Beiträge von sschuste

    Danke für die Aufklärung. Sie hat bewirkt, dass sich mein Gedanke "MarcS missversteht da etwas grundsätzlich" in "MarcS hat es vollständig kapiert" gewandelt hat. Das war ein wichtiger Schritt im Kampf gegen meinen Altersstarrsinn, also schon mal vielen Dank dafür :D.

    Und eigentlich gehört diese Erkenntnis (Unterschied zwischen Bridge zur Protokoll-Umsetzung und Gateway zum Netze-verbinden, z.B. Zigbee<->WLAN) in einen Grundlagen-Artikel so wie die oben angehefteten "Apps", "Guide", "Homebridge" - der dann eben auch darauf eingeht was man an Hardware braucht.

    Einen solchen Artikel werde ich ganz sicher nicht schreiben. Es ist sehr schwierig ihn so zu formulieren, dass ein normaler Mensch überhaupt versteht, wovon die Rede ist. Du hast bei den Anwendern hier im Forum einen sehr heterogenen Wissenstand. Die Range reicht von Leuten, die ihren Computer einschalten können bis hin zu denen, die ihn programmieren können. Die Zielgruppe ist dann irgendein Haufen in der Mitte dazwischen, wobei der eine Rand den Artikel überhaupt nicht versteht, während der andere Rand sich beklagt, dass das alles aber so nicht richtig beschrieben ist.


    Es fängt doch schon mit der Bezeichnung Bridge an. Der Artikel bei computerweekly.de, auf den du oben verweist, schreibt richtigerweise: "Eine Bridge verbindet zwei gleichartige physische Netzwerke miteinander, so dass diese wie eines erscheinen." Demnach ist eine Hue-Bridge eigentlich keine Bridge, sondern ein Hub, denn sie verbindet ja keine Netzwerke, sondern verwaltet die an sie angeschlossen Zigbee-Geräte. Strenggenommen müsste die Hue-Bridge also Hue-Hub heißen, was aber auch nur für die alte, runde Hue-Bridge gilt. Die neue hat eine HomeKit-Anbindung. HomeKit und Zigbee sind keine gleichartige physische Netzwerke, also ist die Hue-Bridge auch hier keine Bridge. Nee, in diesem Fall ist sie ein Gateway, also ein Protokoll-Umsetzer.


    Die Hue-Bridge ist also keine Bridge, sondern ein Hub mit aufgeflanschter Gateway-Funktionalität. Auch die Homebridge ist keine Bridge, sondern ein Gateway. Sogar die Fritzbox ist nicht nur ein Router, sondern eigentlich erst mal ein Gateway von Ethernet/WLAN zu DSL/Kabel/sonstwas, außerdem ist sie eine Bridge von Ethernet zu WLAN und darüberhinaus ist da auch noch ein Switch eingebaut (also ein besserer Hub).


    Und die Marketingabteilungen der verschiedenen Hersteller nennen das dann Hue-Bridge, Tradfri-Gateway und Aqara-Hub.


    Das kannst du ja mal gern einem Noob erklären, der diese Information nicht einmal braucht, um sein Smarthome zu managen. Oder mir, der dann daher kommt und einwirft: "Nö, die Homebridge ist kein Gateway, sondern viele Gateways, zumindest dann, wenn man mehr als ein Plugin verwendet, außer homebridge-config-ui-x natürlich". Ich bin mir sicher, dass das mehr Fragen aufwirft als beantwortet, und so kommt man dann vom Hundertsten zum Tausendsten, bis man ein 300-Seiten-Kompendium geschrieben hat, das keine Sau mehr interessiert.


    Ich schreib den Artikel nicht. Wenn du einen schreiben willst, dann tu das und rechne mit meiner Unterstützung, die außerordentlich lästig sein kann. Dazu müsste man sich vorher überlegen, welche Grundlagen bis in welche Tiefe erklärt werden sollen und welche nicht. Wer die Zielgruppe ist. Da die Moderatoren dieses Forums gelegentlich auch mal mitreden wollen, müsste man wissen, ob eine solche Grundlagenserie hier überhaupt gewünscht ist.

    Warum? Wenn ich einen RasPi mit Zigbee-Stick und Homebridge aufstelle, brauche ich kein trådfri-Gateway mehr um meine Ikea-Myrvnav LED-Strips anzusteuern. Natürlich ist das eine Alternative.

    Und du brauchst Software dazu. Homebridge ist nicht die Software dafür. Die Homebridge kann kein Zigbee.

    Sorry, ich kann Dir nicht folgen. Homebridge lässt mich (u.a.) meine Ikea-LEDs mit "Hey Siri" schalten. Genau das macht das trådfri-Gateway auch. Nur kann ich da keine Devices anderer Hersteller (z.B. meine Lidl-Steckdosenleisten) anmelden sondern brauche pro Hersteller ein weiteres Gateway. Mit Homebridge geht alles mit einem (1) Hub/Gateway/Bridge/RasPi.

    Nö. Du brauchst immer Hardware, beispielsweise einen Zigbee-Stick. Darüber hinaus brauchst du bestimmte Software für diese Hardware.

    Für den Anwender ist das aber egal, der sieht erstens RasPi samt Stick (oder RaspBee) als Einheit und zweitens RasPi samt Homebridge-Software als (universelles) Gateway was sein trådfri-Gateway (mit Ikea-Software) ersetzt.

    Der Anwender sieht so einiges, weil er keinen Plan hat. Das ist eben keine Einheit. Das ist ein Raspi mit Hardware-Erweiterung plus passende Software, die über APIs mit anderer Software Daten austauscht. Das musst du dir alles selber zusammenbasteln und dazu darfst du es nicht als Einheit begreifen.

    Ganz inoffiziell: das Relais ist per HTTP (über PUT /relay) schon erreichbar - du könntest dir also einen Webhook bauen, um den Verbraucher auszuschalten.


    Dabei sollte der JSON-Body wie folgt aussehen:

    l.brnds Das übersetze ich mal in einen Shell-Befehl, der vom Mac-Terminal oder der Shell des Raspis aufgerufen werden kann:


    curl -s -H "Content-Type: application/json" -X PUT -d '{"state": false}' http://192.168.1.199/relay


    Dabei muss die oben angegebene IP-Adresse durch die IP-Adresse deines Laundrify-Adapters geändert werden.


    Achtung: das habe ich nicht ausprobiert, sieht aber irgendwie richtig aus.

    Ich hab mit dem GPIO vom Raspi nur mal testweise mit einem Python-Skript und einer LED herumgespielt. Grundsätzlich scheint es mir sehr einfach zu sein, aber echte Erfahrung habe ich da nicht. Also auch keinerlei Ratschläge.


    Im Netz gammeln jede Menge GPIO-Skripts herum, die man für sich anpassen kann. Die könnte man dann theoretisch von der Shell aus aufrufen. Alles, was man von der Shell aus aufrufen kann, kann man auch mit den Plugin homebridge-cmdswitch2 aufrufen.


    Die zweite Möglichkeit könnte Node Red sein, erweitert durch die Paletten für GPIO und HomeKit. Das hat mit der Homebridge nichts zu tun, sondern wäre dann eigene eigene Bridge. Ich betreibe das bei mir so im Mischbetrieb - alles, für das es keine Plugins gibt oder wo ich erweiterte Fähigkeiten brauche, programmiere ich in Node Red. YouTube hat eine Menge Einführungen in Node Red, falls du es nicht schon kennst.

    Was tust du wenn du mehr als nur das stumpfe Ein- und Ausschalten des Lichts möchtest?

    Das Argument zieht! Außer in meinem Badezimmer :D.

    Ich denke mit der iConnect App wäre es möglich. Diese ist aber, für mich, mit Abstand die gruseligste und undurchschaubarste App im App Store.

    Das liegt an dieser merkwürdigen Hue-Denke. Die denken immer in Räumen und nicht in einzelnen Lampen. Ich verwende zwar auch iConnectHue für Schalter, aber sonderlich gern mach ich das nicht.


    Die Komplexität von Automationen kann enorme Ausmaße annehmen. Eigentlich sollte das immer dazu führen, dass man am Ende am wenigsten begreift, warum nun welcher Auslöser was auch immer triggert. Dazu kommt die Zuverlässigkeit von HomeKit, wo manche Automationen nur dann gehen, wenn es gerade keiner sieht oder du nach drei Tagen Haareraufen feststellst, dass dich deine iCloud verarscht (oder die unsäglichen Kurzbefehle).


    Alle meine Automationen sind sehr simpel und machen nur einfache Dinge, aber allein das ist schon genug, um mich auf Trab zu halten. Die Hue-Automationen sind nun mal zuverlässig, aber sie können nur wenig.

    Ähm, und wie kann ich mich per ssh einloggen am mac?

    Wenn du vor dem Mac sitzt, dann musst du dich nicht per ssh dort einloggen, sondern rufst einfach das Terminalprogramm auf. Falls du deinen Mac in Madison Square Garden vergessen hast, dann würdest du ssh benötigen, um dich darauf einzuloggen. Das wäre auch so, wenn du dich in der Küche befindest und dein Mac im Wohnzimmer.

    Ich bin Musiker, wahrscheinlich ist es für euch so, wie wenn mich jemand fragt, wie man am Klavier einen Ton spielt ... Ich denk mir, "Oida, einfoch draufdruckn!"

    Ich bin Hobbymusiker und ausgerechnet das Klavier ist nun einfachste aller Instrumente, wenn es darum geht, einen Ton zu erzeugen. Ok, ein Kontrabass geht da auch. Aber mach das mal auf einem Sax, wenn du keinen Plan hast - ich jedenfalls krieg da keinen Ton raus und "Oida, einfach reinpusten!" hilft da nix.


    Und auch so ein Klavier wird deutlich komplexer, wenn man es mit zwei Fingern bedienen will und von zehn Fingern wollen wir gar nicht reden: "Oida, einfach die richtigen Tasten drücken!"


    Deine kleine Linux-Schüssel kann sehr sehr sehr sehr viel, mal zurückhaltend ausgedrückt. Sie ist ein vollwertiger Computer wie alle anderen auch und ihr Spezialgebiet sind Serverdienste. Wenn du glaubst, Logic hätte schon viele Knöppe - das kleine Ding hat mehr. Das soll dir jetzt keine Angst machen, aber ein paar davon wirst du halt lernen müssen. Das haben wir alle und du wirst es auch. Ich kann ein paar Akkorde mehr auf dem Ding, weil das mein Beruf ist.


    Kurz: es reichen ein paar Etüden, um deine Anwendung zu meistern. Vergiss nicht, dass du jetzt Hobby-System Engineer bist :P.

    Tja, hab ich gemacht, und seit daher tut sich nichts mehr, außer dass sich dieser violette Spinner dreht, das Ganze ist nun eine Stunde her, und ich bekomm auch auf einem anderen Safari-Tab keinen Zugang mehr zur Homebridge.

    Das liegt daran, das Safari ungeheure Probleme hat, sich mit ausgeschalteten Rechnern zu verbinden. Man munkelt aber, dass es sich dabei nicht um einen Bug seitens Apple handelt. Manche gehen sogar so weit und behaupten, es sei unmöglich, von einem ausgeschalteten Rechner überhaupt eine Antwort zu erhalten.


    Ich empfehle folgende Diagnosemöglichkeit:

    Im Terminal vom Mac den Befehl ping -c 4 192.168.1.22 abzusetzen, wobei die IP-Adresse im Befehl durch die IP-Adresse deines Raspis ersetzt werden muss. Da erhältst du dann folgende Antworten,


    wenn der Raspi läuft:


    Resolution:~ sschuste$ ping -c 4 192.168.1.22

    PING 192.168.1.22 (192.168.1.22): 56 data bytes

    64 bytes from 192.168.1.22: icmp_seq=0 ttl=64 time=2.555 ms

    64 bytes from 192.168.1.22: icmp_seq=1 ttl=64 time=3.026 ms

    64 bytes from 192.168.1.22: icmp_seq=2 ttl=64 time=3.422 ms

    64 bytes from 192.168.1.22: icmp_seq=3 ttl=64 time=4.501 ms


    --- 192.168.1.22 ping statistics ---

    4 packets transmitted, 4 packets received, 0.0% packet loss

    round-trip min/avg/max/stddev = 2.555/3.376/4.501/0.718 ms

    Resolution:~ sschuste$


    und wenn er nicht läuft:


    Resolution:~ sschuste$ ping -c 4 192.168.1.22

    PING 192.168.1.22 (192.168.1.22): 56 data bytes

    ping: sendto: No route to host

    Request timeout for icmp_seq 0

    ping: sendto: Host is down

    Request timeout for icmp_seq 1

    ping: sendto: Host is down

    Request timeout for icmp_seq 2


    --- 192.168.1.22 ping statistics ---

    4 packets transmitted, 0 packets received, 100.0% packet loss


    Was auch immer zurückkommt: die letzte Zeile, die ich hier fett dargestellt habe, ist die wesentliche Aussage.


    Darüberhinaus kann man den Raspi auch auf der Shell herunterfahren. Dazu legt man sich per ssh auf dem Raspi ein und sondert den Befehl sudo halt ab. So mache ich es immer.


    Das Herunterfahren des Raspi dauert unterschiedlich lang und ist dadurch determiniert, wieviele Services auf ihm laufen. Jeder dieser Services wird nämlich erst ordnungsgemäß beendet. Das kann dauern. Im Normalfall mit einer Homebridge-only sollte der Vorgang innerhalb von 15 Sekunden beendet sein. Auf komplexeren Systemen kann es auch schon mal 60 Sekunden lang dauern. Vielleicht sogar noch länger (sehr unwahrscheinlich). Der oben besprochene Ping-Befehl ist dann immer sehr hilfreich.

    Irgendwas verstehe ich seit Jahren offenbar überhaupt nicht. Mein kleines Setup im Badezimmer, das nur aus einem Hue-Bewegungsmelder und einer Hue-Lampe besteht, funktioniert so: wenn ich den Raum betrete, geht das Licht für zwei Minuten an. Das bedeutet, dass es nach zwei Minuten wieder ausgeht, wenn der Bewegungsmelder keine Bewegung gestellt. Bei jeder Bewegung wird der interne Hue-Timer wieder auf zwei Minuten gestellt.


    Noch nie ist das Licht ausgegangen, während ich mich im Badezimmer befand und mich bewegte. Nicht ein einziges Mal in den letzten vier Jahren. Ob ich da 90 Sekunden lang dusche oder 90 Minuten: das Licht bleibt an. Selbst wenn ich mich nicht bewege, seien es fünf Sekunden oder 15 oder 119: sobald ich mich erneut bewege, wird der interne Hue-Timer offensichtlich wieder auf zwei Minuten gestellt.


    Wenn ich den Raum verlasse, bleibt das Licht noch zwei Minuten brennen und geht dann aus. Noch nie ist das Licht dann eingeschaltet geblieben. Noch nie habe ich mit ominösen 10-Sekunden-Durations auseinandersetzen müssen. Wenn das Licht ausgeht und ich betrete das Badezimmer in der nächsten Sekunde wieder, dann geht auch das Licht wieder an.


    Die Konfiguration habe ich in der Hue-App vorgenommen, so wie ich bei allen Hue-Bewegungsmeldern und Hue-Schaltern tue. Ich wüsste auch nicht, warum ich das in der Home-App tun soll. Möglicherweise liegt das daran, dass ich hier in einer reinen Hue-Welt lebe.

    Klar, wenn Kosten keine Rolle spielen, kannst Du andauernd alles auf den Müll werfen und from scratch on neu aufbauen. Dann kannst Du auch KNX später nachrüsten. Sinnvoll? Nein, oder? Und DAS ist doch genau mein Punkt.

    Ich werde bestimmt nicht alles wegwerfen, nur weil jetzt vielleicht Matter um die Ecke kommt. Aber es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass das Zeugs, das jetzt hier bei mir verbaut ist, in 15 Jahren bestimmt nicht mehr im Einsatz sein wird.


    Damit ich nicht ganz so ahnungslos bin, habe ich mir ein paar YouTube-Tutorials über KNX angetan. Was ich da softwareseitig an Möglichkeiten gesehen habe, unterscheidet sich kaum von dem, es mit Node Red selber zu programmieren. Es ist aufwändig und bietet genug Möglichkeiten, daran zu scheitern. Hat mir gefallen und wenn man es selber programmieren will, dann ist es eine Supernummer für alle, die Singles sind oder es unbedingt werden wollen.


    Der grundsätzliche Unterschied liegt in der Verkabelung, und da musst du heute ganz präzise wissen, was du in 15 Jahren damit machen willst. Ansonsten verkabelst du es nach oder bastelst daran herum. Na schön, das ist genauso wie mit der Elektroinstallation - auch hier kannst du nicht wissen, was du in 15 Jahren wo brauchst. Wir alle kennen die gültige Wahrheit, die keines Beweises bedarf: die Anzahl der benötigten Steckdosen unterschreitet die Anzahl der vorhandenen Steckdosen um 1. Und so ist KNX genauso unflexibel wie die Steckdose, das es steuert.Wenn's nur um Strom an und aus, heller oder dunkler geht, mag das ausreichen.

    KNX kommt für mich eher nicht in Frage

    Darüber kann ich gar nichts sagen, weil ich schlichtweg null Plan davon habe, aber mir fällt die Vorstellung immer schwer, Geld in irgendeinen Elektronikkram zu versenken, der mich in 15 Jahren vielleicht nicht mehr befriedigt.

    ich persönlich halte Smart Home in vielen Belangen für mich für unnötige Spielerei

    Da magst du recht haben, aber ich sehe das anders. Für mich sieht die Zukunft so aus, dass jeder Schalter, nahezu jede Steckdose, jeder Rolladen, jeder Thermostat smart ist. Das Haus steckt voller Sensoren, die die Anwesenheit von Personen, aber auch Lichtstärke, Wärme, Luftfeuchtigkeit und von mir aus den Wassergehalt der Blumentöpfe messen.


    Mit den Steckdosen ist das so eine Sache, die müssten eigentlich nicht smart sein, wenn die daran angeschlossenen Geräte es schon sind. Auf der anderen Seite spart es sehr viel Strom, wenn der Ventilator nicht 50 Wochen im Jahr darauf wartet, dass es im Wohnzimmer zu warm wird.


    Ich wünschte, mein Herd wäre so schlau, mir ein Signal zu senden, wenn der Backofen endlich vorgeheizt ist. Von meiner Waschmaschine im Keller gar nicht zu reden, die könnte sich auch mal rühren, wenn sie mit den Klamotten fertig ist. Ich möchte ständig einen Status meiner Heizanlage abrufen können. Ich will den Türdrücker der Haustür von jedem Raum aus auslösen können. Ich will wissen, ob das Garagentor oder andere Luken im Haus offenstehen oder geschlossen sind.


    Kurz: ich will das absolut volle Programm. Das Blöde ist, dass ich mir wahrscheinlich nicht mal ansatzweise vorstellen kann, was das volle Programm überhaupt ist. Aber meine Vorstellung geht jetzt schon weit über das hinaus, dass eine Stehlampe gedämmt werden kann. Ich will ein Haus, das sich mir anpasst, das lernt, wie ich wohnen will und wie die Familie wohnen will. Das Haus soll einfach mehr sein als nur eine Höhle mit vertikalen Wänden.


    Ich glaube wirklich nicht, dass das mit der Home-App geht oder je gehen wird. Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, ob KNX der richtige Weg ist. Im Augenblick tendiere ich eher zu einer "Hue-Lösung" (oder von welchem Hersteller auch immer), weil ich sie leicht anbringen, aber vor allem auch leicht wieder entfernen kann und in 15 Jahren durch etwas anderes ersetze. Eine solche Lösung kann in meinen Augen über die Jahre leichter mitwachsen und sich entwickeln als ein fest verbautes Bus-System.

    Wer hingegen von vornherein auf proprietäre Technik à la Hue, Zigbee, BT, Loxone etc. setzt, ist FÜR IMMER darauf angewiesen!

    Das sehe ich anders. Es kostet mich ein müdes Lächeln, den ganzen Hue-Kram in meiner Wohnung einzusammeln, in die Tonne zu werfen und durch eine völlig andere Technik zu ersetzen - ob proprietär oder nicht.

    Habe auch schon versucht sie 1 std vom Netz zunehmen brachte leider kein erfolg.

    Eine Alternative zu diesem Vorgehen bietet die Methode von Tom Sawyer, die man in einem Buch von Mark Twain nachlesen kann:


    „Also, du musst mitten in den Wald gehen, wo du weißt, dass ein Baumstamm mit faulem Wasser ist, und gerade um Mitternacht musst du das Gesicht gegen den Baum wenden und die Hand hineinstecken, und dann sagst du: ‚Ist das Wasser faul und dumpf — frisst‘s den Bug mit Stiel und Stumpf!‘ und dann trittst du langsam zurück, elf Schritt, mit geschlossenen Augen, und dann drehst du dich dreimal herum und gehst nach Hause, ohne mit jemand zu sprechen. Denn sonst hilft‘s nichts.“ (Auszug aus: Mark Twain. „Die Abenteuer Tom Sawyers.“ Apple Books.)


    Einem möglichen Einwand, die Sawyersche Methode sei nun völlig lächerlich, würde ich entgegenwerfen: die andere auch.

    Hat da einer vieleicht ne lösung?

    Wahrscheinlich kann der Kalendereintrag nicht richtig gelesen werden. Ich weiß nicht welchen Kalender du da benutzt (Apple? Google?), aber ich schätze mal, dass der Server einen fehlerhaften Eintrag zurückliefert. Das Plugin kann's nicht leiden, schmiert ab und nimmt zur Sicherheit die ganze Homebridge mit.


    Dieses Problem ist nicht neu, trifft gelegentlich jemanden und löst sich offenbar von allein. Wenn man Glück hat, reicht es dazu aus, nur eine Stunde zu warten, aber man kann auch Pech haben. Ich würde an deiner Stelle das Plugin deaktivieren (deaktivieren! Nicht löschen!), damit die Homebridge wieder startet und es morgen nochmal versuchen. Du kannst das Plugin deaktivieren, indem du im Webinterface auf der Pluginseite den kleinen Schraubenschlüssel am Plugin anklickst.

    PS: sschuste Du als alter Linuxer solltest wissen, was ich meine. Reboot gibt es doch nur, wenn ein neuer Kernel kompiliert wurde, oder? Dazwischen läuft die Büchse durch. 99% Zuverlässigkeit ist nur was für „die Anderen“

    :D


    Naja, ich muss meinen Raspi hier leider auch rebooten, wenn ich mal wieder Mist gebaut hab. Weil ich wieder nicht die Finger davon lassen konnte. Bislang steht der High Score bei 185 Tagen und aktuell sind es 76.


    Wenn ich 100 mal in einen Raum gehe und in 99 Fällen geht das Licht an, dann stehe ich trotzdem 1 mal im Dunkeln.

    Ja, das ist leider ein echtes Problem. Tatsächlich passiert mir das bei den Hue-Automationen nie und bei der HomeKit-Automation selten. Um ehrlich zu sein, eigentlich passiert das nur bei meinen Gästen, was die ganze Sache dann auch noch peinlich macht.