Beiträge von HKuser

    Jetzt hab ich direkt nochmal bei mir nachschauen müssen. :) Stimmt, ist bei mir auch so.


    Automationen -> Ankommen -> Wenn-Bedingungen -> Ort = Privat. Wenn ich dann aber den Ort öffne, steht da die von mir manuell eingegebene Adresse. Konkret: Ich wohne an XYStrasse Hausnummer 3, das ist ein relativ weit von der Strasse zurückliegendes Haus, wie mit einer eigenen Strasse, und da wird die Bedingung erst dann getriggert, wenn ich wirklich im Haus bin und nicht bereits ,wenn ich mit dem Auto auf die Garage zufahre. Hausnummer 1 liegt direkt vorne an der Strasse und diese Adresse triggert die Bedingung. Trotzdem wrd, wie gesagt, "Privat" angezeigt.


    Also wenn es jetzt bei Dir funktioniert, wird es vermutlich ähnlich wie bei mir sein. No worries also. ;)

    Nope, den eigenen Homeradius kann man nicht vergrössern. Und Yepp, hab bei mir auch die Nachbarsadresse für den Beginn der Automation genommen. Du kannst da ja ein paar Hausnummern ausprobieren, dann siehst Du sofort, wie sich der Kreis/Radius verschiebt und ob Du da durchkommst. Überigens kann Du bei einer "Fremdadresse" auch den Radius durch ziehen/schieben vergrössern.

    Lieber Philipp


    Beschäftige Dich zuerst einmal deutlich mehr mit den verschiedenen Techniken.


    KNX setzt bei den Verbindungen primär auf Hardware/wired components und diese "neumodischen" Smart-Derivate auf Funkverbindungen (WiFi, Bluetooth, Zigbee...). Ein KNXler wird Funk primär dann verwenden, wenn nachträglich etwas realisiert werden soll, was am Anfang nicht vorgesehen war (und somit kein Kabel liegt). Für solche Fälle gibt es technisch vollwertiges KNX RF.


    KNX kann vollständig in HomeKit visualisiert und automatisiert werden. Nahezu. Bis auf solche Komponenten, die es in HomeKit gar nicht gibt. Dabei sind die Automatisierungsmöglichkeiten in HomeKit beschränkter als in KNX. Beispiel: In KNX kann ich problemlos eine sonnenstandsabhängige Beschattung realisieren, mit Lamellenwinkeln von Raffstoren usw. Das geht in HomeKit nicht.


    Bevor Du (Vor-)Entscheidungen triffst, mach Dir erst einmal einen Projektplan, was Du realisiert haben möchtest und lass Dir ein Angebot auf KNX-Basis machen. Wenn Dir das zu teuer ist, überlege Dir, ob Du Bereiche zunächst konventionell angehst, oder mit Hue&Co und später vielleicht nachrüsten möchtest. Die Hardwarekosten sind bei KNX ggü konventioneller Technik nicht merklich teurer, der Preisunterschied kommt dort durch den Programmieraufwand mit ETS.


    Steckdosen hängen an Aktoren. Sind diese geschaltet, kann man sie auch durch KNX einbinden. KNX-Schalter sind deutlich formschöner, platzsparender und vielseitiger einsetzbar, als diese "Smarthome-Schalter", von denen Du zur Erfüllung gleicher Aufgaben eine ganze Batterie an Schaltern anbringen müsstest. Und auch solche Komponenten wie Rauchmelder, Wetterstation, Fenster-/Türkontakte plant man direkt in KNX, wenn der (überwiegende) Rest ebenfalls in KNX ausgeführt ist - weil es nicht teurer ist, vielseitiger einsetzbar ist und lange bewährte funktionierende Technik ist. Türschlösser regelt man ebenfalls in KNX, mit Fingerprint, NFC oder was auch immer und kann dies hinterher auch in die Visu einbinden. Gleiches gilt für Rolladen, Raffstoren und anderen Aktoren wie Sensoren (Wassermelder usw). Und Fensterkontakte lässt man beim Neubau direkt im Rahmen mit Kabel vorsehen, so bleiben Dir diese furchtbar unansehnlichen klobigen Klötze auf dem Rahmen erspart, bei denen man Batterien wechseln muss, Funkverbindung haben muss, evtl sogar noch eine Bridge usw.


    KNX kann man ins Smarthome/Homekit einbinden, den ganzen Netatmo-, Hue-, Irgendetwas-"Kram" aber nicht in KNX.


    Siemens hat im ehemaligen Geschäftsbereich "Building Technologies" (heute Smart Infrastructure) ausgewiesene Expertise für Smarthome, auch KNX. Das HQ dafür ist in der Schweiz. Siemens hat immer wieder mal tolle Demoobjekte, was man alles so mit KNX realisieren kann. Und mach Dich von dem Gedanken frei, dass bei KNX alles von einem Hersteller sein muss. KNX funktioniert herstellerübergreifend "einfach" - was man von diesen Netatmo, Hue & Co nicht uneingeschränkt stehen lassen kann - siehe die Notwendigkeit für Bridges. Aber das soll ja jetzt alles mit Matter besser werden...


    Ich bin Fan von beiden Systemen. Die Basis bei mir (ebenfalls Neubau) war aber bewusst KNX. Das hat mich noch nie im Stich gelassen. Die Visualisierung übernimmt HomeKit, teilweise auch die Automationen. Ergänzt wurde zB mit Hue. Von vornherein auf Technik zu setzen, die eigentlich für Retrofit vorgesehen ist, kann man machen. Wenn ich mir aber die ständig wiederkehrenden Probleme und Problemchen ansehe, die mit iOS- oder was auch immer Updates auftreten (zuletzt: Automationen neu anlegen), muss man sich schon überlegen, ob man eine Dauerbastelarbeit haben möchte oder ein solides, funktionierendes (Grund-)System.


    Und jetzt erst einmal viel Spass beim Lesen dieses Threads und Threads in anderen Boards. ;)

    Lieber rneugebauer


    Wenn Du sowieso schon alles KNX-gesteuert hast, geh doch direkt auf die Homebridge und damit direkt in HomeKit. Keine Umwege über zusätzliche Geräte. Das Zauberwort heisst KNXD (was zusätzlich auf dem Raps o.ä. installiert werden musst, siehe knx-user-forum) und das KNXD-Plugin in HomeBridge. In der "Grundfunktion" würdest Du HomeKit im Anschluss eigentlich nur als Visualisierung nutzen und die Basissteuerung von KNX übernehmen.


    Wenn es dann mit Automationen etc. weitergehen soll, lies Dich ein. Es sollte eigentlich ohne zusätzliche Geräte eine Softwarelösung innerhalb Homebridge/HomeKit geben. Das ist dann auf den konkreten Anwendungsfall bezogen und kann so pauschal nicht beantwortet werden. Beispiele hast Du oben bereits bekommen, zB Dummy Switch. In einer KNX-Verkabelung macht es keinen Sinn, noch zusätzliche Geräte, wie Shellies o.ä., einzubinden. Nicht notwendig, es sei denn, Du möchtest die vorhandene KNX-Funktionalität zusätzlich erweitern.


    Konkret:

    a) Klar kann man eine Automation in HomeKit realisieren, dass wenn die letzte Person (mit iPhone) das Haus verlässt, alle Verbraucher/Lichter/was-auch-immer abgeschaltet werden. Dafür gibt es die Möglichkeit, auf "Zentral aus" von KNX zurückzugreifen, oder man schaltet alle Lichter per HomeKit aus. Viele Wege können zum gewünschten Ergebnis führen.


    b) Pilz-Schalter entriegelt Gartentor via KNX, HomeKit sorgt dafür, dass die Gehwegbeleuchtung für 3 Minuten angeschaltet wird, das Licht in der Empfangshalle angeschaltet wird usw.


    c) Wenn jemand klingelt, sendet die Homebridge-/Kit-Kamera ein Bild in HomeKit, Du drückst via HomeKit auf den Knopf für das Entriegeln des Gartentors, welcher auf die Gruppenadressen/KNX zurückgreift und ebenfalls die Gehwegbeleuchtung für den Gast einschaltet. Wenn der Pilz-Schalter kein in der Länge definiertes Signal an den Entriegelungskontakt sendet, realisiert man es eben über den Dummy-Switch.


    Aber ich schliesse mich allen anderen an: Welcher konkreter Zustand bzw. welches konkrete Ziel soll erreicht werden?

    Ich glaube, dass es an iOS 16 liegt.


    Für unser Garagentor habe ich eine Autmation wenn "jemand" ankommt, Tor öffnen (mit einem Shelly, der das Tor "anmacht", damit die sicherheitsrelevante Funktion nicht durch Entriegeln des iPhones bestätigt werden muss). Mein iPhone (und die Steuerzentralen ATV und HomePod ist auf iOS 16, dass meiner Partnerin noch auf iOS 15. Bei ihrem Ankommen öffnet das Tor, bei mir nicht. Ich muss öffne derzeit das Tor bei meinem Ankommen manuell, also per Sprachbefehl.

    Ich habe beides nicht, bin nur Dreambox-User, aber eine Idee:

    Für die Enigma-Boxen gibt es doch ein Homebridge-Plugin. Und den Stream der Ring müsste man doch in die Kanalliste der VU bekommen. Wenn es jetzt klingelt, könnte doch Homebridge auf den Stream-Kanal umschalten, oder?


    Ich weiss, es ist nicht genau das, was Du suchst, aber evtl ein brauchbarer Work-around.

    Wenn Du alle Einstellungsfehler ausschliessen kannst, würde ich mal alle User (AppleID) auser Dir (Eigentümer) entfernen. Rebooten. Neu einladen. Testen. Wenn es dann immer noch nicht bei den Familienmitgliedern funktioniert, wieder alle entfernen, alle von iCloud abmelden, wieder anmelden, neu einladen. Und zwischendurch würde ich persönlich nach jedem Schritt immer alles rebooten (inkl ATV), um Cache-bedingte Phänomene auszuschalten. Um da nicht zu viele Fehlermöglichkeiten von Anfang an einzuhandeln, würde ich auch erst einmal mit einer Steuerzentrale, also nur ATV oder nur ein HomePod, anfangen. Später, wenn für alle User/AppleID die Steuerung funktioniert, wieder die anderen Zentralen einbinden.


    Mir fällt da gerade was auf, weiss aber nicht, ob meine Beobachtung wirklich stimmt. Was ich in Deinen Screenshots ein bisschen komisch finde ist, dass der Homepod auch bei der Person responsive zu sein scheint, wo alle anderen Geräte nicht erreichbar sind... sind das andere alles HomeKit-Devices oder sind die per Homebridge eingebunden? Gibt es da Auffälligkeiten, dass evtl nur Apple-/originär HomeKit-Devices für deine Family erreichbaar sind und die anderen per Homebridge eingebundenen nicht?

    Die AppleID kann nicht das Problem sein, wenn es im heimischen Netzwerk funktioniert. Dafür lädst Du ja Familienmitglieder mit deren AppleID zu Deinem Home ein. Überprüfe nochmal in der HomeKit-App "Einstellungendes Zuhause", klicke auf Deine Familie und siehe nach, ob sie Geräte fernsteuern dürfen. Ich vermute das ist momentan nicht aktiviert, sodass sie nur zu Hause im selben Netzwerk steuern dürfen.

    Also wenn es Dir jetzt um einen Quick Win geht, ohne viel Zeit (und Geld) zu investieren, dann tatsächlich Zigbee Schalter und mit Conbee/Raspbee an die Homebridge verbinden. Szenen lassen sich dann so einrichten, dass Du Lichter gruppierst, mit Farben parametrierst und notfalls auch mit Dummy Switches arbeitest. Das sagt Dir jetzt momentan vielleicht noch nichts, aber sobald Du Dich einarbeitest und damit beschäftigst, wirst Du schnell Erfolge erzielen können. Wenn man jetzt konkrete Szenenwünsche von Dir kennen würde, könnte man auch konkrete Vorschläge machen - aber wo bleibt da der Spass des Ausprobierens? ;-) Nur ein Beispiel: Mit Zigbee-Taster 1 wird einfach nur normales KNX-Licht A an/aus/gedimmt. Mit Zigbee-Taster 2 wird ein Dummy-Switch aktiviert, der wiederum Zigbee-Licht A auf 43% dimmt und ausserdem Dein Lifx auf 75% dimmt und die Farbe orange einstellt. Das geht recht schnell zu "programmieren".


    Langfristig, mit mehr Zeit und Eigeneinsatz, würde ich aber schon mehr Fokus auf 1 System empfehlen. Was auch immer es sein mag. Mein Fokus war damals auf Prozesssicherheit und Vermeidung unnötiger Schnittstellen und Reduzierung der Vielzahl von Komponenten. Das KNX funktioniert in jedem Fall in sich, systemweite Fehlfunktion ausgeschlossen aufgrund der "Netzwerkinfrastruktur". Fällt Dir bei Homebridge/-Kit der Raspberry aus, der ATV/iPod, Switch, Router (... you name it), funktioniert nix mehr. Und da Du eine grosse Basis bereits gelegt hast... ;-)

    Warum kein KNX RF mit EnOcean-Tastern mit Energy Harvesting? Damit bleibst Du innerhalb Deines Systems, bist völlig flexibel, was den Standort der Taster angeht, hast keine Batterien zu wechseln.


    Ich habe zwar auch ein gemischtes Netzwerk mit KNX (noch ohne RF) und HomeKit/Homebridge-Konponenten, aber es gibt Konstellationen, die nicht straight forward gelöst werden können. Beispielsweise eine HomeKit-Komponente mit einem KNX-Taster steuern. Man kann gruppieren, mit Dummy-Switches arbeiten usw. aber das sind alles Umwege. Ich denke HomeKit als Visualisierung und Sprachsteuerung und ein paar Effekte ist super, aber Automationen direkt aus KNX oder HomeKit heraus gesteuert kann Kopfweh machen. Oder Farb-Hues an einem KNX-Aktor - wie werden die von einem KNX-Sensor/Taster gesteuert? Es geht schon mit Gewurschtel. Von 2 separaten Systemen und dessen Eigenheiten mal ganz zu schweigen. Darüber hinaus gibt es immer noch solche ärgerlichen Sachen wie Lamellenwinkelverstellung der KNX-Aktoren, welche mit der HomeKit-GUI nicht "mal eben" komfortabel bedient werden können.


    Hier in diesem Forum wird Dir auf Basis Homebridge/Kit empfohlen, im KNX-User-Forum KNX. Wobei ich glaube dass dort die Anzahl von KNX-/HomeKit-Usern höher ist als hier. Wie überall bei Smart-Homes gilt: Sehr konkrete Ideen über die späteren Konstellationen und Anforderungen haben, dann die Komponenten kaufen. Sonst ist man mit einem einzigen System, egal welches es ist, am Anfang besser bedient. Und da KNX offener ist als HomeKit...

    Die Settings sehen soweit gut aus. Auf welchen Port hast Du denn versucht zu verbinden? Versuch mal auf 192.168.178.36:80.


    Und ich würde sicherheitshalber nachdem Du Settings geändert hast, sowohl (zuerst) die Dreambox und (danach) die Homebridge rebooten.

    So weit ich weiss, ist die Lamellenwinkelverstellung in HomeKit nicht möglich, da HomeKit die Funktion gar nicht kennt. Offensichtlich gibt es Raffstoren nicht in Cupertino nicht. ;-)


    Die Anzeige in HomeKit zur Lamellenwinkelverstellung und der Schieberegler werden quasi nur über Umwege, als 3rd Party add-on, angezeigt. Nativ ist es nicht, daher ist auch keine Sprachsteuerung möglich.

    Das hat jetzt nicht sooo viel mit HomeKit zu tun - in der Konstellation gepaart mit entsprechenden Flächen/qm wirst Du vermutlich um mehrere Geräte nicht herumkommen. Bei uns ähnlich, daher haben wir in mehreren Zimmern mehrere "Verdunsterpflanzen" aufgestellt und zusätzlich noch einen entsprechend dimensionierten Luftbefeuchter im Wohnzimmer aufgestellt und trotzdem sinkt die Luftfeuchtigkeit in entfernteren Räumen signifikant. Ich würde an Deiner Stelle mal in einem Raum, dem grössten, anfangen und dann beobachten wie es sich entwickelt und dann ausbauen/ergänzen.