Beiträge von Edward J. Nately III

    Edward J. Nately III Das sollte deine Frage ab Min. 04:00 beantworten


    Ok, das Video ist in der Tat hilfreich. Der Mann redet zwar etwas nasal, dafür jedoch ohne Punkt und Komma unbeirrt on topic. Ich hab mich nie für Sport interessiert, aber der Kommentar zum Zieleinlauf der Firmware-Versionen gefällt mir. Auch die Zeitsprünge zeugen von cineastischem Anspruch.


    Zitat

    Fazit, stell dich darauf ein


    Na super! Porentief ins Gewebe einmassiert! Dürfte auch olfaktorisch ein Erlebnis sein. Da vermittelt sich die englische Redewendung "When the shit hits the fan" auf eine ganz neue, unmittelbare Art und Weise.


    Also hoffen wir mal auf die nächsten Wettläufe der Firmwarez. Mir ist der Saubermann nämlich gerade hinterhergelaufen. Max Pfau saß da, als liegengebliebenes Blägfreidäi-Angebot an einem Samstag Abend im hiesigen Cyberport. "Nimm mich mit" schien er flehentlich zu rufen und so hab ich mich seiner erbarmt. Anbocksing und Inbetriebnahme erfolgt aber erst im Dezember, wenn meiner Holden ihr Geburtstag dämmert. Bis dahin werde ich mich mal etwas einlesen und spätestens dann zu dem Thema wohl wieder hier aufschlagen. Die Sache mit dem "Token" scheint ja zu den weniger trivialen Augabenstellungen zu zählen. Muß mal schauen, ob ich dafür noch irgendwo nen Mac mit iTunes finde.

    Um meinen WAF und den des familiären Homekits in schwindelerregende Höhe zu treiben, spiele ich mit dem Gedanken, der LAG einen smarten Flusensammler zu schenken. Sie findet die Dinger ausgesprochen adorabel, was mir als Wink mit dem Zaunspfahl genügt. Allerdings habe ich noch so einige Bedenken. Unsere Stubentiger sind zwar absolut reinlich, trotzdem kommt es hin und wieder vor, daß ein Kater sich sein Futter nach dem Fressen noch einmal autoreverse durch den Kopf gehen läßt. Die Vorstellung, wie ein Staubsauger eine solche Hinterlassenschaft durchpflügt, läßt mir keine Ruhe. Oder würde ein Roborock S6 maxV - mit dessen Anschaffung ich gedanklich spiele - eine solche Tretmine erkennen und umschiffen?


    Und wie schaut es mit der Homekit-Einbindung aus? Ist das hier das amtliche PlugIn dafür?

    Oder kann ich erst mit der Bridge von unterwegs steuern?


    Du kannst nur mit einer Zentrale von unterwegs steuern. Irgendwas muss ja zu Hause dauerhaft ansprechbar sein, wenn sonst niemand da ist.


    Zitat

    Braucht es dann überhaupt sowas wie eine Art VPN Verbindung oder kann ich von unterwegs einfach in Home reingehen und steuern?


    Die Verbindung läuft über die Apple-ID authentifiziert und verschlüsselt via Apple-Server.

    Oder kann es sein, dass es mit dem RM4 mini nicht geht?


    Ich hab zwar den RMpro+, der mini sollte laut Beschreibung aber auch gehen. Probier mal in der Config:


    Hast Du mal die Aquara Home app versucht?


    Die hatte ich mal, als der Aqara-Hub noch bei mir in Betrieb war. Damals ließ sich auch kein Update einspielen. Hat sich da inzwischen was getan?


    Vielleicht mach ich aber auch nen grundsätzlichen Fehler. Ich probier es einfach nochmal, wenn ich wieder bei meinem Vater vorbeischaue.

    Mein in China gekaufter Aqara-Hub ist dank Deconz und ConBee bei mir längst ausgemustert. Daher wollte ich ihn meinem Vater schenken, habe ihn dort aber nicht zum Laufen bekommen. Zwar konnte ich ihn mit dem HK-Code einbinden, jedoch wollten sich keine Sensoren koppeln lassen. Hab dann versucht, dem Teil mit der Xiaomi-Home-App ein FW-Update unterzuschieben, was ebenfalls nicht funktionierte - auch nicht, als ich einen chinesischen Standort vorgab.


    Daher (bevor ich den Hub wegschmeiße und das Lehrgeld abschreibe) die Frage an unsere fortgeschrittenen Aqaristen: Läßt sich das Teil noch irgendwie europäisieren, updaten, zur Mitarbeit überreden? Wenn ja, mit welcher App, welchem Trick, welchem Workflow? Bin für jeden (auch abseitigen) Hinweis dankbar.

    Frage(n) zum HomePod bzw. HomePod mini als Steuerzentrale: Wird ein HomePod beim Einrichten automatisch als HK-Steuerzentrale angemeldet? Sehe da keine manuell einstellbare Option.


    Und wie ist es, wenn bereits ein ATV als Steuerzentrale tickt? Dient der HomePod dann als Fallback-Gerät, sollte der ATV mal offline sein? Oder "meshen" die Steuerzentralen gar gleichberechtigt?


    tnx/nately

    Ganz so einfach ist es leider nicht. Oft ist es derzeit draussen feuchter als innen


    Das ist tatsächlich gerade der Fall. Hier stolze 93% rel. Luftfeuchte bei 11°C und 1026 hPa. Macht rund 9,5 Gramm Wasser je Kubikmeter Luft.


    Zitat

    also bringt die Lüftung nichts, da ich mehr Feuchtigkeit nach innen transportiere.


    Wenn in meinem Zimmer 24°C und 70% rel. Luftfeuchte sind, komme ich auf ca 15,5 Gramm Wasser je Kubikmeter. Bei einem Luftwechsel geht also mehr Feuchtigkeit raus, als reinkommt. Selbst wenn da draußen Waschküche mit 100% Sättigung wäre (entspricht bei 11°C grob gerechnet 10 Gramm Wasser je m3 Luft), würde das immer noch funktionieren und je kälter es draußen noch wird, desto besser.


    Ich bin es umgekehrt angegangen. Hab die Homebridge nach Forenanleitung installiert und später Deconz und piHole hinzugefügt. Läuft auf ein und demselben Raspi ohne Probleme.

    Die Luft kann bei höheren Temperaturen mehr Wasser aufnehmen. Die meisten Geräte zeigen nur die relative Luftfeuchtigkeit an bezogen auf die jeweilige Temperatur. Wenn ich also 70% Luftfeuchtigkeit innen im 21 Grad Raum habe und 70% Luftfeuchtigkeit außen bei 10 Grad habe, dann habe ich innen 12,82 g/m3 und außen 6,58 g/m3 absolute Luftfeuchtigkeit. Außen ist geringer als innen, daher kann ich mit Lüften die Feuchtigkeit innen runterbringen. Man kann also nur mit Vergleich der absoluten Luftfeuchtigkeit etwas anfangen. Ein reiner Vergleich der relativen Luftfeuchtigkeit bringt leider nichts.


    Funktionswertermittlung über das Mollier-HX-Diagramm oder die Kirche doch besser im Dorf lassen?


    Die relative Luftfeuchte ist die in Innenräumen maßgebliche baubiologische Kennzahl. Sollte sich zwischen 40 und 60 % bewegen. Ab 70% ist das Öffnen von Fenstern ernsthaft in Betracht zu ziehen. Ich weiß nicht, was Du da in unseren Breitengraden vergleichen willst - es sei denn, Du wohnst als Troglodyt in Äquatornähe. Hierzulande ist es zumeist draußen kälter als drinnen. Ausnahmen bestätigen diese Regel - daß man aber Kellerräume nicht im Sommer, sondern in der kalten Jahreszeit trockenlüftet sagt der gesunde hausmeisterliche Menschenverstand.


    Ansonsten kann es Dir egal sein, ob das Wassermolekül beim Luftwechsel nach außen dort bitter frierend als Kondensat seinen Aggregatzustand wechselt, weil die kalte Luft dort bereits gesättigt ist oder von ebendieser Luft als Dampf jenseits des Taupunktes noch geradeso gehalten wird. Es ist raus aus der Bude und die dafür eingewechselte kalte Luft hat weniger Wasser im Gepäck.


    Wenn es nun ausnahmsweise im Sommer draußen mal sauschwül und innen dauerhaft kalt sein sollte, läuft sicher eine Klimaanlage, welche ganz zwangsläufig (und im Meßwert absolut) die Innenluft entfeuchtet. Daher haben die Dinger auch einen Kondensat-Ablauf. Für die Erkenntnis, daß man einen klimatisierten Raum geschlossen hält, wäre wieder der gesunde Menschenverstand (ganz ohne Heimautomation) ausreichend.


    Abgesehen davon gibt es noch weitere Kriterien für die Notwendigkeit des Austausches der Wohngase. Wenn es in einem Schlafzimmer nach einer wunderbar durchvögelten Nacht wie in einem ein Pumakäfig riecht, verzichtet die glücklich dreinblickende Hausfrau sicher nicht auf eine exzessive Lüftung, nur weil die Hue-Lampe das Öffnen der Fenster - in Sachen Außenluftfeuchte - gerade als kontraindiziert anzeigt.


    Also sprach Michail Timofejewitsch Kalaschnikow: "Alles zu Komplizierte ist unnötig und das Notwendige ist einfach."