Beiträge von sschuste

    Wenn man davon 0 Ahnung hat wird´s schwierig.

    So sieht es aus. Ich kann einen Lötkolben erkennen, wenn man auf ihn zeigt. Ich werde nie begreifen, was der Unterschied zwischen Volt, Watt und Lichtjahr ist. Ein Schaltplan mit zwei Adern und einem Schalter stellt mich vor unüberwindliche Hürden.

    Wie bekomme ich es hin, dass wenn jemand klingelt eine Benachrichtigung via Homekit angestossen wird.

    Relais und Fensterkontakt klingt logisch, aber was für ein Relais und wie wird es angeschlossen?

    Was weiß ich. Am geilsten fand ich eine Lösung mit einem Vibrationssensor. Den hat einer in das Gehäuse seiner Billigklingel gebaut und wenn es klingelt, vibriert diese "Lösung" genug, um eine Aktion auszulösen. So gefällt mir Löten - einfach mit Doppelklebband :D. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe.

    PS: WIESO STELLT KEIN HERSTELLER SO EIN GERÄT HER, DASS HOMEKIT-FÄHIG IST UND EINAFCH PARALLEL ZUM GONG ANGESCHLOSSEN WIRD... UND DAS FÜR 25€ ???

    Ich würd Geld geben für die Erweiterung des Türsummers. So, dass ich sagen kann: "Hey Siri, Tür auf". Eine HomeKit-Lösung wäre schön, muss es aber nicht sein. Es scheitert daran, dass ich nichts über dem Türsummer weiß und schon gar nicht, wie ich da irgendwas anschließen muss. Wenn man es nicht mit Software lösen kann, kann ich es nicht.

    Aber war da nicht auch Eve mit im Spiel?

    Schon, aber ich habe nie geglaubt, dass die EVEler daran schuld waren. Dazu sind die einfach viel zu gute HomeKit-Programmierer und hätten zumindest einen Workaround hinbekommen. Ich glaube, die Programmierer dort haben zwar verstanden, wie der Traffic entstand, aber sie konnten nichts dagegen tun. Achtung: reine Spekulation.

    Homebridge/ciao hab ich bei GIT gefunden. Versteh ich das richtig, dass das quasi nen Bonjour Dienst ist, der dafür sorgt, dass die Homebridge im Netzwerk erkannt wird?

    Ja. Sowohl ciao und bonjour-hap sind sogenannte mDNS-Advertiser, wie ja schon von Spy treffend bemerkt.


    mDNS ist ein Teil des ZeroConf-Konzepts, das dafür sorgen soll, dass sich Netzwerkgeräte völlig allein einrichten, ohne dass man dazu auch nur irgendeinen Router oder DNS oder DHCP-Server benötigt. Oder irgendeinen Finger, der sich rührt. Also zusammenstecken und der Rest geht dann von allein. Das hat sich ein Haufen Nerds vor 20 Jahren ausgedacht.


    Dabei sollte nicht nur die Hardware vom Netz erkannt werden, sondern auch die Software, die die Hardware bereitstellt. In unserem Fall heißt das: nicht nur der Raspi wird automatisch gefunden, sondern auch die Software aka Homebridge. Apple-User kennen ZeroConf oft schon von Druckern her: nicht nur der Drucker wird automatisch im Netz gefunden, sondern auch die darauf laufende Software. Und prompt muss man nichts mehr machen, man muss keine IP-Adresse des Druckers kennen, auch nicht den Drucker groß einrichten und den Mac auch nicht, sondern man druckt einfach. ZeroConf.


    Apple war der erste Hersteller, der es implementiert hat, aber die haben das nicht ZeroConf genannt, sondern erst Rendezvous und dann später Bonjour. Um das alles noch schöner zu machen, hat Apple mDNS erfunden und als OpenSource veröffentlicht. Die Linux-Leute haben daraus dann Avahi gemacht. Microsoft nennt es APIPA. Wie üblich haben die das aber nicht fertig programmiert, so dass nur Teile von ZeroConf auf Windows existieren.


    Bonjour-hap ist eine Umsetzung von ZeroConf in Javascript, die so einige Fehler enthält, nicht weiter entwickelt wird und durch ciao ersetzt wurde.

    Ich möchte gerne meine Philips Hue in meine Home Bridge einbinden

    Willst du das wirklich? Möglicherweise willst du das nicht. Nur um einen Delay-Switch auf Homebridge einzusetzen muss man nicht die Hue-Geräte in Homebridge einbinden.

    wie ich die Philips Lampen einbinde und mit dem Delay verbinde?

    Mein Rat ist: du bindest die Philips-Lampen nicht ein und installierst nur einen Delay-Switch auf Homebridge. Der liefert dir einen Schalter in der Home-App. Wenn diesen Schalter drückst, dann geht er an und nach eine Weile wieder aus.


    Dann baust du dir in der Home-App eine Automation, die besagt: wenn der Delay-Switch wieder ausgeht, dann schalte im Wohnzimmer die Hue-Lampe ein. Oder so.

    Will damit sagen, das es mit Alexa deutlich, ja deutlich besser funktioniert als mit Siri/Homekit.

    Ich möchte aber Homekit/Siri nutzen, eben weil alle Endgeräte ein Apple Gerät ist...

    Man kann einen Echo-Dot ganz schön weit werfen. Das weiß ich daher, weil ich das mit Freude betrieben habe. Dabei habe ich auch herausgefunden, dass die 3. Generation viel stabiler ist als die 2.


    Mich hat Alexa wahnsinnig gemacht. "Schalte das Licht aus" resultiert in "Es gibt verschiedene Dinge mit dem Namen Licht. Welches möchtest du?" Wenn man die Sätze nicht in der Präzision auswendig lernt, wie Alexa das haben will, dann weiß das Teil nicht, was man von ihm will. Manche Skills sind völlig miserabel programmiert und keiner kümmert sich drum.


    Dann ist Alexa bei mir deutlich langsamer als Siri.


    Ich gebe zu, dass das Siri-Erlebnis auf meinen HomePod minis nicht optimal ist. Ich habe die gleichen Schwächen festgestellt wie du - und noch ganz andere. Siri auf dem iPhone klappt deutlich besser. Aber ich bin guter Hoffnung, dass Apple da noch nachlegen wird.


    Was mir besonders gut gefällt: "Schalte das Licht aus" funktioniert für den Raum, in dem Siri steht. Was mir überhaupt nicht gefällt: ich kann Siri auf den HomePods nicht dazu bringen, selbstgefertigte Texte zu sprechen. Und AppleMusic ist lange nicht so gut wie AmazonMusic.


    Noch viel Luft nach oben, würde ich mal sagen.

    Zu dieser Childbridge mal ne Frage: Wenn ich einzelne Plugins bereits separat in mehreren Instanzen ( mehrere homebridge-bridges) voneinander getrennt habe, erreiche ich doch genau diesen Effekt, oder?

    Ja, das ist richtig. Du warst bislang auf mehrere Instanzen angewiesen, weil sich die Homebridge ja nicht zerreißen konnte ^^. Also hast du nicht nur eine, sondern viele Homebridges gestartet, jede mit einem anderen Port, anderen Usernamen und anderen Pin.


    Die neue Funktion ist eleganter, lässt sich einfacher warten und kann per Mausklick erledigt werden. Nur ein Port, nur ein Username, nur ein Pin. Den Rest erledigt jetzt die Homebridge für dich: sie ist jetzt von Haus aus Multi-Instanz-fähig. Sie kann sich jetzt zerreißen, wobei wir das in der IT lieber forken nennen.


    Das geht soweit, dass man nicht nur einzelne Plugins getrennt laufen lassen kann, sondern sogar einzelne Accessories dieser Plugins.

    Das habe ich gemacht. Es waren nicht nur die Automationen weg sondern auch alle Szenen da die Childbridge komplett neu in HK hinzugefügt werden muss. Steht das schon irgendwo?

    Danke für den Hinweis. Das steht noch nirgendwo.

    Ok, es steht doch irgendwo ^^.

    Die Frage ist wie man herausfindet welche Plugins langsam sind damit sich das Auslagern mitsamt Mehraufwand auch lohnt.

    Naja, welche sind denn langsam? Bislang haben meine Homebridge-Plugins alles zeitnah so erledigt, wie ich mir das vorgestellt habe. Diese Child-Bridge-Funktion ist doch eigentlich nur was für Fummler, oder? Oder täusche ich mich da?

    Was macht der Befehl --unsafe-perm

    Hi Maz , schön, mal wieder von dir zu hören.


    Natürlich muss ich dir erst mal über den Mund fahren, weil: --unsafe-perm ist kein Befehl. Der Befehl lautet npm und --unsafe-perm ist ein Parameter, um den Befehl npm zu steuern. Die Klugscheißerei ist mir selber lästig, aber ich kann leider nicht anders ;).


    Die Frage bleibt trotzdem: und was bedeutet --unsafe-perm jetzt? Um ganz ehrlich zu sein: so ganz genau kann ich es nicht erklären. Das Installationsprogramm npm und dieses node.js haben so eine eigene Rechteverwaltung, die npm davon abhält, irgendwelche bösen Dinge zu tun. Oder besser gesagt: es hält Entwickler davon ab, böse Dinge zu tun. Und schon hakt es in meiner Erklärung: ich könnte nicht sagen, was diese bösen Dinge überhaupt sein könnten.


    Fakt zumindest ist, dass --unsafe-perm diese Rechteverwaltung beim Installieren abschaltet. So ganz nach dem Motto: installier den ScheiKrempel irgendwie, wir sind nur Homebridge-User und kein professionelles Rechenzentrum, we don't care. Also wenn dir einer mit npm install daher kommt, dann weißt du, dass ein sudo npm install --unsafe-perm -g das ist, was du brauchst.


    Es hat sich einiges geändert in der Zeit, in der du abwesend warst. Vieles ist einfacher geworden. Da ich annehme, dass du auch wieder weg sein wirst, will ich dir gerne mitgeben, dass dir die Installation von homebridge-config-ui-x eine Menge Nachdenken über so einen Blödsinn wie --unsafe-perm abnehmen wird. Und wie immer: ich helfe dir gern, den Kram auf die Reihe zu bekommen.


    Bis denne.

    Aber das bezieht sich jetzt nur auf Deine "neue" bzw. "frische" Installation auf dem anderen RaspPi, oder? Oder hast Du das Update jetzt auch ohne Fehler auf dem "Produktiv"-RaspPi?

    Beides. Ich kann in beiden Fällen nicht wirklich sagen, warum. Ich habe allerdings zwischendurch alle HomePod Minis komplett aus dem Netz genommen.


    Der produktive Raspi ist erstmal gar nicht mit der neuen Homebridge gelaufen. Das hab ich dann ad acta gelegt und mal einen Test-Raspi mit dem offiziellen Image eingerichtet. Da hatte ich dann eine Homebridge 1.3.0 und habe ein Plugin testweise installiert. Auf meinem iPhone führte auch das zu "keine Antwort".


    Dann musste ich zu meiner Band. Da habe ich mein WLAN auf dem iPhone abgeschaltet - sowas mache ich sonst nie. Aber ich tat es und vergaß es dann auch prompt. Als ich nach Haus kam, hatte sich der Zustand des Test-Raspis nicht verändert - "keine Antwort". Da habe ich beschlossen, einen kompletten Reset zu machen, die Test-Bridge aus Home herauszulöschen und neu einzurichten. Homebridge-config-ui-x liefert dazu auf Knopfdruck eine völlig neue Bridge mit neuem Usernamen und neuer Pin.


    Nur: die Test-Bridge ließ sich überhaupt nicht mehr zu HomeKit hinzufügen. Ums Verrecken nicht. Ich hab sonstwas getrieben. Betas installiert und entfernt, die 1.2.5 installiert und entfernt, die 1.1.7 installiert und entfernt. Ein bisschen geweint. Ich habe sogar meine vier HomePod mini komplett auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und somit aus HomeKit entfernt. Und dann sah ich sie, diese furchtbare Wahrheit: wenn ich Trottel das WLAN auf meinem iPhone nicht wieder einschalte, dann kann ich auch keine Bridge in HomeKit einrichten. Es hat bestimmt zwei Stunden gedauert, bis ich darauf gekommen bin. Ziemlich peinlich.


    Nachdem ich das mit dem WLAN kapiert hatte, ist die Hinzufügen der Bridge in HomeKit natürlich ein Klacks gewesen, und siehe da, der Test-Raspi funktionierte anstandslos. Eine Bridge, ein Plugin, ein Schalter in Home, alles lief wie eine Eins. Daraufhin habe ich nochmal versucht, meine produktive Bridge zu updaten, und was soll ich sagen: die lief ebenfalls sofort.


    Der Unterschied zu vorher waren die vier laufenden HomePod Minis, von denen einer die Steuerzentrale war. Im Augenblick ist das meine einzige Erklärung, warum das Update zunächst nicht ging. Mir fällt sonst nichts anderes ein, als es auf die Minis zu schieben.

    @all die das broadlink plugin nutzen, speziell die Version von lprhodes Hat jemand von euch schon den fork von kiwi-cam versucht?

    Ja, ich. Diese Version läuft nun fehlerfrei bei mir: [email protected] von Kiwi-cam. Die Konfiguration musste dafür nicht verändert werden.