Beiträge von sschuste

    Wenn ich mich richtig erinnere hast du oder jemand anderes geschrieben das es via node red geht.

    Das wäre auch eine Möglichkeit aber bei vielen geraten extrem aufwendig.

    Es geht dir also vor allem um die Speicherung von Daten in die Datenbank hinein. Node Red würde ich tatsächlich für aufwändig halten. Ich setze das ein, aber nur für Dinge, wo für mich die Verlaufsdaten interessant sind: Außentemperatur, Raspi-Auslastung und -Temperatur, Pflanzendaten.


    Da man es dann doch ein bisschen programmieren muss, weil die Datenformate der Quellen immer unterschiedlich sind und man die nicht so ohne Weiteres in die influxdb hineinbekommt habe ich darauf verzichtet, den Status aller meiner Geräte dort zu speichern. Mir ist keine Lösung für Homebridge bekannt.

    Weisst du zufällig ob sich mit der Kurzbefehle App etwas basteln lässt?

    Das weiß ich nicht, weil ich sowohl Bluetooth als auch Kurzbefehle vermeide. Meine Hue-Bridge kann nur LAN, aber das Conbee/Raspbee-Gateway kann natürlich auch WLAN.

    152.... Krass, ja dann glaube ich dir gerne, dass du bei meiner Frage schmunzeln musst

    Naja, bei dir läuft auch deutlich mehr, als du annimmst. Da sind ein Haufen Programme, die alles mögliche erledigen und die man gar nicht so wahrnimmt. Ein Beispiel ist der sshd. Das ist der ssh-Server, der es dir erlaubt, dich über ein Terminal auf dem Räson einzuloggen. Und dann laufen da eine Menge Betriebssystemprogramme, die sonstwas treiben - frag mich bitte nicht nach Details.


    Ein ps aux zeigt sie dir alle an. Um sie zu zählen, gibt man die Ausgabe von ps aux an das Programm word count weiter, dessen Aufrufbefehl aber mehr ans Klo erinnert: wc. Dem gibt man noch einen Parameter mit, damit wc die Ausgabe zeilenweise zählt, und dann lautet der Befehl zum Zählen so:


    ps aux | wc -l


    Und da kommt dann eine Zahl raus, von der man 1 abziehen muss (eine Zeile, die da gezählt worden ist, ist nämlich die Überschrift von ps aux, und die ziehen wir ab).


    Vielleicht sind es bei dir nicht 152, sondern weniger, aber es sind auf jeden Fall mehr als 1 :D

    Hat jemand eine Idee, ob das funktioniert ??

    Die Anzahl der Programme auf einem Raspi ist begrenzt und hängt davon ab, wieviel RAM er hat und wieviel CPU-Power (gut, das gilt halt für alle Computer). Die Frage, ob man zwei Programme laufen lassen kann, lässt mich ein bisschen schmunzeln: auf meinem Raspi 4 laufen zur Zeit 152 Programme. Die Auslastung liegt bei 8%.


    Also da noch ein paar Programme draufzuschaffen ist eigentlich das Gebot der Stunde, ansonsten kann jeder sehen, dass mein Raspi bei weitem zu groß ist für die Aufgaben, die er zu erledigen hat, und das hat offensichtlich den Hintergrund, dass ich ein elender Poser bin.


    Ich kann dir nicht sagen, wie man deine beiden Raspis zusammenlegen kann. Dazu müsste man wissen, wie diese Soma-Geschichte installiert ist und welche Software man wie konfigurieren muss, um das auf einem anderen Raspi ans Laufen zu bekommen. Ich kenne das nicht und weiß auch nix.

    Das Entfernen von '/usr/local/lib/node_modules/.homebridge-config-ui-x-3gtnOIj4/node_modules/@babel/runtime-corejs3/core-js/reflect/construct.js' ist nicht möglich: Die Struktur muss bereinigt werden

    Was immer das heißen mag. Ich verstehe diese Fehlermeldung nie, wenn sie auf deutsch sind. Ich nehme an, das das Filesystem einen Schaden hat, den ein Neustart des Raspis reparieren sollte. Sollte. Es kann auch passieren, dass der Raspi gar nicht mehr zu starten scheint, weil er während des Boots eine Tastatureingabe erwartet.


    Ich würde also erst einmal den Raspi neu starten und warten. Der Neustart kann länger dauern als sonst, aber nur einige Minuten. Falls der Raspi nicht wieder kommen mag, musst du einen Monitor und eine Tastatur anschließen und ihn erneut starten, falls er einen schwarzen Bildschirm zeigen sollte.

    Habe seit ein paar Tagen das Problem, dass sich meine Homebridge aufhängt

    Und das weißt du genau? Deine Homebridge ist eine Software, die möglicherweise abgestürzt ist, aber genauso gut kann auch dein Raspi, also die Hardware, kaputt sein. Vielleicht ist auch nur das Netzwerk des Raspis ausgefallen (was bedeutet, sowohl der Raspi als auch die Homebridge laufen).


    Hänge eine Tastatur und einen Monitor an den Raspi (aber vor dem Neustart), dann kannst du schon mal ein bisschen mehr debuggen.

    Nun aber meine Frage: Wie ihr in den beigefügten Screenshots seht

    Ich sehe nicht einmal die beigefügten Screenshots.


    In der Anleitung https://github.com/naofireblad…ridge-weather-plus#readme steht:


    hidden

    List of observation and forecast values that should not be displayed. Possible options are ["AirPressure", "CloudCover", "Condition", "ConditionCategory", "DewPoint", "ForecastDay", "Humidity", "ObservationStation", "ObservationTime", "Ozone", "Rain1h", "RainBool", "RainChance", "RainDay", "SnowBool", "SolarRadiation", "TemperatureMin", "UVIndex", "Visibility", "WindDirection", "WindSpeed", "WindSpeedMax"]. Don't forget the square brackets.


    Also beispielsweise

    "hidden": ["AirPressure", "CloudCover"],


    Hilft das?

    Nun würde ich mir gerne eine weitere Eve Energy Steckdose kaufen und diese vor die beiden Steckerleisten setzen. Soweit ich weiß wird das nicht unbedingt empfohlen, aber leider habe ich keine andere Möglichkeit.

    Sind da irgendwelche Probleme bekannt?

    Ich habe das gemacht und bei mir lief das nicht zuverlässig. Irgendwann hat der Stecker nicht mehr geschaltet und ich musste ihn vom Strom nehmen und wieder einstecken. Ich habe meine "Konstruktion" dann durch Koogeek-Steckerleisten ersetzt.

    Misst die Eve Energy dann der Stromverbrauch aller angeschlossenen Geräte zusammen?

    Was anderes wird ihr wohl nicht übrigbleiben, oder?

    Warum ist es eine Sicherheits-Katastrophe wenn du die gleiche SSID verwendest? Was sind denn deine Sicherheitsbedenken bzgl. Homepod?

    Ich bin sicher, ryder_hook ist ein alter Paranoiker, ansonsten würde er seine Netze nicht so betreiben. Fakt ist aber, dass es nun mal so gemacht wird, wenn man es richtig machen will, und dass Paranoia zwar lästig ist, aber eben auch wichtig.


    Ich würde es genauso machen, aber ich schätze meine Bedrohungslage wahrscheinlich anders ein als ryder_hook . Daher betreibe ich hier einen Mischmasch aus irgendwie zusammengestöpselten Netzen auf Basis von Billig-Hardware.


    Ich habe mir die Fragen gestellt:

    • Was kann schlimmstenfalls passieren? Da gibt's zwei Möglichkeiten: vernichtet jemand meine Daten und Backups (was ich bemerken würde) oder jemand nistet sich ein und attackiert von hier aus andere (was ich wahrscheinlich nicht bemerken würde). Beides in höchstem Maße unschön.
    • Wie kann ich das verhindern? Tja. Zumindest kann ich dafür sorgen, dass niemand meinen Router überwinden kann. Alles, was ich dazu tun muss ist, den Router nicht weiter zu konfigurieren, denn der lehnt eh jeden eingehenden Traffic per default ab (wie bei allen von uns). Danach gibt's dann nur noch eins: beten, dass die Routersoftware ein tolles Stück Software ist und immer schön die Updates einspielen, falls es überhaupt welche gibt.

      Danach wird's dann schwierig. Ich habe hier einen Haufen Geräte, die alle Verbindung zum Internet aufnehmen und von denen ich im Zweifel nicht genau weiß, was die da treiben. Womit wir zum nächsten Punkt kommen:
    • Wie aufwändig soll es werden? Ich kann meine Netze trennen. Ein Netz ist für meine Gäste da, eins für mich und eins für meinen Smarthome-Krempel. Das verlangt schon mal ein gutes Verständnis für Netze und dem Routing zwischen ihnen. Das ist eigentlich nicht so schwierig, aber es bedingt sofort Wissen, wenn es eben nicht funktioniert. Und du brauchst Router-Software, die das auch vernünftig unterstützt. MDNS ist da ein gutes Beispiel, das kann nicht jeder Router.

      Viel wesentlicher ist aber die Überwachung der Netze und der Übergänge zwischen ihnen. Wenn du beispielsweise "unfreundliche Gäste" auf der Hue-Bridge hast, dann musst du die a) bemerken, b) analysieren, was die da treiben und c) checken, ob sie auch deine anderen Netze attackieren. Und an der Stelle wird es aufwändig: jetzt brauchst du Automatismen, die deine Netze überwachen und du brauchst Software, die deine Automatismen überwacht, damit du sicher sein kannst, dass die auch wirklich laufen.

      Nicht unwichtig ist auch die Analyse, was deine billigen Chinakracher den ganzen Tag so treiben. Ok, die bewässern deinen Garten und beleuchten den Keller, aber ist das auch wirklich alles? Öffnen die vielleicht einen verschlüsselte Verbindung ins chinesische Hochland und etablieren damit eine getunnelte Eingangspforte? Ganz schwierig zu finden, vor allem nachts um drei, wenn du pennst.

    Für mich kam dabei die Antwort heraus: müsste man alles machen, hab ich aber keine Lust drauf. Noch nicht. Kommt vielleicht noch. Aber nicht heute.


    Und: ich werde ganz sicher nicht schlauer sein als meine Angreifer. Die haben im Zweifel Dinge drauf, die ich für reine Magie halte. Ich hatte in den letzten 30 Jahren dreimal Besuch auf den Systemen meiner Arbeitgeber, und zweimal haben die mir die "Gäste" gewaltig in den Hintern getreten, weil ich geglaubt habe, ich könnte da auch nur irgendwie mithalten.


    Und ganz zum Schluss: ich wohne in einer Großstadt im Erdgeschoss. Gleich hinter dem Fenster befindet sich der Bürgersteig. Wenn meine Fenster gekippt sind, reicht ein einfaches "Hey Siri, stelle die Heizung auf 30º" und Siri, die blöde Nuss, macht das dann. Kann jeder, der da draußen vorbeiläuft, einfach so machen. Ich habe keine Möglichkeit, das irgendwie zu verhindern außer, an das Fenster ein Schild zu kleben, auf dem steht: "Bitte hier nicht 'Hey Siri, stelle die Heizung auf 30º' sagen".

    "Advanced Routing" würde ich das nennen. Wie Marco Schmidt schon anmerkt, muss sich der Strato-Server in deinem Heimnetz befinden - zusätzlich zu seinen normalen Aufgaben. Wenn wir mal annehmen, dass dein Heim-Netzwerk die Adresse 192.168.178.0/24 hat und somit über die Adressen 192.168.178.0 bis 192.168.178.255 verfügt, dann würde der Strato-Server eine zusätzliche IP aus dem Heim-Netzwerk bekommen, beispielsweise die 192.168.178.254.


    Das bedeutet:

    • Alle Rechner und Bridges in deinem Netz zu Hause müssen wissen, dass sie Kommunikation zu 192.168.178.254 an das VPN-Gateway geben müssen. Ansonsten suchen sie die Adresse nur bei dir zu Hause und finden sie nicht. Disclaimer: so stelle ich mir das vor, aber weiß es nicht genau. Mein letztes VPN habe ich 2001 eingerichtet.
    • Das Gateway muss mDNS und das HomeKit Accessory Protocol HAP durchleiten.
    • Wenn jemand deinen Strato-Server knackt, hat er einen Weg direkt in dein Netzwerk zu Hause. Das Risiko kann man durch ausgefeilte Intension Detention Systeme, geile Firewall-Regeln auf dem VPN-Gateway und einem guten Monitoring minimieren. Am besten sichert man auch zusätzlich den Strato-Server ab.
    • Wenn die Homebridge mal nicht richtig funktioniert, ist das Debugging aufwändig, da die Anzahl der beteiligten Komponenten (Strato-Server, VPN-Gateway, Internet-Router, Homebridge-Software) eher groß ist.

    Diesem recht anspruchsvollen Setup steht der Kauf eines Raspi gegenüber. Jetzt musst du nur noch abwägen.