Beiträge von HKuser

    Ich habe beides nicht, bin nur Dreambox-User, aber eine Idee:

    Für die Enigma-Boxen gibt es doch ein Homebridge-Plugin. Und den Stream der Ring müsste man doch in die Kanalliste der VU bekommen. Wenn es jetzt klingelt, könnte doch Homebridge auf den Stream-Kanal umschalten, oder?


    Ich weiss, es ist nicht genau das, was Du suchst, aber evtl ein brauchbarer Work-around.

    Wenn Du alle Einstellungsfehler ausschliessen kannst, würde ich mal alle User (AppleID) auser Dir (Eigentümer) entfernen. Rebooten. Neu einladen. Testen. Wenn es dann immer noch nicht bei den Familienmitgliedern funktioniert, wieder alle entfernen, alle von iCloud abmelden, wieder anmelden, neu einladen. Und zwischendurch würde ich persönlich nach jedem Schritt immer alles rebooten (inkl ATV), um Cache-bedingte Phänomene auszuschalten. Um da nicht zu viele Fehlermöglichkeiten von Anfang an einzuhandeln, würde ich auch erst einmal mit einer Steuerzentrale, also nur ATV oder nur ein HomePod, anfangen. Später, wenn für alle User/AppleID die Steuerung funktioniert, wieder die anderen Zentralen einbinden.


    Mir fällt da gerade was auf, weiss aber nicht, ob meine Beobachtung wirklich stimmt. Was ich in Deinen Screenshots ein bisschen komisch finde ist, dass der Homepod auch bei der Person responsive zu sein scheint, wo alle anderen Geräte nicht erreichbar sind... sind das andere alles HomeKit-Devices oder sind die per Homebridge eingebunden? Gibt es da Auffälligkeiten, dass evtl nur Apple-/originär HomeKit-Devices für deine Family erreichbaar sind und die anderen per Homebridge eingebundenen nicht?

    Die AppleID kann nicht das Problem sein, wenn es im heimischen Netzwerk funktioniert. Dafür lädst Du ja Familienmitglieder mit deren AppleID zu Deinem Home ein. Überprüfe nochmal in der HomeKit-App "Einstellungendes Zuhause", klicke auf Deine Familie und siehe nach, ob sie Geräte fernsteuern dürfen. Ich vermute das ist momentan nicht aktiviert, sodass sie nur zu Hause im selben Netzwerk steuern dürfen.

    Also wenn es Dir jetzt um einen Quick Win geht, ohne viel Zeit (und Geld) zu investieren, dann tatsächlich Zigbee Schalter und mit Conbee/Raspbee an die Homebridge verbinden. Szenen lassen sich dann so einrichten, dass Du Lichter gruppierst, mit Farben parametrierst und notfalls auch mit Dummy Switches arbeitest. Das sagt Dir jetzt momentan vielleicht noch nichts, aber sobald Du Dich einarbeitest und damit beschäftigst, wirst Du schnell Erfolge erzielen können. Wenn man jetzt konkrete Szenenwünsche von Dir kennen würde, könnte man auch konkrete Vorschläge machen - aber wo bleibt da der Spass des Ausprobierens? ;) Nur ein Beispiel: Mit Zigbee-Taster 1 wird einfach nur normales KNX-Licht A an/aus/gedimmt. Mit Zigbee-Taster 2 wird ein Dummy-Switch aktiviert, der wiederum Zigbee-Licht A auf 43% dimmt und ausserdem Dein Lifx auf 75% dimmt und die Farbe orange einstellt. Das geht recht schnell zu "programmieren".


    Langfristig, mit mehr Zeit und Eigeneinsatz, würde ich aber schon mehr Fokus auf 1 System empfehlen. Was auch immer es sein mag. Mein Fokus war damals auf Prozesssicherheit und Vermeidung unnötiger Schnittstellen und Reduzierung der Vielzahl von Komponenten. Das KNX funktioniert in jedem Fall in sich, systemweite Fehlfunktion ausgeschlossen aufgrund der "Netzwerkinfrastruktur". Fällt Dir bei Homebridge/-Kit der Raspberry aus, der ATV/iPod, Switch, Router (... you name it), funktioniert nix mehr. Und da Du eine grosse Basis bereits gelegt hast... ;)

    Warum kein KNX RF mit EnOcean-Tastern mit Energy Harvesting? Damit bleibst Du innerhalb Deines Systems, bist völlig flexibel, was den Standort der Taster angeht, hast keine Batterien zu wechseln.


    Ich habe zwar auch ein gemischtes Netzwerk mit KNX (noch ohne RF) und HomeKit/Homebridge-Konponenten, aber es gibt Konstellationen, die nicht straight forward gelöst werden können. Beispielsweise eine HomeKit-Komponente mit einem KNX-Taster steuern. Man kann gruppieren, mit Dummy-Switches arbeiten usw. aber das sind alles Umwege. Ich denke HomeKit als Visualisierung und Sprachsteuerung und ein paar Effekte ist super, aber Automationen direkt aus KNX oder HomeKit heraus gesteuert kann Kopfweh machen. Oder Farb-Hues an einem KNX-Aktor - wie werden die von einem KNX-Sensor/Taster gesteuert? Es geht schon mit Gewurschtel. Von 2 separaten Systemen und dessen Eigenheiten mal ganz zu schweigen. Darüber hinaus gibt es immer noch solche ärgerlichen Sachen wie Lamellenwinkelverstellung der KNX-Aktoren, welche mit der HomeKit-GUI nicht "mal eben" komfortabel bedient werden können.


    Hier in diesem Forum wird Dir auf Basis Homebridge/Kit empfohlen, im KNX-User-Forum KNX. Wobei ich glaube dass dort die Anzahl von KNX-/HomeKit-Usern höher ist als hier. Wie überall bei Smart-Homes gilt: Sehr konkrete Ideen über die späteren Konstellationen und Anforderungen haben, dann die Komponenten kaufen. Sonst ist man mit einem einzigen System, egal welches es ist, am Anfang besser bedient. Und da KNX offener ist als HomeKit...

    Die Settings sehen soweit gut aus. Auf welchen Port hast Du denn versucht zu verbinden? Versuch mal auf 192.168.178.36:80.


    Und ich würde sicherheitshalber nachdem Du Settings geändert hast, sowohl (zuerst) die Dreambox und (danach) die Homebridge rebooten.

    So weit ich weiss, ist die Lamellenwinkelverstellung in HomeKit nicht möglich, da HomeKit die Funktion gar nicht kennt. Offensichtlich gibt es Raffstoren nicht in Cupertino nicht. ;)


    Die Anzeige in HomeKit zur Lamellenwinkelverstellung und der Schieberegler werden quasi nur über Umwege, als 3rd Party add-on, angezeigt. Nativ ist es nicht, daher ist auch keine Sprachsteuerung möglich.

    Das hat jetzt nicht sooo viel mit HomeKit zu tun - in der Konstellation gepaart mit entsprechenden Flächen/qm wirst Du vermutlich um mehrere Geräte nicht herumkommen. Bei uns ähnlich, daher haben wir in mehreren Zimmern mehrere "Verdunsterpflanzen" aufgestellt und zusätzlich noch einen entsprechend dimensionierten Luftbefeuchter im Wohnzimmer aufgestellt und trotzdem sinkt die Luftfeuchtigkeit in entfernteren Räumen signifikant. Ich würde an Deiner Stelle mal in einem Raum, dem grössten, anfangen und dann beobachten wie es sich entwickelt und dann ausbauen/ergänzen.

    OK, wenn Du mit fest verdrahtetem MacBook keine Ausfälle hast und nur das Symptom mit den langsam ladenden Seiten der Fritz, würde ich jetzt als nächstes die IP-Adresskonfiguration checken. Also das alle Geräte per DHCP beziehen, keins fix vorgegeben wird und so evtl 2 (oder mehr) Geräte in Deinem Netzwerk dieselbe IP haben. Irgendwo muss die Fritz ja eine Übersichtseite der mit ihr verbundenen Geräte und der IP-Adressen haben. Werden dort alle Geräte angezeigt? Oder fehlen welche? Wenn welche fehlen, am Geräte selbst mal prüfen, was da los ist und dort evtl versucht wird, sich mit einer fest vorgegebene IP ins Netzwerk einzuloggen (was vllt nicht geht, weil die IP schon vorhandenen ist oder das Subnetz abweicht).


    EDIT

    Bevor es richtig Arbeit macht, würde ich Dein Netzwerk/WLAN testen, ohne dass der Access Point Deiner Mieter mit dran hängt. Gehe auch sicher, dass sie sich nicht mit ihren Geräte an Dein WLAN hängen.

    /EDIT


    Im nächsten Schritt gehen wir dann ins WLAN. Sind die WLAN-Geräte wirklich in Deinem Netzwerk der Fritz, oder verbinden sie sich uU mit dem WLAN Deines Mieters? Ist der Paketverlust auch vorhanden, wenn Du den Speedtest/packet loss Test auch mit einem Geräte machst, welcher direkt neben der Fritz ist? Wenn Ja, dann würde ich im nächsten Schritt mal ein WLAN-Gerät (MacBook, Tablet) mal vom WLAN trennen, dann an der Fritz manuell den Kanal ändern, das Gerät neu verbinden, wieder Speedtest/packet loss. Ergebnis? Wenn immer noch die Probleme bestehen, würde ich - auch wenn es sich jetzt mal nach viel Arbeit anhört - ALLE Geräte vom WLAN trennen und 1 by 1 anschliessen, zwischendurch immer wieder testen.


    Das kann alles ganz schön mühsam sein und das 2.4er Band ist halt im Regelfall hoch frequentiert. Hast Du evtl die Chance einen anderen Router oder Access Point zu testen? Wenn Access Point, dann am besten (nur) für den Test per LAN an die Fritz anschliessen.


    EDIT 2

    Jetzt verstehe ich glaube ich gerade, worauf hl-in hinauswollte. Klar teilen sich alle Geräte die Bandbreite und das hat vom Grundsatz her nichts mit dem Durchsatz nach Draussen zu tun. Eben es sei denn, ich priorisiere den Verkehr. Wenn natürlich die beiden WLAN voll ausgelastet sind, dauert es mit dem Seitenaufbau. Es kann ja auch sein, dass noch ein Dritter sich auf dem Mieter-WLAN eingeloggt hat und munter downloadet. Ich bin mir gerade nur nicht sicher, ob das auch zu packet loss führt. Kann das jemand sagen?

    /EDIT 2

    Das hat hier nichts mehr mit HomeKit zu tun. ;)


    Ich sehe da vor allem 16% packet loss. =ODas Netzwerk scheint nicht so kompliziert aufgebaut zu sein und die paar Geräte in Deinem eigenen Netz können gar nicht so viel Traffic verursachen. Wenn die Möglichkeit besteht, würde ich zunächst einmal einen Laptop, ein Macbook oder was auch immer per Lan-Kabel an der Fritzbox testen. Den Repeater für das Teste besser ausstecken. Laden die Seiten der Fritzbox dann auch so langsam? Wie sieht denn die Verbindung ins Internet aus, also vor allem was Paketverlust angeht? Bei der Gelegenheit schau auch direkt mal nach den verbundenen Geräten bzw. den IP-Adressen. Ist der Adressraum OK und werden die IP der angeschlossenen Geräte per DHCP zugeteilt oder werden die fix vorgegeben? Ist da evtl auch nur ein einziges Gerät, welches noch eine IP fix vorgegeben hat? Also dass die Seiten auf der Fritzbox langsam geladen werden, könnte ne Menge Gründe (Defekt/überhitzung der Fritte, IP-Adresskonflikt) haben. Ein kaputtes Netzwerkkabel würde ich fast schon ausschliessen, dann würde eigentlich der Seitenaufbau per WLAN auf der Fritz nicht stottern. Aber lieber langsam der Reihe nach. Wenn Internet-Fritzbox-kabelgebundener_Laptop einwandfrei funktioniert, können wir die Kreise grösser ziehen. ;)


    Sind viele andere WLAN in der Nähe? Wenn da mehrere weitere gerade 2.4Ghz WLANs in der Nähe sind, kann es schon mal hakelig werden. Da könnte ein manueller Kanalwechsel was bringen. Steht die Fritte frei, Antennen ageschraubt (Wenn sie welche hat. Sorry, hab keine :) )? Bevor wir usn aber ans WLAN machen, sollten wir die Grundkonfiguration des Netzwerkes und die kabelgebundenen Verbindungen sicher haben.

    Ähm, also ich kann schon Netzwerkverkehr priorisieren. Aber das ist hier überhaupt nicht das Thema. Er hat ganz andere Probleme bei den Symptomen. Neben Beschreibungen zu seiner Netzwerktopologie, sollte er anschliesend den Durchsatz intern und extern messen und auf packet loss prüfen. Unabhängig davon, wir entfernen uns mit seinen Problemen meilenweit vom Topic dieses Threads. Sein Topic wären Netzwerkprobleme. Dass ein iPad keine gute Steuerzentrale ist, ist das kleinste Thema bei ihm.

    Uiuiui, das liest sich aber stark nach (W)Lan-Problemen an. Ob es dann letztlich auch noch WAN/Internet-Probleme gibt, mag ich so nicht beurteilen. Dass Dein Connection ins Internet so schnell in die Knie geht, kann verschiedene Ursachen haben.


    Daher sollte man zuerst einmal Dein Netzwerk verstehen:

    - Welche ISP/Tarif hast Du, welche Übertragungsgeschwindigkeit soll bestehen?
    - Welcher Router (mit ohne WLAN?) wird eingesetzt?

    - Werden Access-Points eingesetzt, wie angeschlossen und konfiguriert?

    - Kannst Du ausschliessen, dass im GastWlan kontinuierlich das Internet "gedownloaded" wird?

    usw.


    Wenn Du per LAN stabilen Durchsatz hast, im WLAN hingegen nicht, kann LAN Prio vor WLAN haben. Das heisst, selbst wenn im GastWlan "volle Pulle" Download läuft, erhältst Du mit LAN Prio - LAN fährt auf der Überholspur, WLAN wird ausgebremst. Ferner könnte auch sein, dass ein IP-Adresskonflikt im WLAN existiert. Daher die Frage mit den Access-Points.


    @Dampf hat ja schon die schlechteste aller Möglichkeiten, nämlich das iPad als Steuerzentrale zu verwenden, angesprochen. Wenn Deine Probleme nur durch die iPad-Problematik entstehen, schafft tatsächlich ein Homepod oder ein ATV (schliesse per LAN an!) Abhilfe.


    Bevor Du aber jetzt wild und unstrukturiert irgendwelche Sachen ausprobierst, würde ich mir an Deiner Stelle einen Plan machen. U.U. hast Du 2 Probleme - ein Netzwerk- und das iPad-Problem. Wenn ich wetten müsste, würde ich davon ausgehen. ;) Wenn Dich der Kauf eines Homepod oder ATV nicht in den finanziellen Ruin treibt, würde ich da als erstes mal ansetzen. Ich bin bei solch elementaren Komponenten Fan von fest verkabelten Geräten und ferner nutze ich den ATV auch zum Streaming am TV. Einen Homepod habe ich auch, nur nicht vor dem Hintergrund, diesen als Steuerzentrale zu nutzen. Es soll aber genau so gut funktionieren.

    Du hast kein Packet Loss, also funktioniert der Raspi und das Betriebssystem. Was anscheinend nicht funktioniert ist die Anwendung/das Programm Homebridge.


    versuch mal, wenn Du per ssh eingeloggt bist, ein


    sudo systemctl status homebridge

    Bedienungsanleitung/Schaltplan lesen, Anschluss für externen Schalter (2 Draht) finden. Dort einen Shelly 1 mit geflashter HomeKit-Firmware anschliessen.


    Überlegen kannst/solltest Du Dir, ob der Shelly als "Garagentor" angezeigt werden soll oder als "Schalter". Wenn Du ihn als Garagentor einbindest, musst Du bei einer Automation à la "ich komme mit dem Auto und er soll über die Standortdaten das Tor automatisch öffnen", erst durch Entsperrung des Bildschirms (des iPhones) bestätigen. Hintergrund ist die Apple-Sicherheit für den Zugang zu Haus/Wohnung. Wenn Du nicht jedes Mal entsperren möchtest, binde den Shelly als Schalter ein. Dann entfällt die "Sicherheitsprüfung".

    Du sprichst von einem hässlichen Tastendruckgefühlt, kritisierst Touchbedienflächen und brauchst gleichzeitig die Haptik eines Retroschalters. Passt nicht ganz, oder? ;) Anyway, genau dafür, um nicht genau hinschauen zu müssen oder wenn der Nachwuchs (muss man mittlerweile eigentlich gendergerecht auch die Nachwuchs sagen?) nicht den Selbstzerstörungsmodus aktivieren sollte, gibt es die "Patschfunktion". Einfach auf die Gesamtfläche "patschen" und die definierte Funktion wird ausgeführt. Wenn Du eine gewisse Anzahl von zu steuernden Verbrauchern übersteigst, wirst Du bei konventioneller Verkabelung Schalterbatterien an die Wand nageln müssen. Das liegt einfach in der Natur der Sache. Und daher wirst Du auch mit der Touchoberfläche die Konzession der Haptik gezwungenermassen eingehen müssen. Nicht smart? Finde ich jetzt nicht, denn die manuelle Steuerung in gewissen Situationen wirst Du immer brauchen.


    Von daher finde ich sschuste's Gedanke mit der lernenden Logik, der AI, abslut folgerichtig und konsequent. Noch sind wir nicht so weit. Momentan ist, egal welche Technologie im Smarthome steckt, alles noch das klassische Wenn/Dann, festgelegte Routien usw. Apple hatte damals einen gewissen (erbärmlichen) Weg zu mehr AI eingeschlagen, in dem sie Siri haben lernen lassen, was der HomeKit-User so schaltet und fing dann an, die Schaltflächen im Controlcenter dynamisch ein-/auszublenden. Daraus ist aber bekanntlich nix geworden.


    JA, man kann unterschiedlicher Meinung sein und nochmal, beide Technologien funktionieren. Wenn aber jemand fragt, was in einem Neubau (und auch noch in Verbindung mit HomeKit) machen, wo noch keine Altlasten bestehen, Hue & Co zu empfehlen ist schlichtweg falsch. Hue & Co sind nicht für die Erstausrüstung konzipiert sondern Ergänzungen, retro fits. Du kannst mit Hue & Co gewisse Funktionen gar nicht darstellen. Was ist denn mit dem Windmesser, der bei Sturmwarnung die Storen steuert? Oder der Regensensor, der bei Regen eingreift?


    Manche meiner Argumente ziehen nicht? Du bringst gerade Beispiele, Dampf, die Deine Thesen nicht unterstützen. Ja genau, jede Lampe kann (im retro fit!) smart gemacht werden. Warum sollte ich mich im Neubau (!) auf solche Basteleien einlassen? Ich plane von vornherein smart und lehne mich danach völlig entspannt zurück. Wenn ich dann später feststelle, dass noch etwas fehlt, dann greife ich auf die Ergänzungen zurück.


    Ich weiss, das ist schwer für solche Personen zu verstehen, die ausschliesslich die retro fit Situation kennen. Und mal hier und da etwas versmarten wollen. Die Personen, die auf der grünen Wiese starten können, haben ganz andere Möglichkeiten.


    Das Kernargument der Hue & Co Vertreter sind im Normalfall die Kosten. Und das ist definitiv ein Argument für Bestandsinstallationen. Es macht ökonomisch einfach keinen Sinn alles herauszureissen und zu ersetzen. Daher sind auch Hue & Co so gross geworden. In modernen bzw. Neubauten sieht die Sache anders aus. Meine Mehrkosten sind einzig und allein darauf zurückführen gewesen, dass ich viel mehr hab einbauen lassen, als ursprünglich vorgesehen. Vielleicht 'n Tick mehr, kann sein. Wenn ich mir aber im Nachhinein vorstelle für ~200 Geräte Shelly zu verbauen, summiert sich das auch mal eben auf 2,000 (reine Hardware) - für eine Bastellösung wohlgemerkt. HomeKit-Stecker sind nochmal teurer, Hues dito.


    Und noch einmal ein JA, dass ich von KNX unter bestimmten Voraussetzungen überzeugt bin. Aber eben, die Voraussetzungen müssen erfüllt sein. In einem Altbau, in dem keine Sanierung vorgesehen ist, macht es ökonomisch keinen Sinn. Möchte jemand "die eine Lampe da" smart machen, ist KNX völlig übertrieben. Plant jemand einen Neubau und möchte ein vollständig smartes home, in dem alle Geräte miteinander sprechen können und legt Wert auf Ästhetik, ist KNX goldrichtig. Bei Personen oder Bausituationen dazwischen "kommt es darauf an".


    Sorry, dass ich da so beharrlich gegen den Strom schwimme und ich bin völlig entspannt, wenn Ihr anderer Meinung seid. Jeder entscheidet für sich selbst. Nur wenn jemand kommt und fragt "Was gibt es denn so für Gedanken in einem Neubau?", dann müssen auch kontroverse Meinungen erlaubt sein. Und jemand der noch nicht einmal Leerrohre in seinen Gedanken berücksichtigt hat, demonstriert ganz gefährliche Unwissenheit oder bestenfalls, sich gerade einmal anfängt über die Elektroplanung Gedanken zu machen. Wie auch immer, ich habe meine Meinung für Max1411 nur kundgetan, um den Fokus zu erweitern, Diskussion zu ermöglichen und ihn uU vor späterem Schaden zu bewahren. Das ist es, wofür bei mir ein Diskussionsforum da ist. Was er mit den Infos macht, ist mir völlig egal. :)