Beiträge von Edward J. Nately III

    Ich dachte eigentlich, dass ich den Schalter über eine Automation automatisch wieder ausschalten kann, wenn er eingeschaltet ist


    Kenne die Merösser nicht - einem Shelly kann man mittels HK-Firmware aber sagen, er sei ein Schloß und schalte sich bitte x Sekunden nach dem Einschalten wieder aus. Schon aus Zuverlässigkeitsgründen würde ich das möglichst nah an der Hardware und nicht über Homekit festlegen.

    Bis dato ist die günstigste Variante die ich gefunden habe 3 Stück Shelly UNI zu kaufen (Einbindung erfolgt via homebridge) und die Ansteuerung der Ventile mit einem einfachen mleinen Relaisboard zu realisieren


    Für den Uni gibt es auch ne HK-Firmware, so daß Du nicht unbedingt eine Homebridge benötigst. Um aber mehr als zwei Relais schalten zu können, würde ich das mittels Raven angehen. Du hast dann für 6 (oder mehr) Relais nur ein WLAN-Modul ohne Bridge nativ in HK.

    Muss man dann aber wohl mit Erziehung lösen, da technisch nicht möglich


    Wir hatten neben dem Versuch der Erziehung außerdem noch ein Zusatzschloss, welches mit einem Drehknauf innen umgelegt wurde und sich außerhalb der Reichweite des damals kleinen Kindes befand. Oder man installiert eine Vorhängekette im oberen Drittel der Tür. Beide Vorrichtungen können selbst ohne Kinder noch sicherheitstechnischen Nutzen entfalten. Sind zwar alle sehr unsmart, ggf. aber wirkungsvoll.


    Homekit nutze ich nur für die Außensicherung auf dem Grundstück und im Treppenhaus. Letzte Woche hatte ich einen Treffer und die hinzugerufenen Organe waren des Lobes voll. Das Bildmaterial ging aus HKSV direkt in die Fahndung. Zwar konnte ich den Typen zunächst erwischen, er hat sich dann aber sehr hektisch von mir verabschiedet, als ich zum Telefon griff, um die 110 zu wählen.


    Für den inneren Bereich ist mir Homekit als Alarmgeber zu unzuverlässig. Falls jemand tatsächlich die stille Alarmschleife hinter der Wohnungstür auslöst, erhalte ich einen Anruf über ein gänzlich unsmartes Wählgerät. Das funktioniert mittels USV selbst bei Stromausfall und auch wenn der Fokus auf "Nicht stören" steht, gibt Natelys iPhone ein schauriges Sirenengeheul von sich.


    Hatte mich letzte Woche noch ein wenig mit den Ordnungshütern unterhalten. Die fanden das Setup vorbildlich.

    Ggf. noch die private WLAN Adresse abschalten. Findet man auch in den Einstellungen des WLAN-Anschlusses. Der Begriff ist ein wenig irreführend, denn es handelt sich eigentlich um die MAC-Adresse der Netzwerkschnittstelle. Deren Verschleierung abzuschalten, kann mitunter hilfreich sein. Der Tip von Spy ist insofern nicht verkehrt.

    Der Switchbot läuft doch aber über Bluetooth Low Energy, wohingegen ein ShellyUni mit seinem WLAN etwa 25 mA zieht. Nimmt man statt niedlicher Knopfzellen 10 fette Eneloops für die 12V des Unis, sind die Zellen rechnerisch bereits nach 40h entladen, praktisch schon eher. Will man wirklich aller zwei Tage die Akkus wechseln?

    Das heißt nicht, dass HomeKit demnächst ganz plötzlich verschwindet. Aber allzuviel Support würde ich nicht mehr erwarten.


    Das würde den Stillstand in Sachen Apple Home erklären. Die Entscheider warten auf den Durchbruch von Matter und stecken kaum noch Ressourcen in Homekit - sehr zum Ärger der Nutzerschaft, da nach wie vor nix so richtig mattert. Man hätte das Projekt besser "Godot" als "Matter" genannt. Weitreichende Ankündigungen, man wartet ewig und der Typ kommt einfach nicht. Dabei ist der Handlungsbedarf riesig: Stromzähler, Haushaltsgräte, flexible Automatisierungen mit kombinierten Bedingungen, Wallboxen, Solaranlagen, Heizpläne und nicht zuletzt: Zuverlässigkeit!

    Gibt es dafür denn überhaupt eine Möglichkeit, um einzelne Audiofiles gezielt (wodurch auch immer) abzufahren?


    Ja, geht. Apple Music hat Geräusche-Sammlungen, die man als Playlist in Automationen auf bestimmte Ereignisse hin abspielen lassen kann. Es ist also möglich, zwei mal das Hundebellen auf dem Homepod im Flur erklingen zu lassen, wenn vor der Tür jemand in den Bewegungsmelder rennt und niemand zu Hause ist.


    Für die Türklingelei werde ich statt des Shellys nun doch besser den D1mini einsetzen. So bleibt noch Platz für Spielerei mit unterschiedlichsten Sensoren im Treppenhaus.

    Nur ist die Frage ob das funktioniert, durch das andere Passwort können sie sich in dem Moment ja nicht verbinden.


    Klar. Bis zur Änderung auf dem Router sind die alle draußen. Aber warum soll man sich später nicht verbinden wollen, wenn die Passwörter wieder übereinstimmen?


    Würden sie dann die Änderung quittieren?


    Ist die Änderung durch, siehst Du erst mal nix auf dem Gerät, auch keine Quittung. Blöd halt, wenn man sich vertippt. Dann ist das Ding draußen und kommt auch später nicht wieder rein. Nur in dem Fall wird man auf den harten Reset angewiesen sein.

    Habe den Shelly hinter dem Schalter vor geholt und 10 sek auf den Knopf(Rückseite) gedrückt.


    Gut zu wissen. Der Button wurde hier noch nie gebraucht, daher hatte ich den auch nicht auf dem Radar.


    Ansonsten ist es im o.g. Fall vielleicht eine Idee, das Passwort erst auf den WiFi-Clients zu wechseln und dann erst auf dem Router.

    Problem dabei ist, daß sich Automationen nur bei Türklingeln mit Kamera hinzufügen lassen. Ohne Cam kein Bewegungssensor und ohne Sensor keine Option "Automation hinzufügen". Bei einer Shelly-Doorbell fehlt die Funktion und man hat lediglich die Option "Status und Mitteilungen", wobei auch hier nur "Mitteilung bei Klingel" zur Verfügung steht und "Mitteilung bei Aktivität" fehlt. Für Apple scheint eine Türklingel nur mit Kamera vollwertig zu sein. Meine Grundsatzfrage bezieht sich auf diese Vermutung. Stimmt das oder gibt es Möglichkeiten zur Automatisierung mit einfachen Klingelknöpfen, die als Doorbell eingebunden sind?


    Ansonsten knicke ich das Projekt "Doorbell" und weise vielleicht besser allen Klingeltastern den AccessoryTyp "Contact-Sensor" zu? Da wären Automationen dann überhaupt kein Problem. Es geht mir letztlich nur um eine Lösung für das "Versmarten" von Türstationen ohne Video, also den alten Zweidraht-Schätzchen von Siedle, STR und Konsorten. Der AccessoryType "Doorbell" ist (anders als naheliegend gedacht) dafür vielleicht nicht optimal.

    Nun war ich stolz wie Bolle, zwei Doorbell-Devices über Umwege (ShellyUni) eingebunden zu haben und stelle fest: Ich kann mit den Dingern eigentlich nicht richtig automatisieren. Vielleicht mach ich aber auch nur was flasch? Erstes Problem: Die Mitteilung erscheint auf allen iPhones im Haushalt auch dort, wo keine erwünscht sind. Zudem unterrichtet die Mitteilung zwar über das Klingeln im Treppenhaus, ohne jedoch zu spezifizieren, welcher der beiden Knöpfe in diesem Raum gedrückt wurde. Auch hätte ich gern unterschiedliche Töne auf dem Homepod, um zu erkennen ob oben oder unten geschellt wird. Alle Doorbells kennen jedoch nur einen Ton, der auf allen Homepods gleich erklingt. Viel lieber würde ich automatisieren, nach dem Muster "Wenn Klingel unten an, dann Treppenlicht an, Nachricht auf die iPhones A und B sowie Playlist Dingdong auf Homepod_1". Geht das nicht? Übersehe ich etwas? Bin nicht der Held im Automatisieren.


    Vielleicht ist der Typ "Doorbell" aber auch eingeschränkt, weil sich die Entwickler in ihren kalifornischen Bungalows nicht vorstellen können, daß man mehrere Klingeln (unten, oben, Praxis, Wohnung, etc) mit unterschiedlichen Reaktionen haben möchte?

    da ich mein WLAN Passwort geändert habe


    So was macht man ja auch nur im Notfall (Ehescheidung).


    Strom weg, danach 5 mal schalten.


    Kann nicht funktionieren. Besser:


    Strom weg,

    Strom dran, 8)

    danach 5 mal schalten.


    Dafür hast Du 1 Minute Zeit.


    Hätte gerne länger im Forum nach einer Lösung geschaut, aber wenn ich das jetzt heute Abend nicht hinbekommen gibts Ärger mit der Frau, wenn im Bad das Licht nicht funktioniert


    Also noch nicht geschieden. Um den WAF auch bei Systemfehlern noch aufrecht erhalten zu können, sollte der Shelly immer hinter einem Schalter installiert sein. So läßt er sich auch unsmart noch bedienen und zudem einfacher risätten.