Time Capsule für Mac-Backup oder neuere NAS

  • Hallo zusammen


    Ich weiss, meine Frage betrifft nicht direkt HomeKit, aber da ich in diesem Forum schon gute Erfahrung gemacht habe, stelle ich meine Frage hier:


    Ich habe kürzlich auf ein Mesh-System von ASUS aufgerüstet und meine alte Time Capsule in Rente geschickt. Ich bin mit dem Mesh-System mehr als zufrieden. Nur die Time Machine will nicht recht mit der angeschlossenen USB-Festplatte. Habe inzwischen auch schon von anderen gelesen, die damit Probleme haben.


    Nun möchte ich eine andere Lösung für das Mac-Backup. Ich habe mir überlegt wieder eine gebrauchte Time Capsule zu ersteigern und die dann nur für die Time Machine per LAN ans System zu hängen. Oder soll ich mehr Geld in die Finger nehmen und ein kleines NAS kaufen? Ist die Time Capsule noch zeitgemäss? Kann ich auch eine alte Generation Time Capsule nehmen für nur das Backup? Was meint ihr?

  • Oder soll ich mehr Geld in die Finger nehmen und ein kleines NAS kaufen? Ist die Time Capsule noch zeitgemäss? Kann ich auch eine alte Generation Time Capsule nehmen für nur das Backup? Was meint ihr?

    Diese Frage kommt mir gerade recht. ich stehe vor einem ähnlichen Problem. Und ich würde auf keinen Fall eine Time Capsule nehmen, weil:


    https://www.golem.de/news/appl…-capsule-2107-157991.html


    Ich schätze, du wirst um das NAS nicht herumkommen (und ich auch nicht). Ich bekomme nur nirgendwo brauchbare Infos. Die einzige Frage, die ich nämlich habe ist: wie laut sind die Dinger?

  • Ok, heisst: Die aktuelle 5. Generation kommt nicht mehr in Frage. Man könnte aber die Festplatte ersetzen und gleich eine grössere einbauen. Ich weiss, ist ein gebastel... Oder einfach die 4. Generation der Time Capsule nehmen. Ich meine, für nur das Backup sollte das doch reichen? Und die kosten nicht mehr viel!


    Die einzige Frage, die ich nämlich habe ist: wie laut sind die Dinger?

    Da habe ich (noch) keine Erfahrung. Aber die Time Capsule war auch nicht gerade leise... Ich denke ein kleines NAS von WD (MyCloud) oder so sollte doch nicht lauter sein als eine Time Capsule...

    Einmal editiert, zuletzt von swisshauser () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von swisshauser mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ich schätze, du wirst um das NAS nicht herumkommen (und ich auch nicht). Ich bekomme nur nirgendwo brauchbare Infos. Die einzige Frage, die ich nämlich habe ist: wie laut sind die Dinger?

    Auch nicht lauter als andere Geräte. Ich habe hier ein Synology DS218, dort habe ich den eingebauten Lüfter durch ein BeQuiet Pure Wings 2 ersetzt, nun hört man nur noch die beiden WD Red Plus Platten, wie man eben magnetische Platten hört.

    Ich denke ein kleines NAS von WD (MyCloud)

    Bloß kein WD Cloud, mal dazu googlen, die Dinger sind eine Katastrophe! Die machen irgendwas mit den Platten, dass du diese nicht einfach in ein anderes Gehäuse oder am PC anstecken kannst um deine Daten zu retten, wenn das WDCloud Gehäuse mal kaputt ist. Du brauchst ein baugleiches Gehäuse mit bestimmten Spezifikationen.

  • Bloß kein WD Cloud,

    Ok, schon wieder etwas gelernt. Ich tendiere echt dazu, eine Time Capsule der 4. Generation zu nehmen. Ich brauch das ja nur für die Backups der Time Machine.

    Die Konfiguration der Time Machine auf der Time Capsule funktioniert ja sicherlich reibunglos. Und da ich das WLan in der Time Capsule abstellen würde, stört es mich auch nicht, wenn das eine ältere Generation ist. Oder übersehe ich etwas? Spricht etwas dagegen?

  • Die einzige Frage, die ich nämlich habe ist: wie laut sind die Dinger?

    Ich habe hier im Büro meine Synology 920+ mit 4 x 6 TB WD Red direkt neben mir stehen (ca. 1m).

    Vom NAS selbst höre ich nichts. Lediglich die Plattenzugriffe sind wahrnehmbar, was aber sicher durch geschickte Plattenwahl noch optimiert werden könnte.

    Auf dem NAS laufen in Docker-Containern neben einigen anderen Sachen die Homebridge, DeConz, Airconnect, AdGuard und meine eigene Cloud. Meine komplette Musik-, Film- und Fotomediathek wird im ganzen Haus verteilt.

  • Nachdem meine TimeCapsule mit kaputtem Netzteil von mir gegangen ist (und auch vorher schon immer wieder lustige Sachen machte), bin ich, nach einer Übergangszeit der TM-Sicherung auf einer Synology DS, auf einen OpenMediaVault-Server auf einem meiner Raspis gewechselt. Braucht wenig Strom, ist sehr leise, mit etwas Einlesen, gut aufzusetzen, man kann die (externen) Platten bei Bedarf erweitern, tauschen... Die Diskstation lohnt sich meiner Meinung nach nur, wenn auch noch einiges anderes darauf läuft

  • Man könnte aber die Festplatte ersetzen und gleich eine grössere einbauen. Ich weiss, ist ein gebastel...

    Das ist was für die Bastelprofis, die auch das passende Werkzeug haben. Auf jeden Fall ist das nix für mich Grobmotoriker. Ansonsten hätte ich in meine TimeCapsule längst eine neue Platte eingebaut. Siehe https://de.ifixit.com/Anleitun…estplattenaustausch/61924


    Alternativ könnte man eine externe Festplatte per USB an die TimeCapsule anschließen und diese für das Backup verwenden (hab ich nie gemacht, schätze aber, dass das geht). Das ist natürlich USB2 und somit langsam, aber würde für das Backup wahrscheinlich völlig ausreichen.

  • auf einen OpenMediaVault-Server auf einem meiner Raspis gewechselt.

    Hatte ich damals auch überlegt, da ich meine Synology DS als reines Datengrab nutze. Es läuft nicht mal 24/7, trotz WD Red Plus Platten die das abkönnen. Und ja, dafür is die DS völlig überdimensioniert, die kann ja deutlich mehr. Und ich bastel gerne, aber bei der Backup-Geschichte fehlte mir echt die Muse und ich wollte nicht, dass am Ende meine Unfähigkeit das Ding selbst zu konfigurieren Schuld an einem Datenverlust ist.


    Alternativ könnte man eine externe Festplatte per USB an die TimeCapsule anschließen und diese für das Backup verwenden (hab ich nie gemacht, schätze aber, dass das geht).

    Ginge natürlich auch mit einem USB der Fritzbox oder anderen Router.

  • Ginge natürlich auch mit einem USB der Fritzbox oder anderen Router.

    An der Fritzbox zumindest gab es Probleme, weil die dort möglichen Dateisysteme nicht mit TimeMachine funktionierten. Daher hab ich dann die Finger davon gelassen. Und das Gebastel mit OpenMediaVault ist ungefähr so kompliziert wie eine homebridge aufzusetzen ;)

  • An der Fritzbox zumindest gab es Probleme,

    Ich habe eben auch Probleme, eine USB-Festplatte an mein ASUS Meshnetzwerk zu hängen. Die Time Machine Funktion ist zwar vorhanden, funktioniert aber nicht. Das Backup bricht immer wieder ab. Egal, ich probiere mal eine alte Time Capsule aus.

  • Ich würde zu einer Synology NAS greifen zB. DS218+ im RAID1. Läuft mit Time Maschine seit Jahren ohne Probleme und Schwierigkeiten.


    zu WD Red Platten würde ich aber nicht mehr greifen, wegen SMR.


    Ich selbst hab noch WD RED Platten ohne SMR.

  • zu WD Red Platten würde ich aber nicht mehr greifen, wegen SMR.


    Ich selbst hab noch WD RED Platten ohne SMR.

    Dafür gibt es nun mittlerweile die WD Red Plus, die sind ohne SMR, die normalen WD Red sind mit SMR. Gab es ja ewiges hin und her und man wusste lange nicht, was man bestellt. Nicht mal die Händler selbst.

  • Die einzige Frage, die ich nämlich habe ist: wie laut sind die Dinger?


    Hängt ein wenig von Anzahl und Typ der eingesetzten Platten ab. Meine kleine Syno mit zwei Bays höre ich kaum, die 8er für die Filmsammlung macht sich vor allem beim Hochfahren bemerkbar - ist aber meist am Idlen, da nur als Fileserver verwendet. Ansonsten kann man die Dinger (sofern Netzwerkkabel liegt) auch etwas entfernt aufstellen.


    TimeMachine läuft bei mir jedoch nicht übers Netz. Jeder Mac hat in unserer Famile zwei USB-Festplatten von denen je eine per Docking-Station am Gerät ständig angeschlossen ist. Die jeweils andere liegt im Tresor. Zwar haben Mac-User kaum Last mit Verschlüsselungstrojanern - trotzdem ist ein ordentliches Backup immer redundant ausgelegt und in mindestens einer Ausführung vom System physikalisch getrennt. Knallt der Blitz in den Hausverteiler ist ggf. das NAS ebenso Geschichte, wie Mac und Konsorten. Der niedliche Überspannungsschutz aus der Fernsehwerbung greift bei Funkenstrecken im Zentimeterbereich kaum und die Hausratsversicherung reguliert nur den materiellen Schaden, stellt die Daten aber auch nicht wieder her. Natürlich ist eine Sicherung auf's NAS bequem. Wöchentlich einmal Hand anzulegen und die beiden Platten zu wechseln (Time Machine fordert nach 10 Tagen dazu auf) ist aber kein sooo zeitraubendes Drama.

  • Natürlich ist eine Sicherung auf's NAS bequem. Wöchentlich einmal Hand anzulegen und die beiden Platten zu wechseln (Time Machine fordert nach 10 Tagen dazu auf) ist aber kein sooo zeitraubendes Drama.

    Tjahaha, denkst du! :D Ich habe bereits die leidvolle Erfahrung machen müssen, dass es eben mit Hand anlegen nicht so einfach ist. Ich habe jahrelang auf zwei externe 1TB USB-Platten im Wechsel über Time Machine UND CarbonCopyCloner (vertraue nie einer einzigen Backup-Lösung, auch nicht Time Machine) auf die Platten gesichert. Nur sitze ich kaum am Schreibtisch wo die Platten liegen sondern bin oft mit Macbook im ganzen Haus hier und da unterwegs, meist auf dem Sofa. Aber irgendwann wird man faul, fängt an die Time Machine-Hinweise, dass ein Backup ansteht wegzuklicken und dann kommt privat noch hier und da was dazwischen. Am Ende war ich auf ein Backup angewiesen, dieses war aber mehrere Monate alt.


    Seit ich das NAS habe, habe ich ein Backup nie wieder vergessen.

  • Ich habe zwar das nötigste per Stick in einem externen Tresor aber meine NAS wird per Internet verschlüsselt zu einer an NAS gebackupt dann spart man sich das mit den Festplatten. Alternativ halt die wichtigsten Sachen auswählen und ab in die Cloud :-)

  • So, ich habe eine Lösung für mein Backup-Problem.

    - Ich habe eine 3 TB Time Capsule der 4. Generation für 50.- Fr. ersteigert. (Die sollten ja keine Probleme mit der Festplatte haben.)

    - Die TC mit einem LAN-Kabel an meinen Mesh-Router angeschlossen und eingerichtet.

    - Nach dem Einrichten im AirPort-Dienstprogramm unter Drahtlos den Netzwerkmodus auf Aus, bei Netzwerk den Router-Modus auf Aus (Bridge-Modus) und unter Internet auf Verbinden mit DHCP.

    - Dann unter der Time Machine das Backup Volume der TC ausgesucht, Backup gestartet und seither läuft das ohne Probleme. Einfach so, wie ich mir das vorgestellt habe.