Beiträge von sschuste

    Welche Vorteile bietet das jetzt genau in Bezug auf andere Hersteller?

    Wenn drauf steht: "Works with Matter", ist es HomeKit-kompatibel. Hersteller müssen zukünftig nur noch Matter in ihr Zeugs einbauen und nicht extra irgendwas für Apple, irgendwas anderes für Alexa und noch was anderes für Google. Das erhöht auf Dauer die Anzahl der kompatiblen Geräte dramatisch (hoffentlich) und die Homebridge wird dann Stück für Stück unnötiger.


    Erwarte nicht, dass das alte Zeugs, das bei uns so vor sich hinglimmt, vollumfänglich Matter bekommt. Bestimmt nicht, aber neue Produkte werden es mehr und mehr an Bord haben. Der neue Roborock S8 hat dann vielleicht Matter. Neue Ventilatoren haben das dann vielleicht. Vielleicht sogar irgendwelche Waschmaschinen und irgendwelche Boxen, Herde und Sitzheizungen im Auto.


    Abwarten.

    Erweitert das dann die Möglichkeit weitere Geräte an die Bridge anzulernen unabhängig vom Funkstandard

    Das könnte passieren, aber vielleicht braucht man auch gar keine Bridges mehr.

    Um wenig Automationen in Homekit zu verlieren würde ich im ersten Schritt alle Instanzen stoppen und dann wie in dieser Anleitung beschrieben die Ordnerstruktur sichern und mit der Einrichtung der neuen homebridge beginnen.

    Da kannst du machen. Zeugs sichern ist immer die halbe Miete.


    Ich würde so vorgehen:

    • Auf deinem aktuellen Raspi zwei Instanzen einsparen, indem du die Plugins unter eine andere Instanz schiebst. Dabei solltest du die Instanzen wählen, die dir am wenigsten Ärger machen beim Nachziehen deiner Szenen und Automation. Danach hast du erst mal Ruhe und kannst die nächsten Schritte in Angriff nehmen.
    • Danach ganz kniffelig: nachdenken. Soll eine zukünftiges Setup nur auf einer einzigen Instanz laufen oder müssen es zwingend mehrere Instanzen sein? Ich betreibe viele Plugins unter einer einzigen Instanz und ich stelle zusätzlich fest: in den letzten 18 Monaten hat sich die Qualität der Plugins so stark verbessert, dass ich damit null Probleme habe. Sie stören sich nicht gegenseitig, sie stürzen so gut wie nie ab. Ich habe unvermittelte Neustarts der Homebridge nicht öfter als dreimal im Jahr (jedenfalls die, die ich bemerkt habe). Eine Instanz geht also auch, aber in deinem Fall ist es wohl besser, mehrere Instanzen zu haben, die in Zukunft als child bridges abbildest, allein schon wegen der bestehenden Automationen und Szenen in HomeKit.
    • Dann würde ich versuchen: irgendeine Instanz auf dem aktuellen Raspi probehalber zur child bridge umbauen. Dazu stoppt du die Instanz und baust die child bridge für das spezifische Plugin, wobei du der child bridge exakt die Bridge-Parameter wie der gestoppten Instanz gibst: Username, Pin und Port. Das könnte theoretisch dazu führen, dass deine Automationen und Szenen ungestört weiter laufen, zumindest würde ich das annehmen. Falls das nicht klappt, kannst du die Änderungen rückgängig machen und die gestoppte Instanz wieder starten. Aber falls das klappt, dann baust du danach Instanz um Instanz auf child bridges um.
    • Falls das tatsächlich klappt, machst du danach eine Sicherung mit dem Backup-Tool von homebridge-config-ui-x.
    • Danach erstellst du eine neue Homebridge auf einem neuen Raspi nach der Smart-Apfelanleitung, die du aber nicht mit HomeKit koppelst. Du bringst sie nur so weit zum Laufen, das du dich auf der neuen Homebridge in homebridge-config-ui-x einloggen kannst. Dort spielst du nun ein das Backup deines alten Raspi ein, am besten dann, wenn der alte Raspi ausgeschaltet ist. Wunderbarerweise wird dann homebridge-config-ui-x automatisch alle Plugins installieren und deine Konfiguration wiederherstellen. Wenn alles gut aussieht, startest du die neue Homebridge neu. Ich würde nun erwarten, das HomeKit den neuen Raspi problemlos als Ersatz für den alten Raspi akzeptiert und dass alle Szenen und Automationen in HomeKit einfach ganz normal weiterarbeiten.

      Ein Pfad-Problem könnte nach dem Restore auf dem neuen Raspi auftauchen. Ich weiß wie man es löst und beschreibe es daher nicht hier und heute. Wenn es zu heftige Probleme gibt, fährst du neuen Raspi einfach runter und schaltest den alten wieder ein. Dann sollte alles wieder beim alten sein.

    Ganz ehrlich? Ich habe so etwas nie gemacht. Absolutes Neuland. Aber ich glaube, das geht. Die aktuelle Smartapfel-Anleitung ist übrigens die gleiche wie die offiziell empfohlene, nur auf deutsch übersetzt.

    Es löuft nur homebridge auf dem RasPi, allerdings inzwischen mit 12 Instanzen......

    Das sagst du so leichtfüßig... ich sehe noch einen VNC-Server, das ALSA-Sound-System, die Druckersteuerung via CUPS. Geschenkt. Das Problem scheinen mir die 12 Instanzen zu sein.


    Die Homebridge 1.3 ist bestimmt ein bisschen größer als die 1.2er-Version, und nun kratzt du an der Oberkante. Eigentlich bist du schon darüber hinaus, denn dein Raspi swappt. Das bedeutet, er verwendet seinen Swap-Bereich auf der SD-Card. Der ist dafür da, um Bereiche des RAMs dorthin auszulagern, wenn der Arbeitsspeicher voll ist. Das ist immer ein untrügliches Zeichen dafür, dass man zu wenig RAM hat und das ist ein Zustand, den man wirklich nicht will.


    Das macht die Sache jetzt sehr tricky. Abhilfe schaffen hier nur zwei Alternativen:

    • größerer Raspi. Den RAM deines Raspis kannst du nicht erweitern, weil fest verlötet.
    • weniger Homebridge-Instanzen

    Beides macht wenig Freude. Auf einen größeren Raspi umziehen ist Arbeit, weil du Instanzen hast. Hier ist dann wahrscheinlich viel manuelle Arbeit notwendig. Da ich meine 15 Plugins nur über eine Instanz mache, kann ich da nur spekulieren.


    Die Anzahl der Instanzen zu reduzieren erscheint mir da der schnellere Weg, um die Situation zu verbessern. Das bedeutet natürlich, dass du Plugins aus einer Instanz in eine andere verschiebst, was gleichbedeutend ist damit, dass du Geräte von einer Bridge auf eine andere bringst, was dazu führt, dass du Automationen und Szenen anpassen musst. Ich würde trotzdem erst einmal hier ansetzen und die Instanzen einsparen, die in keinen oder nur wenig Automationen oder Szenen auftauchen.


    Was auch helfen könnte, ist der Einsatz der neuen child bridges in Homebridge 1.3. Ich habe mich damit nur am Rande beschäftigt, als ich die neue Smartapfel-Anleitung schrieb, aber hier würden dann deine 12 Instanzen unter einer einzigen Homebridge laufen. Ich glaube, das bekommt man hin, ohne dass es einem das HomeKit-Setup zerschießt, aber es verlangt eine gewisse Konzentration auf das Thema.


    Aber auf Dauer solltest du dich überhaupt von deinen Instanzen verabschieden oder sie zumindest so weit reduzieren, wie du kannst. Am besten auf eine einzige Instanz, weil die sich besser sichern lässt. Das hilft dir eh, wenn du mal irgendwann deinen Raspi tauschen musst oder allein nur die SD-Card. Das kannst du langsam Plugin für Plugin machen, wobei du dann immer wieder Szenen und Automationen nachziehen musst. Ich weiß, das ist ätzend, sehr ätzend.

    Beginnend mit anfänglich 0,30 bis 0,35 GB freiem Arbeitsspeicher nach dem reboot laut Anzeige mit config-ui, so wird jetzt nach 6 Tagen noch 0,05 GB freier Arbeitsspeicher angezeigt.

    Hast du den RAM gekauft, um ihn nicht zu verwenden? Sieh mal hier: RE: RAM Kapazität erhöhen am Raspberry Pi mit zRAM


    Was läuft denn alles auf dem Ding? Sieht wirklich ziemlich voll aus und der Raspi lagert inzwischen RAM auf die Platte / SD-Card aus. Nicht gut. Kannst du mal ein

    ps aux


    hier ins Forum posten?

    Ich hatte vorgestern einen Homepod Mini als Steuerzentrale eingebunden. Damit kann es aber ja eigentlich nicht zu tun haben.

    Du hast also in deinem Setup eine Änderung vorgenommen und danach hat es nicht mehr funktioniert. Warum soll es dann mit der Änderung nichts zu haben?


    Ich würde den HomePod da wieder einbauen und warten.

    Gäbe es denn auch die Möglichkeit, über die Lametric den aktuell gespeilten Titel des Homepods anzuzeigen?

    Ich kenne keine Möglichkeit, den HomePod auch nur nach irgendwas zu fragen, es sei denn, ich frage Siri.

    Meint ihr das ein Rasbi inkl. SD Karte bei (hoch)sommerlichen Temperaturen im Auto lange überlebt ?!?! Und im Winter bei Kälte?!?!

    Der Raspi ist spezifiziert für einen Temperaturbereich zwischen 0 und 85 ºC, wobei die CPU zwischen -40 und +85 ºC arbeiten kann, während der LAN-Chip nicht unter 0 ºC betrieben werden sollte. Aber es scheint auch Berichte zu geben, wo ein Raspi problemfrei bei -70 ºC betrieben wurde. Trotzdem sieht es nicht gut aus, wenn du zufälligerweise immer nach Jakutsk pendeln musst - das könnte im Winter die Grenzen sprengen. Aber wahrscheinlich sprengt das auch die Grenzen deiner Karre.


    Ich glaube daher, dass Kälte nicht so das Problem ist, sondern eher die Hitze. Ein Raspi4 in einem Standardgehäuse gerät schon selbst schnell an die Oberkante. So ein Gehäuse ist absolut nicht zu empfehlen. Du brauchst mindestens ein Gehäuse mit passiver Kühlung oder die Platine ohne Gehäuse an einem gut belüfteten Platz. Vielleicht muss sogar ein Ventilator ran, der dir dann bei 40 ºC im Auto noch mehr Hitze in die Kabine bläst. Du musst die Hitze von dem Ding irgendwie ableiten, was sicherlich schwierig wird, wenn das Auto eine Weile in der Sonne gestanden hat.


    Im allgemeinen liegt der Raspi so um die 30 ºC über seiner Umgebungstemperatur. Ab 80º C fängt er an, herunterzutakten, um weniger Hitze zu erzeugen.


    Worüber du auch ein bisschen nachdenken musst, ist Kondenswasser im Auto. Bei kaltem, regnerischen Wetter beschlagen nämlich nicht nur deine Scheiben. Ein ungeschützter Raspi bekommt dann sicherlich Probleme mit Wasser und Korrosion.

    Daher ist es nicht relevant wenn die Home App beschränkt ist da die Drittanbieterapps andere Parameter dennoch in der Datenbank der Automationen ablegen? 😬

    Ich bin mir relativ sicher, dass Drittanbieter-Apps gar keinen anderen Parameter ablegen können als die, die ihnen HomeKit erlaubt. Apple Home zeigt nur nicht alle an. Beispielsweise kann man Automationen in Drittanbieter-Apps einen Namen vergeben, der dann aber in Home nicht auftaucht - dafür aber bei allen anderen. Das bedeutet in diesem Fall, das HomeKit zwar einen Namen für die Automation vorsieht, Home ihn aber weder schreibt noch ihn ausliest.


    In anderen Fällen werden komplexere Automationen, die unter Drittanbieter-Apps gemacht wurden, von Home zwar angezeigt, aber man kann sie nicht weiter bearbeiten. Das betrifft alle Automationen, die eine Bedingung beinhalten: wenn es wärmer ist als 25º, dann mache den Ventilator an, aber nur dann, wenn die ISS London überquert. Home kann keine Bedingungen, zeigt dir aber die Bedingung mittlerweile immerhin an. Sinnvoll verändern oder erweitern kannst du sie dort nicht. Auch hier ist HomeKit dazu in der Lage, Home dagegen nicht.

    Das stimmt wohl nicht so ganz. Mit der Home+-App habe ich kürzlich ebenfalls Automationen angelegt, die ein Gerät direkt ansteuern, also ohne Szene.

    Das sieht nur so aus. In Wirklichkeit legt Home+ dafür eine Szene an, die du in Apple-Home auch sehen kannst. Ich hab's grad getestet und in Home habe ich nun eine Szene mit dem schönen Namen 107E032E-1F86-4A89-A249-AD8C2603409C, was dort nicht unbedingt zur Übersichtlichkeit beiträgt.

    wie funktionieren denn eigentlich die Automationen von Drittanbieter Apps in HomeKit? Werden die auch mit den erweiterten Möglichkeiten auf der Steuerzentrale gespeichert? Oder wie läuft das ab? Verstehe das nicht so Ganz wenn Apple selbst nicht die erweiterten Parameter nicht anbietet?!

    Auch die Drittanbieter-Apps können nur das anbieten, was HomeKit kann. Es sind nicht die Drittanbieter-Apps, die irgendetwas Besonderes können, sondern es ist die Home-App, die wenig kann. Nicht die Drittanbieter-Apps haben erweiterte Möglichkeiten, sondern die Home-App hat eingeschränkte.


    Letztendlich landen alle Automationen in der gleichen Datenbank. Diese Datenbank ist umkränzt von irgendeiner Software, die wir nicht sehen können und auf die wir keinen Einfluss nehmen können und das ganze heißt HomeKit. Es ist diese Software, die Automationen ausführt und sie läuft auf den Steuerzentralen. Daher kannst du auch keine Automationen ohne Steuerzentrale machen, auch nicht mit den Drittanbieter-Apps. Da es immer die gleiche Datenbank ist, sind die Automationen logischerweise App-übergreifend (und glücklicherweise auch Szenen). Apple hat aus mir völlig uneinsichtigen Gründen beschlossen, dass nur die Home-App auf der Steuerzentrale Automationen anlegen darf, die einzelne Geräte steuern, während alle anderen Apps in Automationen nur Szenen auslösen lassen können.


    Warum Apple keine bessere Home-App auf die Füße stellt, weiß ich nicht. Ein Grund könnte sein, dass ihnen entweder das HomeKit-Thema lange nicht so wichtig ist wie uns hier. Vielleicht sollte man uns mal ranlassen :D. Ein anderer Grund könnte sein, dass Apple absichtlich nur Grundfunktionen in die eigene App einbaut, weil das für 90% aller Nutzer ausreichend ist. Oder sie sind so zurückhaltend, weil sie damit einen profitablen Markt für Drittanbieter schaffen. Wahrscheinlich endet es irgendwann so wie so oft: Apple kauft die Software eines der Drittanbieter und preist sie dann auf der nächsten Keynote als ungeheuren Evolutionsschritt in der Welt der Heimautomation an ("it's amazing!").


    Ich verwende Apples Home-App, weil sie ausreichend viel kann. Wenn ich mehr brauche, dann schnapp ich mir Home+. Das ist komplexe Software für komplexe Automationen, die aber jeden Einsteiger in das Thema wahrscheinlich überfordern würde. Inzwischen mache ich einiges auf meinem Mac mittels Controller for HomeKit, weil man da Geräte suchen kann. Teuer, teuer, aber ein Segen für mich. Danke dafür, allein das war mir das Geld wert.


    Ich will alle Szenen, Geräte oder Automationen per Siri auslösen können, damit ich nicht immer ein iPhone als Fernsteuerung verwenden muss. Und die Home-App verwende ich dann dazu, um zu prüfen, ob meine krude Logik auch funktioniert - einfach, weil sie so simpel und damit übersichtlich ist.

    oder muss mein Handy mit den Automationen der Drittanbieter Apps immer erreichbar sein?

    Dein Handy muss gar nix, weil es ja auch nix kann. Es sind die Steuerzentralen, die den Job machen.

    Ich hatte den Skill mal kurzzeitig abgemeldet und nun finde ich diesen in der Skill-Übersicht gar nicht mehr.

    Ich finde nicht mal ein Eingabefeld für die Suche von Skills.




    Off-Topic:

    Dafür fand ich bei meinen installierten Skills welche, die ich unter Garantie nicht installiert habe. Hitradio Ö3? WTF? Ich höre überhaupt kein Radio und wenn, dann sicherlich keins, das mit "Hits" vorspielt. Wie kommt dieser Skill (und der von zwei weiteren Radiosendern) also dahin?

    Ist mit 40 Euro aber nicht ganz günstig und ich habe Sorge, das das Teil irgenwie am Raspberry aktiviert / konfiguriert werden müsste.

    Muss es, denn sobald du den Stick anschließt, hast Du zwei Bluetooth-Adapter in deinem Raspi. Du müsstest also die im Raspi eingebaute Bluetooth-Hardware deaktivieren. Dazu eignet sich ein handelsüblicher Hammer, oder - falls nicht zur Hand - das Anfügen der Zeile dtoverlay=disable-bt an das Ende der Datei /boot/config.txt.

    Wo hast den her?

    Amazon. Kam dann aus Südfrankreich. Ich liebäugle schon seit dem S5 mit den Roborocks und bin sehr zufrieden mit dem 7er.

    beim s7 hast du noch Optionen den Wasserbehälter zu steuern.

    Viel zu steuern gibts da nicht - ich wünschte, ich könnte ihn automatisiert unter den Wasserhahn steuern. Naja, da warten wir dann mal auf den S14, vielleicht fließen in den Teile der Weltraum-Hubschrauber-Forschung mit ein. Sozusagen der Wassertank als Hausdrohne, der kann dann auch viel schneller die Karte erstellen :D.

    kannst den Flow haben wenn du willst.

    Das ich den will, kannst du aber glauben. ich bitte darum.

    Ich lasse den s5 bei mir an eine Position fahren (manuell über die App) und die Koordinaten Debugge ich oben rechts und dann unten links oder umgekehrt weiss ich nicht mehr. So fährt er bei mir den Teppich im Eingang ab - täglich.

    Das ist eine gute Idee. Danke dafür.

    Lies dir diesen Abschnitt der Anleitung in Ruhe durch:


    https://github.com/homebridge-…acuum#how-can-i-set-it-up

    Also, ich hab das gemacht und nix kapiert. Ich bin schon an Punkt 3 gescheitert.

    Ich habe jetzt 1-45 ausprobiert und bei keiner hat sich etwas getan.

    Ich habe in der Xiaomi Home-App die Karte erstellt, die Räume bearbeitet und benannt. Dann habe ich in der Plugin-Konfiguration erstmal völlig wahllos IDs verteilt. Ich konnte mich daran erinnern, irgendwo gelesen zu haben, dass die bei 16 beginnen. Ich hab einfach irgendwas dahingeschrieben und die Homebridge neu gestartet. Darauf tauchte der Roborock-Schalter in der Home-App auf. Wenn ich den antippte, sah ich Ventilator-Icon zum Start des Roborock und die einzelnen Schalter.

    Die weitere Vorgehensweise war: erst den Raum antippen, dann auf Start tippen. Andersherum geht es nicht. Natürlich ist der Staubsauger erstmal sonstwohin gefahren. Wenn ich Küche auswählte, fuhr er ins Wohnzimmer und bei der Wahl von Bad ins Esszimmer. Also hab ich meine HomeKit-Konfiguration entsprechend geändert und das war's.


    Ich verwende aber inzwischen die Homebridge nicht mehr für die Steuerung, sondern hab es für mich anders gelöst.

    Hast du denn mal versucht was passiert, wenn du das ueber einen Kurzbefehl machst?

    Kurzbefehle bringen mich nur zum Schreien. Für mich ist das die umständlichste Art, unverständliche Programme zu schreiben. Die zwei, die ich gebaut habe, muss ich per Siri immer zweimal aufrufen, weil es beim ersten Mal immer heiß: "oh-oh, irgendwas ist schief gegangen, versuche es noch einmal".


    Ich raff's irgendwie immer noch nicht so richtig. Ist halt nichts für mich.

    So, mein Roborock S7 ist eingetroffen, und ich will ein bisschen darüber berichten. Ich werde dabei kein Wort darüber verlieren, welch großer Fortschritt zu meinem alten iRobot Roomba 880 festzustellen ist.


    Die erste Hürde war die Einbindung in mein Netzwerk. Genau wie bei meinem Xiaomi Fan 2S ist eine Einbindung nicht möglich, wenn man das über eine Time Capsule machen will. Nach ein bisschen Herumorgeln bekommt man dann nämlich gesagt, dass eine Verbindung nicht möglich ist. Über das 5 GHz-Netzwerk geht es logischerweise gar nicht, denn der Roborock kann nur 2,4 GHz. Aber über das 2,4 GHz-Netzwerk meiner Time Capsule geht es halt auch nicht.


    Da meine Time Capsule als eine Bridge an meiner ConnectBox agiert, habe ich den S7 dann in das 2,4 GHz-WLAN der Connectbox reingehängt, genauso wie den Ventilator im letzten Sommer. Da ging es dann sofort. Ich konnte also starten, und dann habe ich mal auf Go getippt.


    Das Ding hat sich dann erstmal meine Wohnung angeschaut und eine Karte erstellt, die ich später verfeinert habe. Da das mein erster Staubsauger ist, der eine Karte erstellt, konnte ich den Blick kaum von meinem iPhone wenden. Der Roborock ist viel leiser als der Roomba, aber wenn er einen Teppich erreicht, dann geht die Lautstärke ordentlich rauf, denn dann schaltet er seinen Turbo dazu. Später konnte ich auf der Karte sehen, dass alle Teppiche korrekt erkannt worden sind und dass er die Glattböden drumherum alle gewischt hatte.


    Gleichzeitig habe ich gelernt, dass der S7 und meine Badezimmermatte nicht kompatibel sind. Aber damit hatte sich schon der Roomba herumgeärgert, aber immerhin hat der die Matte gemeistert. Der S7 versagte kläglich und blieb stecken.


    Danach habe ich mich dann in die Einbindung in die Homebridge mittels homebridge-xiaomi-roborock-vacuum gemacht. Die Hürde mit dem Token war schnell genommen dank https://github.com/PiotrMachow…mi-cloud-tokens-extractor, was aber nur funktioniert, wenn man die Xiaomi Home-App verwendet und einen Account bei Xiaomi hat. Schwieriger war die Ermittlung der einzelnen Räume, deren IDs ich nur durch ausprobieren herausbekommen habe. Das Ergebnis war dann in Home eine Roborock-Kachel mit Unterkacheln: eine zum Starten des S7 und weitere für die Räume. Wenn ich also erst die Küche ausgewählt habe und dann den Roborock eingeschaltet habe, dann ist der sofort in die Küche gefahren und hat da losgelegt. Und danach hat er sich von allein wieder zur Docking-Station begeben.


    Genau was ich wollte! Da für mich im Smarthome der wesentliche Punkt die Sprachsteuerung per Siri ist, habe ich eine Szene erstellt mit dem Namen "mach die Küche sauber". Als ich die aufgerufen habe, hat der Roborock begonnen, die ganze Wohnung zu reinigen und nicht nur die Küche. Irgendwo in den Tiefen der Plugin-Doku stand dann, dass man erst auf den Raum und dann auf Start klicken soll. Das hört sich plausibel an und so hatte ich es bei meinem manuellen Versuch ja auch gemacht. Aber die Szene schaltet das nicht so: die schaltet die entsprechenden Schalter möglicherweise in verkehrter Reihenfolge oder gleichzeitig an und nicht erst den Raum und dann den Start. Und wenn, dann höchstens zufällig, was bei mir aber nie eintrat.


    Das warf mich etwas zurück. Es war mir mit dem Plugin nicht möglich, eine Szene zu erstellen, die nur auf einen einzigen Raum zielte. Was dazu führte, dass ich mich Node Red zuwandte. Ich stellte fest, dass ich Node Red um eine Palette namens node-red-contrib-miio-roborock erweitern konnte. Die war ein bisschen komisch, aber ich habe dann einfach die Beispiel-Flows aus der Dokumentation verwendet. Danach war es super einfach, denn das Beispiel zeigte auch die Ansteuerung von Räumen - ich habe dann nur noch meine IDs eingetragen und fertig ist es nun. Aus Node Red bekam ich einzelne Schalter in die Home-App, die gleichzeitig den entsprechenden Raum wählen und die Kiste loslegen lassen. Das ließ sich prima in meine Szenen einbauen, und auf ein "hey Siri, mach die Küche sauber" erfolgt nun die richtige Aktion.


    Soweit das. Natürlich gibt es auch einen Schalter für die Reinigung der ganzen Wohnung und einen für die Beendigung des Vorgangs. Der "Schaumi" fährt dann wieder nach Hause in sein Dock. Was ich noch nicht so richtig begriffen habe, sind die Zonen, die man definieren kann und wie man da die Koordinaten herausbekommt. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp.

    Vielen Dank euch beiden

    Dir danke ich auch, und zwar für deine Frage. Gar nicht mehr aufhören zu danken würde ich, wenn du dich zukünftig noch entschließen könntest, Screenshots von allem anzufertigen außer von Logfiles oder Terminalausgaben. Ich weiß, wie furchtbar einfach das ist und welche Freude es bereitet, aber es ist halt nur furchtbar einfach für dich und bereitet auch nur dir Freude. Für andere ist es eher nur furchtbar und unerfreulich, weil die müssen jetzt alles von deinem Screenshot abschreiben, wenn sie es bei Google eingeben wollen.


    Das ist, um es mit freundlichen Worten zu sagen, sehr, sehr lästig. Vielleicht kannst du dich demnächst dazu entscheiden, hier einfach mit copy&paste den Text einzusetzen. Danke, again.