Edward J. Nately III Gute Frage: "Doing the right things?" Da das hier eine reine HomeKit-Veranstaltung ist, würde ich sagen: ja, hier werden die richtigen Dinge getan. Hier kümmert man sich um HomeKit, ganz unabhängig davon, ob das ein totes Pferd ist oder nicht.
Aber ist HomeKit überhaupt tot? Oder hat das Pferd je gelebt? Apple hat da ja nie sonderlich viel Futter hineingesteckt, und HolgerKR wenn man sich die Zeiten der großen Nutzerzahlen in diesem Forum ansieht, dann ging es in den Beiträgen sehr oft weniger um HomeKit als um Homebridge. Für HomeKit hast du eine Home-App, die ist einfach und übersichtlich und deckt die wichtigsten Nummern ab. Was willst du darüber schon diskutieren? Dagegen Homebridge: das war mal lax gesagt "Familienvater trifft auf Linux", da gab's genug zu fragen und zu diskutieren.
Die Homebridge-Macher haben einen Großteil der Diskussionen einfach abgewürgt, indem sie ein nutzerfreundliches Web-UI erschufen und dazu eine Installation, die keine Fragen mehr erzeugt. Leute wie ich, also der Linux-Support, wurden im Großen und Ganzen arbeitslos. Die einzigen wirklich auf den Finger brennenden Fragen sind heutzutage "warum klemmt mein Nuki?" und "wie kann mir mein offenes Badezimmerfenster sagen, dass es offen ist?" Ich kann beide Fragen nicht beantworten.
Und nicht zu vergessen: Matter. Es gibt eigentlich gar kein HomeKit mehr. Es gibt noch die HomeKit-Datenbank, in die Apple uns nicht reinschauen lässt, und dann gibt es noch die HomeKit-Automationen, in die Apple uns nicht reinschauen lässt. Alles was wir jetzt noch haben, ist eine Home-App, die wenig kann, aber was willst du darüber schon diskutieren?
Dieses Forum hat an Wichtigkeit verloren, und der Maintainer Yannick hat offenbar auch bessere Dinge zu tun. Das sei ihm gegönnt. Apple überlässt derweil alles den Matter-Machern und kümmert sich noch weniger als früher um Home-Automation. Kein Wunder, dass die Leute scharenweise zu HomeAssistant gehen und die alten Apple-Steuerzentralen mehr oder weniger stilllegen. Ob ich diesen Weg gehen werde, ist bislang nicht sichtbar. Bislang habe ich nicht viel bei HomeAssistant gesehen, das mir mein Smarthome-Leben erleichtern würde. Im Gegenteil, die Lernkurve ist steil und der Aufwand hoch.
Doing the right things? Ich schätze, dass muss sich wohl jeder selber fragen.