Amazon Echo mit oder ohne Hub?

  • Hallo Leute, ich bräuchte mal wieder Euren Rat. Ich habe bis jetzt einige hue lampen, raspberry (ist ja klar), und steuere mein zuhause immer smarter.

    Nun fehlt mir aber irgendwie sowas wie amazo echo eben. Alexa spiel mal musik.... etc. Ich überlege alo mir einen echo zu kaufen. Aber...... WELCHEN????

    1. generation, 2. generation, mit hub ohne hub ....... ich blick da nicht durch. Irgendwie lese ichn hier dass alexa und smartkit sich wohl nicht vertragen?

    Ist es denn dann überhaupt möglich ein echo mit einzubinden um auf zuruf geräte zu steuern? Dann die Frage mit oder ohne hub? Also da blick ich noch nicht ganz durch. Kann mich da jemand etwas aufklären?


    Danke

  • Jembalaja


    Ich selber habe „nur“ den echo dot der 1. Generation. Es kommt immer darauf an, welche Geräte du dir noch anschaffen willst und was du per Sprachbefehl steuern magst.

    Es gibt viele Geräte, welche sowohl homekit-kompatibel bzw. homebridge-kompatibel sind und über alexa angesprochen werden könen.

    Ich habe auch hue, lightify über hue, harmony-hub, tado, ikea tradfri, ifttt bei mir alexa-skill aktiviert.


    Zusätzlich gibt es noch die alexa-homebride, welche ich aktuell gar nicht mehr benötige.


    Optimal ist natürlich der home-pod von apple, der mir aber rein für siri noch zu teuer ist, da ich eigentlich bereits lautsprecher verwende....


    Aktuell nutze ich alexa „sinnvoll“ um licht an und auszuschalten oder den fernseher, digitalrado etc. anzuschalten.


    z.b. wenn ich wissen will, welche temperatur in einem zimmer herrscht oder ich diese verändern möchte, greife ich zum iphone.

  • Mich treibt hier eher ein grundsätzliches Problem um. Was ich bisher so über Sprachassistenten anderer Hersteller gelesen habe, hören die mir einfach zuviel zu und sind auch noch ziemliche Petzen. Deren Geschäftsmodell ist einfach ein anderes. Da ist es dann halt nicht mehr so gut um die Privatsphäre bestellt!

  • Habe ich mal aus einem Artikel kopiert, suche aber noch mehr zu dem Thema:


    Wie die anderen Anbieter versucht Microso , sei- nen Assistenten mit seinen Diensten und Anwen- dungen zu verzahnen. Cortana ö net, wenn es eine Frage nicht direkt beantworten kann (und das pas- siert recht häufig), den hauseigenen Browser Edge mit der Suchmaschine Bing. Das lässt sich auch nicht umstellen – ein echter Nachteil.

    Anders als Amazon und Google konnte Microso bisher nicht viele Entwickler um sich scharen, die Erweiterungen für seinen Assistenten beisteuern. Microso stellt dafür zwar eine Programmier- schnittstelle bereit, bislang sind aber nur weniger als 100 Skills für die englische Sprache zusammen- gekommen – und überhaupt keine deutschen.

    Diese Schwäche von Cortana ist wohl einer der Gründe für eine ungewöhnliche Kooperation, die für viel Aufsehen unter Beobachtern gesorgt hat. So kündigten Microso und Amazon an, ihre beiden

    Sprachassistentinnen noch im Laufe des Jahres mit- einander sprechen zu lassen. Der Nutzer kann dann also Alexa per Sprachkommando anweisen, Cor- tana zu ö nen. Auf einem Windows-10-Gerät ist es wiederum möglich, Alexa zu befragen.

    Amazon-Chef Je Bezos glaubt, dass die digita- len Assistentinnen sich mit ihren jeweiligen Stär- ken gut ergänzen werden. Alexa-Nutzer sollen von Cortanas enger Verzahnung mit Microso -O ce- Produkten profitieren und etwa Termine eintragen, den Kalender durchsuchen oder eine Erinnerung anlegen können. Cortana-Nutzer steuern über Alexa ihr Smart Home und kaufen bei Amazon ein.

    Durch die Partnerscha findet Cortana zudem ein Zuhause in den smarten Echo-Lautsprechern und zieht darauf in die Wohnzimmer ein. Microso selbst hat bislang keine derartigen Geräte im Programm. Es stellt aber ein passendes API bereit. So hat Har- man Kardon für den Herbst den Lautsprecher Invoke vorgestellt, in dem Cortana ihren Dienst verrichtet.

  • Deshalb bauen Amazon, Microsoft & Co. mit Hochdruck ihre Assistenten und deren Ökosys-

    teme aus. So hat Microsoft-Chef Satya Nadella ganz offen erklärt, dass es für ihn die Hauptprio- rität habe, Cortana auf möglichst viele Geräte zu bringen. Für Verbraucher bedeutet diese Entwicklung zu- nächst einmal viel Positives: Die Hersteller werden sich darum bemühen, ihre Assistenten noch smar- ter zu machen und noch bestehende Inkompatibi- litäten schnell aus der Welt zu scha en. Die neuen neugierigen Mitbewohner werfen aber auch neue rechtliche Fragen auf: Was geschieht mit den mit- geschnittenen Eingaben? Und unter welchen Bedingungen ist eine Bestellung mit Alexa eigent- lich verbindlich? Der Artikel ab Seite 40 klärt diese Fragen.

  • Begehrlichkeiten

    Nicht nur die Konzerne selbst haben Zugriff auf die zum Teil intimen Informationen von Nutzern, son-

    dern auch diverse US-amerikanische Dienste und Behörden. So haben US-Polizisten in einem Straf- verfahren Ende 2016 neben den Daten eines smar- ten Wasserzählers auch die von einem Amazon Echo übertragenen Informationen ausgewertet, um den Täter eines Gewaltverbrechens zu ermitteln.

    Neben den Sprachaufzeichnungen senden die Assistenten jede Menge weiterer Informationen in die Clouds, etwa IP-Adressen, Daten zu Hard- und So ware oder Such- und Shopping-Informationen. Amazon nennt auch explizit Metadaten zum Inhalt, den Standort und Diagnosedaten als erfasste In- halte. Ob die Aussagen dazu in den Datenschutzer- klärungen erschöpfend sind, bleibt unklar.

    Intransparent ist insbesondere, zu welchen Zwe- cken die Anbieter all diese Daten verwenden. So verspricht Google treuherzig, man nutze sie „in ers- ter Linie“ dazu, die Dienste zu optimieren. So könne man etwa „bessere Suchergebnisse und zeitnahe Verkehrsinformationen“ anbieten. Auch wolle man damit den Anwender „vor Malware, Phishing und anderen verdächtigen Aktivitäten schützen“. Aller- dings finden sich bei Google auch Hinweise darauf, dass man mithilfe von automatisierten Systemen „Ihre Inhalte (einschließlich E-Mails)“ analysiert, um relevante Produktfunktionen wie personalisierte Suchergebnisse oder personalisierte Werbung be- reitzustellen.

    Gerade diese mangelnde Transparenz bei der Nutzung der personenbezogenen Daten rief bei der Einführung von Amazon Echo auch die Bundesbe- au ragte für Datenschutz, Andrea Voßho , auf den Plan. Intelligente Sprachassistenten, die ihre Um-

    gebung ständig belauschen, seien aus Sicht des Datenschutzes kritisch zu bewerten, erklärte sie. Für Nutzer sei nicht ausreichend nachvollziehbar, „wie, in welchem Umfang und wo die erfassten Informa- tionen verarbeitet werden“.

  • ct Smart Home, Heise. Und nochmal:

    Nicht nur die Konzerne selbst haben Zugriff auf die zum Teil intimen Informationen von Nutzern, son-

    dern auch diverse US-amerikanische Dienste und Behörden. So haben US-Polizisten in einem Straf- verfahren Ende 2016 neben den Daten eines smar- ten Wasserzählers auch die von einem Amazon Echo übertragenen Informationen ausgewertet, um den Täter eines Gewaltverbrechens zu ermitteln.

    Neben den Sprachaufzeichnungen senden die Assistenten jede Menge weiterer Informationen in die Clouds,

  • Doch, wenn man sich informiert schon:

    Hintergrund

    Es geht um einen Mord an einen ehemaligen Polizeibeamten aus Georgia im Jahr 2015. Er wurde tot in der Badewanne eines Freundes gefunden - der die Polizei rief, nachdem er den bewusstlosen Körper gefunden habe. Es sei ein Unfall gewesen sagte dieser Freund, aber Spuren an der Leiche und Blut neben der Badewanne deuteten auf ein Gewaltverbrechen hin.



    Ein Echo-Lautsprecher war in der Nähe der Badewanne aufgestellt und spielte Streaming-Musik ab. Die Behörden hoffen nun, dass der Lautsprecher zufällig mit einem Schlüsselwort aktiviert wurde und die in Amazons Datenzentren gespeicherten Aufzeichnungen weitere Informationen zum Todeszeitpunkt und den Todesumständen liefern könnten.


    Amazon Echo zeichnet nur Toninformationen auf, wenn es das Schlüsselwort "Alexa" hört. Die Aufzeichnungen werden an ein Amazon-Rechenzentrum übertragen und verbleiben dort, bis sie vom Kunden gelöscht werden. Allerdings sei es laut unseren Kollegen von Engadget US nicht ungewöhnlich, dass das Gerät auch versehentlich auf Aufnahme schaltet und so zufällige Geräusche an die Amazon-Rechenzentren überträgt.

    Der Fall wirft viele Fragen zur Datensicherheit und dem Datenschutz auf. Sollten all die vernetzten Sensoren in unserem Alltag auch nachträglich zu Überwachungswerkzeugen umdefiniert werden können - ein großer Lauschangriff durch die Hintertür?