Beiträge von Edward J. Nately III

    Wie teilt ihr eure Netzwerke?


    Da die FritzBox leider keine echte DMZ bietet und AVM nach eigenem Verlauten auch nicht im Entferntesten daran denkt, ihren "Konsjumer-Produkten" eine solche angedeihen zu lassen, habe ich zwei Fritten kaskadiert. Eine Anleitung dazu findet sich hier bei Heisens.


    In der DMZ darf sich nun alles tummeln, was sich mit dem Buzzword "smart" als Spielerei zu erkennen gibt. Die IoT-, tvOS- und iOS-Gerätschaft hat somit ihre gemeinsame Gummizelle (wobei Raspi, iOS und tvOS sogar Ausgangserlaubnis haben, der Rest nicht).


    Die OSX-Produktivsysteme, Drucker und Fileserver hängen per LAN an der inneren FritzBox im "save harbour". Da ich die Hütte strukturiert verkabelt habe, kann ich jenseits der DMZ auf WLAN gut verzichten. Von der sicheren Fritte komme ich zwar in die DMZ, nicht aber umgekehrt. Kann also vom MacBook per SSH auf den HB-Raspi zugreifen, die iOS-Geräte aber nicht drahtlos mit der OSX-Welt syncen. Das ist der einzige Nachteil, den ich aber in Kauf nehme. Dafür sind die Welten sauber getrennt:


    Das Gäste-WLAN für Besucher

    Die DMZ für die Spielerei

    Eine "MZ" für den Ernst des Lebens

    habe ich mir ein Gerät gesucht, welches sich selber abschalten kann.

    Bei mir wurde es dann ein Sonoff der mit Tasmota geflasht ist.


    Hab das gerade mal mit einem OTA-geflashten Shelly-Plug und einem Delay von 10 Sekunden probiert. Eine "Auto off" - Option findet sich dort im GUI.



    Ergebnis: nach genau 10 Sekunden switcht sich der eingeschaltete Shelly wieder auf Aus. Das kann bei Lampen im Keller oder auf dem Dachboden - die man ja gern mal vergisst auszuschalten und die dann mitunter tagelang stromverbrauchend vor sich hinleuchten - sehr hilfreich sein. So kann man die mit einer Maximaleinschaltdauer versehen und genau das werde ich jetzt auch tun.

    wie gut schützen die Rollos eigentlich vor Hitze/Sonneneinstrahlung?? Habt ihr das mal vergleichen?? Is das spürbar "kühler", wenn sie tagsüber unten sind?


    Das kommt auf das Rollo an. Je heller die zum Fenster orientierte Seite des Rollos ist, desto besser kann kurzwelliges Licht zurückgeworfen werden. Ein innenliegender Sonnenschutz, der auf seiner Außenseite selbst dunkel ist, absorbiert hingegen das kurzwellige Licht und wandelt es in langwellige Wärmestrahlung um. Da aber die Transmission von Glas für lange Wellen sehr gering ist, kann die Wärme nicht mehr durch das Fenster zurückreflektiert werden und bleibt im Raum gefangen - der klassische Treibhauseffekt. Je größer das Fenster und ja stärker die Sonneneinstrahlung, desto deutlicher das Phänomen. Verdunkelungen, die zur Fensterseite reflektierend hell sind, mindern daher tatsächlich den Energieeintrag. Es gab sogar mal Innenjalousetten mit verspiegelten Lamellen.

    Vermutlich weil er für 10,- schon zu haben ist...Finde ich für eine Außensteckdose auch ein überragenden Preis.


    Solch überragende Preise bezahlt man dann oft mehrfach. Stundenlanges Gefrickel bis ggf. feststeht, daß sich das Ding zwar über die App, nicht aber per Homekit ansteuern läßt. Hat man es doch hinbekommen, währt die Freude nicht lang, da Preis und Lebensdauer negativ korrelieren. Hab hier noch drei Master/Slave-Steckdosenleisten von Brennenstuhl, welche alle nach wenigen Jahren mit demselben Fehler ausgestiegen sind. Schraubt man die Dinger auf, sieht man magersüchtige Relais, die zwar für 10A bei 230V spezifiziert sind - nur eben nicht als Dauerlast.


    You get what you pay for.

    Ich hatte gedacht, dass es vielleicht so ein Universal-Plugin für WLAN-Steckdosen verschiedener Hersteller gibt?


    Nee, da sind - je nach Provenienz - sehr unterschiedliche Innereien drin. Aber verrat doch mal, was Du vorhast. Warum muß es unbedingt der Plug von Hama sein? Die Marke ist ja nun nicht gerade ein ausgewiesenes Kwallitehts-Siegel. Was spricht denn gegen einen Zwischenstecker, der nativ homekitfähig ist und somit ganz ohne Brücken auskommt? Falls aber die Schutzklasse kriegsentscheidend sein sollte, unter diesem Link findet sich u.a. auch ein Plug für den Außenbereich von Meross, den Du direkt in Homekit einbinden kannst.

    Das wäre tatsächlich eine Möglichkeit mit dem Vibrationsensor. Muss mal schauen, er soll sich ja auch noch wohlfühlen:)


    Der besagte Vibrationssensor von Aqara ist so klein, daß er problemlos am Halsband tagbar sein sollte. Ich hatte nur irrtümlich "Bewegungsmelder" geschrieben, da Hunde ja eigentich nicht vibrieren.


    :/


    Ok, wenn sie knurren vielleicht doch?

    Vielleicht mag ios14 keinen neuen Geräte?


    iOS14 privatisiert per Default die Mac-Adresse der WLAN-Schnittstelle des iPhones. Ohne Einzelheiten zu den Hörmann-Steuerungen zu kennen, würde ich zu allererst ausschließen, daß das Problem daher rührt. Unter Einstellungen das betroffene WLAN auswählen und auf das blaue "i" tippen. Dort die Option "Private WLAN-Adresse" abschalten.

    Falls nur die Speicherkarte hin ist und der Raspi noch normal funktioniert, sollte aber eigentlich die Fritz!Box anhand der MAC-Adresse dem Raspi automatisch dieselbe IP-Adresse zuweisen, die eri vorher schon hatte, oder?


    Wenn man der FritzBox sagt, sie soll diesem oder jenem Gerät immer dieselbe IP verbrummen, dann macht die das auch.

    Ich würde die Verdunkelung gerne über eine App steuern. Hierzu habe ich etwas recherchiert und bis zu dem Schluß gekommen, dass ich mir ein Velux active Kit für über 200€ kaufen müsste um die Verdunkelung via App zu steuern. 200€ sind mir bei weitem zu teuer und zwei Rolladen zu steuern, daher meine Frage ob es hier nicht eine günstigere Lösung gibt?


    Velux funkt auf 868 MHz über ein sehr hauseigenes Protokoll namens "IO-HomeControl". Eine Homekit-Anbindung geht daher nur über Umwege. Die einfachste Lösung: Vier Drähte an den Anschlüssen der Taster für "hoch" und "runter" in der Fernbedienung anlöten, nach außen führen und z.B. an zwei Shelly1 anschließen. Ein Shelly2.5 ist dafür nicht geeignet, da nicht potentialfrei. Kann sein, daß es noch andere Homekit- oder Homebridge-fähige Wechselschalter gibt, deren Kontakte potentialfrei sind - da fehlt mir aber der Überblick. Mithin sind solche halbgaren Bastellösungen nur jenen Fachkundigen zu empfehlen, die wissen, was Phase ist.

    Ganz ehrlich. Ich frage mich gerade, was es für einen Anwendungsfall gibt, die elektrische Einstellung eines Bettes zu automatisieren?


    Zwar haben wir kein Bockspringbett, dafür aber ein Heimkino (statt eines Fernsehers) in Nähe der Ruhestätte. Wenn ich nun auf die Szene "Cinema" tippe, fährt das Licht und das Rollo herunter, der Beamer, der AV-Receiver, der WD-TV-live und die Synology nehmen Fahrt auf und das Kopf- sowie das Fußteil des Lattenrostes gehen in die filmsehbequeme Position. Was noch fehlt, ist ein Roomba, der Popcorn und Martini hereinfährt ;)



    Das Bett hängt an vier Stahlseilen an der Decke. Zwei davon dienen zudem als Spannungszuleitung für 24V. Ladeteile für iPhöns und ApfelWatch komplettieren das spätrömische Diorama. Leselampen mit Schwanenhals und XLR-Anschluss hab ich aus der PA-Technik (Mischpultleuchte) entlehnt. Unten am Bett befindet sich umlaufend ein LED-Strip - selbstverständlich per Homebridge steuerbar.


    Ist natürlich nix für potentiell Seekranke. Die LAG findet es aber super. Der WAF liegt bei über 100%!