Beiträge von loonypac

    martin7610


    Mittlerweile der Klassiker zur Behebung derartiger Automationsprobleme ist ein lapidarer Neustart der Steuerzentrale. Das bewirkt häufiger mal Wunder :)


    Wurde die besagte nicht-funktionierende Automation erst kürzlich angelegt und sind die Funktionierenden evtl. schon länger am Start? Zudem könnte derzeit iOS13 einen Strich durch die Rechnung machen. Man liest ja im Forum grad wieder allerhand Merkwürdiges :/


    Ansonsten hatte ich vor einiger Zeit ein ähnliches Problem beim zeitabhängigen Schalten mit einem Aqara-Minischalter. Erst als ich die benötigten Zeitspannen "lückenlos" für 24 Stunden in die Automationen eingetragen hatte, funktionierte es wie gewünscht.


    Ggf. stört ja auch eine weitere "vergessene" Automation und verhindert die vermeintlich Nicht-Funktionierende, weil sich Bedingungen überlagern?! Ich würde deshalb auch einmal überprüfen, was der betroffenene Bewegungsmelder noch so alles auslöst.

    empunkt


    Ich habe eine ähnliche Schaltautomatik über die Controller App angelegt über "Endergebnis hinzufügen" als "Dauer". In meinem Fall wird keine Szene sondern direkt ein Gerät nach 10 Sekunden deaktiviert (Mit Szene sollte das allerdings ebenfalls laufen). Ich weiß grad nicht, ob sich dies vom HomeKit eigenen Deaktivieren nach x Minuten/Sekunden unterscheidet. Das wäre aber ggf. ein Versuch wert (zumindest wenn die Controller App vorhanden ist).

    Hallo phrankme


    Ich denke das Problem kommt dadurch zustande, dass du Automation 1 ohne Zeitspanne angelegt hast, während Automation 2 eine Zeitspanne als Bedingung umfasst, sodass HomeKit manchmal nicht "weiß", ob es 1 oder 2 ausführen soll, denn 1 "darf" ja grundsätzlich auch zwischen 23 und 6 Uhr ausgeführt werden. Hier würde ich in jedem Fall die beiden Automationen insofern konsistent halten, als ich die jeweils fehlenden Bedingungen ergänzen würde, also bspw. in 1 die Zeitspanne 06:01 bis 22:59 als Bedingung hinzufügen und in 2 den Motion Sensor Active Sunset = Off.


    So zumindest habe ich meine sehr ähnlich konzipierten, zahlreichst angelegten Tageszeit-Automationen erfolgreich umgesetzt.

    Übrigens spare ich mir bewusst dabei Zeitangaben in den Schaltautomationen aus und lasse stattdessen mit separaten Zeitsteuerungen ebenfalls virtuelle Schalter für Morgens, Abends, Nachts betätigen. Der Vorteil durch diese "Auslagerung" von Zeitbedingungen ist die bessere Übersicht, da man dann nur noch "Abendschaltung aktiv" als Bedingung eingeben muss, statt eine Zeitspanne. Grade bei mehreren Schaltungen, die zur selben Zeit ausgeführt werden sollen, ist das ein enormer Vorteil. Und sollen später die Zeiten mal geändert werden, muss nur noch an einer Stelle diese Änderung umgestellt werden, statt umständlich sämtliche Automationen durchzugehen und einzeln anzugleichen.

    R

    So unüblich finde ich dieses Szenario in einen Singlehaushalt auch nicht. So ist wirklich nur in den Raum Licht, in den sich Mann/Frau auch befindet.

    Bingo, genau das ist meine Anforderung: Licht nur dort, wo sich jemand befindet ohne unnötig langes Nachleuchten, weil der Sensor noch Minutenlang abwartet.


    Mir auch unbegreiflich, dass eine solche Basisanforderung immer noch nicht zufriedenstelllend realisiert werden kann. Smarthome und Lichtschalter passen irgendwie nicht zusammen 8o

    Das Problem mit deiner 1-Sekunden-Duration ist aber insbesondere, dass du in dem Raum auch nicht 1 Sekunde ruhig sein darfst, da sonst das Licht sofort ausgeht, also nur war für Zappelphillip.8o Genau dafür bzw. dagegen ist da die Duration da, dass selbst wenn man sich mal eine kurze Zeit lang nicht bewegt, das Licht noch eingeschaltet bleibt!

    Nochmal, mein Licht wird nur eingeschaltet, d.h. ein Sensor muss nur kurz eine Bewegung erkennen und danach ist egal, was er erkennt. Dazu gibt es noch diverse komplizierte Bedingungen (die jetzt zu weit führen würden) und alles funzt ganz ohne Zappeln in Perfektion. Problem ist einzig die Situation, ich bin im Raum und gehe kurz in den Flur (Licht im Raum geht aus, im Flur an), um nach dem Einkauf kurz die Tasche in den Flur zu stellen, gehe innerhalb von 10 Sekunden zurück und löse in dieser Zeit eben wegen der zu trägen Duration nix aus und Licht im Raum bleibt aus und ich muss den Schalter bemühen.

    @m4d-maNu Puhh, das ist bei mir etwas aufwändiger gelöst, da ich das Licht im Raum durch den dort befindlichen Sensor nur einschalten lasse. Kommt jemand dazu, passiert nix Neues. Ausgeschaltet wird u.a. durch den Sensor im Flur, der alle meine Räume verbindet. Bin ich allein daheim, funktioniert alles vollautomatisch. Sind mehrere Personen daheim, schalte ich die Automationen durch smarte (Wand)schalter oder per Siri kurzerhand dort aus, wo ich mich länger aufhalte. Im Badezimmer wird diese Automation zusätzlich in dem Moment ausgeschaltet (und somit bleibt das Licht dort an), sobald die Tür geschlossen wird. Beim Tür-Öffnen wird die Automation wiederum aktiviert und das Licht beim Betreten des Flurs wiederum ausgeschaltet…


    So mal grob die Kurzform ;)

    @m4d-maNu Absolut korrekt verstanden ;) Ja, schnelle Bewegungssensoren machen absolut Sinn solange es keine Anwesenheitssensoren gibt, die bezahlbar sind und keine externe Stromversorgung benötigen.


    PhilippCF Aah, habe den Artikel eben erst gelesen. Das wäre mal ein Bastelversuch wert, zumal ich noch so’n Aqara-Ding ungenutzt rumfliegen hab :thumbup:

    würde er jede Sekunde senden, wäre der Stromverbrauch sicherlich deutlich höher als beim 10 Sekunden-Takt bzw. Minuten-Takt.

    Also ich würde mal aus der Hüfte heraus schätzen, dass der Verbrauch im ungünstigsten Falle 10x so hoch wäre, wenn er im Sekundentakt sendete. ;) Wäre ich Sensor-Entwickler, würde ich den Sensor allerdings dem System lediglich Veränderungen mitteilen lassen, also nicht pro Sekunde dieselbe Sendung: Es bewegt sich noch, es bewegt sich noch, es bewegt sich noch,… es bewegt sich nicht mehr, es bewegt sich nicht mehr, es bewegt sich nicht mehr … etcpp. sondern immer nur dann, wenn etwas Neues passiert – diese Statusänderung dann allerdings innerhalb 1 Sekunde. Ich denke, dass dies ohnehin technisch schon so gehandhabt wird. Somit sollte der Energieverbrauch weniger als das 10-fache betragen, da naturgemäß nicht unbedingt jede Sekunde gesendet würde…


    Meine Sensoren zeigen nach 1 Jahr intensiver Nutzung immer noch 100% an. Ich könnte locker damit leben, dass ich häufiger mal ein paar Batterien wechseln muss. Könnte man die Duration (und damit meine ich persönlich die minimale Zeit, die der Sensor himself benötigt, um nach der Erkennung von Bewegungslosigkeit wieder Bewegung erkennt und dies dem System mitteilt) nach Belieben ab 1 Sekunde einstellen, könnte außerdem jeder selbst über die Reaktion und den damit verbundenen Energieverbrauch entscheiden.

    Der Effekt ist, dass HK nach einer Sekunde auf keine Bewegung umspringt und erst nach weiteren 59 Sek. wieder für 1 Sek. auf Bewegung stellt usw.. Also total sinnlos, diese Einstellungsmöglichkeit!

    Also ist das Problem wieder ein HomeKit eigenes? Wobei, nee, kann ja nicht, weil meine Philipse bereits nach 10 Sekunden resetten.


    Wie dem auch sei: Es ist mir ein Rätsel, wieso nun ausgerechnet bei Bewegungssensoren solche "Trägheit" vorgegeben ist. 1 Sekunde sollte schaltungstechnisch doch nicht zuviel verlangt sein :rolleyes: Einen einfachen Hue-Dimmschalter kann ich auch in HomeKit im Sekundentakt schalten.

    Ich bin in der Aqara App unterwegs. Da kann man die Lautstärke bequem unter "More Settings" einstellen. Ton ist allerdings nicht veränderbar.


    Unabhängig davon kann dieser Parameter allerdings auch mit der Controller App gesteuert und damit sogar in HomeKit automatisiert werden. Zu finden unter Geräte -> Aqara Hub-XXXX -> Services -> Aqara Hub-XXXX -> Gateway Volume.

    Das ist ja mal eine hilfreiche Übersicht :thumbup:


    Was ich allerdings beim Vergleich vermisse, ist die jeweilige Angabe der sogenannten Duration, also der minimalen Zeit, die der Sensor benötigt, um nach erkannter Bewegung die nächste Messung durchzuführen.


    Bei Philips HUE sind das bspw. 10 Sekunden für die Bewegunsgerkennung (sowie 4 Minuten für die Helligkeitsmessung, wenn vorher keine Bewegung erkannt wir)

    Beim Aqara Sortiment sind es bereits endlos lange 60 Sekunden für die Bewegunsgerkennung


    Evtl. ist dieses Detail aber auch nur für mich interessant, da ich immer noch Sensoren suche, die eine Duration für die Bewegunserkennung von 1 Sekunde haben ?(

    Hat jemand soetwas schon mal gehabt?

    Ich hatte das im letzten Jahr so ähnlich. In meinem Falle lag’s an einer vollen SD-Speicherkarte. Ausgetauscht gegen eine Größere lief wieder alles und läuft es bis heute.


    Ansonsten sollte die Homebridge-App besser nicht mehr verwendet werden, allein schon deshalb, weil ein Support und eine Weiterentwicklung offenbar vollständig eingestellt wurde, um nicht zu sagen: nie wirklich vorhanden war.


    Außerdem gibt’s mit der bewährten Anleitung von sschuste nicht nur detailreiche Infos zum Thema Homebridge, sondern als Zugabe einen ganz besonderen kostenlosen 24/7-Support in immer wieder erfrischend humorvoller Textform. Einzigartig!

    In einem anderen Forum werden Umfragen Kommentarlos gelöscht

    Auch ’ne Möglichkeit, wenn auch nicht unbedingt fair und förderlich für den/die Umfrager, zumal ja jeder Beitragsleser selbst entscheiden kann, ob er an der Umfrage teilnimmt…


    Immerhin scheinen die besagten Umfragen hier im Forum von realen Studis eingestellt worden zu sein, auch wenn sie "nur einen" Beitrag gepostet haben.

    Hi klingsa


    die von dir erwähnte Verzögerung von 5-20 s erscheint mir doch extrem lange, um nicht zu sagen: viel zu lange. Hast du HUE direkt eingebunden oder über das Homebridge-Plugin?


    Ich habe mehrere solcher Kombinationsschaltungen in HomeKit für diverse Steckdosen sowie umfangreiche Lichtszenen angelegt und habe schlimmstenfalls Verzögerungen von maximal 1 s. In den überwiegenden Schaltsituationen jedoch weit darunter. Da scheint mir bei dir in HomeKit bzw. deiner Automation etwas zu klemmen. Oder eben, wenn dem so ist, in deiner Homebridge-Konfiguration.


    Das AppleTV(4K) als Steuerzentrale ist nach meiner Erfahrung die zuverlässigste und schnellste Lösung für HomeKit. Optimal, wenn eingebunden über LAN. Eine weitere Steuerzentrale wird keine Verbesserung bringen, da immer nur eine Steuerzentrale die Automationen übernimmt und alle weiteren auf Standby geschaltet werden.

    Das doofe an den Apple ist Schuldsache ist, dass nach einen Hue FW Update es geändert wurde und nicht nach einen iOS Update.

    Und genau das ist nach aller Logik der springende Punkt und ich bin einmal mehr bestätigt in der Überzeugung, dass die Hersteller ihre eigene HomeKit-Halbherzigkeit schnell auf Apple schieben (können), weil das am einfachsten ist. „Schuld“ ist nach dieser Logik dennoch allein Philips. Im Falle der Dimmsteckdosen ist das Thema für Philips einfach kein Gedanke in Bezug auf kostspieliger Nachbesserung wert, da ich einfach mal davon ausgehe, dass, bezogen auf die Gesamtanwender von Philips HUE, nur ein mikroskopischer Anteil von diesem Problem betroffen ist. Und solch ein unbedeutender Anteil kann getrost ignoriert werden. Und sein wir ehrlich, welche Produktalternativen zu HUE gibt es derzeit? Für den Massenmarkt ist da nicht viel, um nicht zu sagen keine erwähnenswerte Auswahl. Und alle, die hier im Forum vom Problem in tiefer Enttäuschung betroffen sind, werden vermutlich trotzdem nicht in aller Konsequenz das gesamte HUE Gelumpe verkaufen, um anschließend für alle Zeiten Philips-Produkte zu boykottieren :S


    Ich bin zum Glück nicht von diesem Problem betroffen, habe mich aber trotzdem über das Formular beschwert, denn auch ich bin der Meinung, dass man sich nicht ständig von diversen Herstellern für blöd verkaufen lassen darf.


    Zum smarten Dimmen meiner geliebten klassischen Kohlefadenlampen benutze ich die E27 Adapter von Incipio (direkt ohne Gateway HomeKit kompatibel, belastbar bis 600W), die allerdings inzwischen auch nicht mehr vom Hersteller supported werden. Diese könnte man mit handwerklichem Geschick bestimmt auch in einen Steckdosenverteiler einbauen. Was weitere regulär kaufbare Alternativen in diesem Zusammenhang betrifft, befürchte ich allerdings, dass dimmbare Geräte für klassische Leuchtmittel einfach nicht mehr gefragt sind.