Homebridge Backup auf NAS (Synology) automatisch sichern

  • Hallo @ all,


    ich habe nicht das passende über die Suchfunktion gefunden. Deshalb erstelle ich einen neues Thema.

    Homebridge macht automatisch Backups. Finde ich super, auch wenn ich gerne die Zeit anpassen würde (hab ich bis jetzt noch nichts gefunden)

    Der nächste Schritt wäre jetzt das Backup automatisch auf mein Synology NAS zu sichern. Dazu habe ich die Möglichkeit via SMB oder rsync eine Aufgabe auf meinen NAS zu erstellen.

    Aktuell sichere ich Home Assistant via SMB und Ubiquiti via rsync.

    Hat das jemand so am laufen oder ein gute Anleitung zum einrichten?

    Vielen Dank!

  • Das ist auch eine Idee danke für den Tipp, ich will aber nicht das ein IOT Gerät zugriff auf das nas bekommt, daher wollte ich mir es selber ziehen.

    alle IOT Geräte sind in einem eigenen VLAN und abgeschottet von allen anderen VLAN´s. Homebridge darf sich nur mit Geräten im IOT Netz unterhalten und mit dem Apple TV das wars ;)

  • Klar. Schaden tut es nicht und vielleicht will das ja einer auch nachbauen. Ich hätte auf jeden fall interesse.

  • Ich auch... :-)

    Vom Anfänger zum Anfänger mit Sternchen mutiert, würde ich sagen. ^^

    Raspberry PI3 mit Homebridge aufgesetzt. Mit Standard PiImage. YES!


  • Homebridge macht keine Backups, das Plugin homebridge-config-ui-x macht Backups. Mounte doch ein Verzeichnis und lass die Backups dorthin erstellen.


    Code
    "scheduledBackupPath": "/path/to/backups/"

    Habe ich jetzt fast so gemacht allderdings ohne die config anzupassen mit „scheduledBackupPath“.


    Habe das Verzeichnis der QNAP in das Standard Verzeichnis der automatischen Homebridge Backups gemountet.


    Das die Zeit nicht angepasst werden kann finde ich nicht so tragisch.

  • Ich habe es ganz einfach gemacht. Man legt auf dem NAS einfach eine NFS-Freigabe an mit Zugriff auf eigenen Ordner (/NAS/backup/). Auf dem Homebridge-Server legt man auch ein Verzeichnis an, welches anschließend auf den NAS-Ordner gemountet wird (/mnt/backup/). Damit das automatisch passiert, trägt man es in die /etc/fstab ein.


    Code
    NFS-Freigabe auf dem NAS erstellen, das ist von NAS zu NAS unterschiedlich. Im Beispiel /NAS/backup/

    Client (Homebridge-Server):


    Installieren von NFS-Client auf dem Homebridge-Server:

    Code
    sudo apt-get install nfs-common

    Verzeichnis erstellen:

    Code
    sudo mkdir /mnt/backup/

    Anschließend noch den automatischen Mount konfigurieren:

    Code
    sudo nano /etc/fstab

    Anschließend in die fstab einfügen:

    Code
    192.168.X.XXX:/NAS/backup /mnt/backup/ nfs defaults,local_lock=all 0 0

    Nun noch die fstab neu einlesen und somit den Mount veranlassen:

    Code
    sudo mount -a

    Anschließend noch den neuen Pfad der automatischen Sicherung in die config.json einfügen:

    Code
    "scheduledBackupPath": "/mnt/backup/"

    Das wars. Schiebt man nun in den Ordner eine Datei, sollte sie auch auf dem NAS erscheinen. Viel Erfolg.


    Das Backup kann man selbst anstoßen, aber nicht in das Verzeichnis. Das wird dann nur unter /tmp/ erstellt. Warte einfach bis morgen und schau, ob das automatische Backup morgens um irgendwieviel Uhr funktioniert. :-)

    2 Mal editiert, zuletzt von Marco Schmidt () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Marco Schmidt mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Code
    "scheduledBackupPath": "/mnt/backup/"

    Das wars. Schiebt man nun in den Ordner eine Datei, sollte sie auch auf dem NAS erscheinen. Viel Erfolg.


    Das Backup kann man selbst anstoßen, aber nicht in das Verzeichnis. Das wird dann nur unter /tmp/ erstellt. Warte einfach bis morgen und schau, ob das automatische Backup morgens um irgendwieviel Uhr funktioniert. :-)

    So habe ich es fast auch gelöst, wie du vorher beschrieben hast.

    Ich habe aber einfach den Standard Backup Pfad genommen und gemountet:


    Code
    /var/lib/homebridge/backups/instance-backups

    Wo siehst du den Vorteil der Homebridge ein neues Backup Verzeichnis beibringen zu müssen, weshalb du dann wieder die config.json anpassen musst?

  • Wo siehst du den Vorteil der Homebridge ein neues Backup Verzeichnis beibringen zu müssen, weshalb du dann wieder die config.json anpassen musst?

    Ich möchte den Standard-Backup-Pfad nicht nutzen, sondern lieber meinen eigenen, zumal Mount-Punkte generell immer eher in /mnt/ zu finden sind. Ich finde einfach die Lösung schöner. Ich nutze in /mnt/ noch andere Ordner für z.B. ein Komplettbackup mit dd. Das wäre dann im Standardordner von config-ui-x fehl am Platze, will aber nicht mehrere Mountpfade haben. Aber deine Lösung funktioniert genau so gut. Lass es ruhig so. Wer alle Mountpunkte zusammen haben möchte und dort wo sie hingehören, macht es so wie ich.

  • Das habe ich gemacht, um zu schauen, ob du auch aufpasst. :-P Nein, kleiner Scherz, ja, ist zu viel, macht aber nix, funktioniert auch mit //. Ein Slash wird offensichtlich von Linux ignoriert. :-D

    Kannst du mal sehen :D

    Habe beim manuellen mounten aber auch bemerkt, dass es wohl nichts ausmacht.


    Werde mein Backup aber jetzt auch in /mnt rein legen. Deine Begründung macht Sinn. Welche Ordner sind im PI eigentlich als Standard definiert? Gibt es da eine offizielle Übersicht, wie diese verwendet werden sollen?


    War mir nicht so bewußt /mnt extra für mounts definiert ist