Homebridge - Der beste Weg!?

  • **** HOMEBRIDGE ODER HOOBS - DER BESTE WEG ****

    Hallo @ all,

    ich hoffe das ich dazu noch keinen Beitrag übersehen haben. Ich versuche mich kurz zu fassen.

    Frage: Homebridge oder Hoobs

    Ziel: einfach Konfiguration, aber trotzdem nicht eingeschränkt sein. Damit meine Ich zb. Homebridge bringt ein neues Update oder Funktion und in Hoobs lässt es sich nicht benutzen und man muss warten bis es umgesetzt wird.

    Sonstiges: Homemanager 3 APP wollte ich gerne einsetzen, um mal schnell was zu prüfen oder zu machen bequem von der Couch. Lohnt sich die APP und funktioniert sie wirklich auch komplett mit Homebridge? (so wie ich verstanden habe ist es ja hauptsächlich für Hoobs gedacht)

    zu mir: Vorab ich habe keine Angst in config Dateien zu schreiben und ich bin technisch auch nicht "dumm", für mich ist es nur wichtig ein einfache Konfiguration zu haben und so wenig wie möglich Zeit ins Smarthome zu stecken. Ich weiß natürlich das ein Smarthome Zeit und Geduld braucht ;)

    Ich bin schon sehr lange hier im Forum unterwegs. Am Anfang als nicht registrierter User und später auch mit ein paar Beiträgen. Damals wo ich hier unterwegs war war das Thema Homekit noch nicht wirklich ausgereift und das Thema Homebridge irgendwie in den Kinderschuhen und für mich nichts halbes und nichts ganzes.

    Darauf hin bin ich zum HOME ASSISTANT gegangen was auch immer noch bei mir aktuell läuft. Ich möchte aber gerne Weg von Home Assistant (HA).
    Nein HA ist definitiv nicht schlecht aber HA ist ein eigenes Smarthome und das Thema Homekit ist da nur ein Beiwerk und genau das stört mich dort sehr. Homebridge zielt halt zu 100% auf Homekit ab und das fehlt mir bei HA. Das fängt an das nicht alle Entitäten an Homekit übergeben werden und Homekit damit nichts anfangen kann oder falsch sind. Bei einem größeren Smarthome ist das eine mega Arbeit das zu sortieren, was übergeben werden soll und was nicht.

    Sobald man die "Rote Linie" nur etwas verlässt bei HA ist es eine mega Arbeit das zu konfigurieren.
    Die deutsche Community ist sehr zäh und schwierig sobald man etwas Detaillierter fragt und das schätze ich hier im Forum so sehr.

    Der größte Kritik-Punkt ist aber, dass ich keine Türklingel von HA in Homekit bekomme und da ich an der Haustür nur LAN mit POE habe, fallen die meisten Geräte raus. Gestern Abend habe ich gesehen das es für Homebridge eine Unifi Ubiquiti Plugin gibt, was die Türklingel Unifi G4 Doorbell mit vollen Umfang ins Homekit übergeben kann und verified ist.

    Da ich eh schon das ganze Netzwerk von Ubiquiti habe, war das der Anlass mich wieder mit Homebridge zu beschäftigen, da ich unbedingt Homekit nutzen möchte und bei HA hat das kein Fokus.

    So nun wisst Ihr warum ich gern hier von euch Hilfe brauche ob ich jetzt beim Umstieg auf Homebridge oder Hoobs setzen soll. Wichtig ist nur das ich keine Einschränkung habe ;)

  • Kurze Antwort: Installiere Homebridge - du kannst dann auch die Homemanager App nutzen - das funktioniert sehr gut.


    Homebridge ist relativ idiotensicher - ich nutze es ja auch ;-) Hoobs wird hier im Forum nicht diskutiert. Alleine das sollte ein Grund sein Homebridge zu nutzen.

    Auch in Homebridge gibt es Eingabemasken - also keine Angst. Probier es aus.

  • "So nun wisst Ihr warum ich gern hier von euch Hilfe brauche ob ich jetzt beim Umstieg auf Homebridge oder Hoobs setzen soll."


    Die Antwort steckt in deiner Frage schon drin, wenn man sie ein wenig verkürzt. Die Homebridge ist inzwischen so leicht und so schnell zu installieren, dass auch Hoobs nicht einfacher sein kann. Die neue Anleitung hier im Forum zeigt, wie es geht.


    Hier hat keiner so recht Ahnung von Hoobs und daher gibt es hier kaum Support dafür. Auch wenn Hoobs eigentlich nur eine Homebridge ist, haben die Hoobs-Macher die Pfade zu den Konfigurationsdateien ordentlich umgebogen. So genau weiß daher hier niemand, wo sich was befindet und wie man im Problemfall was fixen kann. Nachdem die Hoobs-Macher darum gebeten haben, man möge Supportanfragen an sie weiterleiten, haben wir hier Forum nicht mehr Ballzuviel davon gehört.


    Was nicht heißen soll, dass Hoobs keine gute Lösung ist.

  • Das ist doch super die Antworten. Mir ist es wichtig das ich hier mit euch meine Probleme diskutieren kann.

    Wie ich bereits geschrieben habe ist der umstieg von HA auf Homebridge auch diese Seite und das Forum - bin jedesmal begeistern wieviel Action hier ist.

    Was ich noch vergessen habe:
    Für mich ist ein wichtiger Bestandteil der MQTT Broker mit Zigbee2MQTT und Node Red (hier sind eigentlich fast alle meine Automationen aktuell programmiert.

    Wenn ich mich aber nicht verlesen habe sollten alle 3 Dinge machbar sein oder sprich aus eurer Sicht was dagegen?

    sschuste sollte ich Homebridge direkt installieren oder via Docker? Bei HA ist es so das dann für MQTT und Node Red eine automatischer Instanz installiert wird also auch eine art Docker ist das bei Homebridge auch so?

  • sollte ich Homebridge direkt installieren oder via Docker? Bei HA ist es so das dann für MQTT und Node Red eine automatischer Instanz installiert wird also auch eine art Docker ist das bei Homebridge auch so?

    Was immer "so eine Art Docker" sein mag ^^. Ich habe auf Docker verzichtet und betreibe die Homebridge direkt auf dem Raspi. Gleichzeitig laufen auf diesem Raspi noch Node Red und Mosquitto als MQTT-Broker und jede Menge anderer Quatsch.

    Mir ist es wichtig das ich hier mit euch meine Probleme diskutieren kann.

    Ich hoffe, du meinst damit deine HomeKit-Probleme :D.

  • Hahaha - ja klar meine ich Homekit-Probleme XDDD

    zu dem Thema Node Red also einfach das Plugin installieren und gut ist. Sorry wenn ich so doof frage aber bei HA ist das alles etwas komplizierter aufgebaut XDDD

  • Einfach Node Red installieren und fertig. Node Red ist kein Plugin.

  • Von im Docker würde ich, wenn’s nicht nötig ist, abraten.

    Hatte bis vor kurzen meine Homebridge aufm Raspberry Pi 4 im Docker was an sich gut funktioniert hat bis auf dass Geräte mehrmals am Tag für eine Weile via Siri(HomePod Mini) nicht erreichbar waren. Seit ich die Homebridge vor einen Monat in die normale im Raspberry OS Installierte umgezogen habe läuft alles problemlos.

  • Homebridge läuft bei mir im Docker seit Jahren problemlos. Ich würde eher vom Pi abraten anstatt von der Dockerlösung...

  • Homebridge läuft bei mir im Docker seit Jahren problemlos. Ich würde eher vom Pi abraten anstatt von der Dockerlösung...

    Auf was hast du dein Homebridge laufen?

  • Hatte auch mal überlegt sie auf mein Qnap laufen zu lassen aber das würde mir die Festplatten immer wach halten

  • Hallo,


    danke für die Tipps.
    Es wird auf einem RPI 4 mit 8GB Ram und einer 250GB M2 SSD laufen. Gibt dafür ein richtig cooles Gehäuse
    https://www.berrybase.de/neu/a…2-r-raspberry-pi-4?c=2389


    Ich finde den PI 4 perfekt für diesen Einsatz da läuft auch mein Homebridge im gleichen Setup seit dem ersten Tag perfekt. Ich hab in HA soviel sinnloses Zeug installiert und der PI4 läuft bei 5% da brauch ich keinen nuc.

    Hatte zwar auch die Idee mit einem intel Nuc aber eh ich diese Performance brauche vergehen noch paar Jahre ;)

    Synology hab ich auch da will ich aber nicht mein SmartHome laufen lassen. Ich bin aus meinen Beruf gewöhnt die Sachen zu trennen, das geht schon los das ich ein eigenenes VLAN für Smarthome habe und das nichts bei meinen "sensiblen" Daten zu suchen hat.

    Wieso hab ich hier ausführlich beschrieben gehabt (Post 17)
    RE: Eigenes Netzwerk für smarthome

  • Homebridge läuft bei mir im Docker seit Jahren problemlos. Ich würde eher vom Pi abraten anstatt von der Dockerlösung...

    kannst du mal begründen warum von einem Pi abzuraten ist?

    Und falls doch mal der Wunsch nach separierten Maschinen besteht, würde ich wohl eher zu einer virtuellen Umgebung raten, wie Proxmox etc., bevor ich mir Docker antun würde.

    Was genau ist jetzt so schlecht an docker? Die Software ist einfach zu nutzen und man hat unheimlich viele Möglichkeiten gewonnen.

  • Also bei mir waren es einfach schlechte Erfahrungen, die ich mit dem Pi gemacht habe.

    Das mag sich mittlerweile auch schon geändert haben.

    Ich hatte damals ein Raspberry Pi der zweiten Generation und damls noch z.b. FHEM drauf laufen. Nachdem der pi dann aber zweimal innerhalb eines Jahres die SD Karte zerschossen hat, bin ich erst zum Nuc und jetzt zur Dockerlösung gegangen.


    Man kann ja scheinbar auch das System vom Pi auf ner SSD laufen lassen wie ich gelesen habe. Daher mag das jetzt anders sein aber ich für mein Teil sehe keinen Grund mehr einen Pi zu verwenden wenn ich ne Leistungsstärkere Diskstation stehen habe die eh 24/7 läuft.

  • Einfach Node Red installieren und fertig. Node Red ist kein Plugin.

    Kann Node Red auf native HomeKit-Geräte zugreifen und sie steuern?

  • Kann Node Red auf native HomeKit-Geräte zugreifen und sie steuern?

    Direkt zum Glück nicht. Das wäre in meinen Augen auch ein ziemliches Sicherheitsrisiko.


    Man kann sich aber recht einfach helfen, indem man zum Beispiel einen "Stateless Programmable Switch" erstellt. Darüber lassen sich dann (wie zum Beispiel bei einem Eve Button) Geräte und/oder Szenen steuern. Ich hab das bei meinem Node-RED Dashboard so gemacht und kann daher mit einem ollen Android-Tablet (Schande über mein Haupt) native und nicht native HomeKit-Geräte steuern. Das sieht in Home dann so aus:



    (Nicht von der Beschriftung "Ein Punkt, zwei Punkte, drei Punkte" irritieren lassen:P - war zu faul Namen zu vergeben)


    In die andere Richtung funktioniert das Ganze dann auch. Wenn man zum Beispiel einen nativen Kontaktsensor betätigt, kann man einen Kurzbefehl hinterlegen, der in Node-RED einen Webhook triggert und da dann was auch immer macht. Das nutze ich zum Beispiel für meine Offene-Fenster-Erinnerung.


    ABER: Über Node-RED dürfen wir hier im Forum eigentlich nicht reden.

  • ABER: Über Node-RED dürfen wir hier im Forum eigentlich nicht reden.

    kannst du mir sagen wieso? Für ein vernünftiges SmartHome ist NodeRed zwingend erforderlich sofern man das smarthome wirklich an sich anpassen will.

    Homekit ist für mich die Oberfläche für manuelles Steuern alle Automationen und Prüfungen selbst Bewegungssensoren werden bei mir via NodeRed gesteuert.

    Kann mir ein smarthome ohne Nodered nicht vorstellen außer man hat keine Ansprüche :)

    PS Hab gerade den Post gelesen. Kann es nicht ganz verstehen, warum es nicht eine Ecke im Forum gibt für die, die sich etwas darüber Unterhalten wollen, NodeRed gehört genauso dazu wie Homebridge finde ich. Den jeder weis die Automationen egal ob Homekit oder Shortcut deckt nicht einmal den Bruchteil ab für Leute die wirklich ein Automatisiertes zuhause haben wollen ;)

  • Man kann sich aber recht einfach helfen

    Problem nur, dass die HomeKit sehr unzuverlässig ist.


    So werden regelmäßig Homebridge-Geräte einfach aus den Automationen gelöscht, wenn sie mal nicht erreichbar.


    In letzter Zeit sind so teilweise ganze Automationen verschwunden und Backups davon sind nicht möglich, wenn Kurzbefehle verwendet werden.


    Es ist auch eindeutig, dass Automationen einfach mal aussetzen.