Beiträge von loonypac

    Sowas geht über die killswitch-Funktion des RavenSystem HomeKit Hacks für ESP8266-Mikrokontroller – das sogar „nativ“ ganz ohne Homebridge. Ein Master-Dummy-Switch bedingt dabei einen anderen, der sich nur schalten lässt, wenn der Master eingeschaltet wurde. Dadurch kann man das Ein- oder Ausschalten des Slave einfrieren.

    Ich muss euch noch kurz ein bisschen die Euphorie dämpfen!


    ohne ein Grundverständnis vom eigentlich Gerüst UND VOR ALLEM ohne eine eigene klare Strategie wie man Dinge mit Namen verseht und wie man vorgeht wird man erstmal ziemlich doof kucken.


    Aber die Möglichkeiten sind gigantisch und irgendwie doch sehr viel einfacher wie bei der Konkurreznz (openhab kenn ich nicht und iobroker ebenso nicht!)

    Genau da liegt (für mich zumindest) der Hase im Pfeffer begraben X/

    Ich hätte für mein zukünftiges Smarthome-System gerne eine Basis-Dokumentation, aus der ich das gesamte Konzept, oder mit deinen Worten "Grundverständnis vom eigentlichen Gerüst", verinnerlichen kann, um dann zielgerichtet und möglichst effizient meine gewünschten Automationen in die Struktur dieses Systems einzubauen. Die bisherigen Beiträge hier im Forum mit Automationsbesipielen zum Thema homeassistent/hassio bspw. lesen sich zwar spannend und beeindrucken, jedoch ist (für mich) überhaupt kein Prinzip zu erkennen, aus dem ich für meine Arbeitsweise beurteilen kann, ob es das richtige System für meine Anforderungen ist. :/

    Natürlich ist mir klar, dass ich mich in jedes neue System erstmal einarbeiten muss, das bin ich gewohnt. Dies möchte ich aber gerne ohne unnötige Umwege aufgrund einer womöglich unklaren oder lieblosen Dokumentation, wodurch ich erstmal tage-/wochenlange Anfragen bei Herrn und Frau Google einreichen muss, um überhaupt erstmal einen Anfang zu finden.


    Die Euphorie ist erstmal tatsächlich wieder gebremst, dies aber nichtmal aus technischen (Nicht)Wissensgründen zum Thema hassio, sondern wegen deiner Bemerkung, dass du weder openhab noch iobroker kennst. Genau in diesem Gesamtzusammenhang brauche ich nämlich, wie oben bereits geschrieben, unbedingt mal einen detaillierten und möglichst objektiven Vergleich der ganzen alternativen Systeme, um eine möglichst optimale Entscheidung für mein Vorhaben treffen zu können.


    Ich seh’ schon, ich muss mich erstmal grundlegend und eingehend über alle erdenklichen Alternativen schlau machen und die Suchmaschinen strapazieren, bevor ich loslege. :rolleyes:

    Homey Pro

    Der ist nur per WLAN nutzbar, wenn ich mich recht erinnere, und außerdem fehlt eine Backup-Möglichkeit?!? Das wären bereits für mich 2 Ausschlusskriterien. Im Hinterkopf hatte ich das Schätzchen schon seit Längerem. Vielleicht hat sich da aber auch seit meiner letzten Recherche einiges getan…

    Mensch upwind_anderl ! so eine tolle Beantwortung meiner Frage. Danke dir :thumbup: Da steckst du mich regelrecht mit deiner Begeisterung für Home Assistent an :love:


    Ich werde deinen überzeugend anschaulichen Vergleich mit FHEM auch mal meinem Kumpel unterjubeln 8o Der hat mich schon auf das Nerdige "vorbereitet", was mir bislang wenig Lust auf einen Einstieg gemacht hatte mit meinen 200+ Automationen, die ich nun beim Durchlesen deines Kurzberichts in HASSIO sicherlich schonmal auf mindestens die Hälfte schrumpfen könnte (Stichwort Dummy, Timer & Co). Mir reicht allein die Vorstellung, endlich!! aus der Cloud rauszukommen und alles schön lokal und abspeicherbar inkl. vollständiger Nachvollziehbarkeit zusammenstellen zu können. Ansonsten ist das auch exakt mein Plan: HomeKit nur noch als Client, der alle Geräte auflistet und eine vergleichsweise sichere Fernnutzung sowie Siri möglich macht.


    Alles klar. Das wird dann also mein nächstes großes Projekt, nachdem ich meine Sensorbasteleien soweit abgeschlossen hab. Kann also noch dauern…

    BITTE nimm nicht FHEM wenn du glücklich werden willst!

    Bitte sei doch einmal so gut und erläutere das etwas näher!


    Genau wie @m4d-maNu möchte ich mittelfristig auch den größten Teil meiner Automationen aus HomeKit rausnehmen. Ich schiebe dieses Vorhaben nun schon länger vor mir her, weil ich einfach keine Orientierung geschweige denn eine Entscheidung für das geeignete System finde. Ein guter Freund schwört bspw. auf FHEM, du rätst nun wieder davon ab 8| Und selbst eine umfangreiche Internet-Recherche durch die unsortierten SmartHome-Welten verwirrt mehr als dass sie hilft.


    Vielleicht könnte man einmal eine konzentrierte Gesamtübersicht aller Systeme mit deren essentiellen Kerndaten, Möglichkeiten, sowie Pros und Contras u.ä. in der Community zusammenstellen, in der ausschließlich Fakten gesammelt und gerne diskutiert werden?! :/ Besteht dazu ggf. ein (allgemeines) Interesse??

    Ich habe mal die technische Beschreibung überflogen. Liest sich auf jeden Fall sehr interessant, wobei ich nichts über einen „Belegungssensor“ auf die Schnelle gefunden habe. Es wäre ja wirklich mal interessant, was da genau im Inneren werkelt. Nichtsdestotrotz im HomeKit-Sinne wäre das dann aber trotzdem „Bastelei“ und noch dazu nicht grade eben ein Schnäppchen. ;)


    Die Matte scheint nach dem Prinzip der zahlreichen Schlafanalyse-Apps für Smartphones zu arbeiten. Entsprechend werden ein oder mehrere Gyro-Sensoren (bspw. Solche) verbaut sein. Zusätzlich ist ein Mikro integriert zur Schnarcherkennung und vermutlich zur Messung der Herzfrequenz. Hier gibt‘s eine ganz gute Videobeschreibung.


    Cool, nun habe ich dank Nastra tatsächlich glatt noch eine neue Idee für einen „einfachen“ Bettsensor. Man nehme statt Gewichtssensor 1 oder mehrere Gyro-Sensoren und werte diese per Raspberry/E8266 aus. Das sollte dann auch im Doppelbett funzen :thumbup:


    Und wieder ein neues Bastelprojekt ;)


    Nachtrag: Und was für Betten funktioniert, kann man dann auch gleich in das ein oder andere Sitzmöbel integrieren. Setze ich mich nach Feierabend in den Fernsehsessel, wird automatisch Ambilight-Szene und TV aktiviert und das Ganze automatisch deaktiviert sobald ich den Raum für mehr als 5 Minuten verlassen habe :)

    Wäre möglich, oder?

    Solange es keine nativen Bettsensoren für HomeKit gibt, tendiert die „Möglichkeit“ eher gegen 0. ^^


    Technisch betrachtet besteht die Problematik deiner Anforderung darin, dass es keine Sensoren gibt, die erkennen können, wer in welcher Anzahl auf dem Bett was macht. Es kann ja auch durchaus sein, dass man sich kurz darauf setzt ohne Absicht zu schlafen. Alles in Richtung Bewegung weiß dabei noch nichtmal, ob ein Mensch, ein Tier darauf bewegt oder die aufgeschüttelte Bettdecke zurückgelegt wird. Temperatur scheidet sowohl aus Trägheitsgründen als auch Ungenauigkeiten ebenfalls aus. Der Dehnungssensor kann ebenfalls schwerlich erkennen, ob grad 1 oder 2 Personen das Bett aufsuchen.


    Also bitte, was außer einer Videokamera samt Personenerkennung oder einer Waage soll die „Bettnutzungserkennung“ sensorisch erfassen??? 8o

    Ohne Basteln fällt mir noch die Kombination von Erschütterungssensor + Bewegungsmelder ein. Letzterer unter das Bett drapiert und so ausgerichtet, dass er möglichst nur Bewegungen in Bettnähe wahrnimmt. Gezielte Ausrichtung und ggf. Sichtblende könnten förderlich sein. Erschütterungssensor irgendwo im Bett platziert, wo er entsprechende Bewegung erfährt.


    Automationen:


    In‘s Bett gehen -> Auslöser Erschütterungssensor erkennt Erschütterung -> Bedingung Bewegungssensor hat Bewegung erkannt -> Auslösung Szene „Gute Nacht“

    Aufstehen -> Bedingung Bewegungssensor erkennt Bewegung -> Bedingung Erschütterungssensor hat Erschütterung erkannt -> Auslösung Szene „Guten Morgen“

    Zusätzliche Zeitbedingungen und Verzögerungsschaltungen helfen, das wohlverdiente Mittagsschläfchen von der ausgedehnten Nachtruhe zu unterscheiden und erst zu schalten, wenn man gemütlich im Bette liegt. Das Ganze wird allerdings nicht perfekt funktionieren, da die Sensorkombi recht träge reagiert und abweichende Bewegungen aus dem wirklichen Leben schlecht interpretiert werden. Ganz problematisch auch wieder mehrere Personen, die sich in‘s selbe Bett legen und/oder daraus aussteigen.


    Ich persönliche sage entweder Siri „Gute Nacht“ oder doppelklicke meinen Aqara Minischalter und alle Lichter und Verbraucher werden ausgeschaltet, die Heizung wird abgesenkt und ausgewählte Räume für die Nachtbeleuchtung per Bewegungssensor vorbereitet. Am Morgen wochentags schaltet ein Wecker dann automatisch das Morgenszenario, entsprechend am Wochenende mit individuellen Aufstehzeiten erledigt das entweder ein freundliches „Hey Siri, Guten Morgen“ oder ein einfacher Klick auf den Aqara Mini.


    Will man eine echte Bettnutzung, ggf. sogar Personenabhängig automatisieren, wird man um‘s Basteln nicht herumkommen. Mein Ansatz dazu wäre eine Waage, die in das Bett integriert wird (bspw. nach diesem Prinzip). Wobei ich statt Rasbberry einen bzw. zwei ESP8266 nutzen würde, um die Bettwaage als Bewegungssensor(en) + Dummyschalter direkt in HomeKit einzubinden. Damit könnte man dann tatsächlich mehrere Grenzwerte für 1 bis mehrere Personen mit jeweils einzelnen Bewegungssensoren pro Person festlegen und entsprechend sehr präzise Automationen schalten.

    Ich bekomme zumeist vorübergehende Schaltprobleme, wenn ich an Automationen rumdoktere. Je mehr Veränderung am System, umso eher gibt’s mal Ladehemmungen. Ein einfacher Neustart der Steuerzentrale behebt das Problem zumeist. Andersrum: lasse ich alles unberührt, funzt’s auch längerfristig weitestgehend problemfrei.


    Außerdem beobachte ich von Anfang an das Problem, dass, wenn zahlenmäßig zuviel auf einmal geschaltet werden soll (bspw. gleichzeitig alle Lampen in der Wohnung), HomeKit gerne mal das ein oder andere Gerät im Schaltvorgang "vergisst". Da gibt’s offenbar eine leistungsbedingte Höchstgrenze. :/

    Aber mir ist aufgefallen, dass das hier ein Forum äusserst dünnhäutiger Member zu sein scheint.

    Ich hoffe nicht, dass dich der Tonfall in den anderen Foren in diesen Zeiten der allgemeinen digitalen Rumpolterei schon desensibilisiert hat :/ Hier läuft’s womöglich für dich vergleichsweise ungewohnt in einer wohltuenden Höflichkeit. Und das hat mit Dünnhäutigkeit eher nichts zu tun.


    Der Ton macht die Musik – ganz wie im wirklichen Leben – dies insbesondere dann, wenn man, wie in deinem Fall, Hilfe erwartet. :saint: Und die gibt’s hier grundsätzlich zu Hauf. Eine komplette "Dummies-Anleitung" macht nicht grade wenig Arbeit, die dazu einigermaßen unnötig ist, da bereits genügend Infos hier im Forum zu finden sind. Ich verstehe nach den ganzen Infos grad auch nicht wirklich, was du noch brauchst :/

    nur habe ich bis jetzt noch keinen Vorteil gesehen was beim Auslöser anlegen bzw. bearbeiten Controller kann was HomeDash nicht kann.

    Um zum eigentlichen Anliegen des Beitrags zurückzukommen und auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Controller kann z.B. Automatisierungen benennen und gruppieren :D

    Da habe ich mir selber alles hübsch gemacht 8o

    https://github.com/Nastras/homebridge-dashboard

    example-homebridge-dashboard.png


    Uiih, das erinnert mich an Commodore C64 8o

    Habe etwas den Verdacht das Sie es garnicht mehr möchten das es noch HK Apps neben Home gibt.

    Und ich habe den Verdacht, dass sie es aufgrund von Entwickler-Knappheit nicht können und aufgrund von iCloud-Besessenheit für nicht nötig halten ;)

    Ich persönlich konnte mich bisher aber nicht mit dem Gui anfreunden finde gegen HomeDash hat es etwas von Windows 95 ^^

    Ok, das kann ich komplett bestätigen und nachvollziehen. Wenn mir aber insbesondere in HomeKit eines inzwischen wichtiger geworden ist, als jedes noch so verspielte und hübsche GUI, dann ist das eine ausgeklügelte und effiziente Funktionalität. 200 Automationen in einem grafisch ansprechenden Outfit sind und bleiben unübersichtlich. Dann lieber Windows 95 mit den Möglichkeiten von Windows 15 ^^


    Ps.: Irre ich mich oder nutzt du nicht auch Homebridge mit ihren ausgeklügelten GUIs?! 8o

    Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen ;)


    Ich verwalte meine 200+ Automationen mit der Controller App, die die Möglichkeit von Namensnennung und Gruppierung bietet. Damit habe ich eine umfassende Sortierungs- und Orientierungsmöglichkeit.


    Nachteil: In Eve sind die Automationsnamen mit kryptischen Anhängen versehen und die Gruppierung ist natürlich aufgehoben. Damit kann ich bestens leben – wer braucht schon Eve 8o

    ...sorry, aber bei einer derartigen Ängstlichkeit muss ich immer grinsen.... glaubst du tatsächlich, dass sich während deiner Abwesenheit Einbrecher erst mit Spurensicherungs-Ausrüstung auf deinem Grundstück herumtreiben und nach deinen Fingerabdrücken suchen, um dann damit im Anschluss eine duplikationsfähige Vorlage für einen Fingerabdruck-Träger herzustellen.....? So à la "Mission Impossible"? Immer mal die Kirche im Dorf lassen.... ;);)

    Bitte "Ängstlichkeit" nicht mit Skepsis verwechseln! Ich bin der Letzte, der irgendeine „Kirche aus dem Dorf“ schieben will. Das „Grinsen“ sei dir gegönnt und deine sehr vereinfachte Darstellung eines möglichen Ablaufs einer kriminellen Handlung lässt auch mich schmunzeln. Ein spezialisierter Profi in Sachen Einbruch ginge natürlich „geringfügig“ anders vor. An Fingerabdrücke kommt man recht einfach und ohne großen Aufwand, es reichen ein oder mehrere günstige Zeitpunkte, in denen man ohne irgendein Aufsehen vorgehen kann – und zwar ganz ohne „Spurensicherungs-Ausrüstung“. Von „Mission Impossible“ ist das Unterfangen weit entfernt. Ich erspar mir dazu eine Beschreibung möglicher krimineller Vorgehensweisen. Hat man erstmal einen oder besser noch mehrere Abdrücke abgegriffen, am besten in verschiedenen Versionen, bleibt jede nötige Zeit, um in aller Ruhe den Fake-Abdruck im eigenen Kämmerlein herzustellen und ihn dann optimalerweise gleich mit einem ähnlichen Sicherheitsystem inkl. Eingabe der kopierten Bio-Daten eingehend zu testen.


    Und das ein oder andere lukrative Opfer kann der geneigte Profi-Einbrecher inzwischen auch noch ganz bequem online ausmachen. Dies insbesondere in Fachforen, in denen alle Details über Wohnorte, Vermögenseinschätzungen bishin zu den verwendeten Systemen der potentiellen Zielpersonen minutiös nachlesbar sind… :D:D


    Ich möchte jetzt aber bitte keine müßige Diskussion aufkeimen lassen, wie aufwändig und wahrscheinlich das alles ist und ob mein bescheidener kritischer Einwand in ein Sicherheitssystem paranoid oder übertrieben angsterfüllt ist. Mir (und zwar mir persönlich) reicht die Möglichkeit einer vergleichsweise einfachen Sicherheitsumgehung, so wie mir die Möglichkeit reicht, dass meine Festplatte trotz geringer Chance von jetzt auf gleich den Geist aufgibt und ich genau deshalb regelmäßig Backups mache, oder ich mich im Auto angurte, obwohl die Chance eines Unfalls doch eher unwahrscheinlich ist. 8)

    ...du hältst das Herauskramen einer Chipkarte tatsächlich für komfortabler als das Eintippen eines Codes....? Würde ich genau anders herum sehen. Wenn ich erst eine Chipkarte hervorkramen muss, kann ich auch genau so gut einen altmodischen Schlüssel hervorkramen. Beides (Chipkarte und Schlüssel) sind Dinge, an die man denken und die man mitnehmen muss. Einen Code hat man im Kopf. Außerdem kann man den auch eintippen, wenn man nur eine Hand frei hat. Versuch aber mal, eine Chipkarte mit einer Hand aus deinem Portemonnaie zu holen...

    Da haben wir wieder das bekannte Phänomen: Was für den einen noch komfortabel, ist für den anderen bereits eine Tortour. „Denken“ ist mir schonmal ein leidenschaftliches Anliegen und keine Last. Und JA! Die Vorstellung, eine schnell griffbereite, handliche Chipkarte an den Sensor zu halten, fühlt sich für mich trotz deines Einwands komfortabler an, als erst einen Zahlencode einzutippen, was mir wiederum komfortabler erscheint, als einen Schlüssel in’s Schloss zu führen und ggf. mehrfach rumzudrehen. Am komfortabelsten wäre ohnehin ein abhörsicherer Gedankensensor, aber dafür müsste man wiederum denken, was nicht jedermanns Sache zu sein scheint… 8o


    Wie dem auch sei, es ist doch grade das Schöne an unserer bunten Welt: Jeder darf unterschiedliche Dinge als für sich schön und komfortabel oder eben als unsicher ansehen, ohne dass es ein Richtig oder Falsch gibt. :saint:


    Du schaust zu viele Filme ;) Der Reader von ekey nutzt auch RF zur Lebenderkennung

    Da könntest du recht haben ;) Ich schaue leidenschaftlich gern Filme, aber ich interessiere mich gleichzeitig neben vielem Anderen auch sehr für alles technisch Machbare. Bei der RF Lebenderkennung als Teilaspekt der Gesamtsicherung geht es ja „nur“ einzig um deren Umgehung, um in komfortabler Form kriminell aktiv werden zu können. Der Fingerabdruck selbst spielt kaum eine Rolle mehr in dem Zusammenhang. Eine „praktisch unaufwändige“ Umgehung wird wie bei allen bisherigen Sicherhheitstechniken früher oder später kommen. Der Hersteller lässt das höchstselbst in seinen FAQs erahnen: In positivierender Form wird in der kurzen Antwort nichts anderes gesagt, als dass eine Umgehung grundsätzlich möglich ist.

    Zitat von ekey Sicherheitsbroschüre S. 6

    Frage: Ist es möglich, von einem hinterlassenen Fingerabdruck (z. B. auf einem Glas) einen brauchbaren Fake-Finger zum Öffnen einer Tür herzustellen?


    Antwort: Es ist nahezu unmöglich und enorm aufwendig, einen brauchbaren Fingerabdruck herzustellen. Mit viel krimineller Energie, noch mehr Expertenwissen sowie besten Laborbedingungen könnten die Merkmale auf einen Fake-Finger übertragen werden.

    Fazit: In der Theorie möglich, praktisch wohl kaum.

    Aber zugegeben: Ich würde mit dieser Technik derzeit wohl auch keine schlaflosen Nächte verbringen, sondern statt dessen entspannte Filmnächte durchleben. Alles Gute! :)

    Als bislang immer noch analoger Haustür-Nutzer mit klassischem Metallschlüssel finde ich die Idee eines Fingerabdruck-Sensors schon sehr komfortabel, jedoch hätte ich da doch einige Sicherheitsbedenken – insbesondere Nachts oder vor allem bei längeren Abwesenheiten. Man hinterlässt ja in direkter Nähe des Sensors gleichzeitig auch gleichzeitig quasi die "Vorlagen" für "Nachschlüssel" in Form zahlreicher Fingerabdrücke an Türen, Geländern, Schaltern etc.


    Sowas macht nach meiner Überzeugung, wenn überhaupt, nur Sinn, wenn immer jemand vor Ort ist und das Haus niemals über einen längeren Zeitraum verlassen bleibt. Eine entsprechende Deaktivierung zur Nacht würde ich schon allein aus Entspannungsgründen grundsätzlich vorsehen.


    Wenn denn ein smartes Türsystem bei mir zum Einsatz kommen soll, werde ich in jedem Fall die gute alte Code-Eingabe vorziehen. Soll’s noch etwas komfortabler sein, gern auch eine Chipkarte, die man an den Scanner hält. Im Übrigen macht die Einbindung einer solchen Sicherheitseinrichtung in ein Smarthome-System durchaus Sinn. In HomeKit könnte man sich Nachrichten schicken lassen, wenn sich jemand am Schloss zu schaffen macht, und/oder einen Alarm nach diversen Bedingungen auslösen.


    Aber jeder so, wie er mag :)