Beiträge von sschuste

    ist es möglich, die Szenen, die man in der Hue App erstellt hat, in Homekit abzurufen bzw in eine Szene einzubinden?

    Nein, nicht direkt. Eine solche Szene muss dann neu erstellt werden. Solange es sich nur um die Beleuchtung geht, ist das relativ einfach: Szene in der Hue-App oder iConnectHue aktivieren und dann in der Home-App eine Szene erstellen und die Lampen einfach hinzufügen. Die haben dann gleich die richtigen Werte (Farbe, Helligkeit, etc), so dass man nichts mehr nachstellen muss.

    oder andere Frage: kann man den Hue Bewegungsmelder in Homekit überhaupt deaktivieren?

    Zumindest bei meinen Hue-Bewegungsmeldern sehe ich da keine Möglichkeit.


    Stefan

    Meinst du so: https://thomaskekeisen.de/de/b…erry-pi-feste-ip-adresse/?


    Meine Raspis haben auch statische Adressen, allerdings werden die bei mir vom DHCP-Server vergeben. Das heißt, ich nutze dazu meinen Router. Dort wird die MAC-Adresse des Raspis eingetragen und die IP-Adresse, die er erhalten soll. Auf dem Raspi muss in diesem Fall nichts weiter eingestellt werden.


    Die MAC-Adresse ermittelst du mit dem Befehl ifconfig:

    Im Abschnitt wlan0 steht die MAC-Adresse hinter ether, hier dc:a6:32:16:a2:f5. Die Vorgehensweise ist von Router zu Router unterschiedlich, daher kann ich das hier nicht erklären.


    Stefan

    Ok. Die Homebridge startet nicht. Das ist aber auch ein fettes Log, meine Güte ^^. Das einzige, was ich sehe, ist ein überflüssiges Plugin namens homebridge-lib, von dem ich nicht glaube, dass es zu dieser Fehlfunktion führt.


    Man kann das Log deutlich detaillierter anzeigen lassen, was möglicherweise einen Fehler zeigen wird, was aber auch krass unübersichtlich ist. Dazu muss man /etc/default/homebridge bearbeiten:


    sudo nano /etc/default/homebridge


    und dann die Zeilen

    # If you uncomment the following line, homebridge will log more

    # You can display this via systemd's journalctl: journalctl -f -u homebridge

    # DEBUG=*


    verändern in

    # If you uncomment the following line, homebridge will log more

    # You can display this via systemd's journalctl: journalctl -f -u homebridge

    DEBUG=*


    Dann die Homebridge neu starten mit

    sudo systemctl restart homebridge; sudo journalctl -fau homebridge


    Möglicherweise ergibt sich daraus etwas. Alternativ kann man versuchen, die Plugins aus der config.json zu nehmen und dann nacheinander wieder hinzuzufügen, bis die Homebridge wieder crasht. Vielleicht hilft es, alle Plugins zu löschen und neu zu installieren. Oder sogar homebridge zu deinstallieren und dann wieder zu installieren. Wie du siehst: ich tappe im Dunkeln.


    Während man die Plugins am besten per homebridge-config-ui-x de- und wieder installiert, macht man mit der Homebridge so:

    sudo npm uninstall -g -unsafe-perm homebridge

    sudo npm install -g -unsafe-perm homebridge


    Deine config.json wird dabei nicht gelöscht, aber kann nie schaden, davon ein Backup zu haben.


    Stefan

    Ich sehe hier folgendes: Die Homebridge wird angehalten und wieder gestartet. Das sieht so aus, als hätte das jemand manuell veranlasst. Beispielsweise du.


    So sieht es nach dem Starten meiner Homebridge aus:

    Setup Payload:

    X-HM://0023ISYW8I8M6

    Enter this code with your HomeKit app on your iOS device to pair with Homebridge:


    ┌────────────┐

    │ 031-45-154 │

    └────────────┘


    [11/18/2019, 12:34:06] Homebridge is running on port 51826.


    Die wesentliche Nachricht ist hier: Homebridge is running on Port whatever. Die Zeile habe ich in deinem Log bislang nicht gesehen, weil du dein Log weiter oben ja nicht vollständig zeigst.


    Bei mir erscheint ebenfalls kein QR-Code, weil ich das abgeschaltet habe. Dazu habe ich in /etc/default/homebridge einen Parameter gesetzt:


    HOMEBRIDGE_OPTS=-I -Q -C -U /var/homebridge


    Das -Q schaltet den QR-Code im Log aus. Ist das bei dir möglicherweise auch gesetzt?

    Hallo, wie verhalten sich die Sensoren bei einer nutzung im Garten ohne schutz vor Regen?

    Meine zwei Sensoren verhielten sich extrem gut, bis ich dann offenbar mal die Pflanzen gegossen habe. Ein Sensor hielt fünf Wochen, der andere sieben.


    Eigentlich sollten die Dinger wasserdicht sein, und zur Not hilft ein bestimmt Plastiktütchen, dass man darüber stülpt. Aber wie gesagt: zwei Sensoren, beide innerhalb kürzester Zeit hinüber, und ich sie sicherlich nicht abgeduscht.

    So weit, so gut. Ich habe das aber so verstanden, dass, wenn ich Fibaro-Schalter mit dem Z-Wave Standard verwenden möchte, eine ZigBee Schnittstelle benötige.

    Nein, du benötigst dann eine Z-Wave-Schnittstelle. Zigbee und Z-Wave sind unterschiedliche Standards.


    Ich verwende Zigbee, weil es sich so ergeben hat. ich hab mit dem Smartkram einfach so angefangen, ohne einen Plan zu haben, was ich damit anfangen kann. Ich wusste nicht mal, dass es smart ist. Ich habe aus Langeweile eine Hue-Bridge mit zwei Philips-Lampen gekauft und bin erst nach dem Kauf dahinter gekommen, das man das per HomeKit steuern kann (wobei ich zu diesem Zeitpunkt nicht mal wusste, was HomeKit ist).


    Ich dachte, jetzt kann ich mit dem Handy meine Lampen steuern. Automationen? Regeln? Szenen? Sowas ist mir nicht mal ansatzweise in den Sinn gekommen. Ich habe dann noch ein paar EVE-Energy-Steckdosen gekauft, die laufen über Bluetooth. Und dann saß ich in der Kneipe, und wir alberten da so herum, und ich wollte wissen, ob ich mit Siri die Taschenlampe am Handy anmachen kann, und ich sag "Siri, mach das Licht an" und es passiert aber nix, die Taschenlampe geht nicht an, und wie ich Stunden später beheft nach Haus komme, brennt über all in der Wohnung das Licht. Sogar die Bluetooth-EVE-abhängigen Lampen. WTF? Mein Bluetooth reicht über einen Kilometer weit?


    So habe ich zufälligerweise gelernt, was HomeKit ist und welche Rolle mein Apple-TV dabei spielt und was die Cloud dazu tut. Erst ab da hab ich angefangen, mich zu belesen, und jetzt bin ich da, wo ich bin. Arm, aber beleuchtet :D


    Heute habe ich vor allem ein Philips-basiertes Setup. Das hat sich so ergeben. Als ich anfing, hatte ich von Zigbee nie gehört und dass Philips darauf setzt, habe ich erst recht nicht gewusst. Ich war nicht mal da, wo du heute bist. Mit der Zeit ergeben sich dann die Möglichkeiten von ganz allein. Und da kauft man gelegentlich auch mal falsch. Ich würde heute keine EVE Energy mehr kaufen, aber es gibt auch inzwischen so viel mehr auf dem Markt.


    Stefan

    Ich hätte da eine Frage, was bedeutet der Befehl?

    Könntest du in mir mal aufschlüßeln?

    Klar. Der Befehl besteht aus verschieden Komponenten. Die kann ich aber nicht der Reihe nach erklären, sondern muss ein bisschen hin- und herspringen.


    sudo rm -rf /usr/local/lib/node_modules/homebridge-weather-plus/


    Der Löschbefehl lautet rm (remove). Ganz hinten steht, was gelöscht werden soll: /usr/local/lib/node_modules/homebridge-weather-plus/.


    Das sollte eigentlich schon reichen, sollte man denken: Löschbefehl plus das, was gelöscht werden soll. Druff uff die Entertaste und bamm! Aber so leicht ist es nicht. Das, was gelöscht werden soll, ist ein Verzeichnis (auf einer grafischen Oberfläche sagt man Ordner), und dieses Verzeichnis enthält (wahrscheinlich) eine Menge Dateien und Unterverzeichnisse. Der Befehl rm weigert sich, das angegebene Verzeichnis zu löschen, weil es ja noch Dateien enthalten könnte. Deshalb gibt man ihm einen Parameter mit, der ihm sagt, dass er rekursiv arbeiten soll, also in das Zielverzeichnis rein gehen soll und dann Datei für Datei und Unterverzeichnis für Unterverzeichnis löschen soll, bis das angegebene Verzeichnis leer ist. Aus dem rm wird also mit dem Parameter ein rm -r.


    Das -r gehört also zum rm. Aber da steht ja noch ein f. Das f ist auch ein Parameter und heißt eigentlich -f. Es ermächtigt den rm-Befehl, die Samthandschuhe auszuziehen und mit Gewalt zu löschen (mit force). Andernfalls würde der rm-Befehl bei jeder Datei nachfragen "soll ich die wirklich löschen?", und wenn man ein Verzeichnis hat, das 157 Unterordner und 2281 Dateien hat, dann müsste man das halt 2438 mal bestätigen, plus noch ein weiteres Mal für das Verzeichnis, das man dem rm-Befehl mitgegeben hat.


    Über 99% der humanoiden Bewohner dieses Planeten will das nicht. Das letzte Prozent lebt auf Entertasten-Island und verdient sein Geld damit. Da wir beide nicht 2439 mal das Löschen einer Datei bestätigen wollen, erweitern wir den rm-Befehl zu rm -r -f, und da wir sogar zu faul sind, uns zu kratzen, wenn's juckt, ziehen wir das zusammen zu einem rm -rf.


    Ok, da ist er also, unser Befehl: rm -rf /usr/local/lib/node_modules/homebridge-weather-plus/. Geiles Teil. Sieht einfach super aus. Los Raspi, lösch das alles und frag nicht blöd nach. Druff uff die Entertaste und zack? Nö, leider nicht.


    Im Allgemeinen loggt man sich auf seinen Raspi als User pi ein und arbeitet dort als User pi. Der User pi darf alle Dateien verändern und löschen, die ihm gehören. Die Dateien, die ihm nicht gehören, darf er nicht verändern und nicht löschen. So wie im wahren Leben: nach Fertigstellung deiner Biographie willst du nicht, dass jemand Fremdes darin herumschreibt. Das gilt alternativ auch für deinen Einkaufszettel. Ein Ändern oder sogar Wegwerfen würdest Du allerhöchstens nur den Leuten erlauben, die du dazu autorisiert hast. Und so erlaubt der Raspi nicht, dass der User pi das Verzeichnis /usr/local/lib/node_modules/homebridge-weather-plus/ löscht.


    Du brauchst also eine Autorisierung. Und die erhältst du, in dem du dem gesamt Löschbefehl rm -rf /usr/local/lib/node_modules/homebridge-weather-plus/ den Befehl sudo (superuser do) voranstellst. Der Befehl sudo liest in der Datei /etc/sudoers nach, ob der User pi das darf, was er soll, und da der User pi das darf, was er soll, kann das Verzeichnis mit all seinen Unterverzeichnissen und Dateien gelöscht werden, obwohl nichts davon dem User pi gehört. Der User pi bekommt für seinen Löschbefehl temporär Superuser-Rechte zugewiesen (mit dem sudo). Der Superuser wird auf Linux- und Unix-Computern übrigens root genannt (auf Windows heißt er Administrator).


    So einfach isses. Du wirst den sudo-Befehl noch häufig benutzen. Er steht immer vor dem eigentlichen Befehl (hier rm). Und aufpassen! Mit sudo und rm kann man große Taten vollbringen! Es kann soweit führen, dass man sich vor seiner Tastatur sitzend mit den Fäusten auf die Brust trommelt und dabei grunzend ausstößt: "ja!, Ich habe meinen Raspi gelöscht!". Frauen lieben diese Art von Männlichkeit, vor allem, wenn dabei das Licht ausgeht und sie im Dunkeln sitzen.


    Stefan

    Nov 16 18:42:25 raspberrypi homebridge[4476]: [11/16/2019, 18:42:25] TypeError: Cannot read property 'url' of null
    Nov 16 18:42:25 raspberrypi homebridge[4476]: at new RademacherHomePilot (/usr/local/lib/node_modules/homebridge-rademacher-homepilot/index.js:34:62)

    Der Fehler wird eindeutig von homebridge-rademacher-homepilot erzeugt. Können wir mal deine config.json mit Rademacher sehen?

    Geplant habe ich ein RasspberryPi 3B+ (oder sollte ich doch besser direkt den Pi4 nehmen?).

    Sollte ich direkt eine ZigBee-Erweiterung einplanen? --> Das wäre also die zentrale Frage.

    Welches "StarterSet" würdet ihr mir auf Grund meiner Infos empfehlen?

    Ich habe nichts von dem, was du da hast, im Einsatz. Ich kann also nichts empfehlen, nur zum Raspi kann ich was sagen: beide Modelle können problemfrei eingesetzt werden. Im normalen Betrieb stelle ich bei meinem Raspi 4 keine Geschwindigkeitssteigerung zu meinem Raspi 3 fest, nur die Installation von Software geht deutlich schneller. Darüber hinaus braucht der 4er ein passiv kühlendes Gehäuse, ansonsten wird der richtig heiß und drosselt dann runter.


    Stefan

    Muss denn generell das WLAN vom Raspi eingeschaltet sein, damit HB funktioniert? Also vorausgesetzt, man ist schon über LAN verbunden.

    Nein. Vor einiger Zeit habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Homebridge gar nicht funktioniert, wenn beide Netzwerkadapater (also WLAN und LAN) verwendet werden. Daher würde ich das WLAN abschalten oder einfach nur dafür sorgen, dass es sich nicht mit deinem Router verbindet.


    In den letzten Ecken meines Wirrkopfes schlummert noch die vage Erinnerung, dass auf dem Unifi irgendwas mit mDNS eingeschaltet werden muss, wenn man über mehrere Netze gehen will. Ich kann dazu nicht sagen, was das bedeutet, ob das was mit einem Gateway zu tun hat oder ob diese Information überhaupt richtig ist. Ich habe keine Unifi-Geräte und kann daher nicht wirkliche Hilfe anbieten.


    Stefan

    Vielleicht ist auch beim Deinstallieren nicht alles so gelaufen, wie es sollte. Manche Plugins verschwinden nicht komplett, warum auch immer. Du könntest versuchen, dem nachzuhelfen mit:


    sudo rm -rf /usr/local/lib/node_modules/homebridge-weather-plus/


    Danach die Homebridge neu starten.


    Stefan

    Ist das hier der gleiche? Dort steht nämlich:


    • ❤【Überlegene Kompatibilität】Kompatibel mit Google Assistant, Echo, IFTTT. Sie können den LED-Streifen über Sprachbefehle ein- und ausschalten oder ihn heller machen und zu Ihrer Lieblingsfarbe wechseln. Entspannen Sie Ihre Hände, und genießen Sie das intelligente Leben. Es ist einfach, den LED-Streifen mit dem 'Tuya'-Controller und der App zu steuern. Dies bietet ein erstaunliches visuelles Erlebnis

    Gibt’s eigentlich in diesem Zusammenhang ein empfehlenswertes DMX-PlugIn, das entsprechende Lichttechnik für Homebridge/HomeKit verfügbar macht? Das wäre der Knaller!

    Klar: homebridge-dmxuniverse.

    Weil sschuste es auch einfach immer übertreiben muss. :D

    Um ehrlich zu sein: das war mein erstes Projekt mit homebridge, und deswegen habe ich überhaupt nur damit angefangen. Ich hab damals echt geglaubt, danach gibt's eh nichts mehr, was ich mit homebridge anfangen könnte, kicher.