritt. Nach Beendigung des Geschäfts löst zunächst der Bewegungsmelder im Bad aus, dann wird die Tür geöffnet, wodurch die Badezimmer-Bewegungsautomation reaktiviert wird, um anschließend im Flur den dortigen Bewegungssensor auszulösen, der wiederum das Licht im Bad löscht.


    Mit meinen virtuellen Bewegungsschaltern kann ich ganz schnell bei Besuch eine Beleuchtungssituation für die genutzten Räume schaffen, die sowohl Lichtszenen schaltet, als auch gleichzeitig die Bewegungsautomationen für ausgewählte Räume deaktiviert. Das ist für meinen Fall bereits eine funktionierende und bewährte Methode geworden. Mit einem virtuellen Schalter „Gästebeleuchtung“ wird alles on the fly eingeschaltet und kann anschließend genauso leicht wieder ausgeschaltet werden, wenn ich wieder allein daheim bin.

    Mit dieser Thematik befasse ich mich ja schon länger und habe für meine Single Behausung eine Lösung gefunden, durch die ich sämtliche Wohnräume Tageszeit-/Lichtstärke abhängig vollautomatisch mit individuellen Lichtszenen pro Raum per Philips HUE Motion beleuchte. Ich betätige somit keine Lichtschalter mehr.


    Bewegungsmelder sind als „intelligente“ Sensoren für das Vorhaben im Grunde ungeeignet. Ich hatte das in anderen Beiträgen bereits ausführlicher beschrieben. Für eine wirklich intelligente Automation benötigt man Sensoren, die die Personenanzahl pro Raum erkennen. So etwas gibt es (noch) nicht. Immerhin erreiche ich, dadurch dass ich alle meine Räume ausschließlich durch einen zentralen Flur erreiche, eine zuverlässige Möglichkeit, die Bewegungen durch Kombinationen von Sensoren für 1 Person korrekt zu erfassen. Bewege ich mich bspw. aus der Küche durch den Flur in das Bad, löst zunächst der Flursensor aus und kurz danach der Badezimmersensor. Die Bedingung ist vereinfacht gesagt: Schalte bei Bewegungserkennung im Bad das Licht im Bad an unter der Bedingung, dass vorher im Flur eine Bewegung erkannt wurde. Danach bleibt das Bad solange beleuchtet, bis ich mich aus demselben wieder auf den Flur begebe. In diesem Fall greift die Automation: Schalte bei Bewegungserkennung im Flur das Licht im Bad aus unter der Bedingung, dass vorher im Bad eine Bewegung erkannt wurde. Durch dieses Grundprinzip erreiche ich, dass beim Durchqueren der Wohnung immer dort Licht eingeschaltet wird, wo ich mich grade befinde und dort ausgeschaltet, wo ich mich grade nicht aufhalte.


    Für 1 Person funktioniert das mittlerweile nahezu perfekt ohne Zeitlimits und immer zeitnah ohne unnötiges Nachbrennen der Lampen.


    Bei den Bewegungssensoren habe ich per virtuellen Schaltern pro Raum eine sehr effiziente Möglichkeit angelegt, die oben genannten Automationen jederzeit zu aktivieren/deaktivieren. Ich kann also im Bad u.a. per Sprachbefehl Siri anweisen „Bad Bewegung AUS“. In diesem Fall bleibt das Licht permanent eingeschaltet. Diese Umschaltung kann ich ebenso mit einem Philips Dimmer durch 2 Tastenkombination kurzfristig vornehmen – wahlweise pro Raum oder für die gesamte Wohnung. Somit kann ich schnell bei Besuch die Räume permanent beleuchten, in denen wir uns aufhalten, ohne dass jemand, der aus der Küche aufs Klo geht, die in der Küche verbleibenden Personen in‘s Dunkel schickt. Wohlgemerkt bleiben die Sensoren in sämtlichen Räumen als Solche aktiv und nehmen weiterhin Bewegungen, Lichtstärken und Temperaturen wahr, wodurch ich einen funktionellen Vorteil gegenüber der klassischen Sensor-Deaktivierung in der HUE App habe, die die Sensoren in ihren Funktionen komplett aus HomeKit abmeldet.


    Demnächst erhalte ich meine ersten Aqara Türsensoren und kann dann vor allem im Bad meine Automation dadurch ergänzen, dass nach Schließen der Badezimmertür automatisch auch die Bewegungsautomation deaktiviert wird, um anschließend nach Öffnen der Tür wieder aktiviert zu werden, damit das Licht beim Verlassen des Bades wieder automatisch ausgeschaltet wird. Ich bin schon sehr gespannt.


    Eine nächste Variante werde ich mit den ebenfalls demnächst eintrudelnden Aqara Bewegungssensoren experimentieren: Der theoretische Plan sieht vor, pro Raum 1 Sensor außen vor dem Raum an der Tür anzubringen und 1 weiteren im Raum an der Tür. Gleichzeitig werde ich die Sichtweite der Sensoren durch Blenden so eingrenzen, dass diese nur das Durchqueren der Tür erfassen, im Prinzip einer Lichtschranke. Sollten sowohl Sensoren als auch HomeKit schnell und präzise genug sein, kann dadurch eine Bewegungsrichtung abgeleitet werden, geht eine Person in einen Raum oder bewegt sich aus dem Raum. Nun muss das Ergebnis nur noch per virtuellem Counter gezählt werden und schon weiß das System, ob sich mindestens 1 Person im Raum aufhält oder ob niemand im Raum ist. Somit kann das Licht bei Anzahl = 0 ausgeschaltet und bei Anzahl >= 1 eingeschaltet werden.


    Basteln macht Spaß :)