PI / Homebridge Notstrom

  • Hallo zusammen,


    ich habe gerade einen Fehler mit meinem Neato D7 gehabt. Homebridge lief stabil, alles funktioniert aber das Neato Plugin wollte nicht mit dem D7... Egal, der Fehler war offensichtlich eine falsche Systemzeit des PI, ich habe vor ein paar Tagen mal die Sicherung raus gehabt... Wie ich eben gelernt habe läuft die Systemuhr beim PI dann nicht weiter.

    Jetzt stellt sich mir die Frage, wäre es möglich für kleinere Stromausfälle ein „Notstromaggregat“ zu basteln? Ich denke an nichts kompliziertes, um ehrlich zu sein würde ich nur eine große Powerbank zwischen PI und Netzteil hängen. Ginge sicherlich auch für andere Geräte wie meinen Hom.ee.

    Ich bin allerdings nicht sicher was mit der Powerbank passiert wenn sie dauerhaft am Netz hinge, ich könnte mir vorstellen das die Akkus das nicht so toll finden, hinzu kommt das ich nicht weiß ob der PI dann den Strom wirklich aus der Powerbank bekommt oder sie nur dazwischen hängt. Es darf ja wirklich keine Unterbrechung geben...


    Hat sich jemand schon mal mit dem Thema beschäftigt?

  • Also wenn du Stauraum hast und du aber auch alle halbe Jahre mal persönlich bei deinem Technik Kämmerchen wo der Pi drinliegt vorbei schaust

    empfehle ich dir die von dir angedachte Lösung mittels übriger Power Bank.


    Dazu einfach folgendes Kabel https://amzn.to/2BjHSgl einmal an dein Netzteil und einmal an die NICHT an den Strom angeschlossene Powerbank und von da aus dann via microusb Kabel in den Pi :)
    Sehr günstig, sehr einfach und effektiv genug für deine Anwendung.


    Das ganze würde ich erstmal als Testballon laufen lassen um sicherzustellen ob deine Powerbank bei laufendem Netzteil nicht doch entladen wird.

    Nach einer Woche schaust dir das ganze einfach mal an und checkst den Ladezustand deiner PB.... schlimmstenfalls hast du für 5EUR ein YKabel umsonst gekauft.

    Richtig kaputt gehen kann hingegen nichts.

    "SMART HOME" = Ärger und Probleme bewältigen die es ohne erst gar nicht gäbe

  • Ok, mit dem Kabel stelle ich zwei Versorgungen parallel zur Verfügung und muss darauf hoffen das der PI das Netzteil wählt und die Powerbank sich nicht entlädt. Dafür muss ich sie alle halbe Jahre checken... Was nicht grundsätzlich ein Problem wäre solange der PI nur im Notfall drauf zugreift.

    Was ist das Problem mit der von mir vorgeschlagenen Idee? Ich habe inzwischen auch ein bisschen recherchiert und Beispiele wie dieses gefunden. Allerdings meistens mit dem Vermerk das die P-Bank eine gute Ladekontrolle benötigt u d mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen ist.

  • Ok, mit dem Kabel stelle ich zwei Versorgungen parallel zur Verfügung und muss darauf hoffen das der PI das Netzteil wählt und die Powerbank sich nicht entlädt. Dafür muss ich sie alle halbe Jahre checken... Was nicht grundsätzlich ein Problem wäre solange der PI nur im Notfall drauf zugreift.

    Was ist das Problem mit der von mir vorgeschlagenen Idee? Ich habe inzwischen auch ein bisschen recherchiert und Beispiele wie dieses gefunden. Allerdings meistens mit dem Vermerk das die P-Bank eine gute Ladekontrolle benötigt u d mit erhöhtem Verschleiß zu rechnen ist.

    Deine oben genannte Lösung geht natürlich!

    Jedoch ist sie mit mehr Aufwand verbunden, ich hätte nicht so viel Vertrauen in die chinesische Ladekontrolle deiner PBank um sie 24/7 am Netz zu betreiben, da würde ich jede Woche gespannt in den Technikraum schauen ob er denn schon vollkommen ausgebrannt ist.

    Und das allein ist Grund genug für mich keine weitere Minute in diese Richtung weiterzudenken....


    Aber praktisch muss es dafür weder eine große Powerbank sein noch irgendeine großartig spezielle, einzig und allein muss der Controller es erlauben während des Ladevorgangs auch aus den USB Buchsen Strom zu ziehen und schon könntest du es genau so umsetzen wie du es in Post #1 beschrieben hast.

    Deine Befürchtung mit einer Art Totzeit zum Zeitpunkt der Unterbrechung kann ich dir nehmen... das wird es nicht geben.


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    Zugegebenermaßen ist meine Lösung auch lediglich eine schnelle und sehr grobe Vorgehensweise.
    UND sie geht auch nur wenn das Spannungsniveau von der PB geringfügig niedriger ist wie die vom Netzteil.... daher wie eben gesagt ein Versuch wert und ein klein wenig ein Glücksfall.




    Eine aufwendigere Vorgehensweise die auch mit Investition verbunden ist wäre dann natürlich eben sowas wie es smartHansen beschreibt.

    Und 30EUR sind ja überschaubar, eine ausgehende Brand Gefahr von einer Batterie ist extrem überschaubar und die Problematik mit der Selbstentladung hält sich auch in Grenzen :)

    "SMART HOME" = Ärger und Probleme bewältigen die es ohne erst gar nicht gäbe

  • Wie ich eben gelernt habe läuft die Systemuhr beim PI dann nicht weiter.

    Der PI holt sich doch beim Hochfahren die aktuelle Uhrzeit, vielleicht solltest du da mal ansetzen und nach der Fehlerursache suchen. So eine dauerstromversorgte Powerbank käme für mich nicht in Frage.

    1. Raspberry Pi3, Homebridge, Elgato (Energy, Room, Weather, Motion), Koogeek (Plug), Shelly 1, Tradfri, EZcontrol XS1

    2. Raspberry Pi3B+, LibreELEC, HDHomeRun Expand

  • Der PI holt sich doch beim Hochfahren die aktuelle Uhrzeit, vielleicht solltest du da mal ansetzen und nach der Fehlerursache suchen. So eine dauerstromversorgte Powerbank käme für mich nicht in Frage.

    Vielleicht habe ich falsch gelesen aber meine Info ist das der PI keine systeminterne Uhr hat und auch nichts nach dem Reboot aktualisiert, das macht er nur einmalig bei der Ersteinrichtung. Um sich die aktuelle Uhrzeit aus dem Netz zu ziehen wird ein extra Programm benötigt. Ich will aber nicht erneut was installieren...


    Der Uhrzeit-Bug war allerdings nur der ausschlaggebende Grund mich mit dem Thema im generellen zu beschäftigen. Es kann ja auch andere Konsequenzen haben z.B. das das PI Dateisystem bei kurzfristigen Stromausfällen beschädigt wird und er nicht mehr selbstständig hochfährt...

    Je nachdem welche Systeme ich an meinem PI hängen habe macht das doch Sinn, oder?

  • Kurzes Update:


    Ich habe jetzt mal alle meine Powerbanks getestet, es haben sich ein paar angesammelt aber nur eine ist überhaupt in der Lage gleichzeitig zu laden und zu entladen. Alle anderen stellen sofort auf „laden“ sobald ich sie an den Strom gebe...


    Ich werde sie jetzt mal an einem Verbraucher (altes Handy)t esten und gucken was passiert, sowohl mit ihrem eigenen Ladezustand, dem des Handys, der Hitzeentwicklung und was mir noch auffällt. Wenn ich keine Auffälligkeiten bemerke werde ich es am PI probieren...

  • Nochmal ein kurzes Update...

    Ich habe ja nur eine Powerbank im Bestand die gleichzeitig laden und entladen kann.

    Ich habe sie ein paar Tage getestet, es gab keine Probleme mit Wärme oder irgendwas ähnlichem, es schien auf den ersten Blick alles einwandfrei zu funktionieren...

    Dann habe ich aber festgestellt dass die Powerbank, wenn ich sie zeitgleich zum laden und entladen einstecke, immer einen Ladestand von 99% angezeigt hat. Nach einiger Zeit, mind. 24 Stunden oder länger, hat sie dann auf FULL geschaltet. Von dem Moment an hat sie nicht mehr entladen sondern nur den eigenen Ladestand FULL gehalten. Erst ein ein- und ausstecken aller Kabel hat dazu geführt dass sie wieder bei 99% stand, somit zeitgleich geladen und entladen hat und als Notstromaggregat funktionierte...

    Ich würde sagen der Versuch ist (in dieser Anordnung) gescheitert, ich werde mal schauen ob ich nun entweder auf die „Kabellösung“ die oben genannt wurde umsteige oder in eine USV Erweiterung investiere...

  • Den hier finde ich interessant: https://amzn.to/2PHqPrQ


    Ne "bessere" Powerbank die gleichzeitig lädt und entlädt.