Beiträge von Edward J. Nately III

    Wie groß ist denn die erzielbare Energieeinsparung? Warmwasserspeicher sind in der Regel gut wärmegedämmt und haben nur geringe Transmissionswärmeverluste. Sie stundenweise aus- und wieder einzuschalten erscheint mir wenig sinnvoll. Bei längerer Abwesenheit wie z.B. im Urlaub mag das anders sein - sehr kurzzeitige Aktionen erscheinen mir aber (in Anbetracht der Trägheit von Wärmeprozessen) wenig zielführend. Wie groß ist denn der Unterschied zwischen "eingeschaltet lassen" und "ausschalten und wieder hochheizen" im Tagesverlauf?


    Abgesehen davon sind die wenigsten Relais in den kleinen, smarten Switches für dauerhaftes Schalten von Lasten im Bereich von 10A geeignet. Selbst wenn ein Shelly nur 12 Oiroh kostet, wird die Brühe somit schnell teurer, als das Fleisch.

    Aber dagegen spricht doch, dass mit den Halogen alles gut und normal lief?


    Wenn durch den Glühwendel einer Halogenlampe 16 µA fleißen, hat das die gleiche Wirkung, wie ein Mückenstich in einen Elefantenhintern! Eine 20 Watt - Lampe genehmigt sich bei 12 Volt etwa 1,6 Ampere, hat mit 7 Ohm also kaum Widerstand, wohingegen die LED, bzw. das davorliegende Schaltnetzteil schon bei einem Hunderttausendstel jenes Stromes erste Regungen zeigen können. Der Blindstrom floss auch damals durch die Glühfäden deiner Halogenlampen, nur war er 100.000 fach zu schwach, um die Wendel auch nur im Entferntesten zum Glühen zu bringen.

    Aber ich verstehe immer noch nicht, was da „im Argen“ sein soll.


    Zum Beispiel könnte der Neutralleiter und nicht (wie üblich) die Phase geschaltet sein. Dann hat die Phase Dauerstrom und kann kapazitiv gegen alles ableiten, was geerdet ist. Das sind sogenannte Blindströme (keine Kriechströme). Wechselspannung hat die in der Leistungselektrik unerwünschte Eigenschaft, auch bei bester Isolation über die Leitungen Blindstrom zu generieren. Mehradrige Kabel sind immer auch Kondensatoren und Kondensatoren leiten Wechselstrom. Da die Kapazitäten sehr klein sind (ab 100pF/m), ist auch der kapazitive Widerstand sehr groß und die Blindströme entsprechend winzig. Ist der Verbraucher aber hochohmig (siehe Multimeter) und will schon bei wenigen µA anspringen, glimmt er lustig vor sich hin oder blitz kurz auf, wenn etwa ein Kondensator im Inneren genug Ladung erreicht hat. Wenn Du Pech hast, zeigt sich ein ähnliches Verhalten auch mit den Hochvolt-Halogenlampen in GU10. Anstatt jetzt dauernd neues Garaffel zu bestellen, solltest Du besser die Ursache von einem Fachmann beseitigen lassen. Ich frickel auch nicht an der Gasinstallation - einfach weil ich diesbezüglich keine Kenntnisse habe. Man kann Blindströme auch über einen Widerstand killen, aber man sollte immer wissen, was man da tut.

    Ist das so ein Unterschied, zwischen Halogen und LED?


    Nein, das ist Physik. Vier gleiche Verbraucher in Reihe an einer Spannungsquelle bekommen je ein Viertel der Spannung.


    Zitat

    Muss schauen, ob ich die Kabel in der abgehängten Decke überhaupt neu gezogen bekomme.


    Ich glaube nicht, daß die vier 12V Halogenstrahler in Reihe geschaltet waren. Dann hätten sie an einem 48V-Trafo hängen müssen.


    Nimm mal einen der LED-Spots und hänge den einzeln an das Netzteil. Also 12V- an 12V- und schau mal, was passiert.

    Oder sitzt du an den mac um das Licht an zu machen ? 😊


    So manchem ist am Mac schon ein Licht aufgegangen. Zum Beispiel, wie zweckmäßig eine in beide Richtungen gut funktionierende Datensicherung aussehen kann.


    Zitat

    Ich nutze Computer viel zu selten um mir einen teuren mac zu kaufen, aber iPad, iPhone und Apple Watch ist vorhanden was das alles steuern soll.


    Hab gestern bei einem Bekannten an einem iMac von 2009 gesessen. Der lief zwar nur unter HighSierra, dafür aber (und selbst ohne nachgerüstete SSD) noch schnell genug für Alltagsaufgaben. Kostet gebraucht weniger als eine neue AppleWatch.

    Nein, die Klemmen sind allerhöchstenfalls mit der Betriebsspannung von 6 oder 12 V belegt, da darf kein echter 230er rein, sonst rauchts!


    Logisch, daher die beiden Relais zur Potentialtrennung. Es gibt welche, deren Spule mit 230V Wechselspannung angesteuert werden. Finder hat da nette Teile mit Wechselfassungen für Hutschiene. Die Kontakte eines solchen Koppelrelais sind selbstverständlich potentialfrei.

    Ja, das ist es in der Tat 🙈 schlecht für den Akku aber soll ja immer zur Verfügung stehen können.


    Hab mein iPad in einer Wandhalterung nahezu immer am Netzteil. Hat den Akku gesundheitlich bislang kaum beeindruckt. Außerdem gibt es in iOS mittlerweile die Funktion "Optimiertes Laden".


    Als HomeKit-Zentrale soll (dem Vernehmen nach) das iPad jedoch nur suboptimal reüssieren.

    Gut, das ist zu bewerksstelligen. Alles, wozu man keinen Windows PC braucht oder einen Raspberry, geht.


    Mal nix gegen die Raspis! Nie waren sie so wertvoll, wie heute.


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    Aber: Laut der Anleitung muss der Shelly unter Wechselspannung stehen, um konfiguriert werden zu können.


    Ggf. auch im Betrieb. Die Wago-Klemmen da in Deinem Kasterl führen doch sicherlich 230V?


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    Das soll er aber ja grade NICHT, wenn er die 6 Volt Hendltüre mal schalten soll :) – oder sind die "dry contacts" dann im Relais dahinter erst verwirklichbar?


    "Dry" wird das Ganze erst hinter den Relais, die als Potentialtrenner noch dranzuhängen wären. Davor ist auf Berührungsschutz zu achten! Bis dahin kannst Du das Experiment auch jenseits des Hünerstalls aufsetzen. Braucht halt nur WLAN und 230V. Und nimm besser den 2.5er Shelly, häng zum Testen zwei Lampen dran. Erst wenn das klappt, tauschst Du diese Funzeln gegen zwei Relais und prömpelst das dann in die Eierwerkstatt.

    Okay, da bin ich dann der dankbare Bastler, wenn ich jetzt noch wüsste, welcher dieser es ist


    Der hier war gemeint. Aber nimm besser den, dann sind für "hoch" und "runter" die Schalter getrennt.


    Zitat

    Ich möchte als Laie da einfach die Drähte aus dem Türsteuerungsgerät anklemmen und den Button "programmieren"


    So einfach ist es nicht, aber zum Einstieg in die Materie kannst Du Dir ja mal nen Shelly zum Experimentieren zulegen, ihn OTA flashen und ins Homekit hängen. Wenn er beim smarten Schalten dann "Bing" macht, sind wir stolz auf die ersten Erfolge. Die Sache mit den Relais kommt später.

    Die Hühnerstalltür, die sich nach Timer und Aussenlicht automatisch öffnet und schließt, hat auch einen Wechselschalteranschluss.


    Und somit sicher auch Endlagenschalter. Dann kannst Du das mit einem Shelly1 lösen - vorausgesetzt, die Hühner haben WLAN in ihrem Stall :).


    Um aus dem Schließer des Shellys nen Wechsler zu machen, schaltest Du enfach ein Relais mit Wechselkontakten dahinter. Oder Du nimmst nen 2.5er Shelly, der ist aber nicht potentialfrei. Dann brauchst Du zwei Relais zum Entkoppeln.


    Zitat

    Hühner haben im allgemeinen ein schlechtes Antizipationsvermögen dafür, was ihnen gut tut oder schadet


    Und ich dachte, sie ähneln nur im Balzverhalten dem Menschen.

    Interessanter Ansatz mit der Lichtschranke. Kannst du mal erläutern wie du es genau mit dem Aqara Kontakt verbunden hast?


    So wie ich Bananajoe verstanden habe, entfernt er den Reed-Kontakt und führt über die zwei freigewordenen Anschlüsse je einen Draht nach außen, um alternative Auslöser anzuschließen. Das können Microschalter, Klingeltaster, Relaiskontakte oder sonstige (spannungsfreie!) Schalter sein.


    Da der Aqara-Sensor schon sehr klein ist, fäll das Reed-Röhrchen erst recht winzig aus. Ist also nix für Grobmotoriker mit zittrigen Händen, riesigen Brateisen und Lötfett im Kanister.


    Zitat

    Wie sieht das mit der Stromversorgung aus?


    Im Sensor steckt eine CR1632. Die Anschlüsse für diese Knopfzelle kann man natürlich auch rausführen und mit 3V belegen, die man sich aus der übrigen Beschaltung abgreift. Dann ist der Umbau wartungsfrei.


    Feine Sache das - mit einer Einschränkung: Schnelle Schaltfolgen lassen sich damit nicht detektieren, da der Sensor nur aller 90 sek auslöst (so er denn getriggert wird).