Beiträge von Edward J. Nately III

    Klar, man kann alles mögliche "versmarten". Nur was technisch möglich ist, ist nicht notwendigerweise sinnvoll.


    Ich bin an den Mengen von Fernbedienungen verzweifelt, mit denen man im Heimkino herumjongliert. Rollo, Beamer, AV-Verstärker, Subwoover, diverse Zuspieler, etc.


    Weil meine Gerätschaft fast ausnahmslos auf Infrarot hört, lag es nahe, die Bedienung zu zentralisieren. Daß mit dem Broadlink auch die Möglichkeit besteht, die Funktionen in die Heimautomation zu bekommen, war dabei zunächst gar nicht entscheidend. Allerdings hat sich das Einschalten der Anlage per Homekit als bequem erwiesen.


    Licht etwas aufdimmen

    Rollo runter

    Beamer an

    Lattenrost in Filmkuckposition

    AV-Receiver an

    WD-TV-live an (der weckt dann den Fileserver)

    Filmgong als Zeichen an die Familie

    Licht herunterdimmen

    Der S6 kommt mit Martini und Chips herangerollt (just kidding ;) )


    Und möchte man sich das wirklich mit Touch-Screen (iPhone) antun und den Mitbewohner:innen zumunten? Liegt am Ende nicht doch noch eine Hardkey-Fernbedienung auf dem Tisch?


    Das ist in der Tat ne gute Frage. Im Dunkeln ist zwar gut Munkeln, es geht aber nichts über die Haptik einer Fernbedienung mit richtigen Tasten. Um mit dem Streaming-Client durch die Verzeichnisse des Fileservers zu navigieren, nehm ich auch die alte Fernbedienung des WD-TV-live. Hoch-runter-links-rechts-ok-esc sind blind bedienbar. Da kann kein TouchScreen mithalten und da gibt es auch nichts zu automatisieren, wie etwa bezüglich der o.g. Einschalt-Orgie.


    Wie soll der AVR oder TV oder Beamer die verschiedenen Eingangssignale verarbeiten?


    So, wie man das dem AVR per IR befiehlt. Als zentraler HDMI-HUB kann der das doch umschalten. Und mein Beamer hängt ja nur als "dummes Terminal" am Ausgang.


    Und einen Beamer hard auszuschalten ist der Tod jeder Lampe.


    Das steht außer Frage. Aber auch der läßt sich über IR per Broadlink ordnungsgemäß ausschalten. Solche Fernbedienungen hab ich nur noch als Backup im Schrank liegen.


    Grundsätzlich sollte man sich in einem Smart Home zuallererst mal Gedanken machen, was wie & wann gesteuert und automatisch ablaufen soll, welche Logiken dahinterstehen, wo manueller Eingriff gewünscht und sinnvoll ist.


    So ist es. Nicht alles was kann, soll auch müssen.

    Gibt es Schalter die ohne das ich mir einen Gateway kaufe die Glühbirnen ausschalten, ohne sie stromlos zu schalten?


    Ja, es gibt "smarte" Schalter, die auch ohne Bridge über WLAN in Homekit funktionieren. Für smarte Lampen sind die allerdings weniger geeignet. Entweder ist der Schalter "smart", um damit herkömmliche Leuchtmittel zu steuern oder die "Birne" ist "smart". Letztere hat ihren Schalter ja mit an Bord und muß dauerhaft an Spannung hängen, um auch im Standby den Einschaltbefehl entgegennehmen zu können.

    Auch von mir ein frohes (hoffentlich entwurmtes) 2022!


    On topic stellt sich die Frage:

    Hey Siri, welche guten Vorsätze hast Du für das neue Jahr?





    Ein gewisses Problembewußtsein scheint also vorhanden zu sein.

    Deswegen hab ich ihn ebenfalls mittels Ikea Birne (hab da nur die Deckenlampe drin) + Aqara Sensor smart gemacht.


    Ok, neue Perspektive: Wenn im begehbaren Mottenparadies die schaltene Tür von innen geschlossen wird, stehen die keuschen Insassen folglich im Dunkeln. Für den Fall also, daß der Kleiderschrank nicht nur der Aufbewahrung, sondern auch dem Aufenthalt dienen soll, würde ich trotzdem die Lösung von Dampf bevorzugen:



    Keep it simple, sprach der Konstrukteur der AK47.

    Jedes technische System sei nur so kompliziert, wie unbedingt nötig.

    Ich bin seit längerem weg von separaten Apps für Einkaufslisten und nutze einfach die Erinnerungen.


    Habe mich oft gefragt, wozu die App gut sein könnte, da ich meine Erinnerungen stets über den Kalender laufen ließ. Aber als familienweite Einkaufsliste ist das natürlich schick. Danke für den Tip.


    Da hab ich eine Liste „Einkauf“, welche mit meiner Frau geteilt ist.


    Da wir uns mit mehreren Listen herumschlagen, habe ich je eine Liste Einkauf-Metro, Einkauf-Wochenmarkt, Einkauf-Baumarkt und Einkauf-Amazon erstellt. Wenn ich jetzt sage: "Hey Siri setze Bier auf Einkauf-Metro" fragt mich das Blondchen doch glatt: "Zu welcher Liste soll das hinzugefügt werden?" und betet mir alle vier Optionen noch einmal vor. Wenn ich dann (schon etwas angenervt) noch einmal auf Einkauf-Metro bestehe, erscheint in der Liste Einkauf-Metro die Position "Bier auf Einkauf-Metro".


    Als notorischer Frauenversteher (er bemühte sich stets) frage ich mich nun, mit welcher Syntax ich die Dame ansprechen muß, auf daß sie ohne Rückfrage sofort kapiert, was Mann von ihr will.


    Nur das mit dem Bier wird seitens meiner Frau konsequent ignoriert


    Ich mußte der meinen auch erst erklären, daß der Hopfenblütentee ein gesundes (weil nicht zuletzt vegetarisches) Grundnahrungsmittel mit vielen essentiellen Bitterstoffen und wichtigen ungesättigten Antioxidantien ist. Das hat sie überzeugt.

    Sowie ich es verstehe, muss ich beim Fibaro, in meinem Fall, 5 und 1 Brücken.


    Habe Fibaro selbst noch nicht verbaut, vermute aber, die Anschlüsse L und L sind bereits intern gebrückt. Bitte mal messen, ob das so ist.


    Und bei mir liegt auch dauerhaft 230V an der Phase (Schwarze Leitung).


    Logisch. Phase ist 230V. Im Foto sehe ich keine schwarze Leitung. Ich vermute aber, Du meinst Anschluß 1 am Siemens-Schalter? Da ist im Bild alles schwarz, weil abgesoffen dunkel. Wenn die violetten Strippen zu den Lampen gehen (Anschluss 2), muß Anschluß 1 also die ungeschaltete (dauerhafte) Phase sein. Die kommt an L. Falls der blaue Draht Dein Neutralleiter ist, kommt der an N. Sofern die braunen Strippen vom Schalter kommen, gehören sie an S1 und S2. Wenn Deine Anschlüsse in Lila zu den Lampen gehen, kommen sie an Q.


    Alle Angaben ohne Gewähr. Ein gutes Gefühl haber ich bei solchen Fern-OPs nicht. Es gibt nämlich auch hoffnungslos verkorkste Anlagen wo nicht L, sondern N geschaltet wird. Daher prüfe bzw. messe ich immer erst, bevor ich in unbekanntem Verhau was verdrahte.


    Allerdings haut dann wiederum das Schaltbild von Siemens nicht hin, da die 230V erst beim Betätigen des Tasters ankommen sollten.


    Rätselraten: Du mißt auf den Braunen eine Spannung, obwohl die Schalter aus sind?

    Steckdose aktivieren / an und nach definierter Zeit aus funktioniert.

    Steckdose deaktivieren / aus und nach definierter Zeit an ist nicht programmierbar.


    Daher nimmst Du einen Shelly und schaltest mit selbigem ein Relais über dessen Kontakte im Ruhezustand der Router seinen Saft bekommt. Den Shelly flashst Du mit der HK-Firmware, gibst ihm ein Auto Off Delay von beispielsweise 10 sek und nennst ihn "Unterbrecher". Wenn der jetzt fern- oder naheingeschaltet wird, trennt er den glasfaserigen Router über das Relais für 10 sek von seiner Versorgungsspannung. Das Wiedereinschalten funktioniert zuverlässig auch ohne Internetz.


    Die Relaisspule kommt also an den Shelly und das Netzkabel vom Router wird über die Kontakte des Relais geschaltet. Du brauchst lediglich ein Relais mit 230V AC Spule und mindestens einem Öffner-Kontakt sowie einen Shelly1.

    Die FW der Shellys ist es nicht, bin mal einen spaßeshalber auf eine andere FW runter.


    Ich meinte die HK-Firmware. Probiere es bitte aus, Du kannst problemlos wieder zurückwechseln.


    iPad lief monatelang ohne Probleme zusammen mit dem ATV


    Nimm es raus. Das ATV ist die bessere Steuerzentrale, zumal man das Teil am Netzwerkkabel betreiben kann.


    Geräte sind dauerhaft angemeldet, das ist es nicht.


    ok


    Dann schalte bitte mal testweise das 5 GHz WLAN ab und fahre nur über 2,4 GHz.

    iPad läuft bei mir neben AppleTV als Steuerzentrale


    Nimm das mal raus und überlasse dem ATV die Steuerung. Hab es selbst nicht probiert, es wird aber immer wieder von Problemen berichtet, wenn ein iPad als Zentrale fungiert.


    Die von mir beschriebene Lösung mit den privaten WLAN-Adressen hat nicht dauerhaft funktioniert.


    Lass die Funktion trotzdem ausgeschaltet.


    Die Shellys sind im Netzwerk angemeldet und werden dort auch als aktiv angezeigt. Aber ich werde noch mal schauen, ob die dauerhaft angemeldet bleiben


    das wäre gut zu wissen, denn wenn das betroffene Gerät nicht mehr im Netz ist, liegt der Fehler kaum im Raspi (es sei denn, auf dem Raspi läuft ein konkurrierender DHCP, wovon wir jetzt mal nicht ausgehen wollen). Die Netzwerkansicht mit den IP-Adressen muss man in der FritzBox übrigens von Hand aktualiseren, das tut sie nicht dynamisch.


    PS. Ich habe gerade bemerkt, dass das Verhalten nicht nur die Homebridge betrifft, sondern den ioB auch.


    Falls der Raspi zickt - Netzeil überprüfen und SD-Karte mal erneuern. Die Karten sind Verschleißteile. Glaube aber nicht, dass es daher kommt.


    Als Fehlerquelle bleibt eigentlich nur noch eine fehlerhafte Firmware der Shellys?


    Mal probeweise auf HK-Firmware flashen und ohne HB direkt einbinden.

    Die beste Lösung für mich ist die feste Zuweisung der IP direkt im Shelly und nicht über DHCP oder Router.


    Warum nicht über den DHCP des Routers? Auch da lassen sich fixe IP-Adressen vergeben und man hat die Sache zentral im Überblick. Was spricht für die dezentrale Festlegung in jedem einzelnen Gerät?


    Edit: Bei den von Guitardoc geschilderten Problemen wüde ich ohnehin zuallererst im Router nachsehen, ob und wie sich die betroffenen Shellys im Netzwerk melden.

    Nimmt man die Klingel von der Halterung ab, leuchtet die LED sowieso noch 1-2 Minuten nach (vermutlich wg. verbauter Kondensatoren)


    Die in dem Gerät befindlichen Kondensatoren reichen dafür nicht aus. Es ist aber ein kleiner Stützakku verbaut, welcher einen Ausfall der Stromversorgung über den von Dir genannten Zeitraum puffern kann.


    in dieser Zeit kann man ganz bequem resetten.


    Davon würde ich abraten. Wenn das "Resetten" (aus welchem Grund auch immer) mal etwas länger dauern sollte, läuft man Gefahr wärend des Prozesses in den spannungslosen Zustand zu fallen. Im schlimmsten Fall hat man dann das Gerät "gebrickt" (furchtbares Neudeutsch). Daher soll auch bei allen FW-Updates oder Resets auf eine möglichst sichere und unterbrechungsfreie Stromversorgung geachtet werden. Ich würde den Reset genau so durchführen, wie vom Hersteller beschrieben. Wenn das Gerät danach immer noch zickt und sich auch am USB-Anschluss (also jenseits aller externer Verkabelungen) nicht in HK einbinden läßt, liegt wahrscheinlich ein Defekt vor.


    Achtung: Das USB-Netzteil sollte nicht weniger als 1 Ampere liefern. Kleinere Netzteile sind da schnell überfordert.

    Die einzige Frage, die ich nämlich habe ist: wie laut sind die Dinger?


    Hängt ein wenig von Anzahl und Typ der eingesetzten Platten ab. Meine kleine Syno mit zwei Bays höre ich kaum, die 8er für die Filmsammlung macht sich vor allem beim Hochfahren bemerkbar - ist aber meist am Idlen, da nur als Fileserver verwendet. Ansonsten kann man die Dinger (sofern Netzwerkkabel liegt) auch etwas entfernt aufstellen.


    TimeMachine läuft bei mir jedoch nicht übers Netz. Jeder Mac hat in unserer Famile zwei USB-Festplatten von denen je eine per Docking-Station am Gerät ständig angeschlossen ist. Die jeweils andere liegt im Tresor. Zwar haben Mac-User kaum Last mit Verschlüsselungstrojanern - trotzdem ist ein ordentliches Backup immer redundant ausgelegt und in mindestens einer Ausführung vom System physikalisch getrennt. Knallt der Blitz in den Hausverteiler ist ggf. das NAS ebenso Geschichte, wie Mac und Konsorten. Der niedliche Überspannungsschutz aus der Fernsehwerbung greift bei Funkenstrecken im Zentimeterbereich kaum und die Hausratsversicherung reguliert nur den materiellen Schaden, stellt die Daten aber auch nicht wieder her. Natürlich ist eine Sicherung auf's NAS bequem. Wöchentlich einmal Hand anzulegen und die beiden Platten zu wechseln (Time Machine fordert nach 10 Tagen dazu auf) ist aber kein sooo zeitraubendes Drama.