Meiner langjährigen Erfahrung nach teilt sich die HomeKit-Anwenderschaft in drei verschiedene Problemlösungstypen:
- [A] Aktiver Typ: Lebt nach dem Grundsatz "Reboot tut gut" und glaubt, er könne durch irgendwelche Handlungen irgendeinen Einfluss auf die Funktionsweise von HomeKit nehmen. Der aktive Typ startet zunächst das betreffende smarte Gerät neu, danach alle Steuerzentralen, danach alle anderen smarten Geräte, dann alle iPhones, iPads und Macs und zum Schluss alle Netzwerkkomponenten wie Switches und Router. Ein kleiner Teil des aktiven Typs ruft sogar die Stadtwerke an mit der Bitte, kurz den Strom im ganzen Viertel aus- und dann wieder einzuschalten. Diese Vorgehensweise hilft tatsächlich nach ein paar Tagen.
- [B] Cholerischer Typ: Schreit seine Geräte an. Das hilft nicht unmittelbar, diese Geräte zur ordnungsgemäßen Funktion zu bringen, aber es verhindert Hirnschlag durch leise in sich reingefressenes Leid. Diese Vorgehensweise hilft tatsächlich nach ein paar Tagen.
- [C] Resignierter Typ: Setzt ein tief enttäuschtes Gesicht auf und begibt sich in Duldungsstarre. Er verbringt seine Zeit mit stoischem Warten auf das alleinige Verschwinden der Probleme. Diese Vorgehensweise hilft tatsächlich nach ein paar Tagen.
Die Verteilung dieser Typen ist sehr unterschiedlich. Den mit Abstand größten Anteil an den Problemlösungstypen stellt der aktive Typ.
Das mag dir jetzt nicht weiterhelfen, aber nach meiner Erfahrung verschwinden urplötzlich auftretende HomeKit-Probleme auch genauso urplötzlich wieder, egal was man macht. Gelegentlich hilft es, die aktive Steuerzentrale durch eine andere zu ersetzen, was natürlich nur geht, wenn man mehrere Steuerzentralen hat, also beispielsweise mehrere AppleTVs oder HomePods.
Ich gehöre übrigens zu Typ C.