Vertrauen in Sprachassistenten

  • ..Irgendwo muss man auch die Kirche im Dorf lassen.


    Wenn es dir darum geht, das Daten gespeichert, verarbeitet und weitergegeben werden ist völlig normal.

    Wie gesagt, setz nen Aluhut auf. - Und das ist nicht Abwertend gemeint, sondern die schlichte Konsequenz.

    sschuste hat es da eigentlich ziemlich nüchtern auf den Punkt gebracht.


    Das Geheimdienste und/oder Behörden auf meine Daten zugreifen können ist mir sogar Recht. Ich hab nichts zu verbergen, und Vater Staat darf mir gerne auf die Finger gucken, und soll auch weiterhin die Möglichkeit dazu bekommen.

    ..Wenn man sich dem Staat entziehen will, ist da doch etwas im Busch. - So sieht es der Staat, so seh ich es ebenso.

    Außerdem, wenn du von diversen Strafverfolgungsbehörden observiert wirst, hast du glaube ich ganz andere Probleme.

    Schlimmer sind zwielichtige Dritte, die unberechtigt Zugriff erhalten.

    Ob Du jetzt herablassend von Aluhut oder halben Fachartikel faselst, ist eigentlich egal - Du musst es ja nicht lesen. Ich verlange ja auch nicht, dass jeder diese Probleme intellektuell erfasst :/

    Einmal herzlich gelacht!

    Wer den Artikel offensichtlich nicht gelesen hat (..oder zumindest nicht verstanden), bist ja wohl du, wie in meinem ersten Post deutlich zu lesen ist .

    Deine Jetzige Antwort "Was willst du damit sagen? - [..] Eigentlich nichts. [..]"

    Naja, ok; Dem habe ich nichts hinzuzufügen. - Das ist doch Non-Sense hoch10


    Gehst du auch nicht mehr nach Einbruch der Dunkelheit vor die Tür, weil im Moment auffällig viele Messerstechereien sind? Da könnte man auch alle zwei Tage einen neuen News-Artikel unkommentiert posten.

    https://www.google.com/search?…..0.1.86....0.LKQQMYyJgF8

    Das du überhaupt noch einen Computer verwendest nach den ganzen CPU-Skandalen; Und jetzt vor ein paar Tagen wieder neue entdeckt worden.

    https://www.heise.de/security/…en-betroffen-4039302.html


    Lassen wirs dabei, 'intellektueller' wirds nicht.



    PS:

    Wenn dem so ist, bekommt ein guter Freund demnächst hohen Besuch, denn mit zwei, drei anderen Freunden hatten wir letzten Bundesliga-Spieltag ziemlich Spaß:

    "Wie baue ich eine Bombe?", "Wie stirbt ein Mensch am schnellsten?", "Wie schließe ich mich ISIS an?", "Pistole kaufen" etc..

    Eben genau aus dem Grund "Ihn auf 'die rote Liste' zu setzen" - Natürlich Humbug, aber Spaßig.


    Ohje.. Besser schonmal zum Anwalt. (Schwarze Helikopter, sind bis heute nicht auf dem Hausdach gelandet)

    /Sarkasmuss off

  • Das scheint ein emotionales Thema zu sein, kann ich verstehen. Schließlich geht es um den Schutz unserer Privatsphäre...

    Was mir an diesem Thread ein bisschen stinkt ist die Art wie wir / Ihr hier kommuniziert.

    Ich finde dieses Forum hat sich immer besonders dadurch ausgezeichnet, dass wir uns in technischen Fragen geholfen haben. Wenn es mal Off Topic war ging es trotzdem um das gute alte Smart Home, HomeKit, Homebridge, etc.

    Ich habe hier eigentlich nie erlebt dass so harsche Töne angeschlagen wurden, am Intellekt meiner Mitstreiter zu zweifeln weil sie eine andere Meinung haben finde ich nicht OK. Jemandem anderen zu unterstellen er habe nicht richtig gelesen allerdings auch nicht.

    Solche Aussagen waren zumindest bisher immer klar als Joke gekennzeichnet...:/


    An die Admins: Macht doch bitte einen Bereich für Kirche, Politik, Steuer und Impfschutz auf, da können wir dann gerne solche Themen zu Ende führen. 8o

    Sorry, den zynischen Kommentar könnte ich mir jetzt auch nicht verkneifen.

  • Ja scheint sehr emotional zu sein. Aber wenn 2 Personen eine feste Meinung haben ist es auch schwer zu diskutieren, vor allem wenn sich keiner durch Argumente von seiner Meinung abbringen lässt. Da laufen Diskussionen häufig aus dem Ruder.


    Hier muss man einfach sagen, dass Artikel auch "Fachartikel" häufig "proof of concept" darstellen....

    Jedes Smartphone/Computer kann teils leichter/mit gleichem Aufwand in Wanzen umgebaut werden, wie die Sprachassistenten zu Wanzen werden.



    Um zu dem Kernpunkt des Themas zurück zu kommen, sollte jeder selber Abwegen welche Information er welchem Unternehmen gibt und in welchem Umfang.

    Bei jedem Aufruf von Seiten im Internet genau so wie Benutzung von Sprachassistenten, sollte man Abwegen was man sagt bzw. dem Gerät mitteilt.


    Und wer Angst davor hat das Irgendein Sprachassistent lauscht sollte sich vor Augenführen, dass an sich jedes Gerät mit Micro, genau so lauschen könnte.

  • sschuste Wenn Du Dich mit dem Thema beschäftigt hast, solltest Du auch um einen gewissen Schutz dank tor, vpn oder pgp wissen. Oder wenigstens welchen Anbietern man mehr und welchen weniger und welchen man gar nicht vertrauen sollte. :/


    Der.Shorty "Ich habe nichts zu verbergen" ist eines der armseligsten und, Entschuldigung, dümmsten Argumente. Das ist ehr ein Hinweis, wie wenig man sich mit einem Thema beschäftigt hat. :)

  • Das Geheimdienste und/oder Behörden auf meine Daten zugreifen können ist mir sogar Recht. Ich hab nichts zu verbergen, und Vater Staat darf mir gerne auf die Finger gucken, und soll auch weiterhin die Möglichkeit dazu bekommen.

    Eigentlich würde ja gerne ich entscheiden, wann ich wem und wo nichts zu verbergen habe. Ich sehe nur, dass ich dazu nicht gefragt werde. Ob mir das gefällt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

  • Ich schließe mich Til an. Die Kernpunkte sind, welche Informationen man welchem Unternehmen und in welchem Umfang bereitstellen möchte. Dieser Abwägung kann man sich aber durchaus auch technisch nähern, ohne im

    Bereich für Kirche, Politik, Steuer und Impfschutz


    zu landen. ^^ Obwohl ich die Kritik von Hank in Bezug auf die Streitkultur durchaus nachvollziehen kann.



    Drei Fragen, die ich mir immer wieder stelle:

    1. Welche Daten kann ein Gerät (oder ein Service) potentiell abgreifen? Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man sich einen Staubsaugerroboter mit Gesichtserkennungssoftware holt oder einen Temperatursensor fürs Gäste-WC. Die Unterschiede sollte man meiner Meinung doch recht genau kennen.
    2. Welche Daten werden tatsächlich verwertet? Das ist der Teil, wo wir alle im Dunklen tappen, oder? Ich versuch da schon seit Längerem ein wenig Licht rein zu kriegen. Aber da habe ich bisher wenig finden können, was mein Vertrauen wecken könnte.
    3. Wie kann ich den Umfang der weitergegeben Daten kontrollieren? Man kann ohne größere Komforteinbußen durchaus vermeiden, die eigenen Daten über eine Heerschar unterschiedlicher internationaler Hersteller zu verteilen. Lichtsteuerung, Sensorik und Alarmierung laufen bei mir cloudfree. Ok, Apple einmal ausgenommen. Wenn man dann doch nicht um eine weitere Herstellercloud drum herum kommt, kann man in den meisten Fällen den Datenfluss "technisch" zumindest noch deutlich eindämmen.

    Ich setz mich da gerade recht intensiv mit der Steuerung meiner Therme auseinander. Hilfestellung habe ich diesbezüglich ausschließlich in FHEM-nahen Foren bekommen. Da geht es deutlich weniger um die Sinnhaftigkeit des privaten Datenschutz als denn um die technischen Herausforderungen in der Umsetzung.


    Und nein, Alexa kommt mir nicht ins Haus. ;)

  • sschuste Wenn Du Dich mit dem Thema beschäftigt hast, solltest Du auch um einen gewissen Schutz dank tor, vpn oder pgp wissen. Oder wenigstens welchen Anbietern man mehr und welchen weniger und welchen man gar nicht vertrauen sollte. :/

    Ich bezweifle, dass es diesen Schutz wirklich gibt. VPNs und PGP/GnuPG verwende ich bestimmt seit 20 Jahren. TOR ist zu lahmarschig und dank seiner dezentralen Struktur völlig undurchsichtig.


    Es gibt eine schöne Doku, die ich wirklich jedem ans Herz legen kann: Zero Days. Für Techies gemacht, aber so aufbereitet, dass es jeder versteht. Dort geht es um Stuxnet und die Möglichkeiten der Geheimdienste. Seitdem ich mir das angesehen habe, halte ich VPNs und jedwede Art der Verschlüsselung nur noch für hübsche Retro-Spielzeuge.


    Stefan

  • Ich finde dieses Forum hat sich immer besonders dadurch ausgezeichnet, dass wir uns in technischen Fragen geholfen haben. Wenn es mal Off Topic war ging es trotzdem um das gute alte Smart Home, HomeKit, Homebridge, etc.

    Ist doch großartig. Machen wir doch auch weiterhin. Aber gerade hier trifft man auf die Anwender, die

    Irgendeiner im heise-Forum schrieb:

    so blöd sind, sich die Wanzen ins Wohnzimmer holen

    und daher

    Irgendein anderer bei SPON schrieb:

    natürlich selber schuld

    sind. Ich bin ja selber so jemand. Wer außer solchen Anwendern wäre besser geeignet, Themen wie das diese unvoreingenommener (naja) oder besser: informierter zu diskutieren?


    Vielleicht gehört es ja nicht in ein solches Forum wie das diese. Aber hier hocken die richtigen.


    Stefan

  • Eigentlich würde ja gerne ich entscheiden, wann ich wem und wo nichts zu verbergen habe. Ich sehe nur, dass ich dazu nicht gefragt werde. Ob mir das gefällt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

    So wie ich Der.Shorty verstehe, hat er nichts dagegen, wenn jeder seinen Kontostand, Steuererklärung kennt, ihm beim Sex zusieht und er eigentlich gerne im Glashaus leben würde ;)

  • Doch, doch, die Steuerung meiner Buderus-Therme mittels Tado-Thermostat funktioniert! Habe ich hier hängen. Bietet eine verlässliche Abwesenheitserkennung in Verbindung mit einer guten Modulation des Heizbedarfs.


    Aber wir waren ja beim Thema Datenschutz. Und da sehe ich Tado eher kritisch: Alle personenbezogenen Daten laufen ins Tado-Backend auf Amazon-Server in Irland. Und die App muss auch im Hintergrund Zugriff auf die Geodaten des Iphones haben, damit es mit der Abwesenheitserkennung funktioniert. Das darf bei mir keine App. :/


    Gut, der App kann man den Zugang zu den Geodiensten verbieten. Die Abwesendheitssteuerung kann man mittels des wirklich guten Homebridge-Plugins von SeydX hier aus dem Forum auch mittels Homekit-Automation komfortabel lösen. Das reduziert den Datenstrom schon einmal.


    Bleibt aber die Tatsache, dass alles vom Backend aus gesteuert wird. Und das ist mir persönlich halt schon zu viel. Daher suche ich gerade an einer Alternative. Aber das ist Off-Topic...

  • Ja, das gefällt mir bei meinen Heizkörper-Thermostaten von tado auch nicht wirklich. Für mich kam da nur ein deutscher Hersteller in Frage, also tado oder Elgato. Zu dem Zeitpunkt hatte Elgato kein Display und keine manuelle Verstellmöglichkeit. Da habe ich dann schweren Herzens die Backend-Steuerung in Kauf genommen. Das tado Amazon-Server dafür nutzt wusste ich nicht, wäre ein glattes No-go gewesen! Amazon ist gegenüber den Alphabet Agencies noch hilfsbereiter als Microsoft und wird nur noch von Oracle übertroffen. <X Naja, aus Fehlern lernt man ;)

    Hatte Deine Budeurs-Therme ein externes Display, das ersetzt werden musste? Meine Therme hat ein externes Display, welches sehr auskunftsfreudig ist und eine gute Überwachung der Therme ermöglicht. Meine Sorge ist, auf dieses verzichten zu müssen, um es durch das von tado zu ersetzen. Das wäre ein echter Nachteil.

  • So wie ich Der.Shorty verstehe, hat er nichts dagegen, wenn jeder seinen Kontostand, Steuererklärung kennt, ihm beim Sex zusieht und er eigentlich gerne im Glashaus leben würde ;)

    Ach du kac***.. - Ja genau, das war der Gedanke dahinter.

    Dann scheitert es doch nicht nur am lesen, sondern auch am Verständnis..

    Das ist allerdings ein Eckpfeiler der fach- und sachlichen Diskussion. - Allerdings hier: nicht möglich.


    ..Meine in Post #17 gestellte Frage "Hast du den Artikel gelesen und verstanden?", wurde damit geklärt.



    PS: Wer meint TOR wäre noch anonym, lebt in einem vergangenem Zeitalter.

    Die US-Strafverfolgungsbehörde FBI ist schon lange im TOR-Netzwerk angekommen, vermutlich haben Sie sogar eigene TOR-Nodes und Bridges um Traffic aus dem Netzwerk abzuschöpfen.

    Das ist ein offenes Geheimnis. Wenn man sich mit diesem Thema ernsthaft beschäftigt, wird man früher oder später auf diese Erkentnis kommen.

    Seine 100g Drogen im Monat kann man dort kaufen, aber wer anonym sein will, lässt sicher nicht sein Traffic über Behörden-Server laufen, das wäre einer Selbstanzeige gleich zu setzen.

    https://www.zeit.de/digital/da…eimer-tor-exploit-dilemma


    Anonymität erlangt man nicht durch einen popeligen Mausklick; hier: "Verbinden mit TOR" (nein, auch nicht durch zusätzliches Cookie und/oder Cache löschen, Privater Surfmodus, etc pp.)


    Zum Thema VPN:

    Da gehört schon eine Menge vertrauen zu. Denn der gesamte Traffic wird über die Server des Betreibers gelenkt.

    Wer oder was gibt die Sicherheit, das unverschlüsselte Anfragen nicht ausgewertet bzw. analysiert werden? Wie weiß man, welche Software der Betreiber verwendet, ob sie manipuliert ist, oder nicht? Werden verschlüsselte Daten im anschluss dechiffriert, und ebenfalls analysiert?

    Ein blinkender Banner mit Schriftzügen wie "100% no Logs" "Offshore?" "Bulletproof?" ist genauso un-aussagekräftig wie ein Betreiber ohne Schnickschnack, nur PGP eMail Kommunikation, und Offline Zahlung.


    Sven, von dir hätte ich ja erwartet, das du darauf Rücksicht nimmst..

    Scheint eher ein modischer Gag zu sein, dein Alu-Hut, als ernsthafte Argumente.


    Für Anonymität gibt es keine Pauschallösung.

  • Ich habe ja jetzt einige Posts von Dir, auch in anderen Threads, gelesen. Solche Art der Kommunikation passt irgendwie besser in Linux Foren X/ Daher stelle ich einfach fest, wir sind unterschiedlicher Meinung und ich lasse ich Dich gerne in Deiner kleinen, begrenzten Welt, in der Du gerne anderen einen Aluhut andichten darfst, wenn es Dich denn über diese erhebt :D Ich habe nicht vor mich selbst oder meine Privatsphäre aufzugeben ?

  • Hey ho,

    bevor von euch beiden die Aluhüte hier noch verschenkt werden und die ganze Sache aus dem Ruder läuft mach ich hier mal dicht.


    Gruß Nastra