Nein, kein mkdir, sondern nur sudo nano ~/etc/sudoers.d/homebridge.
Jaja, die Pfade. Standard. Das sprechen wir jetzt gemeinsam aus und dann lachen wir ein bisschen. Ich hab zwei Raspis und zwei Homebridges, und auf beiden sind die Pfade unterschiedlich. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Pfade in meiner obigen Konfiguration auch für dich stimmen. Man kann's aber auch vorher nachchecken mit:
which npm (sollte so etwas wie /usr/local/bin/npm anzeigen)
which node (sollte so etwas wie /usr/local/bin/node anzeigen)
ls -l /usr/local/lib/node_modules/homebridge-config-ui-x/node_modules/nsp/bin/nsp (sollte eine Datei anzeigen)
Entweder befinden sich das Zeugs in /usr/local/lib und /usr/local/bin oder aber in /usr/lib und /usr/bin. Mit which kann man das herausfinden.
systemctl und journalctl sind immer in /bin.
Was das starten von homebridge angeht: ich logge mich als pi ein und starte mit sudo systemctl start homebridge. Meine Homebridge wird aber unter dem User homebridge gestartet. Der User homebridge wird festgelegt in /etc/systemd/system/homebridge.service. Startest du per initd, dann wird er festgelegt in /etc/init.d/homebridge.
Was das automatische Starten angeht - mit einfachen Worten: der Rechner wird sozusagen mit root-Rechten gestartet. Das heißt, dass alle Startskripte von root ausgeführt werden. Nur root darf beispielsweise einen Service starten, der auf einem Port < 1024 lauscht, beispielsweise einen Webserver auf Port 80 oder einen Mailserver auf Port 25. So einem wie pi ist derartiges Treiben verboten.
Das ist sehr vereinfacht ausgedrückt, bessere Informationen liefert https://wiki.ubuntuusers.de/Bootvorgang/. Die wesentliche Aussage ist aber richtig: beim Booten werden die Startskripte von root ausgeführt.
Was das manuelle Starten angeht: natürlich kann man sich auch als User homebridge einloggen und dann starten. Da würde es dann sogar ohne sudo gehen. Als root sollte man sich nicht einloggen können. Aber was interessieren die Homebridge-Szene schon krude Sicherheitsstandards auf Linuxmaschinen
. Sind hier natürlich auch nicht so wichtig, aber nur solange, bis das Wundertöchterchen vom Smartphone aus die Büchse hackt, weil das root-Passwort "geheim" lautet.
Ich kann mich nur als pi einloggen, weil ich weder das Passwort für den User homebridge kenne noch das für root.
Stefan