Beiträge von sschuste

    Vom Prizip müsste es doch egal sein, welches Image ich auf dem Pi habe. Die Konfiguration mit dieser JSON-Geschichte dürfte ja gleich sein. Falls es irgendwem daran hindert mir zu helfen, kann ich auch gerne nochmal die Rapsberry-Karte reinstecken, möchte das aber eigentlich ungern.

    Das ist schon richtig, dass es vom Prinzip her egal sein müsste, welches Image du benutzt. Dummerweise sind es immer die Details, die zu Unverständnis führen. Ein Beispiel:


    Die Homebridge wird eigentlich mit dem Befehl homebridge gestartet. Ist man auf einem Raspi als User pi eingeloggt, versucht die Homebridge die Konfiguration in /home/pi/.homebridge/config.json zu laden. Ist man als User hoobs eingeloggt, versucht die Homebridge die Konfiguration in /home/hoobs/.homebridge/config.json zu laden. Startet man die Homebridge als root, ist es /root/.homebridge/config.json.


    Der Pfad zur Konfiguration ist also vom User abhängig, der die Homebridge startet. Saublöd. Glücklicherweise kann man einen Pfad setzen, an dem die Homebridge suchen (und finden) soll, nämlich mit homebridge -U <path>. Die Smartapfel-Anleitung verwendet als Konfigurationsverzeichnis /var/homebridge, also lautet der Aufruf der Homebridge hier immer homebridge -U /var/homebridge.


    Blöderweise kann der Pfad auch sonstwie lauten. Die Homebridge-Entwickler haben sich auf ihrem Image für /var/lib/homebridge entschieden. Wo die config.json bei Hoobs liegt, weiß ich nicht. Noch woanders.


    Wenn man dem Standard unter Linux folgen wollte, müsste der ganze Scherbel in /var/opt/homebridge/config.json gespeichert werden. Das wäre zwar die absolut richtige Stelle, aber die benutzt auch absolut niemand. Soviel also zu Standards.


    Je nachdem, was man im Internet so liest, bekommt man auf weiterführenden Hilfeseiten oder Pluginseiten erzählt, man müsse also /home/pi/.homebridge/config.json oder /root/.homebridge/config.json oder /var/lib/homebridge/config.json bearbeiten - völliger Unsinn, wenn es deine Installation betrifft (oder meine). Der gemeine Anfänger fällt darauf sowieso rein und staunt dann, das jedwede Änderung von seiner Homebridge ignoriert wird.


    Über unterschiedliche Node-Versionen will ich lieber schweigen. Das ist dann noch ein ganz anderes Thema. Und dass Hoobs eine vom Standard abweichende, erweiterte config.json hat, ist dann noch eine dritte Story.

    Ich muss doch dem Plugin eine ip mitteilen. Und das geht doch nur mittels Port Weiterleitung.

    Eine Port-Weiterleitung würde ich nur dann machen, wenn mein Leben nichts anderes mehr zu bieten hat. Ich glaube aber, dass das mit DS-Lite eh nicht geht, weiß es aber nicht genau. Das Durchlöchern meines Routers mit Port-Weiterleitungen steht bei mir nicht so im Fokus.


    Du hast natürlich recht: die IP deines Raspi ist von außerhalb deines Netzes nicht erreichbar. Der Webhook würde daher nur funktionieren, wenn du dich innerhalb deines WLANs befindest. Was genau willst du denn überhaupt machen? Ich finde keinen Post von dir, der das erläutert, meine aber so einen gesehen zu haben. Aber bei der Masse von Posts, die ich hier lese, kommt mein Boomer-Hirn ganz schon durcheinander.

    Bei mir kam die Meldung: homebridge.service: Main process exited, code=exited, status=143/n/a

    Hat nichts zu bedeuten, zumindest nicht ohne den restlichen Kontext. Die Meldung bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Homebridge nicht hundertprozentig funktioniert. Um überhaupt feststellen zu können, was genau nicht funktioniert hat, ist eine einzige Logzeile zu wenig.

    Auf der Homepage steht, dass dieses Plugin eine Abhängigkeit zu "request" hat. Leider ist dieses Modul deprecated/ausgelaufen

    Das ist zwar außerordentlich schade, aber nur weil etwas nicht weiterentwickelt wird, heißt das noch lange nicht, dass es nicht mehr funktioniert. Die empfehlenswerteste Marschrichtung ab hier wäre: ignoriere das. Es wird dir auch bei anderen Plugins begegnen und es ist Aufgabe der Pluginentwickler, das gelegentlich zu verbessern.

    Sehr schön. Gefällt mir. Natürlich hab ich immer was zu maulen. Das Skript sollte besser in /usr/local/bin/haustuer.sh liegen anstatt in /home/pi/snapshot/haustuer.sh. Da liegt es dann "globaler". Zwar erlauben es die laschen Rechteeinstellungen von Rasbian, dass dein Pfad auch funktioniert, was aber sofort zu Problemen führt, sollte sich das mal ändern.


    Hintergrund ist, dass dein Skript im Homeverzeichnis von pi liegt. Normalerweise ist das ein abgeschlossener Bereich, auf den nur pi und root zugreifen können. Der User, unter dem aber viele Homebridges laufen, heißt homebridge, und wenn das Verzeichnis von pi anständig dicht gemacht wäre (was es nicht ist, aber der Ordnung halber aber sein sollte), könnte die Homebridge dieses Skript nicht mehr ausführen. Auf das Verzeichnis /usr/local/bin und seinen Inhalt dagegen können alle User zugreifen.

    Und egal, was weiterführende Anleitungen schreiben: deine Konfiguration ist immer in /var/homebridge/config.json und nie in /root/.homebridge/config.json oder /home/pi/.homebridge/config.json oder irgendwo anders.


    Ich empfehle das Bearbeiten der config.json immer per Webbrowser, dann musst du dich gar nicht darum kümmern, wo sie nun herumgammelt. Ich mache es selbst in 95% der Fälle so.

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