so ist es OK, wobei es eigentlich nur von root oder system gestartet/bearbeitet werden sollte,
Eigentlich ist das nicht ganz richtig. Manche Startskripte müssen von root gestartet werden, andere können auch von normalen Usern gestartet werden. In vorliegenden Fall läuft der Service sowieso unter dem User pi (das liegt an dem verwendeten Startskript, das den Service mit einem sudo -u pi node server.js startet). Das hat die Vorteile, dass
a) der Service nicht mit root-Rechten läuft - einfallende Hacker, die diesen Service missbrauchen, haben damit nur die Rechte des Users pi, wenn sie euren Raspi und danach euer Netz verwüsten
b) der User pi den Service selber starten kann und nicht extra einen Admin rufen muss (na gut, in unserem Fall egal, sind wir nicht alle ein bisschen root?).
Ich empfehle sogar, alles Zeugs, dass keine root-Rechte braucht, auch nicht mit root-Rechten zu starten. Da bei Systemstart allerdings alle Skripte von root gestartet werden, muss das Startskript das dann selbst händeln (so, wie oben schon beschrieben).
Trotzdem würde ich das Startskript selbst immer absichern mit
sudo chown root /etc/init.d/mein-geiles-startscript
damit keiner ohne root-Rechte es verändern kann.
Damit jedermann die Startskripte nutzen kann, müssen natürlich die darüber liegenden Verzeichnis ebenfalls offen sein, also /etc und /etc/init.d. Und per default sind die das auch.
Jaaa, aber, wird jetzt der eine oder andere vielleicht sagen und fragen: was ist jetzt mit den Startscripten, die nur root aufführen darf und kein anderer? Wasn mit denen?
Falls die Skripte nicht von selbst abbrechen, weil sie Funktionen aufrufen, für die man root-Rechte braucht (oder die abbrechen, weil in Ihnen eine Abfrage steckt, die den root-User abfragen, oder die abbrechen, weil ein Service auf einem Port gestartet werden soll, der root vorbehalten ist): einfach ein
sudo chown root /etc/init.d/mein-geiles-startscript
sudo chmod 700 /etc/init.d/mein-geiles-startscript
drüberbügeln. Allerdings rate ich dringendst davon ab, an den Startskripten herumzufummeln, die man nicht selber geschrieben habt. Ich rate auch davon ab, mit chmod 777 irgendwas die Dinge gangbar zu machen, die irgendwie nicht gehen wollen, und ich rate davon ab, chmod -R einzusetzen, bevor man nicht zwei Stunden intensiv darüber nachgedacht hat, was das bewirkt und ob man das auch wirklich braucht.
Gruß